Inhalt
Kapitel 1: 3
Ankläger
1.1.
Bibliothekar Harduinus: Konzilsakten
sortiert (S.13)
-- Bibliothekar Jean Hardouin (Harduinus) in
Paris
-- erkennt die FAKE-Konzilsakten der FAKE-Kirche
1.2.
Der Sprachforscher Baldauf: Antike
FAKE-Werke mit Stabreimen und Endreimen
(S.16)
-- Baldauf in Basel: "Antike Autoren" enthalten
Stabreim+Endreim, den es erst ab ca. 1100 gab
-- Karl der Grosse ist GELOGEN - Schauermärchen
sind GELOGEN
-- kriminelle "Humanisten" des
Gay-Drogen-Vatikans dichten die Schriftsteller
der "Antike"
-- "Humanisten"-Schreibstuben in ganz Europa
dichten das "Mittelalter"
1.3.
Kammeiers „Große Aktion“: ALLE Urkunden sind
FAKE-Urkunden (S.20)
-- Wilhelm Kammeier mit der Untersuchung der
ERFUNDENEN Urkunden
-- alle Dokumente und Urkunden des
FAKE-"Mittelalters" sind FAKE
-- die "Grosse Aktion" des kr. Vatikans wird
erkannt: Das GESAMTE Mittelalter ist gefälscht
Kapitel 2: Die Blutzeugen
ERFUNDENE Märtyerer der "christlichen" Kirche im
ERFUNDENEN Rom (S.25)
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Kapitel
3: Humanisten
Die "Humanisten"-Mönche des kr. Vatikans
ERFINDEN von 1409 bis 1600 SchriftstellerInnen
und ERFINDEN Geschichten, Dramen, Heldenepos
usw.
Beispiele:
3.1.
Die FAKE-Roswitha von Gandersheim (10.Jh.)
(S.31)
-- mit perfekten Kommödien und Dramen in
perfektem Latein, u.a. ein Bericht aus einem
Bordell
-- keine Vorläufer, kein Freundeskreis, keine
Nachfolger
-- der Fälscher Conrad Celtes - und eine
"Lateinlehrerin"
-- klassische Plagiate, geklaute Kommödie
"Abraham", geklaute Legende "Pelagius", und ein
Pater Florez klaut sich eine Legende der
FAKE-Roswitha für Spanien
-- die geklaute Festrede von Widukind
abgeschrieben - Ligurinus ist von Otto von
Freisingen abgeschrieben, "Epos de bello
Saxonico" ist von Lambert von Hersfeld
abgeschrieben
3.2.
FAKE-Apuleius (S.39)
Die erotische Dichtung "Der Goldene Esel" mit
der Romanze "Amor und Psyche"
3.3.
Nikolaus Kusanus (Cusanus) (1401-1464)
(S.43)
-- Mathematiker, Physiker, forderte nach der
Niederlage von Konstantinopel 1454 einen neuen
Kalender
-- er war auch ein "Wiederentdecker", ev. auch
ein Fälscher
3.4.
Verschwörung? (S.43)
-- die ERFUNDENE Konstantinische Schenkung
(4.Jh.)
-- FAKE-Briefe eines FAKE-Papstes auf einer
FAKE-Reise 1132
-- die Schlussfolgerung von Niemitz: Europa 800
bis 1400 war tolerant und multi-religiös
3.5.
FAKE-Tacitus mit der FAKE-Germania (S.45)
in unmöglichem Latein analog Sallust
|
Erwähnte Literatur
-- Buch von Harry Bresslau: Handbuch
der Urkundenlehre - 2 Bände; Berlin 1889 bis 1931
-- Buch von Marguerite Porete:
"Miroir des simples âmes"
-- Buch von Otto Steiger / G. Heinsohn: “Die
Vernichtung der weisen Frauen”; 1985
-- Buch von Jesus-Fantasie-Abt Herr Drioux, Abbé:
Elementarübersicht der Kirchengeschichte (orig. fr.:
Précis élémentaire d'Histoire ecclésiastique) Paris
1873
Auf dem Buchrücken steht klar: Viele Figuren sind reine
"Romanfiguren".

Buch "Die Grosse Aktion" - Buchdeckel [0a] - Buchtext
auf der Rückseite [0b]
Vorwort
-- die grossen Helden der Geschichte sind "Strohmänner"
oder "aufgeblasene Luftballons" -- falscher Heldenkult,
ist wie Religion mit Ahnenkult, Götzenanbetung und man
sollte diese falschen Helden vom Sockel stürzen, das muss
aber jeder einzelne für sich selber machen (S.9)
Kammeier ist praktisch unbekannt geblieben
--
Kammeier behauptete erstmals eine "
Grosse
Aktion", und Uwe Topper gibt Beweise dazu:
Hochmittelalter und Renaissance sind gefälscht -- Kammeier
wurde lange abgelehnt -- die Taten von Königen und Kaisern
im Mitelalter sind "schöne und hässliche Romane" (S.9)
Beispiel: Lügen über FAKE-Karl den Grossen
-- die Behauptungen über den Schlächter Karl den Grossen
mit 4000 ermordeten Sachen bei einem "Gastmahl" oder
Massenmord an 130.000 Sarazenen durch Ersäufen im Fluss
Ebro sind gelogen - ausserdem hat der Fantasie-Gott
noch die Sonne angehalten, um den Sarazenenmord zu begehen
- ALLES GELOGEN (S.10)
-- solche Massenmorde muss man als "Märchen und Lügen,
Propaganda und Spinnereien" [des kriminellen
Gay-Drogen-Vatikans] erkennen [um Angst zu verbreiten]
(S.10)
-- Uwe Topper ist Mitglied in Geschichtskreises wie
"Berliner Geschichtssalon; Zeitensprünge, Efodon u.a." mit
Diskussionen und Anregungen (S.11)
UWE TOPPER
Uwe Topper, geboren 1940 in Breslau, lebte drei Jahrzehnte
als freier Schriftsteller und Künstler in Südasien,
Nordafrika und Westeuropa. Zahlreiche wissenschaftliche
Artikel und Vorträge und mehrere populärwissenschaftliche
Bücher in Deutsch und Spanisch haben ihn bekannt gemacht.
Sie behandeln völkerkundliche, kunstgeschichtliche und
religionsgeschichtliche Themen. Uwe Topper wohnt seit 1992
in Berlin.
