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Papst Franziskus – der Reformer, der keiner ist
Diese Wahl war eine Überraschung. Nur wenige hatten mit dem 76-jährigen Jorge Mario Bergoglio gerechnet – doch es war der Jesuit aus Argentinien, der am 13. März 2013 das Rennen machte und im Konklave zum Oberhaupt der katholischen Kirche gewählt wurde. Schon sein erster Auftritt als Papst Franziskus war symbolträchtig: Er verzichtete auf den prächtigen Ornat und trug weiterhin ein Brustkreuz aus Eisen statt aus Gold.
Die ostentative Abkehr von der üblichen päpstlichen Prachtentfaltung bestärkte allenthalben Hoffnungen, der neue Pontifex Maximus werde frischen Wind in die staubigen Gemächer der Kurie bringen. Bald erfreute sich der charismatische Franziskus – ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem stockkonservativen Theoretiker Benedikt XVI. – einer enormen Beliebtheit beim Kirchenvolk und den sonst so kirchenfeindlichen Medien. Wie einst Gorbatschow der verkrusteten Sowjetunion Glasnost und Perestrojka brachte, so sollte der überall als Hoffnungsträger apostrophierte Papst dringend notwendige Reformen in die Wege leiten.
Seine Kritik an den Folgen eines überbordenden Kapitalismus – «diese Wirtschaft tötet» – entzückte sogar antiklerikale Linke. Sein Aufruf, den Klimawandel entschieden zu bekämpfen, liess nicht nur grüne Herzen höher schlagen. Und seine Sorge um das Schicksal der «Brüder und Schwestern Migranten» bewies soziales Engagement. So brachten selbst jene Teile der westlichen Gesellschaft, die sonst in der katholischen Kirche ein frauenfeindliches, illiberales Relikt aus düsteren Zeiten sehen, dem neuen Papst durchaus Sympathie entgegen.
Von dieser Sympathie ist fast sechs Jahre nach Amtsantritt nicht mehr viel übrig. Sie beruhte ohnehin auf einem Missverständnis. Wenn Franziskus Abtreibungen mit den Verbrechen der Nazis vergleicht, wenn er Protestanten und wiederverheirateten Geschiedenen die Kommunion verwehrt, wenn er die Frauenordination ablehnt, die Verhütung verbietet und praktizierte Homosexualität als Sünde bezeichnet, dann tut er dies nicht, weil er plötzlich reaktionär geworden wäre. In Fragen der Lehre ist Franziskus beinahe so konservativ wie seine beiden Vorgänger.
Es zeigt sich, dass der neue Papst weit eher mit seinem Stil der Bescheidenheit und Herzlichkeit punktete als mit konkreten Reformschritten. Und es zeigt sich, dass Franziskus eben gar kein Reformer im Sinne einer strukturellen Erneuerung ist, sondern den Umgang der Kirche mit den Ärmsten, den Gepeinigten und den Sündern reformieren will. Deshalb ruft er dazu auf, Homosexuelle nicht zu verdammen – und weigert sich zugleich, die Lehre in dieser Frage der Sexualmoral anzutasten.
Womöglich ist es vor diesem Hintergrund zu sehen, warum der Papst in seiner Abschlussrede am Anti-Missbrauchsgipfel in Rom zuerst auf Kinderprostitution, Kinderarbeit und Kindersoldaten hinwies, bevor er überhaupt auf den Kindsmissbrauch in der Kirche zu sprechen kam. Doch die Botschaft, die wirklich ankam, war die einer schon fast obszönen Relativierung ebendieses Missbrauchs. Damit dürfte Franziskus nun auch noch seine letzten liberalen Apologeten enttäuscht haben. Der Lack des «Hoffnungsträgers» ist endgültig ab.
Zugleich war diese enttäuschende Abschlussrede aber auch eine Konzession an die Adresse jener Bischöfe aus Asien und Afrika, die in dieser Debatte um sexuellen Missbrauch lediglich eine westliche Obsession sehen – wie in der Diskussion über Themen wie Homosexualität oder Frauenordination auch. Mehr als alles andere fürchtet Franziskus wohl die Spaltung der Kirche, und der erste lateinamerikanische Papst weiss sehr wohl, dass diese Kirche nicht nur aus liberalen europäischen und amerikanischen Katholiken besteht.So sollten vielleicht auch jene fortschrittlichen Kreise im Westen, die auf die Reformfähigkeit der katholischen Kirche hofften, endlich einsehen, dass deren Beharrungsvermögen weit stärker ausgeprägt ist, als man annehmen wollte. Und dass es womöglich besser wäre, diese zählebige Institution absterben zu lassen, statt sie reformieren zu wollen.>
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2.3.2019: Missbrauchsopfer aus der CH auf Audienz beim Windelpapst: Kinderheim in Malters (Kt.Luzern) - zur Strafe vom Priester vergewaltigt - jahrelange Probleme und Selbstmorde - Waisenheim in Knutwil (Kt.Luzern): Missbrauch durch "Ordensbrüder" etc.:
Audienz im Vatikan Papst entschuldigt sich bei zwei Schweizer Missbrauchsopfern
https://www.srf.ch/news/schweiz/audienz-im-vatikan-papst-entschuldigt-sich-bei-zwei-schweizer-missbrauchsopfern
<Nach dem Treffen sind die ehemaligen Opfer zufrieden. Aber der Kampf gegen den sexuellen Missbrauch müsse weitergehen.
Vor einer Woche ging im Vatikan eine Konferenz zum Missbrauch in der katholischen Kirche zu Ende. Opfer wurden keine angehört. Aber nach jahrelangem Warten hat der Papst heute zum ersten Mal eine Gruppe von Schweizer Missbrauchsopfern in einer Audienz empfangen.
Unter ihnen Agnes Würgler und Mario Delfino, die Opfer von sexuellen Übergriffen wurden. «Der Papst hat sich entschuldigt. Und ich hoffe, dass er jetzt etwas unternimmt», sagt Agnes Würgler (74).
Zur Strafe zum Priester aufs Zimmer - [Malters
(Luzern): Vergewaltigung durch den Priester als "Strafe"
im katholischen Kinderheim]
Zusammen mit ihren beiden Brüdern wuchs sie in den 1950er Jahren in einem Heim in Malters (LU) auf, das von Ordensfrauen geführt wurde. «Sie haben uns täglich geschlagen. Man wusste manchmal gar nicht, warum. Wir wurden eingesperrt und sind die ganze Nacht auf dem kalten Boden gelegen. Es war einfach schlimm und Horror», erzählt Agnes Würgler.
Es wurde aber noch schlimmer, wenn sie zur Strafe zum Priester geschickt wurden: «Der Priester hatte bei uns im Heim ein Zimmer. Er hat uns sexuell missbraucht, vor allem meine zwei Brüder. Auch ich musste in das Zimmer und hatte nachher jahrelang Probleme. Meine Brüder haben sich später das Leben genommen, weil sie damit nicht mehr fertig wurden.»
Diese Erlebnisse erzählte Agnes Würgler Papst Franziskus und gab ihm einen Ratschlag: «Er muss etwas machen, damit das nicht mehr geschieht und dass die Priester vielleicht heiraten dürfen. Das wäre doch auch eine Lösung.»
Missbraucht in der Erziehungsanstalt - [Waissenheim
Knutwil (Luzern): Misshandlung+Missbruach durch
"Ordensbrüder"]
Beim Papst war auch Mario Delfino (62). Er ist ebenfalls ein Opfer von sexuellem Missbrauch. «Der Papst hat sich entschuldigt – das war für mich das Wichtigste. Es ist eine ganz schlimme Zeit gewesen und er hat sich mit guten, lieben Worten für uns eingesetzt und uns gesagt, dass er jederzeit für uns da ist», sagt Mario Delfino nach der Audienz.
Der Vollwaise wurde in einer Erziehungsanstalt in Knutwil (LU) platziert, die von Ordensbrüdern geführt wurde. Er wurde in den 1960er Jahren schwer misshandelt und sexuell missbraucht.
Auch Mario Delfino hat dem Papst davon berichtet: «Ich
bin wirklich sehr dankbar, dass der oberste
Kirchenführer uns angehört und angeschaut hat, dass wir
jetzt sichtbar sind.»
Sichtbar sein und Zeugnis über das Erlittene ablegen, auch um zu verhindern, dass solches wieder geschieht. «Die Kontrollsysteme sind nicht so gut. Ich glaube, der Papst wird eine sehr grosse Arbeit haben mit seinen Leuten, um das ausmerzen zu können», sagt Delfino.
Der Papst habe ihnen immerhin versprochen, jedem Missbrauchsfall nachzugehen und der staatlichen Justiz zu überführen. Diese Aussage hat den beiden Opfern Mut gemacht. Trotzdem merkt man Mario Delfino und Agnes Würgler an, dass es ihnen schwerfällt, darüber zu sprechen: «Es war wirklich die Hölle, sehr schlimm. Das werde ich mittragen, mein Leben lang. Es geht mir zwar gut, aber es kommt immer wieder hoch und man kann das nicht wieder gut machen.»
Für diese besondere Papst-Audienz gekämpft hatte Guido
Fluri, Unternehmer und Initiator der
Wiedergutmachungs-Initiative. «Diese Missbräuche, die
enden nie. Die Geschichte wird ewig in diesen Menschen
drinbleiben. Man muss jetzt die Aufarbeitung
vorantreiben, die beginnt erst jetzt. Ganz entscheidend
ist, was Papst Franziskus gesagt hat, in erster Linie
die Nulltoleranz. Er hat klar bekräftigt, dass diese
monströsen Täter weltlichen Gerichten zugeführt werden,
dass hat er auch so bezeichnet, damit die Gesellschaft
geschützt werden kann.»
srf/batf/kurn; bers>
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Katholische Kirche zahlt schäbige 5.000 Euro Entschädigung an Missbrauchsopfer
https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/katholische-kirche-zahlt-schaebige-5-000-euro-entschaedigung-an-missbrauchsopfer-a2812275.html
<Die katholische Kirche in Deutschland mit geschätzten 200 Mrd. Euro Vermögen und mit 8.250 Quadratkilometern, größter privater Grundeigentümer, zahlt durchschnittlich pro Missbrauchsopfer 5.000 Euro Entschädigung.
