
Maastrich (Holland)
12.12.2011: <Umgewandelte Kirchen in Maastricht:
Schmökern, speisen, schlafen> - Archiv, Museum,
Hörsaal, Uni-Sitz, Probenraum, Modegeschäft,
Buchladen, Hotel, Versuchslabor, Fahrradhalle
aus: Spiegel online: 12.12.2011;
http://www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,803119,00.html
<Was nützt eine Kirche,
wenn niemand darin beten will? In Maastricht gab man
sich in den letzten Jahren erfinderisch und
funktionierte verlassene Gotteshäuser um: Als
Fahrradlager, Versuchslabor oder Museum nutzte man die
sakralen Räume - die Kreuzherrenkirche ist inzwischen
ein Hotel.
Maastricht - Besucher mögen die burgundische Atmosphäre
der Genießerstadt - und sie bestaunen die umgewandelten
Kirchen. Denn Maastricht hat ein Problem mit seinen
Gotteshäusern. Nach Regierungsangaben werden in den
Niederlanden jede Woche durchschnittlich zwei Kirchen
aufgegeben. Wenn sie nicht verfallen oder abgerissen
werden sollen, müssen sie eine neue Bestimmung bekommen.
In Maastricht lässt man sich dafür einiges einfallen.
Dort dienen ehemalige Gotteshäuser unter anderem als Archiv,
Naturkundemuseum, Hörsaal, Hauptsitz der Universität,
Probenraum und Modegeschäft.
Zwei springen besonders ins Auge: die Dominikanerkirche
und die Kreuzherrenkirche, beide noch aus der Zeit der
Ritter und Minnesänger. Die eine beherbergt heute einen
Büchertempel,
die andere ein Hotel. Der erste Eindruck ist
überwältigend. Die gotische Halle ist jeweils völlig
intakt geblieben - das gebietet schon der Denkmalschutz.
Die neuen Elemente wurden wie Schachteln in die Kirchen
hineingestellt, ohne die Bausubstanz anzutasten.
In der Dominikanerkirche erhebt sich nun ein
zweistöckiger schwarzer "Bücherschrank" aus Metall, der
über Treppen und Galerien begehbar ist. Man läuft über
Grabplatten zur Kasse, und direkt über den
Sonderangeboten prangt die älteste bekannte Wandmalerei
mit einem Bildnis des mittelalterlichen Kirchenlehrers
Thomas von Aquin.
Ruine, Parkplatz, Versuchslabor für Kunstdünger
In der Kreuzherrenkirche befindet sich ein ähnlicher
Block, in diesem Fall mit Rezeption, Glasaufzug und
einer Plattform für das Frühstücksbuffet. Die 60 Zimmer
sind im angrenzenden Kloster untergebracht. Die
minimalistische Ausstattung harmoniert erstaunlich gut
mit der klaren und schlichten Architektur des
Spätmittelalters. Nur von der Botschaft her passt es
nicht so recht zusammen: Das Hotel ruft zum Genießen
auf, aber die Mahnungen der Religion schimmern hier und
da noch durch.
An einer Wand lässt eine halbverblichene Bildergeschichte
ein Menschenleben Revue passieren - anders als ein Comic
muss man sie von unten nach oben lesen: immer näher zu
Gott. Auf manchen Gläubigen mag es verstörend wirken,
darunter nun eine Sitzecke zu finden - und im Altarraum
eine Bar mit rotem Lederpolster.
Herman van den Berg, katholischer Priester aus
Maastricht, nimmt es gelassen: "Allemal besser als
abreißen. Das ist nur die logische Folge davon, dass
immer weniger Leute in die Kirche gehen. Ich finde es
vor allem wichtig, dass die Kirchenbauten erhalten
bleiben, weil sie kunsthistorisch so interessant sind."
Die Kreuzherrenkirche war vor der Umwandlung in ein
Hotel ein Versuchslabor
für Kunstdünger und danach eine Ruine. Die
Dominikanerkirche diente als Abstellplatz für
Fahrräder.
Einige Kirchen sind jedoch auch in Maastricht noch
immer in Gebrauch, so die romanische Liebfrauenbasilika
am schönsten Platz der Innenstadt. Dort zünden jeden Tag
viele Menschen vor einer Marienstatue Kerzen an und
wünschen sich dabei etwas im Stillen. Man muss nicht
gläubig sein, um zu hoffen, dass es noch lange so
bleibt.
Christoph Driessen, dpa>
5.1.2012: Kirchen umbauen in Österreich
aus: Fritz der Fratz; In: Steuer von Ausgetretenen:
Oberhummer: "Die Kirche hat genug Geld"; 5.1.2012;
http://derstandard.at/1325485720822/Steuer-von-Ausgetretenen-Oberhummer-Die-Kirche-hat-genug-Geld
Man kann überflüssige Kirchen umbauen:
-- Kindermuseen (s. Link http://www.machmitmuseum.de/?article_id=180),
-- Wohnungen,
-- Pflegeheime,
-- Konferenzzentren und
-- Galerien (wie das Kloster Und in Krems) usw. daraus
machen.

11.1.2012: <Kirchenkritiker Niko Alm: "Leere
Kirchen zu Kultur- und Shoppingzentren machen">
aus: Der Standard online; 11.1.2012;
http://derstandard.at/1326248932641/Kirchenkritiker-Niko-Alm-Leere-Kirchen-zu-Kultur--und-Shoppingzentren-machen
<Volksbegehrens-Mitinitiator Niko Alm: Staat solle
verwaiste Kirchen "nicht subventionieren, sondern für alle
nutzbar machen".
"Für die Kirche hat zu gelten, was für jeden anderen
Immobilienbesitzer auch gilt: Wer sein Bauwerk nicht mehr
erhalten kann oder will, muss verkaufen", fordert Niko Alm,
Mitinitiator des "Volksbegehrens gegen Kirchenprivilegien".
Privilegien seien für die "schwerreiche Kirche" fehl am
Platz - "und wenn der Staat schon für den Erhalt aufkomme,
dann sei es nur recht und billig, diese Immobilien günstig
zu erwerben und im Interesse des Gemeinwohls zu nutzen".
Wie berichtet, wird der Erhalt kirchlicher Bauten schon
jetzt vielfach aus Steuermitteln finanziert. "50 Prozent des
Denkmalschutzes werden für sakrale Bauten ausgegeben", sagte
etwa der Kirchenkritiker und Universitätsprofessor Heinz
Oberhummer von der Initiative "Religion ist Privatsache" im
derStandard.at-Interview.
"Kirche kauft Immobilien in bester Lage"
Alm zitierte am Dienstag auch das Beispiel der Salzburger
Kollegienkirche (siehe Artikel
vom 23. Dezember), für deren Erhalt die
Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) mehr als sechs Millionen
Euro zahlt. Und: "Während sich die Kirche ihre
Sakral-Immobilien also vom Staat über Zwangsbeiträge und
Steuerleistungen finanzieren lässt, kauft sie andererseits
eifrig gewinnbringende Immobilien ein", so Alm: Vor einem
Jahr sei publik geworden, dass der Karmeliterorden das 50
Hektar große Stadtareal "Reininghausgründe" in Graz erworben
hat. Im Jahr 2010 habe die Buwog den Verkauf von elf
Wohnhausanlagen mit insgesamt 276 Wohnungen an das
Benediktinerstift Admont in der Steiermark bekannt gegeben.
Das Interesse an
der Umwidmung kirchlicher Bauwerke nehme unterdessen in
ganz Westeuropa zu, so Alm: "In Deutschland werden
Sakralbauten immer häufiger zu Wirtshäusern, Discos
oder Konsumtempeln umfunktioniert. 2004 gelangten
luxuriöse bischöfliche Immobilien in Millionenwert auf den
englischen Immobilienmarkt. Da die Zahl der
Kirchenmitglieder sich seit Jahren im freien Fall befindet
und auch die sonntäglichen Kirchgänger längst eine
verschwindende Minderheit bilden, wäre es nur recht und
billig, dass ehemals sakrale Bauten einer sinnvolleren
Nutzung im Sinne der Allgemeinheit zugeführt werden", so der
Volksbegehrens-Proponent abschließend. (red)>

Maastrich 14.2.2012: Kirchen werden zu sozialen
Einrichtungen oder Hotels umgebaut
aus: Welt online: Niederlande: In Maastricht werden Kirchen
zu Hotels; 14.2.2012;
http://www.marcopolo.de/reise-news/niederlande-in-maastricht-werden-kirchen-zu-hotels
<Viele Kirchen aber
immer weniger Besucher: In Maastricht werden immer
Gotteshäuser aufgegeben. Damit die Gebäude nicht
abgerissen werden müssen, dienen sie nun unter anderem als
Museum oder Hotel - ein Priester nimmt’s gelassen.