Bücher:
Deutsch:
-- Das Erbe der Giganten, Walter-Verlag, Olten 1977
-- Die Sufis im Maghreb, Eugen Diederichs Verlag, Köln
1984
-- Märchen der Berber, Eugen Diederichs Verlag, Köln 1986
-- Wiedergeburt, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbeck 1988
-- Erdbefragung, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur,
München 1988
-- Sufis und Heilige im Maghreb, Eugen Diederichs Verlag,
München 1991
-- Das letzte Buch, Heinrich Hugendubel Verlag, München
1993
Spanisch:
-- Felsenkunst, Provinzversammlung von Cádiz
(ESP orig.: Arte Rupestre, Disputación
provincial de Cádiz); 1988
--
Volksgeschichten der Berber (ESP
orig.: Cuentos Populares de los Berberes);
Miraguano Ediciones, Madrid 1993 (S.286)
Kapitel 1: 3 Ankläger
1.1. Bibliothekar Harduinus: [Konzilsakten sortiert]
-- Bibliothekar Jean Hardouin (Harduinus)
in Paris
-- erkennt die FAKE-Konzilsakten der FAKE-Kirche
Bibliothekar Jean Hardouin (Harduinus): Analytiker und
Gelehrter in alter Geschichte: Fantasie-Jesus und
"Abendmahl" an einem Donnerstag
-- Jesuit Jean Hardouin (Harduinus), geb. 1646 in der
Bretagne, Bibliothekar und Lehrer in Paris, wurde 1666
Mitglied im "Orden Jesu", ab 1683 wurde er Leiter der
königlichen französischen Bibliothek, warein
Geschichtsanaly, kannte alte Sprachen, Archäologie,
Münzkunde, Chronologie und Geschichtsphilosophie,
publizierte anerkannte Schriften
-- er publiziert 1684 die Reden des Temistius -- schrieb
über Horaz und Münzkunde,
-- 1695 veröffentlichte er eine Untersuchung des
Todestages vom Fantasie-Jesus (S.13) und meinte, das
letzte Abendmahl sei an einem Donnerstag gewesen, "nach
galiläischer Sitte", und nicht an einem Freitag (S.14)
Hardouin: Konzilsakten herausgegeben
-- 1687 bekam er den Auftrag, alle Konzilsakten vom 1. Jh.
bis Hardouin neu zu ordnen, dogmatische Gesichtspunkte zu
berücksichtigen, Drucke vorzubereiten, König Ludwig XIV
übernahm die Kosten, und 1715 nach 28 Jahren war diese
Analyse beendet (14)
-- Kritiker-Gruppen wie Jansenisten etc. misstrauten
Hardouin und blockierten die Freigabe der Konzilsakten um
10 Jahre bis 1725 (S.14)
-- Hardouin 1723: kritische Ausgabe der Naturgeschichte
des Plinius (S.14)
-- [offiziell] führte Hardouin einen makellosen
Lebenswandel (S.14)
Hardouin mit der Wahrheit über "antike" Autoren: NICHT
antik
-- Hardouin erwähnte immer wieder, dass antike Autoren
gefälscht sind, z.B. Cassiodor, Isidor von Sevilla, St.
Justin Märtyrer etc., "viele Jahrhunderte später
geschrieben", z.B. im einer Rechtfertigung seines Briefes
an einen Heiligen Chrysostomus an den Mönch Cäsar - Brief
von 1690 (S.14)
Hardouin bekommt nur zaghafte Zustimmung
-- die Kollegen von Hardouin wussten über die Fälschungen
bescheit, wollten den Skandal aber nicht aufliegen lassen,
er erhielt also kaum Zustimmung (S.14)
-- Hardouin sagte klar, das fast alle "antiken" Schriften
Fälschungen von Mönchen aus dem 13. Jh. waren, ausser
Cicero, Satyren des HOraz, Naturgeschichte des Plinius,
Georgica von Vergil (S.14)
-- ebenso: Kunstwerke ,Steininschriften, Münzen,
Konzilsakten vor dem 16.Jh., die griechische Übersetzung
des AT, die griechische Urfassung des NT, all das wurde
von Hardouin als Fälschung erkannt und "sollen ebenfalls
sehr spät abgefasst sein" (S.15)
-- Hardouin meinte, der Fantasie-Jesus und seine
Fantasie-Apostel hätten "in Latein gepredigt" - und die
Schafe konnten nichts machen, "weil die Argumente hieb-
und stichfest waren" und er ein "hohes Ansehen" genoss
(S.15)
-- sein Orden rügte ihn und Hardouin leistete lauwarme
"Widerrufungen" (S.15)
-- Tod 1729, viele Anhänger, viele Gegner, fanatische
Schriftgefechte, er bezeichnete die Fälscherei der
Kirchendokumente als "geheime Verschwörung wider den
rechten Glauben!", und einer der Haupttäter sollte
Archonten
Severus sein (13.Jh.).
-- Hardouin hatte seine Liste von Kirchenvätern mit ihren
Schriften, die sie gefälscht hatten - und er verfluchte
die Fälscher, u.a. einen "
heiligen Augustin"
(S.15)
-- der Volksmund erschuf schon bald den Begriff "System
des Hardouin", der klar formulierte, was die
Jesus-Fantasie-Gläubigen im Vatikan da verbrochen hatten
(S.15)
-- nach seinem Tod entspannte sich die Gesellschaft,
genoss die FAKE-Texte, integrierte sie oder liess sie
gänzlich fallen
-- ein Gegner von Hardouin war ein Jesus-Fantasie-Bischof
Huet, der meinte, Hardouin hätte ein
bequemes Leben haben können, wenn er nicht so kritisch
gewesen wäre ("Hardouin hat 40 Jahre lang hart gearbeitet,
um seinen guten Ruf zunichte zu machen, aber er hat es
nicht geschafft.") (S.15)
-- ein weiterer Gegner von Hardouin meinte, Hardouin sei
"zu gelehrt" gewesen und er konnte nicht lügen (S.15),
oder zu "eitel" gewesen (S.16)
-- andere Gelehrte hätten über die Wahrheiten von Hardouin
nur lustig gemacht (S.16), und Hardouin habe den
[Jesus-Fantasie]-Glauben per se vernichten wollen, samt
den "heidnischen Schriftstellern" (S.16)
-- Zensur durch das französische Parlament: Einige Werke
von Hardouin wurden verboten (S.16), ein Jesuit in
Strassburg gab aber die "Vorrede zu einer Kritik der alten
Schriftsteller" in London heraus (1766 gedruckt), ist in F
verboten, heute (2000) kaum auffindbar (S.16)
-- die Argumente von Hardouin konnten "eigentlich nie
völlig aus dem Weg geräumt werden" (S.16)
-- laufend konnte Hardouin gefälschte Münzen beweisen, er
führte strengere Kriterien in der Geschichtswissenschaft
ein (S.16).