Enttäuscht reagierten Opfer und Vertreter von Opferverbänden auf die Abschlussrede des Papstes im Vatikan zum Missbrauchsgipfel in Rom.
Sie hatten auf die Ankündigung konkreter Maßnahmen und einer weltweiten einheitlichen Null-Toleranz-Haltung der katholischen Kirche gehofft.
Der Pabst hingegen verwies auf Leitlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Schutz von Kindern, an denen sich die katholische Kirche orientieren wolle. Auch ein klares Schuldbekenntnis im Namen der katholischen Kirche blieb aus.
Denn lange Zeit wurde geschwiegen, wurden Akten zur Überführung von Missbrauchstätern dem Zugriff entzogen. So fehlte auch eine Entschuldigung für das langjährige Decken und Vertuschen von Missbrauchsfällen.
Mehr als 100.000 Missbrauchsopfer in Deutschland
Doch wie viele Täter und Opfer gibt es in Deutschland innerhalb der katholischen Kirche? Forscher der Uniklinik Ulm schätzen zu Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche, dass in den letzten Jahrzehnten mehr als 100.000 Menschen von Priestern missbraucht wurden.
Laut einer durch die Kirche in Auftrag gegebenen Missbrauchsstudie sind nachweislich 1.670 Kleriker des sexuellen Missbrauchs an 3.677 Kindern schuldig geworden.
Dabei sind 62,8 Prozent der Opfer männlichen Geschlechtes und 50 Prozent der Opfer beim ersten sexuellen Missbrauch 13 Jahre alt und jünger gewesen.
Bis Herbst 2017 hat die Zentrale Koordinierungsstelle (ZKS) der katholischen Kirche für 1.788 Anträge 8,7 Millionen Euro an Entschädigungen empfohlen, im Durchschnitt sind das 5.000 Euro pro Opfer.
Die ZKS ist beim „Büro für Fragen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger im kirchlichen Bereich“ der Deutschen Bischofskonferenz angesiedelt. Ihr gehören vier Personen an. Den Vorsitz hat eine ehemalige Staatsanwältin.
Monatsgehalt eines Bischofs liegt bei 9.000 bis 12.000 Euro
Das ist rund ein halbes monatliches Gehalt eines Bischofs (9.000 bis über 12.000 Euro). Zudem hat die katholische Kirche einen Fonds mit 500.000 Euro eingerichtet um die therapeutische Hilfe für Opfer zu finanzieren und es werden Präventionsprojekte gefördert.
Der Politikwissenschaftler Carsten Frerk (66) schätzt das Gesamtvermögen der katholischen Kirche auf rund 200 Milliarden Euro. Zudem ist sie mit 8.250 Quadratkilometern Grundeigentum größter privater Grundbesitzer in Deutschland.
Doch nicht nur innerhalb der katholischen Kirche kommt es zu zahlreichem Missbrauch. Laut Angaben der früheren Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Christine Bergmann, liegen zwei Drittel der Missbrauchsfälle im Bereich der katholischen Kirche, ein Drittel im evangelischen Bereich.
So kann der Zölibat als Erklärung für den systematischen und über alle Hierarchieebenen gehenden Missbrauch in den Kirchen nicht als Ursachenerklärung dienen. Konservative Traditionalisten gehen davon aus, dass das Problem eher in einer Aufweichung der Glaubenslehren zu suchen sei, insbesondere in einer falschen Toleranz gegenüber homosexuellen Klerikern, die im Schutz ihres Amtes ihre Neigung auslebten.
Keine Transparenz – keine Null-Toleranz-Strategie -
[5000 Euro - mehr will die Kirche nicht als
Schmerzensgeld bezahlen]
Umso mehr scheint es da fraglich zu sein, ob bis zu 5.000 Euro Entschädigung für Missbrauchsopfer durch Institutionen wie die evangelische und die katholische Kirche, die sich unter anderem über die Kirchensteuer ihrer Mitglieder, aber auch direkt durch Geld vom Staat finanzieren, angemessen sind.
Im Jahr 2018 waren es deutschlandweit laut Berechnung des Humanistischen Bundes 538 Millionen Euro, die die Bundesländer an die Kirchen überwiesen. Hinzu kommen noch die Bischofsgehälter, die ebenfalls durch die Bundesländer finanziert werden.
Hätten da die Kirchenmitglieder, aber auch die Bürger dieses Landes, die mit ihren Steuern beide Kirchen finanzieren, nicht auch ein Anrecht auf umfassende Transparenz zum Thema Missbrauch? Und wie lange dauert e,s bis beide Kirchen eine Null-Toleranz-Strategie umsetzen, welche die Opferverbände seit Jahren fordern?
So werfen auch die jüngsten Äußerungen des Vatikans gegenüber der „New York Times“, dass interne Richtlinien zum Umgang mit „Kindern der Geweihten“ existieren, neue Fragen auf. Nach Aussage des Papstes sollen Priester, die Väter werden, mittelfristig aus dem Priesterstand ausscheiden, damit sie sich um ihre Kinder kümmern können. Doch, ob sie nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes weiter von der Kirche finanziell unterstützt werden, wurde offen gelassen.
(er)>
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14.3.2019: Kindsmissbrauch in der katholischen Kirche in Polen: 1990-2019: 382 Täter, 625 Kinder:
Polnische Kirche berichtet von knapp 400 Missbrauchsfällen seit 1990
https://www.epochtimes.de/politik/europa/polnische-kirche-berichtet-von-knapp-400-missbrauchsfaellen-seit-1990-a2823805.html
<Die polnische Bischofskonferenz hat am Donnerstag in Warschau ihren ersten Bericht zum sexuellen Missbrauch von Minderjährigen durch katholische Geistliche vorgestellt. Demnach gab es seit dem Jahr 1990 knapp 400 Fälle. Das deckt sich mit den Zahlen, die ein Opferverband vor einigen Wochen vorgestellt hatte.
Von Januar 1990 bis Juni 2018 habe es 382 Fälle gegeben, in denen sich Geistliche an Kindern oder Jugendlichen vergangen hätten, heißt es in dem Bericht. Da einige Täter sich an mehreren Kindern oder Jugendlichen vergingen, liegt die Zahl der Opfer bei 625. In 198 Fällen seien die Opfer zur Tatzeit jünger als 15 Jahre gewesen. Die Unterscheidung ist wichtig, da Missbrauch bis zu diesem Alter in Polen strafrechtlich verfolgt wird. Bei Opfern im Alter zwischen 15 und 18 Jahren greift das Kirchenrecht.
Namen der Täter nennt die Kirche in ihrem Bericht nicht. Krakaus Erzbischof Marek Jedraszewski sagte bei der Vorstellung des Berichtes, die Kirche müsse „fehlerlos und entschieden vorgehen, um das Böse zu brandmarken“. Gleichzeitig müsse sie aber auch Erbarmen mit den Tätern haben, sofern diese ihr Verhalten bereuten.
Adam Zak, bei der polnischen Kirchenleitung zuständig für Kinder- und Jugendschutz, sprach angesichts des Berichts von der „Spitze des Eisbergs“.
[Die Zahlen von "Fürchtet Euch nicht": 85 Priester
verurteilt, 88 Fälle in den Medien enthüllt, weitere
95 Fälle angezeigt - 24 Bischöfe+ Erzbischöfe haben
Missbrauch vertuscht]
Die Zahl der Fälle im Bericht der Bischofskonferenz
deckt sich weitgehend mit der des Opferverbandes
„Fürchtet Euch nicht“. Dieser hatte im Februar seinen
eigenen Bericht über Missbrauchsopfer katholischer
Geistlicher in Polen veröffentlicht. Darin wurden 384
Missbrauchsfälle in Polen in den vergangenen Jahren
dokumentiert: In 85 Fällen wurden demnach Priester wegen
Kindesmissbrauchs verurteilt, 88 Fälle wurden von Medien
enthüllt und weitere 95 Fälle von Opfern angezeigt.
Der Bericht von „Fürchtet euch nicht“ nennt auch 24 Bischöfe und Erzbischöfe, denen die Opfer vorwerfen, den Missbrauch zu vertuschen. Marek Lisinski, Gründer des Verbandes und selber Missbrauchsopfer, hatte das 27-seitige Papier bei der Vatikankonferenz zum Thema Kindesmissbrauch Papst Franziskus übergeben.
Die katholische Kirche ist in Polen besonders einflussreich. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung ist katholisch. (afp)
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13.3.2019: Die satanistische Kirche organisiert sich ihre Kinder und dunkle Ecken für den Missbrauch: Bisher 67 Täter in Baden Württemberg:
Rottenburg am Neckar: Ermittlungen gegen 67 Kleriker wegen sexuellen Missbrauchs
https://www.t-online.de/nachrichten/id_85402236/ermittlungen-gegen-67-kleriker-wegen-sexuellen-missbrauchs.html
<Staatsanwälte in Baden-Württemberg ermitteln gegen mindestens 67 Priester, Diakone und Ordenspriester der katholische Kirche wegen sexuellen Missbrauchs. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der FDP hervor, die der "Schwäbischen Zeitung" vorliegt. Demnach prüfen die Ermittler Vorwürfe gegen 22 Personen, die in der Diözese Rottenburg beschäftigt sind oder waren, sowie gegen 45 in der Erzdiözese Freiburg.