Im Dezember 1991 wurden in Maastricht die Verträge der
Europäischen Union (EU) ausgehandelt, ein Ereignis, das die
Stadt international bekannt gemacht hat. Maastricht ist eine
der ältesten Städte der Niederlande und für Touristen ein
beliebter Ort für Kultur, Erholung und Shopping. Nun gibt es
für Besucher eine neue Attraktion: Seit die Zahl der
Kirchenbesucher immer weiter zurück gehen, müssen nach
Angaben der Regierung immer mehr Kirchen für den
Gottesdienst geschlossen werden. Und damit die schönen
Gebäude nicht dem Verfall oder dem Abriss preisgegeben
werden, hat die Stadt die Kirchen kurzerhand zweckentfremdet
- so wurden aus den Gotteshäusern Archive, Museen, Hörsäle,
Geschäfte und sogar auch Hotels für Touristen.
Die Bar hinter dem Altar
Zwei eindrucksvolle Beispiele für die Umfunktionierung sind
die Dominikanerkirche und die Kreuzherrenkirche in
Maastricht. Die Dominikanerkirche wurde im Jahr 1292
eingeweiht und besitzt eine bewegte Geschichte, die nun
fortgesetzt wird: Denn wo in dem gotischen Bauwerk einst
gebetet und gepredigt wurde, befindet sich nun ein
zweistöckiges Bücherregal der Buchhandelskette "Selexyz".
Der riesige Bücherschrank ist über Treppen und Galerien
begehbar, während der Weg zur Kasse über im Boden
eingelassen Grabplatten führt. Die Kreuzherrenkirche ist
dagegen Teil eines Hotels geworden: Inmitten der Architektur
des Spätmittelalters befindet sich eine Rezeption und ein
gläserner Aufzug, der auf eine Plattform für das
Frühstücksbuffet führt. Im ehemaligen Altarraum befindet
sich nun ein Bar mit roten Lederpolstern, die 60 Zimmer des
Hotels sind jedoch im anliegenden Kloster untergebracht.
Harmonie aus Alt und Neu
Die Geistlichkeit von Maastricht nimmt die Zweckentfremdung
der historischen Gotteshäuser gelassen, denn vor der
Umwandlung wurde die Kreuzherrenkirche als Versuchslabor für
Kunstdünger benutzt, die Dominikanerkirche musste als
Abstellplatz für Fahrräder herhalten. "Allemal besser als
abreißen", sagt Herman van den Berg, ein katholischer
Priester aus Maastricht. "Ich finde es vor allem wichtig,
dass die Kirchenbauten erhalten bleiben, weil sie
kunsthistorisch so interessant sind". Aus diesem Grund wurde
bei dem Umbau die Bausubstanz nicht angerührt, so dass die
gotischen Hallen völlig intakt geblieben sind und mit den
modernen Elementen auf eine interessante Art und Weise
harmonieren.
Von Martin Fuchs, MARCO POLO News-Redaktion >

18.5.2012: <Oslo schafft Staatskirche ab> -
keine "Staatskirche" mehr in Norwegen
aus: Der Standard online; 18.5.2012;
http://derstandard.at/1336697245895/Oslo-schafft-Staatskirche-ab
<Parlament stimmt am
Montag über Verfassungsänderung ab - Staat soll nicht mehr
"konfessionsgebunden" sein.
Oslo - Norwegen will eine Trennung zwischen Staat und
Kirche vollziehen und seine jahrhundertealte
evangelisch-lutherische Staatskirche abschaffen. Am Montag
will das Parlament über eine Verfassungsänderung abstimmen,
die Voraussetzung für ein neues Kirchengesetz ist, wie
Kathpress am Freitag berichtete. Dabei wird mit einer
breiten Zustimmung gerechnet. Auch die norwegische Kirche
befürwortet diese Entwicklung.
Bereits vergangenen Dienstag hatte der zuständige
parlamentarische Ausschuss für Kirche, Ausbildung und
Forschung den Gesetzentwurf einstimmig gutgeheißen. Der
Staat wird damit in Zukunft nicht mehr "konfessionsgebunden"
sein. Der Status des lutherischen Bekenntnisses als
"öffentliche Religion" wird abgeschafft. Auch die
Kirchensteuer in ihrer heutigen Form wird es in Zukunft
nicht mehr geben. Minister müssen nicht mehr
Kirchenmitglieder sein. Anstelle des Staates kann künftig
die norwegische Kirche Bischöfe und Pröpste ernennen.
"Zeichen für die Gleichberechtigung"
Die norwegische Kirche befürwortet die Entwicklung. Trude
Evenshaug, Sprecherin des Kirchenrats, erklärte, man habe
lange auf dieses Ziel hingearbeitet. "Wir wollten diese
Änderungen, denn wir leben in einer vielfältigen
Gesellschaft, und viele Einwohner dieses Landes sind keine
Kirchenmitglieder. Das neue Gesetz ist ein Zeichen für die
Gleichberechtigung aller Glaubensgemeinschaften", sagte sie
im norwegischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Für die
Menschen selbst seien dadurch keine großen Veränderungen zu
erwarten, und auch an der Feiertagsregelung ändere sich
nichts.
In einer gemeinsamen Mitteilung des parlamentarischen
Ausschusses und der Kirche hieß es, was man bisher als
"Staatskirche" gekannt habe, werde zu einer offeneren und
demokratischeren Volkskirche. Svein Harberg, Vorsitzender
des Ausschusses, sprach von einem "historischen" Schritt.
"Die norwegische Kirche wird damit eine Glaubensgemeinschaft
wie andere auch", sagte er.
Das neue Gesetz unterstreicht, die Wertegrundlage
Norwegens ruhe auf dem christlichen und humanistischen Erbe.
Die religiöse Tätigkeit der Kirche sei zwar nicht länger
Sache des Staates, doch habe dieser die Aufgabe, die Kirche
als Glaubensgemeinschaft zu unterstützen.
Seit 1537 ist das Luthertum in Norwegen durch ein
königliches Dekret Staatsreligion. An der Spitze der
norwegischen Kirchen steht der König von Norwegen. Das
demokratisch gewählte norwegische Parlament ist zugleich
auch norwegisches Kirchenparlament. Alle Bischöfe und Dekane
werden von der Regierung benannt. Ein ähnliches System gibt
es auch noch in Dänemark, während in Schweden die
Staatskirche mit Beginn des Jahres 2000 abgeschafft wurde.
(APA, 18.5.2012)>
Kommentar
GRATULIERE!!! DIE MENSCHENRECHTE HABEN DEN WEG ENDLICH FREI.
Kirchen kann man als neutrale Sozialgebäude nutzen.
Irrglaube braucht's nicht mehr.
Michael Palomino, 18.5.2012

<Während in Europa die Moscheen wie
Pilze aus dem Boden schießen, allein in Amsterdam
existieren 20, werden Tausende christlicher Kirchen
abgerissen, durch „Umnutzung“ zweckentfremdet,
jahrhundertealte Bräuche abgeschafft und mit einem anderen
Wertesystem die Gesellschaft unmerklich ausgehöhlt.
Europas christliches Erbe wird von Tag zu
Tag blasser, eine Identitätskrise ist die Folge, die viele
aber noch gar nicht bewusst wahrnehmen. Den Verlust, der
beispielsweise der deutschen Kulturlandschaft durch das
Kirchensterben droht, nimmt die Öffentlichkeit gar nicht zur
Kenntnis. Schwindende Zahlen von Gläubigen führen zur
Finanzschwäche und schließlich zur Unrentabilität selbst
historischer Dorfkirchen.
[Berlin: Kirche wird Möbellager]
„Eine Kulturschicht droht wegzubrechen“, polterte die
„Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Mit jeder Kirche fällt ein
Stück Identität des Ortes, geht den Bewohnern Erinnerung
verloren. Hier sind neben den wirtschaftlich kalkulierenden
Landeskirchenämtern vor allem die Denkmalpfleger gefragt.
Und da ist manchmal eine Umnutzung sinnvoller als das
Schleifen. Die barocke Parochialkirche in Berlin, eines von
zwei erhaltenen Gotteshäusern aus dieser Epoche etwa, wurde
jahrelang als Möbellager genutzt, blieb aber wenigstens in
ihrer Substanz erhalten.
Im Zeichen einer als Toleranz propagierten aufkommenden
Orientierungslosigkeit folgt die junge Generation oft, wie
in Grimms Märchen, falschen Rattenfängern. Der Zustrom
beispielsweise zum islamistischen Salafismus belegt dies
eindrücklich. Im übersteigerten Konsum, in der Überforderung
schlummert der Sprengstoff einer verlorenen Generation, die
nach neuen moralischen Wertmaßstäben sucht. Der Islam bietet
sich ihnen ebenso an wie rechtsradikale Gewaltverherrlichung
eines falschen Nationalismus. Die Politik ist blind und
schielt im Zweifel nach den Wählerstimmen aus dem Reservoir
der Immigranten – ein Umbruch, wie es ihn in seiner
Konsequenz seit der Völkerwanderung in den ersten
nachchristlichen Jahrhunderten nicht mehr gegeben hat.