1.2. Der Sprachforscher Baldauf: [Antike
FAKE-Werke mit Stabreimen und Endreimen]
-- Baldauf in Basel: Die Werke der "antiken Autoren"
enthalten Stabreim+Endreim, den es erst ab ca. 1100
gab
-- Karl der Grosse ist GELOGEN - Schauermärchen sind
GELOGEN
-- kriminelle "Humanisten" des Gay-Drogen-Vatikans
dichten die Schriftsteller der "Antike"
-- "Humanisten"-Schreibstuben in ganz Europa dichten
das "Mittelalter"
Erwähnte Literatur
-- Baldauf: "Historie und Kritik"
-- Baldauf: "Der Mönch von St.Gallen" 1903 (über den
FAKE-Karl den Grossen)
Stabreim und Endreim (S.17)
Das Buch von Robert Baldauf "Historie und Kritik"
-- Robert Baldauf (1881-1918 [web01]) folgte als zweiter
Kritiker der FAKE-Vatikan-Chronologie, er war
Sprachforscher, um 1900 Professor an der Universität Basel
(S.16)
"Historie und Kritik" Band 1: Der
FAKE-Karl der Grosse (1903)
-- Robert Baldauf gab ein Buch über die offizielle
FAKE-Chronologie heraus: "
Historie und Kritik",
der 1. Band über den FAKE-Karl den Grossen kam in Leipzig
heraus (1903): Gesta Caroli magni (= Taten Karls des
Großen) (S.16)
-- die Daten von FAKE-Karl dem Grossen wurden angeblich
vom
Mönch "Notker" (9. Jh.) im
Kloster
St. Gallen niedergeschrieben (S.16) [Buch von
Baldauf:
"Der Mönch von St. Gallen" (1903)]
-- das kann nicht ganz stimmen, denn die St. Galler
Handschrift von Notker enthält Wörter mit romanischer oder
griechischer Herkunft, die es zur angeblichen Zeit von
Karl dem Grossen noch nicht gab (S.16)
-- ein Schüler Notkers soll
Ekkehart IV
gewesen sein, der im 11. Jh. Texte verfasst haben soll,
aber die Texte sind so "auffallend übereinstimmend" mit
denen von Notker, (S.16), dass es sich wohl um dieselbe
Person gehandelt haben muss (S.17)
Schauermärchen über Karl den Grossen
-- ein
Mönch (Notker) von St. Gallen
berichtet, der FAKE-Karl der Grosse habe
die Jugend
der slawischen Völker köpfen lassen (S.17)
-- die Annalen von
Einhart berichten, der
FAKE-Karl der Grosse habe bei Verden an der Aller
4500
Sachsen hinrichten lassen (S.17)
(siehe in "Historie und Kritik" S.147)
Der GEFÄLSCHTE Karl "der Grosse":
--
Bäder gab es nicht: Da werden
Geschichten in Bädern berichtet - aber für Bäder in Europa
ist der Kontakt zum islamischen Orient Voraussetzung, den
es um 800 noch nicht gab (S.17)
--
Inquisition gab es nicht: da wird
Inquisition mit "göttlichen" Wasserproben geschildert, die
es um 800 noch nicht gab (S.17)
--
Notker ohne "Ilias": der Mönch "Notker"
(9.Jh.) aus St. Gallen behauptet, er habe Homers "Ilias"
gekannt, aber Homers "llias" wurde erst um 1600
"wiederentdeckt"
Ergänzung: Die Mossad-Wikipedia schildert die
Publikation der FAKE-"Ilias"
1488 war die erste Ililas-Publikation in Europa, die
Handschriften sollen "verschollen" sein - 1566 folgte die
Publikation in Paris:
"1488 wurde durch
Demetrios
Chalkokondyles in
Florenz die
editio princeps auf Basis
mehrerer heute verschollener, ungenauer Handschriften
veröffentlicht,
[122] 1566 in
Paris
Henricus Stephanus’ wichtige
Ausgabe unter dem Titel
Poetae Graeci Principes
Heroici Carminis."
[Wikipedia web02]
--
FAKE-Homer+FAKE-Bibel kombiniert:
ausserdem werden bei Notker Szenen aus dem FAKE-"Homer"
mit Szenen aus der FAKE-"Bibel" gemischt (S.17)
-- Baldauf analysiert diesen Zusammenhang dann aber in
einem anderen Band (S.17)
Bibel-FAKE mit "Ilias"
-- grosse Teile des AT sind eng mit Ritterromanen und der
FAKE-"Ilias" "verflochten" (S.17)
-- man kann klar annehmen, dass das AT zur Zeit der
FAKE-"Ilias" entstanden ist (S.17)
Topper Zitat:
"Es zeigt sich nämlich, daß große Teile der Bibel,
besonders die „Geschichtsbücher“ des Alten Testamentes,
derartig eng mit den Ritterromanen und der Ilias
verflochten sind, daß eine gemeinsame Entstehungszeit
wahrscheinlich wird." (S.17)
"Historie und Kritik" Band 2:
"Griechen" und "Römer" (1902)
"Wiederentdeckungen" von "antiken Schriftstellern" im
15. Jh. - St. Gallen 1416 - Fälscher Plautus in
Vulgärlatein
--
Baldauf analysiert "Griechen" und
"Römer", dabei findet er "ganz erstaunliche Tatsachen"
(S.17)
-- die "Wiederentdeckung" klassischer Texte im 15. Jh. ist
mit "befremdenden Details" behaftet (S.17)
-- im Kloster
St. Gallen sollen 1416 die
"Humanisten" ihre "Funde" gemacht haben, aber da sind
haufenweise "Widersprüche, Dunkelheiten, Unaufgeklärtes"
(S.17)
-- da soll ein
Quintilian (S.17) einen
Plautus
kritisiert haben, der als Fälscher verdächtigt wurde: "Die
Musen würden die Sprache des Plautus reden, wenn sie
lateinisch sprechen wollten." (S.17)
-- Plautus schrieb in "
Vulgärlatein", und
das war für 200 vor 0 "völlig undenkbar" (S.17)
-- die Fälscher haben sogar noch Witze in ihre Fälschungen
eingeflochten, z.B. bei
Einhard, wenn eine
Tafelrunde des FAKE-Karls dem Grossen geschildert wird,
wie er sich mit "römischen" FAKE-Dichtern unterhält (S.17)
"Antike Schriftsteller" mit Stabreim und Endreim aus
dem FAKE-Hochmittelalter aus Deutschland
-- Baldauf stellt bei der Analyse der "klassisch-antiken
Dichter" fest, dass die Stilmittel "keineswegs antik"
sind, "sondern typisch deutsch",
mit Stabreim, mit
Endreim (S.17)
-- schon die Analyse von
J.v.Müller ergab
eine höchst "zierliche" Reimerei im Casina-Prolog des
Quintilian
(S.17)
-- Baldauf präsentiert noch weitere lateinische Dichtung
im deutschen
Endreim-Stil (S.18)
-- dabei gilt der Endreim erst im FAKE-Hochmittelalter für
die romanische Dichtung durch die
Troubadoure
(S.18)
Baldauf mit Hardouin - eigene philologische
Begründungen für die Griechen-FAKES
-- Hardouin [in Paris] wollte "Horaz" noch als echt
anerkennen, Baldauf aber nicht mehr (S.18)
-- wahrscheinlich hat Baldauf die Analysen von Hardouin
von 200 Jahre früher gekannt, hat die theologischen
Begründungen aber nicht übernommen, sondern hat eigene
philologische Begründungen entwickelt (S.18)
-- Baldauf erkennt, dass FAKE-Horaz und FAKE-Ovid ziemlich
ähnlich sind, also müssen sie zumindest die gleiche Quelle
gehabt haben (S.18):
Topper Zitat:
"
Baldauf erkennt die innere Abhängigkeit
zwischen Horaz und Ovid und sagt (S.33) auf die Frage, wie
dieses »recht evident gewordene Ineinanderfliessen der
Angaben antiker Autoren« zu erklären sei: »die einen
finden es ganz harmlos und unverdächtig, andere gehen
wenigstens logisch vor und nehmen eine gemeinsame quelle
an, aus der die jeweiligen Autoren schöpften.« (S.18)
Komisch: Die grossen Autoren der Antike kannten sich
nicht - Originale sollen alle verschwunden sein
--
Baldauf stellt fest, indem er
E.