Ausgangspunkt der Ermittlungen ist die
Missbrauchsstudie, die die Deutsche Bischofskonferenz
in Auftrag gegeben hatte. Demnach haben in den
vergangenen Jahrzehnten mindestens 1670 katholische
Geistliche Kinder und Jugendliche missbraucht.>
17.3.2019: Krimineller Priester auf
dem Sterbebett:
Wir haben taube Kinder missbraucht, wir waren
mindestens 10. – Das Geständnis von Provolos
Priester - Video
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17.3.2019: Merkel-Deutschland zahlt
immer noch Kirchensteuern:
Steuerzahlungen an die Kirche: 523 Millionen Euro
jährlich
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18.3.2019: Vergewaltigung von Nonnen und "Ordensschwestern" - Ausdruck der Frauendiskriminierung in der Gay-Vatikan-Kirche - Priester meinen, der Penis sei ein "göttliches Werkzeug" (!):
Übergriffe auf Nonnen Wenn der Missbrauch zu einem Gnadenerweis wird
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/uebergriffe-auf-nonnen-wenn-der-missbrauch-zu-einem-gnadenerweis-wird
<Nebst den Skandalen zum Kindesmissbrauch tut sich in der katholischen Kirche ein weiterer Abgrund auf: In verschiedensten Ländern wurden über Jahrzehnte systematisch Ordensfrauen missbraucht und teils sogar als Sexsklavinnen gehalten.
Journalistin Christiane Florin erklärt, welche Strukturen diesem Problem zugrunde liegen.
SRF: An diversen Orten der Welt werden Ordensschwestern von Priestern missbraucht. Woran krankt die katholische Kirche?
Christiane Florin: Meines Erachtens hat das mit dem offiziell verordneten Frauenbild zu tun. Katholikinnen sollen grundsätzlich demütig sein.
Es sind geweihte Männer, die sagen, wie die weibliche Selbstverwirklichung ausschaut: Man hat die Wahl zwischen Jungfrau und Mutter bzw. Ehefrau, dazwischen gibt es eigentlich nichts.
Priester können sich, wenn sie übergriffig werden, als Werkzeug Gottes inszenieren.
Die Rolle der Ordensfrau ist nochmal speziell. Es gibt so etwas wie ein Minderwertigkeitsgefühl der Frauenorden gegenüber den Männerorden.
Die Ordensoberen von Männerorden haben andere Rechte als jene von Frauenorden. Männliche Ordensobere sind etwa bei Synoden, also Bischofsversammlungen, stimmberechtigt – weibliche nicht. Da ist schon ein massives Ungleichgewicht.
Dieses Frauenbild kommt aber nicht unbedingt aus der Bibel?
Nein, nicht direkt, sondern aus katholischen Lehrschreiben. Bekannt ist etwa das Schreiben von Papst Johannes Paul II «Mulieris diginitatem» von 1988 oder eines von Joseph Ratzinger aus dem Jahr 2004 über das Verhältnis von Männern und Frauen in der Kirche. Da wird die Rolle der Frau anhand der Gottesmutter Maria erläutert und vor Feminismus gewarnt.
Papst Franziskus glaubt, dass das Problem des Missbrauchs vom Klerikalismus herrührt, also die Überhöhung des priesterlichen Selbstverständnisses. Einverstanden?
Das ist sicherlich ein Problem. Man wird durch Gott zu einer Machtposition berufen. Dadurch entsteht ein Hierarchiesystem, das quasi jeder Kontrolle entzogen ist.
Priester werden als Vertreter Gottes verstanden. Sie können sich, wenn sie übergriffig werden, als Werkzeug Gottes inszenieren und vermischen dann Spirituelles mit Sexuellem: Ein ungeheures Machtgefälle, indem Missbrauch zu einem Gnadenerweis wird.
Deshalb das jahrzehntelange Schweigen der Frauen?
Wenn Frauen einen Priester beschuldigen, kritisieren sie immer einen Stellvertreter Christi. Die Machenschaften des Priesters zu hinterfragen und sogar zu verurteilen, das ist für eine missbrauchte Ordensfrau ein schwieriger Prozess.
Man möchte nicht als Nestbeschmutzerin gelten.
Überdies haben sie ein Gehorsamkeitsgelübde abgelegt. Die Frauen suchten den Fehler zuerst bei sich selbst. Sie dachten, sie hätten sich schuldig gemacht und den Mann vielleicht verführt.
Der Austritt aus dem Kloster kommt ja auch dem finanziellen Ruin gleich?
Die Frauen sind in einer grossen Abhängigkeit, wirtschaftlich wie auch psychisch. Sie haben ihre ganze Arbeitskraft und das ganze Leben dem Orden gewidmet.
Aber der Orden ist die Wahlfamilie. Es ist kein Zufall, dass man von «Brüdern» und «Schwestern» spricht. Man möchte nicht als Nestbeschmutzerin gelten.
Weiss man denn in etwa, wie viele Ordensfrauen unter Missbrauch gelitten haben und noch leiden?
Für den deutschsprachigen Raum gibt es keine offiziellen Zahlen. Aus meinen privaten Gesprächen mit Ordensschwestern hatte ich aber den Eindruck, dass Missbrauch ein grosses Thema sei.
Wenn aber alle aus der Kirche austreten, die kritisch sind und die Diskussion suchen, dann wird es nur schlimmer.
In Amerika gibt es eine Studie aus den 1990er-Jahren, in der knapp 30 Prozent der 578 befragten Ordensfrauen angaben, in ihrer Gemeinschaft sexuellen Missbrauch erlebt zu haben.
Sie sind bekennende Katholikin. Nach all den Skandalen in den letzten Jahren hat die katholische Kirche diverse Austritte zu verbuchen. Haben Sie die Geduld mit dieser Institution noch nicht verloren?
Ich kann jeden verstehen, der austritt. Wenn aber alle rausgehen, die kritisch sind und die Diskussion suchen, dann wird es nur schlimmer.
Mit einem Austritt ist das Problem nicht gelöst. Ich will das Feld nicht den Autoritären überlassen. Deshalb versuche ich, Debatten anzustossen, hinterfrage und bin kritisch. Ob das reicht? Ich weiss es nicht.
Das Gespräch führte Olivia Röllin.>
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19.3.2019: Kriminelle Nonnen in katholischen Kinderheimen - Beispiel "USA" - Video "The Ghosts":
Wir sahen wie Nonnen Kinder töten
http://brd-schwindel.ru/wir-sahen-wie-nonnen-kinder-toeten/
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"USA" 19.3.2019: SCHLUSS mit dem Kirchenquatsch - gleich ein ganzes Bistum angezeigt - Fall in West Virginia:
Missbrauchsskandal: Erste Anzeige gegen ein ganzes Bistum in den USA
https://www.krone.at/1886289
Der Artikel:
<In den USA ist ein neuer Verdacht auf Kindesmissbrauch durch Einrichtungen der katholischen Kirche aufgetaucht. Der Generalstaatsanwalt des Bundesstaates West Virginia hat Anklage gegen die Diözese Wheeling-Charleston und gegen deren früheren Bischof Michael Bransfield erhoben, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.
Bransfield und seinem Bistum wird vorgeworfen, bei der Auswahl von Personal für Schulen und Ferienlager auf strikte Überprüfungen verzichtet zu haben und wissentlich Sexualstraftäter sowie Priester eingestellt zu haben, die glaubhaft bezichtigt worden waren, Sexualstraftaten verübt zu haben. In mehreren Fällen wurden Geistliche nach Vorwürfen in Behandlung geschickt, um danach wieder in den Dienst mit Kindern eingestellt zu werden.
Untersuchungen im September 2018 gestartet
Das Handeln habe im krassen Gegensatz zum eigenen Anspruch der Kirche gestanden, ein sicheres Umfeld für das Lernen von Kinder zu gewährleisten. Die Untersuchung in dem Fall war bereits im September 2018 gestartet worden.
[Die Anzeigen-Lawine begann mit Pennsylvania 2018]
Im vergangenen Jahr hatten die Untersuchungen der
Generalstaatsanwalt im US-Bundesstaat Pennsylvania
einen großen Missbrauchsskandal in der katholischen
Kirche aufgedeckt. Seitdem ermitteln in vielen
Bundesstaaten die Behörden. Immer neue Fälle kommen
ans Licht. Eine strafrechtliche Anklage gegen ein
gesamtes Bistum hat es bisher nicht gegeben.
[Jesuitenpapst Franziskus schützt den
verurteilten Vertuscher-Kardinal Philippe Barbarin
in Lyon]
Papst lehnt Rücktritt von verurteiltem
Kardinal ab
Indes lehnte Papst Franziskus den Rücktritt
des Erzbischofs von Lyon, der in Frankreich wegen
Vertuschung von Missbrauch verurteilt wurde, ab.
Kardinal Philippe Barbarin habe sich
aber entschieden, sich für eine Zeit zurückzuziehen,
und habe den Generalvikar mit der Leitung der
Diözese beauftragt, erklärte Vatikan-Sprecher
Alessandro Gisotti am Mittwoch in Rom.