[Frankreich minus 2800 Kirchen - England ebenso]
Allein in Frankreich sollen 2800 Kirchen dem Erdboden
gleichgemacht werden und kommerziellen Projekten wie
Einkaufszentren und Parkplätzen weichen. In England sieht es
nicht viel besser aus und selbst im erzkatholischen
[Irland und Belgien: Manche Kirchen werden zu Moscheen]
Dublin hat sich in einer ehemaligen Kirche eine Moschee
etabliert. In Belgien zeigt sich der Trend, das Christentum
aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, um der wachsenden
muslimischen Bevölkerung entgegenzukommen. Sechs belgische
Senatoren wollen scharfe Kritik am Islam unter Strafe
stellen. In der Provinz Wallonien wurden die wichtigsten
christlichen Feiern durch säkulare Namen ersetzt, Ostern
beispielsweise heißt demnach Frühlingsferien, Weihnachten
Winterferien, nicht umbenannte islamische Feiertage sollen
dem öffentlichen Schulkalender zugefügt werden.
[Holland: Systematische Umnutzung von Kirchen für
alles Mögliche]
In den Niederlanden werden jede Woche zwei christliche
Kirchen geschlossen. Immerhin stehen von den 7000 Kirchen
des Landes 4000 unter Denkmalschutz, was aber einer
Umnutzung nicht im Weg steht. Zahlreiche Immobilienmakler
haben sich auf Kirchen und Klöster spezialisiert. Das
Schickeria-Architekturstudio „Zecc“ ist darauf
spezialisiert, Kirchen in Luxusresidenzen umzugestalten. In
anderen Gotteshäusern werden Buchhandlungen, Restaurants,
Turnhallen, Lap-Dance-Lokale, Skateparks, Wohnungen und
sogar Moscheen angesiedelt, wie etwa die Moschee „Fatih
Camii“ in Amsterdam. Die Teilnahme an den holländischen
Sonntagsgottesdiensten sank von 1959 um gut 90 Prozent auf
zehn Prozent im Jahr 2012. Der Religionsunterricht an den
Grundschulen wurde aus „Sparzwängen“ abgeschafft. Nach
Angaben der Tageszeitung „Trouw“ ist heute jeder sechste
protestantische Pastor in den Niederlanden Atheist oder
Agnostiker. „Die Kirche der Niederlande verdampft“ lautete
das Thema von Wissenschaftlern der deutschen Universität
Erfurt. Fazit: religiöse Weltbilder wurden gegen säkulare
eingetauscht.
["Entwidmungen" und Abrisspläne in NRW]
Auch in Deutschland zeichnen sich für Hunderte von
Gotteshäusern ähnliche Entwicklungen ab. Nur ein Beispiel:
In Meschede ist derzeit die St.-Christopheri-Kirche samt
Glockenturm und Glocken für 180000 Euro zu haben. Insgesamt
erhielt die westfälische Landeskirche etwa 100 Genehmigungen
für sogenannte Entwidmungen. Die Bielefelder Martini-Kirche
ist bereits zum Restaurant „Glück-undseligkeit“ umgestaltet.
Und immer ist die Finanzfrage das Argument: Der Unterhalt
lohnt nicht mehr, heißt es landauf, landab.
Während in Süddeutschland mit seiner ausgeprägt religiösen
Vergangenheit nur wenige Kirchen betroffen sind, sind die
Region Westfalen und das Ruhrgebiet am stärksten vom
Kirchensterben betroffen. Allein im Bistum Essen stehen 96
Kirchen auf dem Plan für Abrissbirne oder Umwidmung. Denn
hatte das Bistum 1958 noch 1,5 Millionen Katholiken, so sind
es heute nur noch knapp 900000.
Der Zeitenwandel greift. Und er erfasst auch andere
Einrichtungen wie beispielsweise Klöster. Hier bietet sich
die Umnutzung in Krankenhäuser, Altersheime, Tagungsstätten
an.
Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung des Islam. Immerhin
2500 Moscheen schmücken bereits unsere Städte und es kommen
ständig neue Bauanträge dazu. Analog dazu geht der
behördlich geleitete Umbau der Gesellschaft weiter. Viele
Bürger sehen diese Entwick-lung mit Furcht und sprechen von
der Stärke des Islam. Doch sie vergessen dabei, dass diese
vermeintliche Stärke auf dem Boden der eigenen Schwäche
fußt.
Joachim Feyerabend>
[Falsch: Die Islamisierung Europas ist durch die Lügen des
11. Septembers 2001 verursacht, und seitdem wird von den
kriminellen "USA" ein muslimisches Land nach dem andern
kaputtgemacht oder kaputtmanipuliert und so strömen laufend
immer mehr Flüchtlinge nach Europa, die eigentlich auch in
anderen muslimischen Ländern leben könnten. Die Ursache für
diese Schlepperei von Flüchtlingen ist bei den Zionisten zu
suchen, die ihr Gross-Israel realisieren wollen, indem
reihenweise muslimische Länder zerstört werden].

Deutschland 25.9.2013: Rassistische Kirchen und
ihr Kriegsbuch "Bibel" werden immer weniger geduldet
aus: Koptisch online: Liste der Kirchenschändungen und
Angriffe in Deutschland – 2012 / 13 25.
September 2013; 25.9.2013;
http://koptisch.wordpress.com/2013/09/25/liste-der-kirchenschandungen-und-angriffe-in-deutschland-2012-13/
<Knecht Christi
9.
Juli 2013 : “Unbekannte”
haben den Heiligenfiguren
Hände, Stäbe und Schwerter abgebrochen, um sie auf dem Altar der
Leonhardikirche zu
verbrennen.
Der
Aufruf der Autonomen Antifa,
Kirchen abzufackeln,
wird in die Tat umgesetzt … ?!
Sieht die Staatsanwaltschaft
Freiburg und die
Generalstaatsanwaltschaft
Karlsruhe nun einen Handlungsbedarf?
Überall
in Deutschland kommt es in immer kürzeren Abständen zu
Schändungen von christlichen Sakralräumen
(Kirchenschändung). Während die Berichterstattung der
Medien hier meist auf den Sachschaden oder den Diebstahl
an den milden Gaben für die Ärmsten eingeht
(aufgebrochene Opferstöcke), ist die Verachtung und die
Schändung der heiligen Orte in der Öffentlichkeit kaum
ein Thema – selbst wenn das Allerheiligste einer Kirche
mit Kot beschmiert wird oder heilige Kreuze oder
Christusstatuen die Hände abgekackt bekommen oder
heilige Reliquien verschleppt werden. Über die
Hintergründe der Taten und der Täter wird selten etwas
vermeldet, selbst wenn die Täter ermittelt werden.
Die
Stimmung gegenüber Christen lässt sich sich besonders
auch an der Achtung der heiligen Orte ablesen.
Angesichts der hier dokumentierten Kirchenschändungen
kann jeder selbst beurteilen, wie die Stimmungslage
gegenüber dem Glauben und der Religion von Christen in
Deutschland aktuell ist.
2. August 2013- Dortmund, OT Dorstfeld. Kirche
geschändet. Schänder wurde durch Anwohner gestört und
durch die Polizei dingfest gemacht.
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/versuchter-einbruch-in-dorstfelder-kirche-id8267286.html
30. Juli 2013 – Garbsen
(Hannover) St.
Willehadi Kirche durch “international besetzte Jugendgang”
(so Kommentator Markus Holz der HAZ) niedergebrannt.
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Garbsen/Nachrichten/So-kaempft-die-Feuerwehr-um-die-Kirche-Willehadi-in-Garbsen
Feuerwehr wurde durch jugendliche Störer behindert: Zitat
Neue Presse – Eine “Gruppe besteht vorwiegend aus jungen
Männern, die eine Art Partystimmung verbreiten und alles
andere als traurig über die brennende Kirche sind. Viele der
Gaffer halten die Szenerie in Bild und Ton fest: Sie machen
Handyfotos und drehen mit ihren Mobiltelefonen Videos.”
http://www.neuepresse.de/Hannover/Meine-Stadt/Willehadi-Kirche-Entsetzen-und-Partystimmung
7. Juli 2013 – Grafing (bei München) Kirche St. Leonhard
geschändet. Heiligenfiguren geschändet. Teile der
Figuren auf heiligem Hochaltar verbrannt. Reliquien
entwendet.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.grafing-einbruch-in-st-leonhard-kirche-geschaendet.27492ea3-65a0-43da-8b73-407f11ee2e1b.html
3. Juli 2013 – Siegen (NRW). Katholische Kirche “Heilig
Kreuz Weidenau”
geschändet. Nichts wurde gestohlen. Ehre des heiligen
Ortes muß durch rituelle Reinigung wieder hergestellt
werden.
http://www.ad-hoc-news.de/kreispolizeibehoerde-siegen-wittgenstein-pol-si-bei–/de/News/29629475
01.07. 2013 -Königswinter (bei Bonn) – katholische Kirche St.