Wölfflin zitiert, dass die "klassischen"
Latein-Autoren sich gegenseitig offensichtlich
NICHT
kannten, "sich gegenseitig gar nicht zur
Kenntnis nahmen" (S.18)
-- Baldauf stellt fest, 1) dass hier nur eine
Rekonstruktionen von Schriften vorliegen, 2) dass die
eigentlichen Autoren dieser Dichtungen UNbekannt sind,
oder 3) dann gäbe es noch eine "dritte" Möglichkeit:
"»Oder wäre noch ein drittes möglich?« fragt Baldauf"
[dass eine Fälscherbande des kr. Gay-Drogen-Vatikans die
antiken Autoren gefälscht hat, um als Ablenkungsmanöver
für die Schafe eine FALSCHE VERGANGENHEIT vorzutäuschen]
(S.18)
Sprachenanalyse von Baldauf: "Alte Griechen und Römer"
mit dem Stabreim von Troubadouren - mit italienischer
Rechtschreibung (!)
--
Baldauf weist den
Stabreim des
"Hochmittelalters" nach, vergleicht sie mit
dem "echt deutschen
Muspilli" und fragt:
»Wie kommt ein so später Dichter wie Horaz zu Stabreimen?«
(S.19)
-- der FAKE-Horaz hat nicht nur deutsche Elemente, sondern
auch
italienische Rechtschreibung drin, da
wird
ein "h" eingeschoben, da werden
Vokale
ausgetauscht etc. (S.19)
-- offiziell werden diese "Fehler" immer den Kopisten in
die Schuhe geschoben: »aber es werden ja wohl nur die
bösen Abschreiber gewesen sein!« (S.19 - Baldauf Band 2
S.66)
Sprachenanalyse von Baldauf: Der FAKE-Caesar und der
FAKE-"Gallische Krieg" - mit deutschen Rhythmen,
Endreimen und Stabreimen
-- der
FAKE-Caesar mit dem
FAKE-"Gallischen
Krieg" hat ebensolche
Stabreime
als "unpassende Stilmerkmale": »Es wimmelt förmlich von
diesen Formen« (S.19 - Baldauf Band 2 S.83)
-- nach der Analyse der 3 letzten Bücher des
FAKE-"Gallischen Krieges" und 3 Büchern des
"Bürgerkrieges" meint Baldauf: alles "
Reimerei",
und für das 8. Buch des "Gallischen Krieges" (Bellum
Alexandrinum und Bellum Africae), von einem
A.
Hirtius verfasst, gilt dasselbe, und sie
scheinen alle vom selben Autor: Das war doch alles "
eine
einzige Hand" (S.19)
FAKE-Caesar und FAKE-"Gallischer Krieg": Druiden wie
ägyptische Priester - Rhythmen, Endreime, Stabreime -
kriminelle "Humanisten" fälschten "antike" Autoren
-- der FAKE-"Gallische Krieg" schildert
Druiden bei
den Kelten, die aber den
ägyptischen
Priestern gleichen, "»ein sehr merkwürdiger
Parallelismus!«, sagt
Borber 1847" (S.19)
-- Baldauf reklamiert: Laufend sind in "antiken
Geschichten" solche "Parallelismen" vorhanden, und "Sie
heissen:
Plagiate!" (S.19 - Baldauf: Band 2
S.84)
-- also die vielen
Rhythmen, Endreime und Stabreime
in den "Dichtungen der Antike" waren ein "normales
Stilmittel" [der deutschen Schreibkultur aus dem
FAKE-HOCHmittelalter] (S.19 - Baldauf Band 2 S.97)
-- Baldauf schlussfolgert: All die "antiken" Dichter sind
fast gleichzeitig in einem einzigen Jahrhundert
geschrieben worden: "Homer, Aeschylus, Sophokles, Pindar,
Aristoteles", sie sind "
Kinder eines Jahrhunderts",
und sie sind sicher NICHT in Griechenland (Hellas),
sondern
im Italien des 14./15.Jh. geschrieben
worden etc. (S.19)
Kriminelle Humanisten in Italien haben die
"Antike" und die FAKE-Bibel gedichtet - und
Humanisten-Schreibstuben in ganz Europa haben
das "Mittelalter" gedichtet
-- Baldauf schlussfolgert:
Römer und Griechen gab
es nicht, sondern das sind alles
Fälschungen
von "italienischen Humanisten". Topper
kommentiert Baldauf:
"Ihre Heimat ist aber gewiss nicht das alte Hellas,
sondern das Italien des 14./15. Jahrhunderts gewesen.
Unsere Römer und Hellenen waren die italienischen
Humanisten." (S.19)
[Und wenn "Humanisten" Geschichte fälschen, ist das alles
andere als "human", sondern ein Weltverbrechen zur
Irreführung der Massen - StGB].
