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Rufold Krämer-Badoni: Judenmord, Frauenmord, Heilige Kirche
Kapitel "Judenmord" 03: Bischof Augustin in Rom (geb.354, gest.430) flucht gegen Juden und "Heiden"
-- Juden seien auf der Welt zerstreut, weil sie den Fantasie-Jesus ablehnen
-- Juden sollen verstockt und blind sein etc., unter Knechtschaft stehen und rassische Merkmale mit tiefen Augen haben
-- alle nicht-christlichen Kulturen ausser das Judentum sollen wertlose "Heiden" sein
aus: Augustins antisemitische Theologie
Fischer-Verlag - Frankfurt am Main - www.fischerverlage.de Buch: ISBN 987-359630819-4
präsentiert und mit neuer Forschung ergänzt von Michael Palomino (2023)
All diese Verbrechen der kriminellen Kirche wurden im Namen eines Fantasie-Jesus und eines Fantasie-Gott begangen. - Church go to HELL.
(Michael Palomino, Juni 2023)
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JUDENMORD
[S.11]
Kapitel 3: Bischof Augustin in Rom (geb.354,gest.430) flucht gegen Juden und "Heiden"
Ein Jesus-Fantasie-Bischof in Rom namens Augustin (geb.354,gest.430) soll erfunden haben:
-- Juden seien auf der Welt zerstreut, weil sie den Fantasie-Jesus ablehnen
-- Juden sollen verstockt und blind sein etc., unter Knechtschaft stehen und rassische Merkmale mit tiefen Augen haben
-- alle nicht-christlichen Kulturen ausser das Judentum sollen wertlose "Heiden" sein
Augustinus soll ein Jesus-Fantasie-Bischof in Rom gewesen sein, geb.354,gest.430 [web01].
Krämer meint, der Augustinus behauptete, dass das zerstreute Judentum für die [besseren] Jesus-Fantasie-Christen immer als ein schlechtes Vorbild dastehen sollen.
[Christenterror gegen Juden in Rom: Augustinus behauptet, die Zerstreuung der Juden sei ihre Bestrafung, den Fantasie-Jesus abzulehnen]
Krämer:
Die Juden leben in der Zerstreuung, damit sie für [den Fantasie]-Christus Zeugnis ablegen [sie sind das Beispiel einer Strafe durch den Fantasie-Christus].
Das stammt von Augustinus, und es begründete für die Päpste das erniedrigte Lebenlassen der Juden bis zum Ende des 19. Jahrhunderts:
"Gehört ihr nicht eher zu den Feinden dessen, der im [Fantasie]-Psalm spricht: '[Der Fantasie]-Gott hat mir an meinen Feinden Lust erwiesen; töte sie nicht, damit sie nicht dein Gesetz vergessen, zerstreue sie in deiner Macht.' Deshalb vergesst ihr nicht das Gesetz [des Fantasie]-Gottes, sondern tragt es überall hin, den Völkern zum Zeugnis, euch zur Schmach."
[Christenterror gegen Juden in Rom: Augustinus behauptet: Juden sollen verstockt sein, verhärtet sein, blind sein, und sie sollen Buckel haben]
Die Juden sind nicht durch Auserwählung, sondern durch Verblendung gezeichnet. "Sagt: wir sind es, wenn ihr hört: Verstocke das Herz dieses Volkes und verhärte ihre Ohren und blende ihre Augen. Sagt: wir sind es, wenn ihr hört: Den ganzen Tag strecke ich meine Arme aus zu dem ungläubigen und störrischen Volk. Sagt: wir sind es, wenn ihr hört: Ihre Augen mögen blind werden, dass sie nicht sehen, und ihr Rücken sei stets gekrümmt."
Hier ist es angezeigt, die Schriftzitate an ihrem originalen Platz aufzusuchen, so wie das mit der paulinischen Korruption der Hagar-Geschichte geschehen muss.