Joseph mehrfach geschändet. Geld für Oferkerzen
in Höhe von ca. 20 Euro gestohlen. Satanistische Zeichen
im Kircheninnenraum verteilt.
http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/rhein-sieg-kreis/koenigswinter/Vier-Vorfaelle-in-Thomasberg-innerhalb-von-vier-Wochen-article1087245.html
25.
Juni 2013 - Itzum (Hildesheim). Kath. Kirche St. Georg
geschändet. Heilige Hostienschale, hl. Monstranz sowie
weitere heilige goldfarbene Sakralgeräte (z. B. Kelche
für das hl. Blut Christi) besudelt und mitgenommen. Die
Bild-Zeitung titelt reißerisch: “Goldschatz geraubt”, da
auch goldfarbenen Messgeräte entwendet wurden. Schändung
wird in der Presse nicht thematisiert.
15.06.2013 –
Duisburg-Marxloh. – Kirche geschändet, Schänder wurden
gefasst. Diebe wollten das Metall des Daches stehlen. Es
handelt sich um einen 11 und einen 24 jährigen. Zur
Herkunft der Täter wurde nichts gemeldet.
http://www.02elf.net/rechtswesen/duisburg-einbruch-in-eine-kirche-in-duisburg-marxloh-147379
14.06.2013 – Bad
Herrenalp (Pforzheim). Versuchte Schändung einer
evangelischen Kirche scheitert an massiven
Sicherheitsmaßnahmen und einem Stahltor, das nach der
letzten Schändung angebracht wurde.
http://www.pz-news.de/region_artikel,-Versuchter-Einbruch-in-Kirche-_arid,423191.html
12.06.2013 – Euskirchen Kirche geschändet und
verwüstet. Nichts wurde entwendet.
http://www.02elf.net/rechtswesen/euskirchen-einbruch-in-losheimer-kirche-144010
04.06.2013
– Nettersheim
(bei Köln). Kirche in Frohngau
geschändet, verwüstet. Nichts wurde gestohlen.
http://www.ksta.de/nettersheim/einbruch-unbekannte-verwuesten-frohngauer-kirche,15189156,23114426.html
03.05.2013 -
Riedlhütte (Bayrischer Wald). Kirche
durch 17 jährigen amtsbekannten
Jugendlichen geschändet.
19. 04.2013 - Ramsloh
St. Jakobus im Saterland - Im
vergangenen halben Jahr die katholische
Gemeinde St. Jakobus im Saterland mindestens
sechsmal das Ziel von Dieben, Einbrechern
oder Zerstörern gewesen. Ob es Kinder
seien, die auf Inline-Skates durchs
Kirchenschiff schlidderten, Unbekannte, die
aus Zerstörungswut Kerzen abbrächen oder den
Altar abräumten, oder ob es sich um einen so
dreisten Einbruch handele wie den am 11.
März in der Sakristei der Ramsloher
Kirche, bei dem Gläubige, die im Kirchenschiff
beteten und Lärm aus der Sakristei hörten,
meinten, dort arbeiteten Handwerker – die
Kirchengemeinde steht derzeit außerordentlich
im Fokus von Leuten mit schlechten Absichten.
„Man hat vor nichts mehr Achtung, es gilt kein
Tabu, unsere Kirche wird behandelt wie eine
Bahnhofsvorhalle“,
http://www.ga-online.de/-news/artikel/110685/Polizei-schnappte-Sakristei-Einbrecher
24.
März 2013 – Asperg
(Kr. Ludwigsburg). Einbrecher schändet Sakralraum.
Vorwand: hatte Hunger und wollte Salzbrezeln stehlen.
http://www.lkz.de/lokales/gerichtsberichte_artikel,-%E2%80%9EHunger%E2%80%9C-als-Motiv-fuer-Einbruch-in-Gotteshaus-_arid,125978.html
01.03.2013 –
Oberhausern (NRW).
Kirche geschändet. Heiligstes Tabernaculum Dei entweiht,
Sakralraum verwüstet.
http://www.rundschau-online.de/eifelland/einbruch-in-kirche-auch-vor-dem-altar-nicht-haltgemacht,16064602,21962098.html
22.02.2013 – Gummersbach
(Hessen). Personen schänden den Sakralraum der Kirche und
stehlen die Spenden für die Ärmsten der Armen.
http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=142862&cHash=2df1f17ecb
21.02.2013 – Lünen (Kreis
Unna). Kirche aufgebrochen, Sakristei verwüstet. Sog.
“Diebe” stehlen 15 Euro aus angrenzendem Pfarrheim nach
Verwüstungsorgie.
http://www.lokalkompass.de/luenen/leute/diebe-brechen-nachts-in-die-kirche-ein-d265876.html
13.02.2013 - Rödermark (Hessen)
6.02.2013 - Kreis
Offenbach Evangelische Gustav-Adolf-Kirche geschändet.
Zuvor am 18. Januar katholische St. Gallus Kirche und St.
Nazarius
geschändet. Gotteshäuser bleiben nun geschlossen.
http://www.op-online.de/lokales/nachrichten/roedermark/diebstahl-evangelische-kirche-ober-roden-stgallus-kirche-urberach-2736252.html
04.02.2013 - Dorsten (NRW):
Kirche St. Bonifaz geschändet und verwüstet. Nach der
Schändung wurde ein Brand entfacht. Die Kirche brannte
fast völlig aus.
http://www.derwesten.de/staedte/dorsten/katholische-kirche-in-dorsten-bestohlen-und-in-brand-gesetzt-id7564949.html
Katholische Kirche in Dorsten verwüstet und geschändet.
Ein Brand wurde am heiligen Hochaltar entfacht. Die Kirche
brannte fast völlig aus. Gestohlen wurde wahrscheinlich
nichts oder nur Gegenstände von geringem Wert. Sachschaden
in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro.
http://www.derwesten.de/staedte/dorsten/katholische-kirche-in-dorsten-bestohlen-und-in-brand-gesetzt-id7564949.html
01.02.2013 - Rendsburg.
(Schleswig-Holstein) Lutherische Kirche geschändet.
Zwei Särge in der Gruft der Kirche aufgebrochen, Totenruhe
gestört. Heiliger Altar geschändet und zerstört.
http://www.shz.de/artikel/artikel/einbrecher-randalieren-in-rendsburger-kirche.html
22.12.2012 -
Bremen Zwei Tage vor heilig Abend: evangelische
Kirche in Bremen Tenever
geschändet. Mit den für das Lob Gottes bestimmten
Gesangbüchern wurde das teuflische Feuer entfacht.
Heiligabend kann in der Kirche nicht stattfinden.
http://www.nonstopnews.de/meldung/16244
4.12.2012 - München.
Orthodoxe Kirche geschändet. Ikonen entweiht.
Devotionalien profaniert.
http://www.nachrichten-muenchen.de/?art=21128
29.11.2012 - Gotha. Kirche im Kesselmühlenweg
geschändet. Nicht nur sakrale Gegenschände
wurden geschändet, auch die Orgel wurde verwüstet. http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Einbrecher-verwuesten-Kirche-in-Gohta-1930528259
27.11.2012 - Mainz,
Kirche St. Alban geschändet. Im hl. Sakralraum hat der
Täter wahllos um sich geschlagen.
http://www.mittelrhein-tageblatt.de/mainz-einbruch-oder-vandalismus-in-st-alban-kirche-24107
27.11.2012 – Daaden
(Siegen) Pfarrhaus verwüstet, Kirche aufgebrochen, Relief
des hl. Georg auf Marmorplatte entwendet – wahrscheinlich
zerstört.
http://www.siegener-zeitung.de/a/628015/in-beide-daadener-banken-eingebrochen
17.11.2012 - Thüringen,
Kirchen in Serie geschändet. Spenden für die Ärmsten der
Armen gestohlen. Hoher Sachschaden.
Besonders traurig: die
Kommentare unter dem Polizeibericht!
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Einbrecher-spezialisieren-sich-offenbar-auf-Kirchen-767768641
13.11.2012 - Güdesweiler (Saarland).
Christlicher Friedhof geschändet.
10.09.2012
-
Weimar-Niederweimar. Sakralraum der Kirche geschändet.
Spenden für die Ärmsten der Armen gestohlen.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/2326628/pol-mr-mutmasslicher-taeter-noch-fluechtig-alarmanlage-vertreibt-einbrecher-laerm-weckt
09.09.2012 - Mirskofen (Landshut).
Sakralraum der Kirche geschändet. Sakristei aufgebrochen.
http://www.idowa.de/home/artikel/2012/09/10/mirskofen-einbruch-in-kirche.html
07.09.2012 - Ihringen (Breisach)
-Heiliger Sakralraum durch Kot geschändet. Vandalismus und
Agressionen gegen das Allerheiligste der Kirche.
http://regiorebellen.de/freiburg-polizeibericht-vom-7-9-2012-8520/
07.09.2012 - Bad
Langensalza (Thüringen). Kirche
geschändet. Spenden für die Ärmsten der Armen gestohlen.
http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Unbekannte-stehlen-Spendengeld-aus-Marktkirche-in-Bad-Langensalza-1821270527
07.09.2012 - Aurich (Niedersachsen) – Kirche
geschändet. Spenden für die Ärmsten der Armen gestohlen.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/104233/2321338/pol-aur-norden-einbruch-in-die-ludgerikirche/gn
04.09.2012 - Hirschhorn
(Odenwald) – Evangelische Kirche geschändet.
http://www.ebch.info/art_ausgabe.php?id=27851
seit 07.2012 -
Münster-Gremmendorf
(Westfalen). Kirche St. Ida geschändet. Heilige
Messgewänder in die Gosse geworfen. Sakralraum geschändet.