Baldauf sagt es klar:
-- der kriminelle Vatikan mit "Humanismus" fälscht die
"antiken" Autoren der FAKE-Griechen und FAKE-Römer: auf
Papyrus, auf Pergament, auf Erz, auf Stein (S.20)
-- der kriminelle Vatikan mit "Humanismus" fälscht auch
die FAKE-Bibel (S.20)
Topper Zitat:
"Seine abschließenden Worte [die Worte von Baldauf] (S. 97
f.) möchte ich noch zitieren:
»ziehen wir die schlüsse: die durch weite zeiträume
getrennten:
Homer, Aeschylus, Sophokles, Pindar,
Aristoteles sind etwas näher zusammenzurücken.
sie sind wohl alle
kinder eines jahrhunderts.
ihre heimat ist aber gewiss nicht das alte Hellas, sondern
das
Italien des 14./15. jahrhunderts
gewesen. unsere Römer und Hellenen waren die italienischen
humanisten. (S.19)
Noch einmal: die auf
papyrus und pergament
geschriebene Geschichte der Griechen und Römer ist
durchweg, die auf
erz, stein etc.
geschriebene zum grossen teil eine geniale fälschung des
italienischen humanismus. . .
der italienische
humanismus hat der erde die schriftlich fixierte
[FANTASIE]-Welt des altertums und die [FANTASIE]-Bibel
geschenkt, und im verein mit den humanisten
der anderen länder [wurde] die
[FANTASIE]-geschichte
des frühen mittelalters [komponiert]. die
periode des humanismus ist keine receptive zeit gelehrten
sammeleifers gewesen, sondern eine welt der ureigensten,
produktivsten,
ungeheuersten geistigen
[kriminell-fälscherischen] thätigkeit: über
ein halbes jahrtausend ist die bahn gegangen, die er
gewiesen hat.
diese behauptungen klingen abenteuerlich, mehr als
seltsam. aber sie lassen sich beweisen. einige der beweise
liegen hier vor, andere werden folgen, bis der humanismus
in seinem innersten wesen erkannt ist. thöricht wäre es,
über die vorliegenden thesen zur tagesordnung
überzugehen.«" (S.20)
-- Baldauf konnte gemäss Topper nur 2 Bände
veröffentlichen. Topper:
"Meines Wissens ist es Baldauf nicht gelungen, außer den
beiden genannten Bänden weitere zu veröffentlichen" (S.20)
-- und Topper vermutet: Vielleicht kann man noch
Manuskripte für weitere Bände finden, wo sicher noch mehr
Überraschungen drin sind (S.20).
"daß seine Manuskripte, falls sie auffindbar sein sollten,
noch manche Überraschung bergen." (S.20)
-- der kriminelle Vatikan mit "Humanismus" hat seine
"Humanisten"-Schreibstuben in ganz Europa, wo das
Mittelalter erfunden wird (S.20)
-- sie haben ihre Zeit nur mit Fälschen verbracht, mit
"der ureigensten, produktivsten, ungeheuersten geistigen
Tätigkeit - über ein halbes Jahrtausend" (S.20)
-- das "innerste Wesen" des "Humanismus" ist die
FÄLSCHEREI (S.20)
Topper Zitat:
"Meines Wissens ist es Baldauf nicht gelungen, außer den
beiden genannten Bänden weitere zu veröffentlichen. Von
der Anlage des Werkes, das auch die
sehr späte
Abfassung der [FANTASIE]-Bibel einbezieht,
läßt sich sagen, daß seine Manuskripte, falls sie
auffindbar sein sollten, noch manche Überraschung bergen."
(S.20)
1.3. Kammeiers "Große Aktion":
[Untersuchung der Schrift: ALLE Urkunden sind
FAKE-Urkunden]
-- Wilhelm Kammeier mit der Untersuchung
der ERFUNDENEN Urkunden
-- alle Dokumente und Urkunden des
FAKE-"Mittelalters" sind FAKE
-- die "Grosse Aktion" des kr. Vatikans wird erkannt:
Das GESAMTE Mittelalter ist gefälscht
Die 4 Grundvoraussetzungen für ein gültiges Dokument /
Urkunde: Wer wem wann und wo
-- Wilhelm Kammeier war Jurist, zuletzt Schullehrer in
Thüringen, starb verarmt in den 1950er Jahren (S.20)
-- er beschäftigte sich mit den "Dokumenten des
Mittelalters", wobei "Urkunden" (z.B. für Schenkungen oder
Privilegien) "vier Hauptforderungen erfüllen" müssen: wer
wem wann wo (S.20):
"Sie müssen erkennen lassen,
wer wem wann und wo
diese Urkunde ausgestellt hat." (S.20)
-- die Dichter der FAKE-Urkunden haben dabei viele Angaben
ausgelassen (S.20)
-- oft fehlt das "volle Datum", also das Jahr oder der Tag
oder beides" (S.20) - ohne Datum ist ein Dokument
"juristisch
wertlos" (S.20)
Harry Bresslau mit "Handbuch der Urkundenlehre":
Urkunden im FAKE-"Mittelalter" haben oft KEIN Datum oder
ein UNMÖGLICHES Datum
--
Kammeier untersuchte z.B. die
mehrbändige Ausgabe [Handbuch der Urkundenlehre - 2 Bände]
von
Harry Bresslau (Berlin 1889 bis 1931)
(S.21)
-- Bresslau meinte noch, viele Urkunden seien echt (Bd.II,
S.442ff), aber vom 9. bis 11. Jh. habe bei "manchem
Urkundenschreiber" ein Manko im "mathematischen Sinn"
geherrscht, "auch in der [Päpstlichen] Reichskanzlei"
(S.21)
Zitat Topper:
"An Beispielen macht er klar, wie es damals zuging: Von
Januar des 12. Regierungsjahres Kaiser Lothars I.
(entspräche 835 AD) springt die Datierung im Februar auf
das 17. Regierungsjahr desselben Kaisers über, behält dies
aber nur bis zum März bei und bringt ab Mai länger als
zweieinhalb Jahre lang das 18. Regierungsjahr. Unter Otto
I. wurden zwei Urkunden mit »anno incarnationis 976«
ausgestellt, obgleich sie in die Jahre 955 und 956
gehören, usw. Auch in der Papstkanzlei kommen solche
Fehler häufig vor." (S.21)
-- Bresslau sucht nach Entschuldigungen für die
Datumsfehler und schlussfolgert aber - Zitat Topper über
Bresslau:
"Es bleiben übermäßig viele Urkunden mit völlig
unmöglicher Datierung." (S.21)
-- Bresslau erkennt die Fälschungen nicht sondern meint,
wenn Fehler immer wieder auftauchen, seien das "Beweise
für die Echtheit der Urkunden" (S.21)
-- auch wenn viele Urkunden Daten aufweisen, die
"nachträglich angefügt sind" (S.21)
-- erst Kammeier hat
die ganze Urkunden-Fälscherei
des FAKE-Mittelalters erkannt (S.21)
Topper Zitat:
"Aber an Fälschung denkt er [
Bresslau]
nicht, im Gegenteil: Wenn sich Fehler mehrmals
wiederholen, sind dies Beweise für die Echtheit der
Urkunden! Und das sogar, obgleich viele Daten nachträglich
angefügt sind oder in einer Weise angebracht, die uns das
zwar nicht mehr erkennen, aber auch nicht ausschließen
läßt, wie er selbst weiß. Mit all seinem Bienenfleiß
konnte dieser hochgebildete Mann sich nicht so weit über
die Materie, die er studierte, erheben, daß er sie in
Frage zu stellen vermochte. Das ist erst
Kammeier gelungen."