Der Reihe nach: "Töte sie nicht, damit sie nicht dein Gesetz vergessen" stammt aus dem 59. [Fantasie]-Psalm. Der beginnt:
[Der 59. Fantasie-Psalm verherrlicht einen Fantasie-David und einen Fantasie-Saul - und der Fantasie-David soll en "gülden Kleinod" sein]:
"Ein gülden Kleinod Davids, dass er nicht umkäme, da Saul hinsandte und liess sein Haus verwahren, dass er ihn tötete. Errette mich, mein [Fantasie]-Gott, von meinen Feinden [Hrsg.: ...]".
Situation und Sinn des gülden Kleinods sind damit schon vorweggenommen.
[Die Fantasie-Bibel verherrlicht einen Fantasie-Herr und hetzt gegen andere Kulturen als Heiden - und da soll ein Fantasie-Prophet Jesaja sein]
"Aber du, [Fantasie]-Herr, wirst ihrer lachen und aller [anderen Kulturen] Heiden spotten. Vor ihrer Macht halte ich mich zu dir, denn [der Fantasie]-Gott ist mein Schutz. [Der Fantasie]-Gott erzeigt mir reichlich seine Güte; [der Fantasie]-Gott lässt mich meine Lust sehen an meinen Feinden. Erwürge sie nicht, dass es mein [S.23] Volk nicht vergesse; zerstreue sie aber mit deiner Macht, [Fantasie]-Herr, unser Schild, und stosse sie hinunter!"
Da ist die Stelle [?], in Luthers Übersetzung. Es handelt sich um [Fantasie]-Davids Flucht vor dem Verfolgungswahn [des Fantasie]-Sauls, dem er entkommen ist und gegen den sich zu wappnen ihm allmählich gelingt. Aus einer solchen Stelle die Zerstreuung der Juden zwecks ihres Zeugnisses für [den Fantasie]-Christus herauszudestillieren ist an sich schon eine unüberbietbare Unverfrorenheit. Geradezu unfasslich aber ist, dass die [Jesus-Fantasie]-Kirche bis ins späte 19. Jahrhundert diesen Unfug in Verbindung mit der jüdischen Dienstbarkeit* als ihre offizielle Haltung gegenüber den Juden festgeschrieben hat.
*Der erstgeborene Zwilling Esau, nämlich das ältere jüdische Volk, muss nach dem Willen [des Fantasie]-Gottes dem nachgeborenen Jakob, nämlich dem jüngeren [Jesus-Fantasie]-christlichen Volk, auf ewig dienstbar sein. Vgl. oben Seite 18 und für Augustinus den hier folgenden nächsten Absatz:
[Augustinus soll gesagt haben]:
"Verstocke das Herz dieses Volkes" - das Wort spricht [der Fantasie]-Jahwe bei der Berufung [des Fantasie]-Jesajas als [Fantasie]-Prophet. Jesaja fragt darauf: "[Fantasie]-Herr, wie lange?" Und [der Fantasie]-Jahwe: "Bis die Städte wüst werden ohne Einwohner und die Häuser ohne Leute und das Feld ganz wüst liege. Denn der [Fantasie]-Herr wird die Leute weit wegführen, dass das Land verlassen wird. Und ob noch der zehnte Teil darin bleibt, so wird es abermals verheert werden, jedoch wie eine Eiche und Linde, von welchen beim Fällen noch ein Stamm bleibt. Ein heiliger Same wird solcher Stamm sein."
Dass sich in der Wegführung nichts auf ferne Zukunft, sondern alles auf die zeitgenössische Geschichte bezieht, sieht jedes Kind, auch damals, und selbstverständlich kannte Augustinus die historischen Bücher der Juden. Dass Israel jedes Unglück als [des Fantasie]-Jahwes Strafe für Versündigung verstand, weiss auch jedes Kind. Dass aber [der Fantasie]-Jesaja stets die Drohungen und Strafen mit einem Trost [des Fantasie]-Jahwes abschliesst, das unterschlägt Augustinus. Das Unheil bricht nämlich [S.24] herein, jedoch so, dass vom gefällten Baum ein Stamm bleibt, ein heiliger Same.