Sakristei aufgebrochen. Spenden für die Ärmsten der Armen
gestolen.
http://www.wn.de/Muenster/Entsetzen-ueber-Einbrueche-Dreiste-Diebe-in-St.-Ida-unterwegs
03.09.2012 – Essen. Werdener Dom
geschändet. Opferstöcke geplündert.
http://www.derwesten.de/staedte/essen/diebe-verursachen-im-werdener-dom-in-essen-tausende-euro-schaden-id7055889.html
30.08.2012 - Altkreis
Norden (Aurich). Marienkirche geschändet. Spenden für die
Ärmsten der Armen gestohlen.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/104233/2319175/pol-aur-norden-einbruch-bei-der-stadt-norden-norden-ladendiebin-verletzt-verkaeuferin-marienhafe
28.08.2012 - Cochem (Mosel). Polizei registriert
Kirchenschändungen und Einbrüche in großer Zahl.
http://www.wochenspiegellive.de/mosel/staedte-gemeinden/kaisersesch/treis-karden/nachrichtendetails/obj/2012/08/28/einbrueche-in-kirchen-und-pfarrhaeuser/
16.08.2012 - Bötzingen
(Freiburg). Ein oder mehrere Täter brachen in die
katholische Kirche in der Hauptstraße in Bötzingen ein.
Dort wurden mehrere Blumen in einer Vase abgeknickt. Die
Täter urinierten außerdem in dem Gotteshaus
auf den Boden, spritzten Weihwasser auf eine geöffnete Bibel und rissen aus dieser Seiten
heraus. Weitere
Beschädigungen wurden auch an mehreren Pfeifen der Orgel
festgestellt. http://regiorebellen.de/freiburg-polizeibericht-vom-16-8-2012-7841/
31.07.2012 - Engelsdorf (Sachsen). Kirche St.
Pankratius geschändet. Heilige Abendmahlkelche gestohlen.
Almosen für die Ärmsten der Armen gestohlen.
http://www.bild.de/regional/leipzig/einbruch/abendmahl-kelche-aus-kirche-geklaut-20080146.bild.html
27.07.2012 - Herzberg. Ruhestätte der Christen in
Herzberg verwüstet. Trauerhallen geschändet
http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Vandalen-wueten-in-Herzberger-Trauerhallen;art1056,3884434
17.07.2012 - Meiningen. Kirche zum heiligen Kreuz
geschändet. Sakralraum entehrt.
http://www.insuedthueringen.de/lokal/meiningen/meiningen/Einbrecher-machen-seit-Tagen-Meiningen-unsicher;art83442,2058361
14.07.2012 - Euskirchen.
Kirchen geschändet. Almosen für die Ärmsten der Armen
geplündert. Die Ehre der heiligen Orte muß durch
erneute Einsegnung wieder hergestellt werden.
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/brachiale-gewalt-opferstoecke–in-kirchen-gepluendert,15185862,16575070.html
06.07.2012 -
Eckernförde. Kirche geschändet. Opferstöcke mit Almosen für
die Ärmsten der Armen geplündert. Die Würde des heiligen
Ortes muß
durch rituelle Reinigung und Einsegnung wieder hergestellt
werden. Einbrecher verhöhnt die Gemeinde mit Eintrag in
das Gastbuch des Gotteshauses.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article107913142/Kircheneinbrecher-bedankt-sich-im-Besucherbuch.html
26.06.2012 - Flensburg.
Kirche geschändet. Zwei weitere Kirchen sollten geschändet
werden. Priester muß Ehre der
heiligen Stätte durch erneute Weihe wieder herstellen.
http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article107266560/Kirchen-Einbrecher-auf-frischer-Tat-erwischt.html
23.06.2012 - Bergtheide (Lübeck) Katholische Kirche
geschändet. Altarraum entweiht. Spenden für die Ärmsten
der Armen gestohlen. Heilige Artefakte besudelt und
beschädigt. Kirche muß rituell
gereinigt und neu gesegnet werden.
http://www.ln-online.de/lokales/stormarn/3469024/bargteheide-einbruch-in-katholischer-kirche
3.06.2012 - Bad Herrenalb. Kirche geschändet,
Spenden für Afrika gestohlen, Gaben für die Ärmsten aus
Statue des Hl. Antonius gerissen. Kirche durch Reinigung
und erneute Weihe durch den Priester wieder geheiligt.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-herrenalb-pfarrer-simon-sichtlich-betroffen.4232801d-e2ee-45bd-9a12-0437ef63119b.html
17.06.2012 - Krefeld. Kirche geschändet.
“Einbrechern war nichts heilig”. Ein geweihtes
allerheiligstes Altarkreuz und eine Monstranz des heiligen
Corpus Christi wurden geschändet.
http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/einbrecher-stehlen-monstranz-und-altarkreuz-aus-kirche-1.2850699
12.06.2012 - Haltingen. (Weil am
Rhein) Schon zweimal wurde eine evangelische Kirche in
diesem Jahr geschändet – die Polizei ist ratlos, da in
Kirchen für Einbrecher nichts zu holen ist. An andere
Motive als Raub denkt die Polizei natürlich nicht, denn es
handelt sich ja nicht um Moscheen oder Synagogen.
http://www.badische-zeitung.de/weil-am-rhein/in-den-kirchen-gibt-es-nichts-zu-holen–60490395.html
23.05.2012 - Petersberg (Osthessen). Täter
schänden den Sakralraum der Kirche St. Johann.
http://www.osthessen-news.de/A/1214403/polizeireport-fd-einbrueche-brennholz-geklaut–baumstaemme-mit-lkw-abtransportiert-.html
19.05.2012 – Bürstadt (Idstein). Kirche St.
Martin geschändet. Opferstock für die Armen und Kranken
aus der Verankerung gerissen, heiliger Altarraum
geschändet.
http://www.buerstaedter-zeitung.de/nachrichten/polizei/11988414.htm
19.05.2012 - Bispingen
(Walsrode). Kirche geschändet. Antichristen sprühen
satanische Zeichen auf die Empore im Heiligtum. Auch dei
Außenwand wurde verschandelt.
http://www.ad-hoc-news.de/polizeiinspektion-heidekreis-pol-hk–/de/News/23329817
Parchim
(Deutschland) – Kirche verwüstet und mit Hakenkreuzen
geschändet. Bevölkerung bemerkt nichts. Die Parchimer
Pastoren hatten gemeinsam mit der katholischen Kirche in
der NS Zeit Widerstand geleistet, auch heute setzt sich
die Kirche in Parchim gegen nationale Sozialisten ein.
http://www.ostsee-zeitung.de/nachrichten/mv/index_artikel_komplett.phtml?SID=eb4ca00433d12cbccdc8af441d7a1409¶m=news&id=3314907
Bad
Endorf (Bayern). Sprengsatz explodiert vor Kirche. Schon
zuvor waren die Gräber des Friedhofs geschändet worden.
http://www.sueddeutsche.de/w5O38e/411695/Sprengsatz-explodiert-vor-Kirche.html
Grüssow (Uckermark) Kunstdiebe
und Satanisten schänden Kirche.
http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/lokales/kunstdiebe-und-satanisten-suchen-auch-kirchen-heim-1.375786
Leimen.
In Kirche eingebrochen, Sakralraum geschändet,
Gottesdienstraum vandalisiert.
http://www.morgenweb.de/region/rhein_neckar_ticker/Mannheimer_Morgen/30377_Leimen:_%C3%9Cber_Weihnachten_in_die_Kirche_eingebrochen.html
Dortmund, Aplerbeck: Einbrüche
in Dortmunder Kirchen. Sakralräume geschändet, Opferstöcke
geplündert.
http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/sued/diebe-nehmen-kirchen-ins-visier-id6230007.html
Gelsenkirchen. Kirchen geschändet. Opferstöcke geplündert,
Einrichtung beschädigt.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2177810/pol-ge-einbrueche-in-kirchen
Pfaffenheck (Hunsrück) Unbekannte schänden Kirche und
plündern Opferstock.
http://www.mittelrhein-kurier.de/beitrag_Wochenendmeldung-der-Polizeiinspektion-Boppard_7206.html
Waldkraiburg. “Jugendliche” brechen in Kirche ein,
Schänden sakralen Raum, plündern den Opferstock und
erbeuten geweihte Kerzen. http://www.ovb-online.de/news/innsalzach/polizei/kriminalitaet-waldkraiburg-innsalzach24-1555810.html
Görlitz.