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"USA": Systematischer Kindsmissbrauch in der Diözese Wheeling-Charleston in West Virginia+Vertuschung durch Bischof Bransfield - Täter z.B. Pfarrer Victor Frobas:
https://apnews.com/6132abd995f64aa5994b204a51e885be |
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| Original: 19-03-2019: Diósesis de Wheeling Charleston en Virginia Occidental: empleó pedófilos criminales sistemáticamente - el obispo Bransfield con la táctica de ocultación+el pastor cr.ped. Víctor Frobas - faltan documentos Demanda: Diócesis de Virginia Occidental contrató pedófilos <Por Anthony Izaguirre La querella contra la diócesis de
Wheeling-Charleston y el obispo
Michael Bransfield fue anunciada
por el fiscal general Patrick
Morrisey. Fue presentada una
semana después de que funcionarios de la
Iglesia impusieron restricciones
ministeriales a Bransfield debido a la
investigación por presuntamente haber
acosado sexualmente a adultos y cometer
irregularidades financieras. “La Iglesia católica ha estado encubriendo, escondiendo y negando que ha tenido sacerdotes abusadores de niños durante mucho tiempo, incluyendo aquí mismo en Virginia Occidental”, dijo Morrisey en una conferencia de prensa. La demanda argumenta que la diócesis y [el
obispo] Bransfield optaron
por encubrir conductas presumiblemente
criminales y que la diócesis contrató
abusadores sexuales confesos y sacerdotes
acusados de abuso sexual de menores, sin
revisar sus antecedentes apropiadamente. En un caso ocurrido hace varias décadas, de
acuerdo con la demanda, el reverendo
[pastor] Víctor Frobas, quien
fue obligado a renunciar al sistema del
seminario de Filadelfia debido a una
acusación creíble de abuso de menores, fue
nombrado director de un campamento juvenil
de verano perteneciente a la diócesis. Luego
fue acusado de abusar de niños mientras
estuvo en ese puesto y, tras pedir una
licencia, regresó y fue asignado como
capellán de la secundaria católica Wheeling
Central. En 1987, Frobas fue
encausado por presuntamente abusar
sexualmente a dos niños en una parroquia de
un suburbio de St. Louis. Frobas se declaró
culpable, estuvo dos años en la cárcel y
luego murió en 1993. “Creemos que el primer paso importante que
la diócesis puede dar es decir todo lo que
sabe”, dijo [el fiscal general] Morrisey.
“La Iglesia debería de hacer que sus
archivos sean públicos y revelar lo que pasó
con cada acusación creíble de abusos
sexuales que recibieron, y a la vez proteger
la identidad de las víctimas y sus
familias”. Morrisey dijo que el caso fue presentado conforme a las leyes estatales de protección y crédito de los consumidores. Agregó que su oficina está en proceso de referir casos individuales a fiscalías locales. Un portavoz de la diócesis no ha contestado mensajes dejados para pedirle comentario. Tampoco hubo respuesta a una llamada al número de teléfono bajo el nombre del [obispo] Bransfield.> |
Übersetzung: 19.3.2019: Diözese Wheeling-Charleston in West Virginia: Systematisch kriminelle Pädophile angestellt - Bischof Bransfield mit Verschleierungstaktik+der kr.päd. Pfarrer Victor Frobas - fehlende Akten Klage gegen Diözese in West-Virginia, weil sie Pädophile anstellte <Von Anthony Izaguirre CHARLESTON, West-Virginia, "USA" (AP) - Eine Diözese aus West Virginia und ihr Ex-Bischof stellten wissentlich Pädophile ein und überprüften die Strafregister von Angestellten, die in Schulen und Lagern arbeiteten, nicht ordnungsgemäß, sagte die Generalstaatsanwaltschaft in einer gerichtlichen Klage am Dienstag. Die Klage gegen die Diözese Wheeling-Charleston und Bischof Michael Bransfield wurde vom Generalstaatsanwalt Patrick Morrisey angekündigt. Sie wurde vor einer Woche eingereicht, nachdem Kirchenvertreter Bransfield aufgrund von Ermittlungen wegen angeblicher sexueller Belästigung von Erwachsenen und wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten angeklagt hatten. [Missbrauchs-Priester in West Virginia "seit langem" aktiv - Verschleierungstaktik aufgeflogen] "Die katholische Kirche hat vertuscht, versteckt und bestreitet, dass sie seit langem Missbrauchs-Priester hat, die mit Kindern arbeiten, auch hier in West Virginia", sagte Morrisey auf einer Pressekonferenz. In der Klage wird geltend gemacht, dass die Diözese und [der Bischof] Bransfield sich dafür entschieden haben, mutmaßlich kriminelles Verhalten zu verschleiern, und dass die Diözese gestandene Sexualstraftäter und Priester angeheuert hatte, die des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigt wurden, ohne deren Hintergrund angemessen zu prüfen. [Der Fall Pfarrer Frobas: Kindsmissbrauch bis zur Anklage 1987 - Tod 1993] In einem Fall, der vor mehreren Jahrzehnten vorgekommen war, wurde der Rev. [Pfarrer] Víctor Frobas, der aufgrund eines glaubwürdigen Vorwurfs des Kindesmissbrauchs aus dem Philadelphia-Seminarsystem zurücktreten musste, zum Direktor eines Sommer-Jugendlagers der Diözese ernannt. Er wurde dann beschuldigt, Kinder in dieser Position missbraucht zu haben. Nachdem er eine Lizenz beantragt hatte, kehrte er zurück und wurde als Kaplan der Catholic Central School Wheeling Central zugewiesen. Im Jahr 1987 wurde Frobas wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs von zwei Kindern in einer Gemeinde in einem Vorort von St. Louis angeklagt. Frobas bekannte sich schuldig, verbrachte zwei Jahre im Gefängnis und starb 1993. [Staatsanwalt Morrisey fordert Veröffentlichung aller Diözesen-Akten] "Wir glauben, dass der erste wichtige Schritt der Diözese darin besteht, alles zu sagen, was sie weiß", sagte [Generalstaatsanwalt] Morrisey. "Die Kirche sollte ihre Unterlagen veröffentlichen und enthüllen, was mit jedem glaubwürdigen Vorwurf sexuellen Missbrauchs geschehen ist, und gleichzeitig die Identität der Opfer und ihrer Familien schützen." [Kriminelle kath. Kirche verletzt Kinderschutz und Konsumentenschutz] Morrisey sagte, dass der Fall unter den Schutz- und Kreditgesetzen des Staates eingereicht wurde. Er fügte hinzu, dass sein Büro dabei ist, einzelne Fälle an örtliche Staatsanwälte zu verweisen. Ein Sprecher der Diözese hat nicht alle Nachrichten beantwortet, die nach einem Kommentar gefragt werden. Es gab auch keine Antwort auf einen Anruf bei der Telefonnummer unter dem Namen [von Bischof] Bransfield.> |
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Lyon (Frankreich) 19.3.2019: Papst Franziskus schützt Kardinal Barbarin, der Kindsmissbrauch vertuschte:
Vertuschung von Kindesmissbrauch: Papst lehnt Rücktritt von verurteiltem Kardinal ab
https://www.epochtimes.de/politik/welt/vertuschung-von-kindesmissbrauch-papst-lehnt-ruecktritt-von-verurteiltem-kardinal-ab-a2828806.html
<Papst Franziskus lehnt offenbar den Rücktritt des französischen Kardinals Philippe Barbarin ab, der wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch von einem Gericht in Frankreich verurteilt wurde.
Barbarin erklärte am Dienstag in Lyon, der Papst habe seine Abberufung bei einem Treffen im Vatikan am Montag zurückgewiesen und die „Unschuldsvermutung“ geltend gemacht. Barbarin will sein Amt als Erzbischof von Lyon nun aber zunächst ruhen lassen.
Barbarin ist der oberste katholische Würdenträger Frankreichs. Er war vor knapp zwei Wochen von einem Gericht in Lyon zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, weil er den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch einen Priester verschwiegen hatte. Seine Anwälte kündigten Rechtsmittel gegen das Urteil an, Barbarin bot dem Papst aber seinen Rücktritt an. Der 68-Jährige ist seit 2002 Erzbischof von Lyon.
Die katholische Kirche wird seit Jahren von
zahlreichen Missbrauchsskandalen erschüttert.
Franziskus hatte Aufklärung versprochen, eine
Missbrauchskonferenz im Vatikan Ende Februar brachte
aber nach Einschätzung von Opferverbänden zu wenig
konkrete Ergebnisse. (afp)>
Suchwort: Preynat abus - Preynat Barbarin
Kirchenverbrechen in Frankreich: Kr.päd. Priester Bernard Preynat 25 Jahre lang - Kardinal Philippe Barbarin mit Vertuschung 17 Jahre lang (!):
https://peru21.pe/mundo/papa-francisco-rechaza-dimision-philippe-barbarin-cardenal-frances-condenado-encubrir-abusos-nndc-466518 |
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| Lyon
(Francia) 19-03-2019: Cardenal Philippe
Barbarin culpable por esconder denuncias x
abuso infantil (por 17 años) x el sacerdote
ped.cr. Bernard Preynat (por 25 años!) - el
papa Francisco no lo deja renunciar (!): Papa Francisco rechaza la dimisión de cardenal francés condenado por encubrir abusos <El papa Francisco rechazó la dimisión del cardenal Philippe Barbarin invocando la "presunción de inocencia". El papa Francisco ha rechazado la dimisión del cardenal Philippe Barbarin, condenado en Francia por encubrir abusos sexuales a menores de un sacerdote de su diócesis de Lyon, al invocar la "presunción de inocencia", informó el sacerdote, quien de todos modos anunció que se retirará temporalmente como encargado de esa diócesis. "El lunes por la mañana, entregué mi dimisión al Santo Padre. Invocando la presunción de inocencia, él no quiso aceptarla", indicó Barbarin en un comunicado difundido por su diócesis. Pese a ello, agregó: "Me dejó la libertad de tomar la decisión que me pareciera mejor para la vida de la diócesis de Lyon. A sugerencia suya y porque la Iglesia de Lyon sufre desde hace tres años, he decidido retirarme un tiempo". [Predetador Bernard
Preynat con 25 años abuso infantil -
cardenal Barbarin escondió durante 17 años
(!)] Condenado a seis meses de cárcel exentos de cumplimiento y a pagar una indemnización simbólica de un euro a ocho de las víctimas de Preynat que lo habían denunciado, Barbarin fue este lunes al Vaticano para presentar su renuncia al Santo Padre.