"Den ganzen Tag strecke ich meine Arme" (Jes [Fantasie-Jesaja] 65, 2ff). [Der Fantasie]-Jahwe entrüstet sich über das Volk, es huldigt [andere Kulturen] Götzen, "frisst Schweinefleisch", er wird es bestrafen, aber: "Gleich als wenn man Most in der Traube findet und spricht: 'Verderbe es nicht, denn es ist ein Segen drin!', also will ich um meiner Knechte willen tun, dass ich es nicht alles verderbe, sondern will aus Jakob Samen wachsen lassen und auch aus Juda, der meinen Berg besitze; denn meine Auserwählten sollen ihn besitzen, und meine Knechte sollen daselbst wohnen. Und Saron soll eine Weide für die Herde und das Tal Achor soll zum Viehlager werden meinem Volke, das mich sucht." Da ist der Trost wieder, die Versöhnung, die neue, sehr gute Aussicht.
[Die kriminelle Jesus-Fantasie-Kirche kann ohne Hetze gegen Juden gar nicht leben - raubt den Fantasie-Mose und deutet ihn gegen das Judentum um]
Was wollen also diese Theologen und Heiligen, die die jüdischen Schriften verdrehen? Und, noch einmal sei's gesagt: Noch weniger begreiflich ist, dass die [Jesus-Fantasie]-Kirche sich dieser Methoden nicht entschlagen kann, seit sie existiert. Kann sie also nicht leben ohne das entwendete Schriftwerk der Juden? Verliert sie wirklich den Boden unter den Füssen, wenn sie es unangetastet lässt, es nicht umdeutet?
[Christenterror gegen Juden in Rom: Augustinus erfindet eine "ewige Knechtschaft" der Juden für die Jesus-Fantasie-Christen]
Krämer:
Aber nicht nur zum Zeugnis für die Herrschaft [des Fantasie]-Christi leben die Juden in der Zerstreuung, zum Zeichen für ihre Verworfenheit leben sie zudem in ewiger Knechtschaft. Augustinus:
"Der Ältere muss dem Jüngeren dienen, d.h. das früher geborene Volk der [Moses-Fantasie]-Juden dem später geborenen Volk der [Jesus-Fantasie]-Christen [Hrsg. ...] So ist nun der [Moses-Fantasie]-Jude der Sklave des [Jesus-Fantasie]-Christen [Hrsg.: ...] Das ist allbekannt und erfüllt den Erdkreis."
Wir kennen den schauerlichen Unsinn schon von Tertullian, der ihn von [Fantasie]-Paulus übernommen hat; wir werden ihm auf dem Weg zur Kanonisierung bei Thomas von Aquin begegnen, und wir werden ihn durch Friedrich II. ins Reichsrecht überführt sehen; und da werden die Juden, die im "Sachsenspiegel" noch [S.25] Freie waren, endgültig zu "Kammerknechten" des Kaisers und zum Spielball der Könige, Fürsten, Ritter und Städte. Dies alles im Namen [des Fantasie]-Christi und in Vollstreckung des Willens [des Fantasie]-Gottes.
[Der Augustinus erwähnt als erster rassische Merkmale gegen Juden - die Jesus-Fantasie-Kirche hetzt gegen die Religion "Judentum" als "Volk"]
Zum Schluss noch: Warum nenne ich Augustins antijüdische "Theologie" antisemitisch? Weil er unter seinen vielen rohen Beschimpfungen zum erstenmal das fremdartige Aussehen der Juden heranzieht: "tiefäugige Schar". Er will ein rassisches Merkmal treffen. Von der Kirche werden die Juden ohnehin stets als "Volk" verworfen. [S.26]
[Schlussfolgerung: Die Jesus-Fantasie-Kirche ist antisemitisch, die Fantasie-Bibel ist Volksverhetzung und BEIDES die Kirche UND die Bibel gehören verboten].
[All diese Verbrechen der kriminellen Kirche wurden im Namen eines Fantasie-Jesus und eines Fantasie-Gott begangen.
Church go to HELL].
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Quellen
[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Augustinus_von_Hippo
Fotoquellen
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