Vandlen
schänden Peterskirche in Görlitz. Einbruchsversuch in die
Adamskapelle. Weitere Kirchen geschändet.
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2954634
Löffingen. Vandalen zerstören den Bibelgarten der Kirche
am heiligen Abend.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.loeffingen-vandalismus-am-heiligen-abend.3303210b-f4fb-4cef-997b-fa13821dea9f.html
Laar
(Duisburg). Angriffe und Vandalismus gegen katholische und
evangelische Kirche.
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/gewalt-gegen-kirchen-im-duisburger-norden-id6215163.html
Mittelhessen. Vandalen zerstören 14 der 44
Weihnachtskrippen des „Fellingshäuser
Krippenwegs“
http://www.kath.net/detail.php?id=34586
Starzach-Börstingen: Vandalen
brechen in Kirche ein. Zerstörung und Entweihung des
sakralen Raums.
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Ein-Vandale-in-der-Kirche-_arid,158874.html
Chemnitz – Kirche geschändet und geplündert.
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/Diebe_klauten_Kirchenschatz/articleid-2953078
Einbruchserie in Kirchen in Niedersachsen. Zum Teil wurden
Sakristeien und Hochaltäre geschändet.
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/oschersleben/714528_Einbruchserie.html
Kirche St. Germanus in Wesseling (bei Brühl) geschändet.
Neonazis schänden die Kirche, die im 3. Reich ein Hort des
katholischen NS Widerstandes war! http://www.schlossbote.de/rag-vsw-sb/docs/469710/wesseling
Ahlhorn
(Oldenburger Land) Einbruch in Kirche. Sakrale Gegenstände
beschädigt.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68438/2173631/pol-del-landkreis-oldenburg-mit-fotos-einbrecher-schrecken-nicht-vor-kirche-zurueck-polizei-sucht
Hangelar (Bonn) –
Unbekannte randalieren in katholischer Kirche.
http://www.ksta.de/html/artikel/1325184169295.shtml
Hilden (Kreis Mettmann, dt.) – Einbruch in Kirche,
Opferstöcke geplündert, Kirche entweiht.
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article13788407/Opferstoecke-in-Hildener-Kirche-aufgebrochen.html
Tote
ausgegraben, Tierkadaver auf dem Friedhof zurückgelassen.
Ich bin fassungslos.
http://www.sauerlandkurier.de/graeber-schaendlich-entweiht-sauerlandkurier_kat129_id184085.html
Gießen. Kirche und Friedhof geschändet.
http://www.nh24.de/index.php/polizei/52161-friedhoefe-nahe-giessen-mit-rechten-symbolen-beschmiert
2008 - Hamburg. Dreimal
hintereinander werden Kirchen in Hamburg niedergebrannt.
Obwohl Täter-DNA
gefunden wurde, bis heute keine Festnahmen und keine
Großfahndung trotz hohen Sachschadens und mehrerer
Verletzter.
http://www.welt.de/regionales/hamburg/article2914333/Brandstiftung-schockiert-katholische-Gemeinde.html
Mehr zum Thema Kirchenschändung und Schändung von
Sakralbauten in Deutschland gibt es auch hier:
https://vaterland.wordpress.com/category/kirchenschandungen-in-deutschland/

Neumünster (Schleswig-Holstein): 13.11.2014: Aus der
leeren Kirche wird eine Kindertagesstätte
aus: Kopten ohne Grenzen online: Wenn aus leerer Kirche eine
christliche Kita wird; 13.11.2014;
http://koptenohnegrenzen.com/deutsch/2014/11/13/wenn-aus-leerer-kirche-eine-christlich-kita-wird/
<Eine Kirche aufgeben zu müssen, tut immer weh“, sagt
Pfarrer Peter Wohs.
Im vergangenen Jahr musste er die St.-Bartholomäus-Kirche in
der Stadt Neumünster in Schleswig-Holstein schließen. Tränen
seien geflossen, als er das Allerheiligste aus der Kirche
getragen habe.
Doch es gibt Trost: Die Kirche kann zu einer christlichen Kita
umgebaut werden.
“Warum spucken die Männer Jesus an?”, fragt Lorena. “Warum
haben die Jesus da dran gehangen? Er ist doch kein
Verbrecher?”, fragt Pharell gleich hinterher. Die beiden
Sechsjährigen lesen gemeinsam mit Beate Hellmann in der
Kinderbibel. Die Religionspädagogin holt jeden Vormittag in
der katholischen Kindertagesstätte St. Elisabeth in Neumünster
Mädchen und Buben zusammen, um den Glauben in ihr Leben zu
bringen. “Viele Kinder machen kaum mehr eine Erfahrung mit
Gott”, erklärt Hellmann die Notwendigkeit ihrer Arbeit, “in
den Familien wird der Glaube nur noch selten gelebt. Eine
Kirche von Innen kennen die wenigsten”.
Hellmann macht die leidvolle Erfahrung, dass immer weniger
Eltern ihre Kinder taufen lassen: “Die Kinder sollen sich
selbst entscheiden, wenn sie einmal erwachsen sind. Das hat
zur Folge, dass die Kleinen kaum noch Berührungspunkte zu Gott
und der Kirche mitbringen.” Insbesondere die Verantwortlichen
eines Kindergartens spüren den Bedeutungsverlust, den der
christliche Glaube in der Gesellschaft erfährt.
Neue Hoffnung
In der Stadt Neumünster in Schleswig-Holstein ist die
katholische Kirche der größte Träger für Kindertagesstätten:
158 Plätze für 0- bis 6-Jährige bietet die Kirchengemeinde St.
Wenn aus der leeren Kirche eine christliche Kita wird Neue
Hoffnung für die schrumpfende Minderheit der Katholiken im
Norden Maria-St. Vicelin an. Bald sollen mit Hilfe des
Bonifatiuswerkes 55 weitere hinzukommen. Dabei leben
katholische Christen in Neumünster in einer schrumpfenden
Diaspora. Mit 5.000 Katholiken unter den 77.000 Einwohnern
bilden sie ohnehin nur eine kleine Minderheit in der Stadt.
Mit der Kindertagesstätte soll die katholische Gemeinde in die
Stadtgesellschaft hineinwirken. “An den Brennpunkten einer
Gesellschaft präsent zu sein sowie den Glauben weiterzugeben,
beides betrachten wir in St. Maria-St. Vicelin als unsere
Kernaufgaben”, sagt Gemeindereferentin Julia Weldemann.
Quelle:
http://www.muenchner-kirchennachrichten.de/meldung/article/wenn-aus-der-leeren-kirche-eine-christlich-kita-wird.html>

24.11.2017: Kirche wird Restaurant,
Skaterclub, Zirkusschule, Nachtclub mit Pub, Theater -
Kloster wird 3-Sterne-Hotel:
Apokalypse heute: Wie der Westen seine Kirchen
zweckentfremdet
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20171124318421248-apokalypse-heute-wie-der-westen-seine-kirchen-zweckentfremdet/
"Was soll man mit einer Kirche tun, in die keine Gläubigen
mehr gehen? In einer rationellen westlichen Gesellschaft ist
die Antwort auf diese Frage offensichtlich – die Kirche muss
zweckentfremdet werden und Einnahmen bringen. So wurde eine
leer stehende Kirche in ein Nachtklub verwandelt.
Über das zweite Leben westlicher Kirchen schreibt Maria
Schustrowa in diesem Artikel. [...]
[Der englischen Kirche laufen die Gläubigen davon]
Statistischen Angaben zufolge sinkt die Zahl der
Kirchengänger der Church of England kontinuierlich –
nur 1,4 Prozent der Bevölkerung bleiben ihr treu. Der
Erzbischof gab zu verstehen, dass er der „antichristlichen
Kultur“ Widerstand leisten müsse. Besonders auffallend sei
die Gottesleugnung unter der Jugend – drei von vier Menschen
im Alter von 18 bis 24 Jahren würden behaupten, dass sie
nicht an Gott glaubten.
[Es waren Götter: Die Original-Bibel auf
Griechisch sagt "eloim", also "Götter", also waren es
Ausserirdische und nicht ein "Gott", der die Menschen
"schuf". Das Kirchenpack hat mit einem Übersetzungsfehler
daraus einen Judengott gemacht].
Bittere Statistik - [englische Kirche schliesst
jährlich rund 20 Kirchen - DK mit 200 fast verlassenen
Kirchen - D mit über 500 geschlossenen Kirchen in den
"letzten Jahren" - NL schliesst bald alle Kirchen]
Ein ähnliches Schicksal erwartet auch andere christliche
Konfessionen im Westen. Da die Aufrechterhaltung der Kirchen
teuer ist, werden Kirchen in ganz Europa massiv
geschlossen oder sie werden für kommerzielle Projekten
gekauft.