[Gerente
provisional de la diócesis de Lyon es Yves
Baumgarten] El portavoz interino
del Vaticano, Alessandro
Gisotti, confirmó en otro
comunicado la noticia y destacó que "la
Santa Sede está dispuesta a reiterar su
cercanía a las víctimas de abuso, a los
fieles de la Archidiócesis de Lyon y de toda
la Iglesia de Francia que están atravesando
un momento particularmente doloroso". Fuente: EFE> |
Lyon
(Frankreich) 19.3.2019: Kardinal Philippe
Barbarin wegen Vertuschung von Anzeigen
gegen Kindsmissbrauch (17 Jahre lang!) des
kr.päd. Priesters Bernard Preynat schuldig
(25 Jahre lang!) - Papst Franziskus lässt
Rücktritt nicht zu (!): Papst Franziskus lehnt den Rücktritt des verurteilten, französischen Kardinal wegen Vertuschung von Missbrauchsfällen ab <Papst Franziskus lehnte den Rücktritt von Kardinal Philippe Barbarin unter Berufung auf die "Unschuldsvermutung" ab. Papst Franziskus hat den Rücktritt von Kardinal Philippe Barbarin abgelehnt, der in Frankreich verurteilt wurde, weil er sexuellen Missbrauch N Kindern durch einen Priester in seiner Diözese Lyon vertuscht hat. Der Papst meinte, es gelte weiterhin die"Unschuldsvermutung", informierte der Priester, der auf jeden Fall ankündigte, dass er sich vorübergehend vom Amt des Leiters der Diözese zurückziehen werde. "Am Montagmorgen habe ich beim Heiligen Vater meinen Rücktritt eingereicht. Aber der meinte, es gelte weiterhin die Unschuldvermutung und wollte das nicht akzeptieren", gab Barbarin in einer Stellungnahme bekannt, die in seiner Diözese verteilt wurde. Daraufhin fügte er hinzu: "Er liess mir die Freiheit, selbst die Entscheidung zu treffen, die mir für das Leben der Diözese richtig erscheint. Auf seinen Rat hin und weil die Kirche von Lyon seit 3 Jahren leidet, entschied ich mich, vorübergehend zurückzuziehen." [Täter Bernard Preynat mit 25 Jahren Kindsmissbrauch - Kardinal Barbarin mit Vertuschung 17 Jahre lang (!)] Der Kandinal ist nun 68 Jahre alt und führt die Diözese seit 17 Jahren an. Es ist die traditionsreichste Diözese des Landes. Im Janaur [2019] sass er zusammen mit anderen angeklagten Kirchenschurken auf der Anklagebank wegen begangenen Missbrauchverbrechen gegen Minderjährige durch den Priester Bernard Preynat, der während 25 Jahren sein Unwesen getrieben hat. [Lächerliche Strafe für den kriminellen Kardinal Barbarin] Der Kardinal wurde zu 6 Monaten auf Bewährung und zu einer symbolischen Geldstrafe von 1 Euro an 8 Opfer von Preynat verurteilt, der von ihnen angezeigt worden war. Barbarin war diesen Montag beim Vatikan, um seinen Rücktritt beim "Heiligen Vater" einzureichen. Der Papst lehnt den Rücktritt von Barbarin ab, indem er auf "die Unschuldsvermutung" plädiert (Mitteilung[Interimistische Leitung der Diözese Lyon durch Yves Baumgarten] Obwohl der Papst das nicht akzeptierte, fügte der Prälat hinzu, dass die persönliche Entscheidung über den Rückzug ab Dienstag wirksam sei und dass die Leitung der Diözese in den Händen des Generalvikars und Moderators Yves Baumgarten liege. Der Interimssprecher des Vatikans, Alessandro Gisotti, bestätigte in einer weiteren Erklärung die Nachricht und betonte, dass "der Heilige Stuhl bereit ist, seine Nähe zu den Missbrauchsopfern, zu den Gläubigen der Erzdiözese Lyon und der gesamten Kirche von Frankreich zu wiederholen. Sie machen eine besonders schmerzhafte Zeit durch." Quelle: EFE> |
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19.3.2019: FRANKREICH: Nun werden Kirchen "beschädigt" - ca. 12 Kirchen betroffen - der Missbrauch in der Kirche ist nicht mehr auszuhalten! Oder sind Muslime am Werk? Bisher keine Bekennerschreiben:
In Frankreich ca. 1 Dutzend Kirchen beschädigt oder abgefackelt
(original Spanisch: Profanan y queman una docena de iglesias en Francia)
https://ojo.pe/actualidad/profanan-queman-docena-iglesias-francia-313044/?ref=list_pri_15
Übersetzung:
<Antichristen greifen in einer Woche verschiedene Kirchen an.
Im Verlaufe der Woche wurden in Frankreich durch antichristliche Vandalen einige Kirchen geplündert oder in verschiedenen Kirchen sogar Feuer gelegt. IM Departament Gard in Nimes wurde die Basilika "Notre-Dame des Enfants" (Hübsche Dame der Kinder) beschädigt. Nicht identifizierte Täter haben mit Exkrementen Kreuze an Wände geschmiert und den Altar leergeräumt. Die Gegenstände wurden dann in einem Mülleimer gefunden.
Auch eine Kirche in Dijon ist betroffen, die "Liebfrauenkirche von Dijon" (église Notre-Dame de Dijon) hat ebenfalls Schäden erlitten, und die Hostien wurden aus dem Tabernakel entfernt und auf dem Boden verstreut. Als die Behörden das Gebäude kontrollierten, bekamen sie von den Tätern Fusstritte.
In Lavaur wurde die Stadtkirche von einigen offensichtlich betrunkenen Jugendlichen angegriffen. Einer Jesus-Skulptur wurde der Arm gebrochen und in eine obszöne Geste verwandelt.
Schließlich sind mehrere Kirchengemeinden am Stadtrand von Paris betroffen, am stärksten diejenige von Maisons-Laffitte im Departement Houilles. Die, die zweifellos ammeisten beschädigt wurde, war die Kirche Saint Sulpice in Paris, die Kirche stand am Ende im Vollbrand. Ein Priester konnte einen Täter beobachten, der Feuer legte, mass ihm aber keine Bedeutung bei.
Die Kirchenbeschädigungen scheinen nicht von einer einheitlichen Gruppe begangen worden zu sein. Antichristlich sind sie aber allemal gleich. Die religiösen Behörden geben noch keine Stellungnahmen ab, sondern warten auf die Untersuchungsergebnisse der Polizei.>
Original:
<Anticristanos atacan varios templos en una semana.
A lo largo de esta semana, varias iglesias han sido saqueadas y hasta les prendieron fuego en varias localidades de Francia por vándalos anticristianos. En el departamento de Gard, Nimes, la basílica de Notre-Dame des Enfants (Nuestra Señora de los Niños) fue profanada. Sujetos no identificados pintaron la cruz con excrementos y saquearon el altar. Luego fueron descubiertas en un basurero.
La iglesia de Nuestra Señora de Dijon también sufrió daños y las hostias fueron extraídas del tabernáculo siendo esparcidas en el suelo. Cuando las autoridades vieron el local estaban todas pisoteadas. En Lavaur, el templo de la ciudad fue asaltada por unos jóvenes aparentemente borrachos quienes torcieron el brazo de una escultura de Jesús haciendo creer que hace un gesto obsceno.Finalmente, varias parroquias de las afueras de París siendo el más afectado el de Maisons-Laffitte en el departamento de Houilles. La que recibió más daño sin duda fue la iglesia de San Sulpicio en París en donde incendiaron el edificio levantado en el SVII. Un sacerdote sido testigo de un sujeto que prendía fuego en las inmediaciones, pero no le prestó atención. Aunque todas las profanaciones mencionadas no fueron realizadas por un grupo en específico, no hay duda que tienen un fin anticristiano.Las autoridades religiosas todavía no se pronuncian ante los casos de violencia contra su institución en Francia y esperan las labores policiales.>
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Kirche=Geldwäsche: Beispiel Peru:
"Geistliche" der kriminellen, katholischen Kirche in Peru sind zum Teil in der organisierten Kriminalität aktiv: Beispiel der Ex-Pfarrer Díaz Arce mit 38 Immobilien+Geldwäsche:
https://peru21.pe/politica/juez-ordeno-26-meses-prision-preventiva-esposa-ex-pastor-vicente-diaz-arce-466649 |
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| Original: Lima 20-03-2019: Pastor Díaz Arce jugando con plata lavando fondos y tiene 38 edificios - y su esposa también: redes de Rodolfo Orellana: Juez ordenó 26 meses prisión preventiva para esposa de ex pastor Vicente Díaz Arce <Elizabeth Palomino Córdova fue detenida hoy mismo; su cónyuge cumplirá detención domiciliaria. El juez Richard Concepción Carhuancho ordenó 26 meses de prisión preventiva para Elizabeth Palomino Córdova, esposa del ex pastor evangélico Vicente Díaz Arce. Ambos son investigados por sus vínculos con la red criminal del detenido empresario Rodolfo Orellana. Fue la fiscal Marita Barreto, que ha acusado a Orellana por el delito de lavado de activos, quien pidió la medida para Palomino. Ella cumplía comparecencia simple al igual que su esposo. Palomino Córdova fue detenida hoy mismo y la trasladaron a la sede de la Dirincri. Luego fue puesta a disposición del Inpe para que decida el penal en el que será internada. El magistrado
Concepción, además, dictó para Díaz Arce 26
meses de prisión domiciliaria, a pedido de
Barreto. La pareja ya había cumplido antes
prisión preventiva, pero una sala que estaba
presidida por la jueza Sonia Torre ordenó su
libertad. En agosto del año pasado, la fiscal Barreto encabezó diligencias de incautación de 38 inmuebles relacionados al empresario Vicente Díaz Arce, a quien sindica como cabecilla de una organización criminal. Según el Ministerio Público, el patrimonio de Díaz Arce tiene origen ilícito.> |