(S.21)
Bruno Krusch über die FAKE-Urkunden des
FAKE-"Mittelalters":
--
Bruno Krusch (geb. 1880) publizierte ein
Kapitel "Studien zur fränkischen Diplomatik" (1937) in
seinem Werk "Studien zur christlich-mittelalterischen
Chronologie" (2 Bände, Berlin 1938) (S.278)
-- in diesem Kapitel "Studien zur fränkischen Diplomatik"
(1937) stellt Krusch fest, dass in gewissen Urkunden
"Buchstaben fehlen": Krusch: "Die Lücke ist leer
gelassen", aber das könnte absichtlich geschehen sein, um
später Begünstigte einzutragen (S.22)
-- er beklagt "massig [...] gefälschte und verfälschte
Urkunden" - "alberne Fälschungen" mit "unglaublicher
Jahreszählung" (S.22)
-- schon
Henschen und
Papebroch
haben im 17.Jh. die Urkunde über das Privileg
Chlodovechs
I. als Fälschung erkannt (S.22)
-- ein "Diplom" von
König Chlothar III für
Bze ist "plumpe Fälschung" (S.22)
-- die "Urkundensammlung Chronicon Besuense" ist eine
"Fälschung des 12. Jh.s" (S.22 - Krusch: S.9)
Karl August Friedrich Pertz (1828-1881) mit einer
Urkundensammlung der Merowinger
--
Pertz gab 1872 eine Sammlung von
Urkunden heraus (S.22)
Ergänzung: Die Urkundenausgabe der Merowinger wurde
dermassen kritisiert, dass die Urkunden der Karolinger
nicht erschienen
Die Mossad-Wikipedia berichtet:
"Höhepunkt seiner eigenständigen Arbeit bei den MGH sollte
die Herausgabe der Urkunden der Könige der Merowinger
werden. Bei Erscheinen [des ersten Bands] 1870 wurde sie
heftig kritisiert (insbesondere von
Theodor
Sickel)
[2] und
ermöglichte es den langjährigen Kritikern seines Vaters,
ihn als alleinigen und alles bestimmenden Herausgeber zu
stürzen. Die von Karl Pertz vorbereitete Ausgabe [des
zweiten Bands] der Urkunden der
Karolinger bis 840, die 1871
erscheinen sollte, zerschlug sich damit auch.
[3]"
-- Bruno Krusch lobt den ersten Band von Pertz, weil er
viele Fälschungen erkannte: 97 Merowinger-Urkunden und 24
Hausmeier-Urkunden sollten "echt" sein, aber 95
Merowinger-Urkunden und 8 Hausmeier-Urkunden wurden als
FAKE erkannt (S.22)
-- Krusch meinte, man solle so weiterfahren und alle
Urkundenforscher sollten endlich alle Fälschungen erkennen
und ausscheiden (S.22)
-- Krusch erkennt dann noch mehr Fälschungen im Werk von
Pertz: mit "erfundenen Pfalzen, Kuckuckseier mit Stil,
falsche Daten" (S.22)
-- Kammeier erkennt dann schlussendlich ALLE Urkunden als
FAKE (S.22)
1991: Niemitz über Kammeier mit dem Buch "Kammeier,
kritisch gewürdigt": KEINE Originale oder gemeinsamen
Vorlagen vorhanden - alle MA-Urkunden sind FAKE
--
Hans-Ulrich Niemitz gibt 1991 einen
Artikel über das Werk von Kammeier heraus (S.22):
»Kammeier, kritisch gewürdigt«, in der Zeitschrift:
Vorzeit-Frühzeit–Gegenwart 3-4/91, S. 92 (Gräfelfing)
(S.279) - und es bleibt klar: Kammeiers Schlussfolgerung,
dass ALLE Urkunden ein FAKE sind, bleibt bestehen, weil
jegliches Original FEHLT (S.22):
Topper über Niemitz:
"Es gibt nämlich von keinem wichtigen Dokument oder
literarischen Werk des Mittelalters die
Originalhandschrift, nicht einmal die den verschiedenen
Kopien zugrunde liegende (S.22) „gemeinsame Vorlage“. Die
erstellten Stammbäume der überlieferten Kopienketten
zeigen dies mit beharrlicher Sturheit. Auf Zufall ist das
angesichts einer dermaßen großen Zahl nicht mehr
zurückzuführen. Kammeier zieht den Schluß: »Die vielen
angeblich verlorengegangenen „gemeinsamen Vorlagen“ sind
in Wahrheit niemals vorhanden gewesen.« ([In: Die
Fälschung der deutschen Geschichte - Nachdruck] 1980, S.