Nach Angaben der protestantischen Zeitung „Evangelical Focus“
muss die Church of England jedes Jahr rund 20 Kirchen
schließen. In Dänemark sind fast 200 Kirchen heute verlassen
bzw. werden fast nicht besucht. Auch die Katholische Kirche
in Deutschland gibt ihre Positionen auf. In den letzten
Jahren wurden mehr als 500 Kirchen geschlossen. Doch am
schlimmsten sieht die Situation in den Niederlanden aus,
wo die Katholiken in der nächsten Zeit zwei Drittel ihrer
1600 Kirchen und die Protestanten – rund 700 Kirchen verlieren
können.
Theke im Altar - [Magdeburg: Kirche wird
Restaurant mit ienem Goldengel]
Allerdings lassen findige Menschen die Kirchen nicht leer
stehen. Gibt es in Magdeburg keine Lutheraner mehr?
Kein Problem! Die Unternehmerin Katrin Rieffenberg kaufte
eine leere Kirche und eröffnete dort ein Restaurant. An die
frühere Zweckbestimmung der Kirche erinnert nur noch ihre
Bezeichnung „Die Kirche“. Im Altar befindet sich jetzt die
Theke, an Stelle der Kirchenbänke stehen nun Tische.
Von der Innenausstattung ist nur eine vergoldete
Engel-Statue geblieben.
Katholischer Skateboard - [Arnhem:
In Kirche skaten Skateboarder]
Die katholische Kirche im niederländischen Arnhem hat
beinahe die Hoffnung aufgegeben, die Gläubigen heranzuziehen
und übergab die St.Joseph-Kirche an Skateboarder. Sie
rollten einige Jahre lang zwischen einst
hervorragenden Christ- und Engel-Statuen. Doch Anfang
Oktober musste die Rampe geschlossen werden, weil sich das
Gebäude in einem baufälligen Zustand befindet.
Skateboarder erzählten, dass in die Kirche manchmal
ältere Menschen gehen und sich darüber empören würden, dass
sie nicht entsprechend ihrer Zweckbestimmung genutzt werde.
Doch die Jugend sagte daraufhin, dass sie auch früher nicht
in die Kirche gegangen sei.
Herzlich willkommen im Zirkus - [Bristol: Kirche
wird Zirkusschule mit Vorstellungen]
Im britischen Bristol wurde die St.Paul‘s Church verlassen.
Doch das Gebäude blieb nicht lange leer – bald entstand hier
die Zirkusschule Circomedia. Jetzt üben sie ihre Kunststücke
direkt unter dem Kirchdach. Wie es auf der Webseite von
Circomedia heißt, werden hier manchmal auch Vorstellungen
organisiert.
Wollen wir sündigen? - [Edinburgh: Kirche wird
Nachtklub mit Pub - Bedford: Kirche wird Theater]
Die Schotten gingen noch weiter. In Edinburgh stand eine
lutherische Kirche leer, in der dann ein Nachtklub und
ein Pub eröffnet wurden. Über den Namen wurde wohl nicht
lange nachgedacht – „Sin“ (Sünde). Im Fenster über der Tür
hängt nun ein Plakat mit einem gefallenen Engel.
Im britischen Bedford stand die St. Luke‘s Church leer.
Jetzt befindet sich dort ein Theater. Auf der Webseite steht
geschrieben, dass das Kirchengebäude zu einem einen Saal für
282 Zuschauer, einem Studio mit 50 Plätzen und einer großen
Bar umgebaut wurde.
Kloster mit drei Sternen - [Pittsburgh: Kloster
wird 3 Sterne-Hotel]
In Pittsburgh stand ein komplettes Benediktiner-Kloster
leer. Nun ist hier das Hotel Priory untergebracht.
Allerdings kann das Hotel kaum als luxuriös bezeichnet
werden – es ist ein 3-Sterne-Hotel. [...]"
Kloster UMnutzen in Meran (Norditalien) 20.3.2025: 19 neutrale Wohnungen rein:
Mitbauen
am „Haus der Hoffnung“: Meran: In Ex-Klostergebäude sollen
19 Kleinwohnungen entstehen
https://www.suedtirolnews.it/wirtschaft/meran-in-ex-klostergebaeude-sollen-19-kleinwohnungen-entstehen
Von: luk
Meran – Die Diözese Bozen-Brixen und die Caritas starten im
Heiligen Jahr 2025 die Sozialaktion „Haus der Hoffnung“.
Ziel ist es, 19 Kleinwohnungen für Menschen in Wohnungsnot
in Meran zu schaffen. Dafür wird das ehemalige
Klostergebäude der Kreuzschwestern umfassend renoviert.
Außerdem sollen die dazugehörige Kapelle und ein
benachbarter Raum als Ort für Stille und Trauer zugänglich
gemacht werden.
„Immer mehr Menschen in Südtirol finden keine Wohnung. Wer
etwa auf einen Platz im Arbeiterwohnheim wartet, muss derzeit
bis zu drei Jahre Geduld haben“, sagt Caritas-Direktorin
Beatrix Mairhofer. Unlängst habe die Caritas von den
Kreuzschwestern in Meran ihr ehemaliges Klostergebäude in der
Verdistraße übernommen. „Wir nutzen bereits das Erdgeschoss
als Tagesstätte für Menschen mit psychischen Problemen. Es
gibt jedoch noch reichlich Platz, aber die Umbauten sind
teuer.“ Ersten Schätzungen zufolge braucht es rund drei
Millionen Euro.
Sozialaktion zum Heiligen Jahr 2025
Bischof Ivo Muser hatte die Idee, diese Sozialaktion ins Leben
zu rufen und gemeinsam mit der Südtiroler Bevölkerung dieses
„Haus der Hoffnung“, wie das Vorhaben heißt, zu bauen. „Das
,Haus der Hoffnung‘ ist ein lebendiges Zeichen unserer
Nächstenliebe und Solidarität. Im Heiligen Jahr 2025, das
Papst Franziskus unter das Motto ‚Pilger der Hoffnung‘
gestellt hat, sind wir alle eingeladen, Hoffnung für Menschen
in Not zu säen und ihnen eine neue Perspektive zu schenken“,
sagt Bischof Ivo Muser. Das „Haus der Hoffnung“ sei ein
solcher Ort und jetzt, vor Ostern ein besonders schöner
Lichtblick.
19 Kleinwohnungen geplant
Geplant sind 19 Ein-Zimmer-Wohnungen mit Bad und Kochnische.
„Diese Wohnungen sollen Betroffenen ein sicheres Zuhause
bieten und ihnen ein eigenständiges Leben ermöglichen“,
erklärt Monika Verdorfer, die drei weitere
Obdachloseneinrichtungen in Meran leitet. Die Kleinwohnungen
sollen als sogenannte „Trainingswohnungen“ betrieben werden,
in denen Menschen unterstützt werden, die vorübergehend in
sozialen oder finanziellen Schwierigkeiten stecken. „Es ist
ein Schritt vom Obdachlosenhaus hin zur Wohnselbständigkeit“,
so Verdorfer. Während ihres Aufenthalts erhalten die
Bewohnerinnen und Bewohner Unterstützung bei der
Alltagsbewältigung, Haushaltsführung, Gebührenzahlung und der
Wohnungssuche. „Besonders für Menschen mit komplexen Problemen
oder für neue Mitbürger bzw. Mitbürgerinnen, die selbst mit
geregelter Arbeit keinen Wohnraum finden, ist dies eine
Chance.“
Oase der Stille und der Trauer
Neben den Kleinwohnungen soll auch die zum ehemaligen
Klostergebäude gehörende Kapelle in eine Oase der Stille und
Trauer umgestaltet werden. „Menschen in Trauer haben oft
keinen Ort, an dem sie mit ihren Gefühlen einfach sein
können“, erklärt Renate Rottensteiner, die Leiterin der
Caritas-Hospizbewegung. Die Kapelle soll ganztägig für
Interessierte offen sein und ein zusätzlicher Raum soll für
Treffen und Trauergruppen genutzt werden. Freiwillige der
Hospizbewegung werden dort zu festgelegten Zeiten auch für
Gespräche bereitstehen. „Auch das gibt Menschen Hoffnung,
deshalb passt es gut in das Konzept für dieses Haus hinein“,
sagt Rottensteiner
Spendenaktion: Gemeinsam Hoffnung bauen
Für die Umsetzung des Projekts ist die Mithilfe der Südtiroler
Bevölkerung notwendig. „Jede Spende ist ein Baustein der
Hoffnung“, betonen Bischof Muser und Caritas-Direktorin
Mairhofer. Spenden sind unter dem Kennwort „Haus der Hoffnung“
auf folgenden Konten möglich:
Raiffeisen Landesbank – IBAN: IT42F0349311600000300200018
Südtiroler Sparkasse – IBAN: IT17X0604511601000000110801
Südtiroler Volksbank – IBAN: IT12R0585611601050571000032
Intesa Sanpaolo – IBAN: IT18B0306911619000006000065
Benefizabend am 4. Juni
Ein schönes Beispiel für Unterstützung liefert Martin Rampold,
ein pensionierter Arzt aus Meran. Am 4. Juni organisiert er,
gemeinsam mit engen Unterstützern, einen Benefizabend im
Theater in der Altstadt in Meran. Er konnte den Nordtiroler
Kabarettisten Markus Koschuh dafür gewinnen, ohne Gage
aufzutreten. „Wir haben das ehrgeizige Ziel, mit diesem Abend
einen Teil der Ausgaben für die Kücheneinrichtungen zu
erwirtschaften“, sagt Rampold.