Übersetzung: Lima 20.3.2019: Pastor Díaz Arce spielt mit Geld Geldwäsche und hat 38 Immobilien - und auch die Ehefrau: Netzwerk von Rodolfo Orellana: Der Richter ordnete eine 26-monatige Sicherungsverwahrung für die Frau des ehemaligen Pfarrers Vicente Díaz Arce an <Alvaro Reyes Quinteros Elizabeth Palomino Córdova wurde heute verhaftet; ihr Ehemann ist auf Arrest gesetzt und darf das Zuhause nicht verlassen. Der Richter Richard Concepción Carhuancho befahl Elizabeth Palomino Córdova, Ehefrau des ehemaligen evangelischen Pastors Vicente Díaz Arce, 26 Monate in Untersuchungshaft zu nehmen. Beide werden wegen ihrer Verbindungen zum kriminellen Netzwerk des verhafteten Geschäftsmannes Rodolfo Orellana untersucht. Es war der Staatsanwalt Marita Barreto, der Orellana wegen Geldwäsche angeklagt hat, der nun auch die Massnahme gegen Palomino beantragt hat. Sie hat ein einfaches auftreten, wie auch ihr Ehemann. Palomino Córdova wurde heute verhaftet und in das Hauptquartier der Kriminalpolizei Dirincri verlegt. Dann wurde sie den peruanischen Strafbehörden Inpe (Instituto Nacional Penitenciario de Perú) übergeben, um zu entscheiden, in welcher Strafanstalt sie interniert werden sollte. Auf Ersuchen von Barreto erließ Richter Concepción außerdem einen 26-monatigen Hausarrest gegen Díaz Arce. Das Ehepaar war bereits in Untersuchungshaft, aber ein Gericht unter Vorsitz von Richterin Sonia Torre hatte ihre Freilassung angeordnet. [Der reiche Pfarrer Díaz Arce: 38 Immobilien - scheinbar als Geldwäscherei] Im August letzten Jahres leitete der Staatsanwalt Barreto ein Gerichtsverfahren gegen 38 Immobilien gegen Vicente Díaz Arce ein, den er beschuldigte, einen kriminellen Verein geführt zu haben. Nach Angaben des Außenministeriums sind die Vermögenswerte von Díaz Arce illegal.> |
Kirche=Geldwäsche: Beispiel Chile:
Die chilenische, evangelische Kirche spielt auch gerne mit Geld - Geldwäscherei in Millionenhöhe ohne Herkunftsangabe - das soll sich bald ändern:
![]() https://www.elmostrador.cl/destacado/2019/03/20/se-acabo-la-luna-de-miel-con-la-moneda-evangelicos-en-alerta-por-resolucion-del-sii-que-les-obliga-a-transparentar-sus-ingresos/ |
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| Original: Chile 20-03-2019: Sospecha a lavado de fondos: Los juegos de plata de millones de la iglesia evangelica se terminan - en corto tiempo, para ingresos van a ser exigidos los origenes Se acabó la luna de miel con La Moneda: evangélicos en alerta por resolución del SII que les obliga a transparentar sus ingresos SII=Servicio de Impuestos Internos <El director del Servicio, decidió aplicar a las iglesias la resolución 103 que si bien no obliga a tributar, si a transparentar los ingresos. Por eso, los representantes religiosos enviaron una carta al Presidente para que pueda intervenir. En una carta recibida por el Presidente Sebastián Piñera, el 11 de enero, los obispos evangélicos piden una audiencia con el mandatario para expresar "la desazón queexiste en los Consejos y Unidades Pastorales en todo el país", según consignó [el diario chileno] La Segunda. La preocupación no es por la falta de fe religiosa entre los ciudadanos sino porque el Servicios de Impuestos Internos (SII) a través de su director Fernando Barraza, decició aplicar a lasiglesias evangélicas, la resolución 103, que rige desde octubre de 2017. La resolución se aplica a las organizaciones sin fines de lucro comprendidas en la ley 20.500. y esto significa que las entidades que reciban más de 12 mil UF al año, es decir [más que] uno $300 millones deben declarar sus ingresos, aunque no tributarlos. En este rango no estaban las iglesias, que se rigen por la ley de culto. Eso hasta ahora, que se aplica la resolución del SII.> |
Übersetzung: Chile 20.3.2019: Verdacht auf Geldwäsche: Die Millionen-Geldspiele der evangelischen Kirche sind vorbei - für Einnahmen muss bald die Herkunft angegeben werden: Die Flitterwochen mit den staatlichen Geldbehörden sind vorbei: Evangelikale in Alarmbereitschaft aufgrund des Beschluss des Nationalen Steuerdiensts SII*, der sie zwingt, ihr Einkommen transparent zu machen *SII=Servicio de Impuestos Internos <Der Direktor des Dienstes hat beschlossen, den Kirchen die Resolution 103 vorzulegen, die keine Steuerzahlungen vorsieht, aber die Verpflichtung ehtlält, die Einnahmen transparent zu machen. Deswegen haben die religiösen Vertreter dem Präsidenten einen Brief geschickt: Der Präsident solle intervenieren. Der chilenische Präsident Sebastián Piñera erhielt am 11. Januar ein Schreiben. Die evangelischen Bischöfe baten um eine Audienz beim Präsidenten, um "die Unruhe, die in den Pastoralräten und -einheiten im ganzen Land besteht" auszudrücken, so [die chilenische Zeitung] La Segunda. Die Sorge ist nicht wegen des Mangels an religiösem Glauben unter den Bürgern, sondern weil der Nationale Steuerdienst (SII) durch seinen Direktor Fernando Barraza beschlossen hat, die seit Oktober 2017 in Kraft befindliche Resolution 103 bei den evangelischen Kirchen anzuwenden. Die Entschließung gilt für gemeinnützige Organisationen, die unter das Gesetz 20.500 fallen. Dies bedeutet, dass Unternehmen, die mehr als 12 Tausend Finanzeinheiten (unidad financiera - UF) pro Jahr erhalten, d.h. [mehr als] 300 Millionen US-Dollar, ihr Einkommen angeben müssen, auch wenn sie nicht besteuert werden. In diesem Bereich befanden sich nicht die Kirchen, die dem Kultusgesetz unterliegen. Nun also soll der Beschluss des SII angewandt werden.> |
![]() https://web.laxatea.com/la-promesa-del-arzobispo-chomali-estamos-absolutamente-decididos-a-terminar-con-los-abusos-sexuales-en-la-iglesia/ |
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| Original: Yumbel (Mittel-Chile) 20-03-2019: El arzobispo Chomalí jura por la iglesia criminal pedófila: las investigaciones están progresando bien ... La promesa del arzobispo Chomalí: “Estamos absolutamente decididos a terminar con los abusos” sexuales en la iglesia <Fernando Chomalí, Arzobispo de Concepción aprovechó la gran concurrencia de fieles a la misa con motivo de la festividad de San Sebastián, conocida como “el 20 chico”, en alusión a que la fiesta principal es el 20 de enero, para pronunciar un discurso muy tajante respecto de la situación que vive la Iglesia Católica, en particular la chilena, a causa de las decenas de casos de abuso sexual que tienen en el suelo de la credibilidad a la institución religiosa. “A grandes rasgos, se lo dije al fiscal y se lo digo a todo el mundo, nosotros estamos absolutamente decididos a terminar con los abusos. No hay espacio para los abusos y toda nuestra colaboración, cosa que ellos [la Fiscalía ] agradecieron”, dijo según consignó radio Cooperativa. En efecto, Chomalí declaró como testigo, la semana pasada, en Rancagua, ante el fiscal Emiliano Arias, que investiga los casos de abuso al interior de la iglesia. Dirigiéndose a los fieles Chomalí dijo que la intención de componer la situación de la iglesia “se refuerza más viendo a todas estas personas que se merecen ministros íntegros al servicio de ellos”, dijo. Fernando Chomali es uno de los nombres que figuran como uno de los posibles sucesores del arzobispo de Santiago, Ricardo Ezzatti, aunque un caso de supuesta violación ocurrido en su diócesis podría manchar su nombre. El jueves 14 [de marzo 2019] después de declarar en la fiscalía Chomalí se expresó en términos similares a los de hoy en Yumbel. “Tenemos un compromiso claro, solemne, de buscar la verdad. Que distiguimos claramente lo que es un pecado a qué es un delito, y los delitos tienen que ser investigados y nosotros vamos a colaborar en cada uno de los casos que ellos nos requieran, y nosotros estamos en esa línea, cosa que el fiscal lo agradeció”, dijo.> |
Übersetzung: Yumbel (Mittel-Chile) 20.3.2019: Erzbischof Chomalí schwört auf die kriminell-pädophile Kirche: Die Untersuchungen kämen gut voran... Das Versprechen von Erzbischof Chomalí: "Wir sind absolut entschlossen, den sexuellen Missbrauch in der Kirche zu beenden <Fernando Chomalí, Erzbischof von Concepción, nutzte die große Teilnahme der Gläubigen anlässlich der Feierlichkeiten zu San Sebastián, bekannt als "Die kleine 20", anlässlich der Rede der Hauptpartei am 20. Januar sehr nachdrücklich in Bezug auf die Situation, in der die katholische Kirche steckt, insbesondere die chilenische, wegen Dutzender Fälle sexuellen Missbrauchs, die die Glaubwürdigkeit der religiösen Institutionen auf 0 sinken lassen. "Im Großen und Ganzen sagte ich der Staatsanwaltschaft und ich sage allen, dass wir absolut entschlossen sind, den Missbrauch zu beenden. Es gibt keinen Raum für Misshandlungen, und sie [die Staatsanwaltschaft] wissen die Zusammenarbeit mit uns zu schätzen", sagte er gemäss Radio Cooperativa. In der Tat hat Chomalí letzte Woche in Rancagua als Zeuge ausgesagt, vor dem Staatsanwalt Emiliano Arias, der die Missbrauchsfälle in der Kirche untersucht. Chomalí richtete sich an die Gläubigen. Er meinte, die Absicht, dieSituation in der Kirche in den Griff zu kriegen, "verstärkt wird, wenn man all diese Menschen sieht, die als Diensthabende einen guten Dienst leisten", sagte er. Fernando Chomali ist einer der Namen, die als einer der möglichen Nachfolger des Erzbischofs von Santiago, Ricardo Ezzatti, aufgeführt werden, obwohl ein Fall mutmaßlicher Vergewaltigung in seiner Diözese seinen Namen beeinträchtigen könnte. Am Donnerstag, dem 14. [März 2019], äußerte sich Chomalí nach seiner Erklärung in der Staatsanwaltschaft in ähnlichen Worten wie heute in Yumbel. "Wir haben eine klare und feierliche Verpflichtung, die Wahrheit zu suchen. Das unterscheidet eindeutig, was eine Sünde für ein Verbrechen ist, und Verbrechen müssen untersucht werden, und wir werden in jedem der Fälle zusammenarbeiten, die sie benötigen, und wir befinden uns in dieser Linie, und der Staatsanwalt bedankte sich", meinte er.> |