138) (S.23)
-- Kammeier stellte klar die These auf, dass die deutschen
Kaiser und Könige ohne Residenzen lebten, also ohne
Schlösser oder Burgen, manchmal waren sie "an zwei Orten
zugleich" oder "überbrückten in zu kurzer Zeit zu weite
Entfernungen", die Kalender ("Itinerare") der Kaiser und
Könige sind ein "regelloses Hin- und Herziehen" (S.66ff)
(S.23)
-- viele Urkunden sind ohne Datum, oder ohne Ort, oder
ohne Empfänger, bei
Heinrich II. sind gut
33% so, bei
Konrad II. fast 50% (S.23)
-- solche Urkunden kann man vor Gericht nicht gebrauchen,
also scheinen sie nicht für einen "praktischen Zweck"
hergestellt worden zu sein [sondern für Dekorationszwecke
oder so] (S.23)
-- überraschend sind die gefälschten Urkunden keine
Einzelfälle, sondern fast die Regel, denn "es gibt fast
keine echten Urkunden" (S.23)
-- bei den gefälschten Urkunden wechselt manchmal sogar
die Schrift innerhalb der Urkunde (S.23)
Zitat Topper: Kammeier stellte fest: "
Es gibt fast
keine echten Urkunden. Die Fälschungen sind
oft äußerst schlecht ausgeführt, wobei nicht einmal die
Schrift in sich stimmt." (S.23)
-- da sind Urkunden, wo alter Text auf Pergament
abgeschabt wurde und neuer Text drübergeschrieben wurde
(sogenannte "Palimpsest") - da hat die "Fälscherzunft"
scheinbar "echte" Pergament-Schreibunterlagen vorgespielt
(S.23)
-- Topper schlussfolgert: "Soviel steht fest: Die
Widersprüche zwischen den einzelnen Dokumenten sind
unüberbrückbar." (S.23)
-- Kammeier sagt klar: All diese FAKE-Urkunden sollen
"Geschichte vortäuschen", "eine Lücke füllen" (S.23),
sollen "weltanschauliche Grundlagen [...] verankern"
(S.23-24) - aber juristisch sind die FAKE-Urkunden "
wertlos"
(S.24)
-- Fehler waren den Fälschern egal, nach den ersten
Datumsfehlern
blieb die Datumszeile "offen"
und wartete auf eine "allgemeine Richtlinie"
[vielleicht wartete man auf eine Kalenderreform mit neuer
Rückberechnung] (S.24)
-- Kammeier erfindet den Begriff "
Die Grosse Aktion",
und die Rückdatierung der Urkunden wurde nie vollendet, so
blieben die Datumszeilen eben leer (S.24)
"Die Grosse Aktion": überstürzt und hastig
-- Topper meint, diese Dichterei der "Grossen Aktion" sei
überstürzt und hastig OHNE Plan ausgeführt worden, und
nachträglich einen Plan "hineinzudenken" sei für ihn
"ausgeschlossen" (S.24)
-- einer der frühesten "Humanisten"-[Fälscher] war
Nikolaus
Kusanus, und alle "
Jesuiten"
beteiligten sich an der "Geschichtsschöpfung", die der
Masse den Blick auf die wahre Vergangenheit verdecken soll
(S.24). Zitat Topper:
"
Von den frühesten Humanisten wie Nikolaus Kusanus
an bis zu den Jesuiten ist eine
Geschichtsschöpfung erfolgt, die uns alle betrifft, weil
sie uns den Blick auf die wirklichen Geschehnisse
verdeckt." (S.24)
Zusammenfassung:
1. Hardouin (Harduinus: Erforschung der
FAKE-Konzilsakten)
2. Baldauf (Sprachforschung mit FAKE-Antike)
3. Kammeier (Forschung mit FAKE-Urkunden wegen 4
Punkten und Schriftanalyse)
-- Topper meint klar, KEINER der "drei hier vorgestellten
Ankläger" wollte Fälschungen entdecken, sondern
schrittweise musste jeder der drei immer mehr Dokumente
als FAKE erkennen (S.24)
-- bei Toppers Arbeit erging es ihm genau gleich: Immer
mehr Dokumente stellten sich als FAKE heraus: "Mir ist es
selbst so gegangen." (S.24)
Verlust von Wahrheitsforschung
-- Dokumente und Arbeiten der Wahrheitsforscher sind
manchmal sogar verloren gegangen, denn
-- die kr. Gay-Drogen-Vatikan-Kirche hat die
Forscher zu "Widerrufen" gezwungen (S.24)
-- die Staatsmacht oder die Kirche hat
"Verbote" erlassen (S.24)
-- es passierten "Unglücksfälle" (da soll in
"Lacunza" etwas passiert sein [ohne Beschreibung was])
(S.24)
-- Wahrheitswisser ("Wahrheitskünder")
verarmen auch und verlieren ihre Werke durch "simple Not"
(S.24)
-- so werden "Zeugnisse der Ankläger"
vernichtet (S.24)
Kapitel 2: Die Blutzeugen
ERFUNDENE Märtyerer der "christlichen" FAKE-Kirche im
ERFUNDENEN Rom
Motto: »Ave, Deo, morituri te salutant.« (»Heil dir,
[Fantasie]-Gott, die Todgeweihten grüßen dich!«)
FAKE-Märtyrer: Ignatius
-- der FAKE-Pazifist
Ignatius soll um das
FAKE-Jahr 115 nach FAKE-Jesus Löwen in einer Arena zu
Vegetarier-Tieren bekehrt haben, indem er die rechte Hand
hob, und so hätten die Löwen sich wieder dem Ausgang
zugewandt und Ignatio habe überlebt (S.25)
-- vielleicht wurde er aber auch gefressen (S.25)
-- oder Ignatius ist ein FAKE aus dem 12.Jh. in einem
"Roman" (S.25)
-- oder Ignatius wurde im 15.-16.Jh. als historische Figur
erfunden (S.25)
FAKE-Märtyrer der FAKE-Kirche ist ein Prinzip
-- die Fälscher des kr. Vatikans haben viele Märtyrer
erfunden, "ja zig Tausende" (S.25) [und der Fantasie-Jesus
ist ein solcher erfundener Märtyrer, aber er ist ein
spezieller Typ mit dem
Code 33 der Freimaurer,
und dieser Code 33 ist REAL wie auch die
kriminell-satanistischen Freimaurer leider REAL sind]
-- Topper meint: Vielleicht gab es Märtyrer, aber dann
waren sie "kein Christ" (S.25)
-- "Christen" mit einer "erhobenen Hand" in einer Arena
ist UNmöglich, denn das Publikum in FAKE-Rom wollte ja
Kämpfe mit Gladiatoren sehen, mit Speer, Wurfnetz etc.