Wohnen in Zahlen:
· Die Caritas
beherbergte im vergangenen Jahr 750 wohnungslose Personen.
· Jede vierte
Person war eine Frau, ein Viertel davon alleinerziehende
Mütter.
· Zwei Drittel
des Einkommens von Geringverdienern gehen für Grundausgaben
wie Miete, Strom und Heizung drauf.
· Jede vierte
Familie in Südtirol lebt in Miete. Eigentum ist für viele
unerreichbar.
Kirchen UMnutzen im Kanton Zürich:
https://www.nau.ch/news/schweiz/wegen-mitgliederschwund-kanton-zurich-verkauft-eine-kirche-67006494
Fototext: In Dällikon ZH bangt man um die reformierte Kirche.
Die reformierte Kirche schrumpft jedes Jahr um 10 Prozent.
Der Artikel:
Stephan Felder - Regensdorf - Die reformierte Kirche
Furttal muss sparen – und erwägt, die Kirche Dällikon zu
verkaufen. Der Mitgliederschwund macht der Gemeinde schwer
zu schaffen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Kirchgemeinde Furttal verliert jährlich
rund 10 Prozent ihrer Mitglieder.
Die Kirche Dällikon steht daher zum Verkauf
– ein emotionaler Einschnitt für viele.
Ohne Verkauf drohen Kürzungen bei Angeboten
wie Jugend- oder Seniorenarbeit.
Die reformierte Kirche Furttal kämpft mit schwindenden
Mitgliederzahlen und schmaler werdender Kasse.
Nun zieht die Kirchgemeinde drastische Konsequenzen, wie der
«Tages-Anzeiger» berichtet: Die Kirche Dällikon soll verkauft
oder umgenutzt werden.
Kirche schrumpft jedes Jahr um 10 Prozent
Die Kirchgemeinde Furttal zählt heute noch rund 6000
Mitglieder. Jedes Jahr sinkt die Zahl um etwa zehn Prozent.
Bis 2050 rechnet man mit nur noch 3500 Reformierten. Mit den
Mitgliedern schwinden auch die Steuereinnahmen, um bis zu 40
Prozent.
Der Gebäudebestand stammt aus Zeiten mit deutlich mehr
Kirchenmitgliedern. Viele Pfarr- und Kirchgemeindehäuser
stehen leer oder sind vermietet.
Der Unterhalt kostet jährlich rund eine halbe Million Franken
– zu viel für die schrumpfende Gemeinschaft. «Liegenschaften
können eine Belastung sein», sagt Kirchenpflegepräsident Peter
Randegger.
Ein erster Schritt: Am 1. Juli entscheidet die
Kirchgemeindeversammlung über den Verkauf der zwei Pfarrhäuser
in Watt und Dällikon.
Kirche mit Pfarrhaus in Regensdorf zu verkaufen
Auch über die Veräusserung eines historischen Ensembles in Regensdorf
wird abgestimmt. Dieses umfasst unter anderem eine Kapelle
und ein Pfarrhaus mit Asylunterkunft.
Viel Geld lässt sich mit den Kirchen nicht machen
Für das Gesamtpaket erhofft man sich rund 6 Millionen Franken.
Wobei die denkmalgeschützte Niklaus-Kapelle in Regensdorf
schwer zu veräussern sein dürfte.
Doch das reicht nicht. In einem zweiten Paket steht nun auch
die Kirche Dällikon selbst auf dem Spiel. Sie
ist die kleinste der drei Kirchen im Furttal und laut
Strategie der Kirchenpflege künftig nicht mehr nötig.
«Das schmerzt unheimlich», sagt Randegger. Am
Informationsanlass machten viele Dällikerinnen und Dälliker
deutlich, wie emotional der mögliche Verlust ihres
Gotteshauses für sie ist.
Ein Verkauf der Kirche ist allerdings nicht einfach: Es
braucht die Zustimmung des Kirchenrats. Zudem steht das
Gebäude unter Denkmalschutz, darf also nicht umgebaut werden.
Die Kirchenpflege rechnet deshalb mit einem eher bescheidenen
Erlös – rund 400'000 Franken.
Auch das Kirchgemeindehaus in Dällikon und
jenes in Buchs sollen mittelfristig verkauft
oder umgenutzt werden. In Dällikon läuft
derzeit noch ein Jugendprojekt, ab 2030 könnte das Haus auf
den Markt kommen.
Falls die Kirchgemeinde gegen die Verkäufe stimmt, bliebe nur
ein anderer Weg: weniger Angebote.
Laut Beat Hartmann, Leiter der Diakonie, kosten freiwillige
Angebote wie Jugendprojekte oder Seniorenarbeit gleich viel
wie der Unterhalt der Liegenschaften. «Die Frage ist:
Investieren wir in Mauern – oder in Menschen?»
In der Geschichte gab's wenig Kirchenverkäufe
Ein Kirchenverkauf ist ein seltener Vorgang. Im Kanton Zürich
wurde bisher nur einmal eine Kirche verkauft – die Eglise
Française in Winterthur.
In Zürich und Winterthur werden einzelne Kirchen anderweitig
genutzt, etwa als Schulraum, Kulturort oder Kantonsratssaal.
Doch verkauft wurden sie in der Regel nicht.
Die Kirche Furttal könnte also Geschichte schreiben – auch
wenn es eine ist, die vielen weh tut.
Jesus-Fantasie-Kirchen im 4R kann man kaufen
am 14.10.2025: auf Kirchengrundstuecke.de - Kirchen werden
Sporthalle, Kino etc.:
Altar entweiht: Wenn die Kirche zur Kletterhalle
umfunktioniert wird
https://exxpress.at/lifestyle/altar-entweiht-wenn-die-kirche-zur-kletterhalle-umfunktioniert-wird/
Immer mehr Kirchen in Deutschland verlieren ihre
ursprüngliche Bestimmung – sie werden verkauft,
umfunktioniert: Kletterhalle, Fitnessstudio,
Konzertsaal, Event-Location.
Die Gründe sind bekannt. Sinkende Mitgliederzahlen,
ausufernde Betriebskosten und der Verfall der
kirchlichen Infrastruktur haben dazu geführt, dass immer
mehr deutsche Kirchen ihre Immobilien veräußern. Auf
Plattformen wie Kirchengrundstuecke.de,
betrieben von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland
(EKM), finden sich inzwischen Dutzende Einträge.
„Die Hälfte aller Kirchen brauchen wir als Kirche nicht
mehr und dafür müssen wir andere Möglichkeiten finden“,
sagt EKM-Baureferatsleiterin Elke Bergt nüchtern. Diese
„anderen Möglichkeiten“ zeigen jedoch nicht nur, wie
weit sich die Gesellschaft vom Glauben entfernt hat,
sondern auch, wie gering das tatsächliche Interesse der
evangelischen Kirche scheint, das Christentum zu
bewahren und zu verteidigen. Bei der ersten Gelegenheit
wird das Gotteshaus zum Verkauf freigegeben.
Doch auch in der katholischen Kirche zeigt sich die
selbe Entwicklung. Die Gemeinde von Pfarrer Mario Lukes
aus Eschwege bietet derzeit gleich drei Kirchen online
an, zu Preisen zwischen 50.000 und 220.000 Euro. [...]
[...] Entwicklung in Bad Orb zwischen Frankfurt und
Fulda. Dort, wo früher das Wort Gottes verkündet wurde,
erklimmen heute Kinder und Erwachsene bunte
Klettergriffe. Die ehemalige Kirche wurde zur
sogenannten „Boulder Church“ umgebaut.
„Der Pfarrer war einer der Ersten an der Wand“, erzählt
Inhaber Marc Ihl lachend, der gemeinsam mit einem
Partner rund eine halbe Million Euro investierte.
Während die benachbarte Kapelle weiter geweiht bleibt,
ist der Hauptraum nun zum Sporttempel geworden.
Auch anderswo wird das Gotteshaus entweiht. An der
Mosel wurde eine Kirche in Bernkastel-Wehlen zu einem
Ort für Familientreffen und Firmenevents umfunktioniert.
„Ich möchte allen, die sich das vorstellen können, viel
Mut machen“, sagt die neue Eigentümerin Anke
Nuxoll-Oster. „Eine Kirche sei nun einmal ein besonderer
Ort, von dem Besucher viel mitnehmen könnten.“
Die Mitgliederzahlen brechen ein: von rund
57 Millionen Christen Anfang der 1990er-Jahre auf nur
noch 39 Millionen heute. Experten rechnen damit, dass
bis 2060 kaum mehr als 23 Millionen Menschen verbleiben
werden.
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