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https://www.primerahora.com/noticias/estados-unidos/nota/unos400religiosossonacusadosdeabusosexualamenoresenestadosunidos-1332914/ |
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| Original: Illinois ("EUA") 20-03-2019: Unos 400 clérigos son acusados por abuso sexual: 690 denuncias creíbles - abogado Mark Pearlman - fiscal general Lisa Madigan - personal de órdenes ped.cr. - fiscalía de Chicago bloqueó en 1992 - el "Reporte de Anderson" Unos 400 religiosos son acusados de abuso sexual a menores en Estados Unidos <"Los datos revelan la horrorosa escala de los sacerdotes que asaltan sexualmente a menores hasta el día de hoy", dice el informe. Chicago. Cerca de 400 sacerdotes y
personal eclesiástico de Illinois,
Estados Unidos, fueron acusados de abusos
sexuales a menores, según un informe
presentado este miércoles por abogados que
han representado a las víctimas y que desean
revelar "identidades e información
encubierta por obispos". Según informó en conferencia de prensa el abogado Mark Pearlman, es la primera vez que se compila una lista tan completa con 185 páginas de antecedentes e historias de trabajo de los acusados. La información fue extraída de los datos preliminares obtenidos en una investigación realizada el año pasado por la entonces fiscal general de Illinois, Lisa Madigan, donde se analizaron 690 denuncias "creíbles" en la arquidiócesis de Chicago y las diócesis de Belleville, Joliet, Peoria, Rockfort y Springfield, todas ellas en Illinois. La investigación comprobó que el problema de abuso sexual a menores cometidos por sacerdotes era "mucho más extenso" que lo reportado por las diócesis de Illinois, que "desestimaron y no investigaron denuncias de sobrevivientes", señaló Pearlman. "Los datos revelan la horrorosa escala de los sacerdotes que asaltan sexualmente a menores hasta el día de hoy", dice el informe, denominado The Anderson Report. [Responsables han puesto pedófilos
criminales a propósito con niños] El informe estima que podría haber cientos
más de supuestos depredadores sexuales
dentro de las diócesis y órdenes religiosas
de Illinois, cuyas identidades nunca fueron
reveladas públicamente, por lo que "continúa
la lucha por información y nombres" de esas
personas. En una declaración sobre el informe, la
arquidiócesis de Chicago señaló que el
reporte [El reporte de Anderson]
mezcla hombres de personas que han sido
acusadas, pero pueden ser inocente, con
aquellas que tienen alegaciones confirmadas,
pero se refiere a todos como perpetradores. En la lista divulgada hoy se identificaron a 22 sacerdotes que figuraban en la página web de la arquidiócesis, de los cuales 20 fueron denunciados en su momento a las autoridades civiles, el nombre de otro fue conocido recientemente y el otro caso corresponde a una supuesta transgresión cometida con un mayor, y no un menor. Según la arquidiócesis, muchos de los
nombres que aparecen en la lista
corresponden a sacerdotes pertenecientes a
órdenes religiosas, entidades que, asegura,
se gobiernan de manera separada en la
Iglesia católica y cada grupo es responsable
de su cadena de mando, indican. John O'Malley, asesor especial de la Arquidiócesis de Chicago sobre problemas de conducta indebida, dijo este miércoles a medios locales que la iglesia ha informado de todas las denuncias a la policía desde 1992, cuando el entonces cardenal Joseph Bernardin dirigió una comisión sobre el escándalo de abusos. "Si las autoridades públicas deciden no
procesar, o no pueden procesar, entonces
tenemos nuestro propio proceso de
investigación", dijo O'Malley. Según el asesor [John O'Malley],
la arquidiócesis ha publicado las denuncias
registradas y la descripción de los casos
desde el 2006 en su sitio en internet. El sucesor de la fiscal general [Lisa] Madigan, Kwame Raoul, declaró antes de asumir el cargo en enero que seguía comprometido a continuar con la investigación, pero su oficina no ha publicado más información sobre denuncias.> |
Übersetzung: Illinois ("USA") 20.3.2019: Rund 400 Kleriker wegen Kindsmissbrauch angeklagt: 690 glaubwürdige Anzeigen - Anwalt Mark Pearlman - Staatsanwältin Lisa Madigan - kr.päd. Ordenspersonal - Stawa Chicago blockierte 1992 - der "Anderson-Bericht": In den USA werden rund 400 Kleriker wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen angeklagt <"Die Daten zeigen das schreckliche Ausmaß der Priester, die Minderjährige bis heute sexuell angreifen", sagt der Bericht. Chicago. Rund 400 Priester und Kleriker-Personal von Illinois ("USA") wurden wegen Kindsmissbrauchs angeklagt. Dies besagt ein von Opferanwälten präsentiertes Schreiben von diesem Mittwoch, die auch "die Identitäten und die durch die Bischöfe unterdrückten Informationen aufdecken wollen." [Liste und Bericht = 185 Seiten] Auf einer Pressekonferenz informierte der Anwalt Mark Pearlman, es sei das erste Mal, dass man eine solch vollständige Liste aufgestellt habe. Mit dem Begleittext sind es 185 Seiten, mit Vorgeschichten und Arbeitsabläufen bei den Angeklagten. Die Information wurde aus den vorläufigen Daten gewonnen. Die Untersuchung wurde im vergangenen Jahr 2018 von der Staatsanwältin Lisa Madigan in Illinois realisiert. Es wurden 690 "glaubwürdige" Anzeigen verarbeitet, aud den Erzdiözesen von Chicago, Belleville, Joliet, Peoria, Rockfort und Springfield, alle in Illinois. Die Untersuchung bewies, dass das Problem des sexuellen Missbrauchs gegen Minderjährige durch Priester "viel verbreitete" ist als von den Diözesen in Illinois berichtet wurde, dass "sie die Anzeigen von Überlebenden unterstätzten und einfach nie untersuchten", signalisierte Pearlman. "Die Daten zeigen die ganze Bandbreite des Horrors durch die Priester auf, die Minderjährige bis heute angreifen", so der Bericht "The Anderson Report". [Verantwortliche setzten kriminelle Pädophile absichtlich zu Kindern] "Die vielleicht schockierendste Entdeckung ist, dass einige Täter absichtlich in Vertrauensstellungen mit direktem Zugang zu Kindern verlegt wurden, selbst nachdem bekannt war, dass sie Kinder sexuell missbraucht haben", fügt er hinzu. [Dunkelziffer und versteckte Sextäter in der kath. Kirche von Illinois] Der Bericht schätzt, dass es in den Diözesen und religiösen Orden von Illinois Hunderte weitere mutmaßliche sexuelle Raubtiere geben könnte, deren Identität nie öffentlich bekannt wurde. Der "Kampf um Informationen und Namen" dieser Menschen geht weiter. [Die kriminelle Erzdiözese Chicago "verteidigt" sich] Die Erzdiözese Chicago gab zum Bericht (Anderson-Bericht) eine Erklärung ab mit der Angabe, der Bericht mische angeklagte Männer, die vielleicht auch unschuldig sein könnten, mit denjenigen, bei denen die Anschludigungen bestätigt wurden. Dabei werden alle erwähnten Männer als Täter hingestellt. [Erzdiözese Chicago offiziell mit einer Liste von 22 kriminell-pädophilen Priestern] In der heute veröffentlichten Liste wurden 22 Priester identifiziert, die auf einer Webseite der Erzdiözese aufgelistet wurden, davon waren zu diesem Zeitpunkt 20 bei den Zivilbehörden angezeigt. Der Name eines weiteren wurde erst kürzlich bekannt, und der letzte Fall bezieht sich auf einen angeblichen Missbrauch an einer erwachsenen Person. Gemäss der Erzdiözese sind viele der auf der Liste erwähnten Priester Mitglieder religiöser Orden, die in der kathlischen Kirche einem Sonderrecht unterstehen, und jede Gruppe ist für ihre Befehlskette verantwortlich. [Untersuchungskommission in Chicago gab es schon 1992 - damals blockierte die Staatsanwaltschaft (!)] John O'Malley, Sonderberater der Erzdiözese Chicago in Bezug auf Verhaltensstörungen, sagte den lokalen Medien am Mittwoch, dass die Kirche seit 1992 alle Anzeigen an die Polizei weitergeleitet habe, als der damalige Kardinal Joseph Bernardin eine Kommission über den Missbrauchsskandal leitete. "Wenn öffentliche Behörden beschließen, keine Strafverfolgung durchzuführen oder nicht strafrechtlich verfolgen zu können, haben wir unser eigenes Ermittlungsverfahren", sagte O'Malley. [Webseite der Erzdiözese Chicago mit Auflistung der Missbrauchsfälle seit 2006] Nach Angaben des Beraters [John O'Malley] hat die Erzdiözese die registrierten Beschwerden und die Beschreibung der Fälle seit 2006 auf ihrer Website veröffentlicht. [Neuer Generalstaatsanwalt Madigan ab Januar 2019] Der Nachfolger von Generalstaatsanwältin [Lisa] Madigan, Kwame Raoul, erklärte vor seinem Amtsantritt im Januar, dass er sich weiterhin für die Fortsetzung der Ermittlungen engagiert, aber sein Büro hat keine weiteren Informationen zu Beschwerden veröffentlicht.> |
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Illinois ("USA") 21.3.2019: 395 Täter mit Kindsmissbrauch auf der Liste:
Kindermissbrauch: Vorwürfe gegen fast 400 katholische Geistliche in USA
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190321324418681-kindermissbrauch-katholische-kirche-usa/
<Im US-Bundesstaat Illinois sind fast 400 katholische Priester und Laien öffentlich mit Missbrauchsvorwürfen konfrontiert worden. Das Anwaltsbüro Jeff Anderson & Associates, das auf Klerusmissbrauch spezialisiert ist, veröffentlichte am Mittwoch (Ortszeit) in Chicago eine Liste mit 395 Namen.
Die Verdächtigen arbeiten oder hätten im Erzbistum Chicago und fünf weiteren Diözesen gearbeitet. „Das Datenmaterial enthüllt das erschreckende Ausmaß, in dem Priester Kinder bis zum heutigen Tag sexuell missbrauchen“, zitiert die Deutsche Presse-Agentur aus dem Report.
Im vergangenen Jahr hatte ein ähnlicher Report des Generalstaatsanwaltes des Bundesstaates Pennsylvania Hunderte Geistliche und Laien als mutmaßliche Pädophile gebrandmarkt. Die meisten Vergehen lagen zu lange Zeit zurück, um sie strafrechtlich noch zu verfolgen. Der Bericht schickte jedoch neue Schockwellen durch die katholische Kirche und führte letztlich auch zum Rücktritt des Erzbischofs von Washington, Kardinal Donald Wuerl.
Im Anschluss hatten mehrere Bundesstaaten Ermittlungen aufgenommen, immer mehr Betroffene meldeten sich. Im Bundesstaat West Virginia kam es vor wenigen Tagen zu einer Anklage gegen ein komplettes Bistum und einen ehemaligen Bischof. In Illinois warf Anwalt Anderson den Kirchenbehörden vor, die Fälle zum Teil nicht öffentlich zu machen.
Die Diözesen wiesen die Vorwürfe zum Teil zurück. Die
Diözese Joliet veröffentlichte ein Statement,
in dem sie deutlich macht, dass alle
bekanntgewordenen Fälle mit belastbaren Vorwürfen an
die Strafverfolgungsbehörden gemeldet werden. Ähnlich
äußerte sich die Erzdiözese Chicago.>
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22.3.2019: Missbräuche und 1000e Opfer: Die katholischen Kirchen sind bald leer - auch in der CH:
Massiv mehr Kirchenaustritte - «Die Missbrauchsfälle haben das Fass zum Überlaufen gebracht»
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/massiv-mehr-kirchenaustritte-die-missbrauchsfaelle-haben-das-fass-zum-ueberlaufen-gebracht
<Noch nie hat die römisch-katholische Kirche der Schweiz so viele Kirchenaustritte erlebt: Das zeigen die Berichte der Kantonalkirchen, die aktuell ihre Zahlen bekanntgeben.
Alarmierend ist zum Beispiel die Anzahl der Austritte im Aargau. Ein Drittel mehr Menschen sind dort 2018 aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten als noch im Jahr zuvor.
Religionsredaktorin Judith Wipfler spricht über die Gründe für den Austrittstrend – und welche Schritte jetzt notwendig sind.
SRF: Im vergangenen Jahr sind im Kanton Aargau über 4000 Katholikinnen und Katholiken aus der Kirche ausgetreten, 1000 mehr als im Jahr zuvor. Haben die Missbrauchsskandale das Fass zum Überlaufen gebracht?
Ja, die Missbrauchsfälle könnten der berühmte Tropfen sein, der das Fass zum Überschwappen bringt. In der römisch-katholischen Kirche löst er eine neue Austrittswelle aus.
Die Priesterskandale und ihre mediale Präsenz geben denjenigen, die ohnehin nichts mehr mit Kirche anfangen können, eine moralisch gute Begründung für den Austritt. Viele wollen nicht mehr zu «diesem Verein» gehören – selbst wenn der konkrete Ortsverein, die Pfarrei im eigenen Dorf, skandalfrei ist.
Welche Gründe gibt es neben den Missbrauchsskandalen für einen Austritt aus der Kirche?
Der am häufigsten genannte Grund für Austritte ist gemäss Pfarreisekretariaten die Kirchensteuer. Daneben ist die fortschreitende Säkularisierung ein Langzeittrend.
Traditionen werden nicht mehr verbindlich weitergegeben. Die Institution Kirche ist zunehmend überaltert – und stirbt im wahrsten Wortsinn aus.
Und dann gibt es noch eine kleine Gruppe, die mit ihrem Austritt wirklich protestieren möchte. Sie möchte einen Wandel in den Hierarchien bewirken, etwa bei der Rolle der Frau.
Beispielsweise sind vor ein paar Monaten prominente Schweizer Katholikinnen öffentlichkeitswirksam aus der Kirche ausgetreten.
Ein neues Phänomen ist, dass auch Italiener und Portugiesinnen aus der katholischen Kirche der Schweiz austreten.
Das fand ich besonders alarmierend im Bericht, den das Aargauer Pfarrblatt «Horizonte» am Donnerstag veröffentlichte, Link öffnet in einem neuen Fenster. Denn die katholischen Migrationsgemeinden haben die römisch-katholische Kirche in der Schweiz bisher zum Wachsen gebracht – oder zumindest die Erosion der Mitglieder extrem verlangsamt.
Wenn sich nun diese einst so treue Gruppe der Kirche entfremdet, stimmt das nachdenklich. Zum Teil wird es mit den Kirchenskandalen in Südeuropa zu tun haben. In Spanien wird etwa gerade die Kollaboration der Kirche mit der Franco-Diktatur in Sachen Kindsraub aufgearbeitet.
Wer hierzulande aus der Kirche austritt, bestraft damit nicht schuldige Kardinäle in Frankreich, Australien oder Pennsylvania und auch nicht den Papst in Rom. Die Leidtragenden, vor allem finanziell, sind die Schweizer Pfarreien. Wie kann die Kirche diesen Abwärtstrend stoppen?
Indem sie genau diesen Unterschied kommuniziert. Wobei sie das schon seit Jahrzehnten versucht.
Die Schweizer Kirche ist viel weiblicher, demokratischer und progressiver als anderswo.
Tatsächlich sieht in der Schweiz die Basis der römisch-katholischen Kirche ja ganz anders aus als im Vatikan: Sie ist viel weiblicher, demokratischer und progressiver als anderswo.
Im Innern, in den sogenannten Kerngemeinden, weiss man das auch. Aber die Distanzierten erreicht man mit dieser Botschaft schon länger nicht mehr.
Der Mitgliederschwund betrifft auch die Reformierten. Hat die Krise in der römisch-katholischen Kirche auch einen Einfluss auf die reformierte Kirche?
Rein statistisch: Ja. Gerade distanzierte Kirchenmitglieder nehmen Skandale wie aktuell zum Anlass auszutreten – auch wenn diese die reformierten Kirchen gar nicht betreffen.
Die Säkularisierung betrifft beide Konfessionen.
Das Image der römisch-katholischen Kirche prägt das Image von Kirche ingesamt. Zudem betrifft die Säkularisierung beide grosse Konfessionen.
Das Gespräch führte Sandra Leis.>
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26.3.2019: Frauenzeitschrift des kr.päd. Vatikans "Donne Chiese Mondo" thematisierte vergewaltigte Nonnen - wird drangsaliert - Leitung geht:
Unter Männer-Kontrolle? Führung des Vatikan-Frauenmagazins wirft hin
<Die Führung des Frauenmagazins des Vatikans ist geschlossen zurückgetreten. In einem Brief an Papst Franziskus begründen die Zeitungsmacherinnen den Schritt damit, dass sie sich unter „direkter Kontrolle von Männern“ befänden.
Die Zeitschrift „Donne Chiese Mondo“ (Frauen Kirche Welt) hatte zuletzt den Missbrauch von Nonnen und die Unterdrückung von Frauen in der katholischen Kirche thematisiert. „Wir werfen das Handtuch, weil wir uns von einem Klima des Misstrauens und einer fortschreitenden Delegitimierung umgeben sehen“, zitiert die Deutsche Presseagentur aus dem Brief, den Gründerin Lucetta Scaraffia an Papst Franziskus geschrieben haben soll.
Die Frauenzeitung „Donne Chiesa Mondo“ ist eine monatliche Beilage der Vatikan-Zeitung „L'Osservatore Romano“. Gegen deren Herausgeber richtet sich die Kritik der Frauen. „Jetzt scheint es uns, dass eine lebensnotwendige Initiative zum Schweigen gebracht wird und dass man zu den veralteten, vertrockneten Sitten zurückkehrt, unter der direkten Kontrolle von Männern Frauen auszuwählen, die als vertrauenswürdig gelten“, schrieb Scaraffia laut DPA in dem Brief.Chef der Vatikan-Zeitung: „Kriterium der Gehorsamkeit“ gibt es nicht
Das Frauenmagazin wurde 2012 mit der Unterstützung des damaligen Papstes Benedikt XVI. gegründet. Der Direktor des „Osservatore Romano“, Andrea Monda, bestritt, jemals irgendjemanden nach dem „Kriterium der Gehorsamkeit“ ausgewählt zu haben.
Im Februar prangerte das Magazin die Untätigkeit der
katholischen Kirche mit Blick auf den Missbrauch von
Nonnen an. „Wenn die Kirche weiter die Augen vor dem
Skandal verschließt, (…) wird sich an der
Unterdrückung von Frauen in der Kirche niemals
etwas ändern.“ Franziskus hatte selbst eingeräumt,
dass sexuelle Misshandlungen von Ordensschwestern ein
Problem in der Kirche seien.>
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