(S.26)
-- ausserdem würden "Christen" in einem
Löwen-Himmelfahrtskommando eher zum Fantasie-Gott beten
mit der Verkündigung, dass sei gleich oben ankommen werden
(S.26)
Haufenweise FAKE-Märtyrer-Akten - aber zuerst war dann
die "Unterwelt" für die Toten, und erst ab ca.1200 kam
die Idee eines "Himmels" für die Toten
-- es sind unzählige FAKE-Akten über FAKE-Märtyrer
vorhanden, meistens über "Christen", die gegen Löwen oder
gegen Krokodile kämpfen mussten und immer verloren haben
und gefressen wurden - oder die mit einer erhobenen
rechten Hand ("rechte Handgeste") "gegen Andersgläubige
fielen" - dann die sofortige Himmelfahrt erlebten (S.26)
-- das Problem dabei ist, dass die Vorstellung des "
Himmels"
für die Gestorbenen erst seit Ende des FAKE-Mittelalters
existiert, denn vorher kamen die Toten in die "
Unterwelt"
(S.26)
Zitat Topper:
"Wenn ich noch etwas nachtragen darf: Die Akten der
Märtyrer (ja, Akten, amtlich) füllen Bücherbände, die
nicht mehr in mein Zimmer passen würden. So viele! Und
alles über Christen, die in den Arenen von Löwen
zerfleischt oder von Krokodilen gefressen wurden oder
im Kampf der rechten Handgeste gegen Andersgläubige
fielen. Und dann sofort in den
Himmel
kamen, den es erst seit dem Ende des Mittelalters in
dieser Form gibt. Vorher kam man – wenn überhaupt – in die
Unterwelt. Als guter Christ „schlief“ man
bis zum Jüngsten Gericht." (S.26)
Die "christlichen" Dichter der FAKE-Märtyrer:
"Origenes" mit 21 Sekretären: 7 junge Männer - 7 ältere
Männer - 7 Jungfrauen
-- all diese "Märtyrergeschichten" sind FAKE der
"Kirchenväter" [vom kr. Fälscher-Vatikan] (S.26)
-- ein solcher Fälscher war ein Herr "
Origenes"
(da passt der Name: "der
Ursprüngliche"),
und hatte gemäss Euseb (Kirchengeschichte VI, 23) genau
"21 Sekretäre zu seiner Verfügung", die die diktierten
Fantasien des Origenes aufschrieben: "alles aufschrieben,
was der heilige Mann diktierte." (S.26)
-- sie waren in
Gruppen zu siebt unterteilt
und dienten jeweils 8 Stunden, und Origenes "schlief
nämlich nicht, sonst hätte er in seiner Lebenszeit niemals
diese gewaltige Menge Bücher diktieren können, die ihm
heute zugeschrieben werden (6000 Stück, dazu die
Hexapla,
eine sechsfache [FANTASIE]-
Bibel, die auch
in moderner Ausgabe 25 Bände umfaßt; viel gereist ist er
auch noch)." (S.26)
-- es waren 7 junge Männer am Morgen, am Nachmittag 7
"reife Männer, und dann sieben Jungfrauen (das war wohl
die Nachtschicht)." (S.26)
-- Korrektur wurde wahrscheinlich nie gemacht, denn 7
Leute kontrollieren sich doch selber [der Code 7 sollte
das schon regeln] (S.26)
[-- und 7 Jungfrauen die Nacht hindurch scheint doch eher
eine hübsche Bumbum-Sitzung, eine geile Lust-Orgie, vom
Vatikan bezahlt]

Spanien Asturias: Relief mit FAKE-Märtyrerwunder aus dem
FAKE-Mittelalter [kap2 foto1]
„Märtyrerwunder: Relief am Eingang der Kirche San Miguel
de Lillo in Asturien, angeblich 842 geweiht. Das Relief
soll nach einem byzantinischen Vorbild aus dem 6.
Jahrhundert geschaffen sein (Foto: U. Topper). (S.27)
-- also es ist alles Verarsche, und die Märtyrer-Fantasien
sind reine Moralpredigten: "um an ihnen ein Exempel zu
statuieren" (S.28)
-- alle anderen Glaubensgruppen sollen "Heiden" sein,
viele "Heiden" sollen "christliche Märtyrer" umgebracht
haben, und das soll der kr. Kirche nun das Recht geben,
"alle Heiden umzubringen", z.B.: "Hexen zu ersäufen,
Giordano Bruno zu verbrennen oder Juden zu verjagen."
(S.28)
[Und man sieht hier wieder, wie die kr. Kirche agiert: Sie
ERFINDEN, "Christen" seien getötet worden, und deswegen
BEGEHEN sie dann Völkermorde gegen andere Religionen - der
Völkermord ist das Prinzip der Kirche - siehe Europa und
der Kolonialismus in Latein-"Amerika", Afrika und Asien -
und die Terror-Mission mit Kreuz, Leiche und Alkoholismus
ist bis heute nicht verboten].
-- die Märtyrerfantasien sollen Vorgänge aus dem 1., 2.
oder 3. Jh. beschreiben, obwohl es damals in Italien noch
kaum "Christen" gab, es gab sie erst ab dem 11.Jh., in
Byzanz "100 Jahre früher", wo sie "aus der Gnosis
rekrutiert" wurden (S.28)
Topper Zitat:
"Zu welchem Zweck tat man das? Man hat Glaubensväter
konstruiert und
Märtyrer [ERFUNDEN], um an
ihnen ein Exempel zu statuieren. Wenn jene damals von
Heiden umgebracht wurden, dann hat man jetzt auch
das
Recht, Heiden umzubringen, also
Hexen
zu ersäufen, Giordano Bruno zu verbrennen oder Juden
zu verjagen.
Der Erfinder der Märtyrer ist also [das Papsttum der]
Inquisition. Die Heilige Inquisition.
Diese [Inquisition] wurde von einem frommen Papst um 1460
ins Leben gerufen oder umgeformt, nämlich durch
Silvio
de Piccolomini als
Pius II. (Pius =
fromm).
Pius I., den Heiligen
(er starb 157 als
Märtyrer), hat es
vermutlich nie gegeben [und ist ein ERFUNDENER Märtyrer],
er ist so erfunden wie die übrigen Märtyrer.
Mit diesen Märtyrern und Glaubensvätern hat man eine ganze
Epoche gefüllt, so,
als habe es im 1., 2. oder 3.
Jahrhundert schon Christen gegeben. Die gab es bei uns
erst ab dem 11. Jahrhundert. In Byzanz sah das etwas
manierlicher aus, da gab es sie schon hundert Jahre
früher. Man hat sie dort nicht einmal frei
erfunden, sondern aus Alteisen rezykliert: aus der Gnosis
rekrutiert."
Die Märtyrer der FAKE-Inquisition - es ist nicht mal
klar, wann die FAKE-Inquisition begann - früheste
Erwähnung 1215
--
Ratzinger behauptet: Inquisition begann 1542:
Kardinal Ratzinger meinte am 22.1.1998, die Inquisition
sei 1542 gegründet worden, und die 4500 Bände der
Inquisition bis 1903 seien nun für die "Öffentlichkeit
freigegeben" (S.28)
--
Topper meint: Inquisition begann 1310:
Gemäss Topper setzt die Inquisition aber schon viel früher
an, z.B. mit Frauenverbrennungen in Paris am 31.5.1310 mit
Opfer
Marguerite Porete, deren Buch "Miroir
des simples âmes" "schon vorher öffentlich verbrannt
worden war" (S.28)
-- Generalinquisitor soll Wilhelm von Paris gewesen sein,
sein Nachbar war "Meister Eckehart", er wusste davon
(S.28)
--
Steiger+Heinsohn meinen: Inquisition begann 1360:
Otto Steiger und G. Heinsohn publizierten 1985 ein Buch
"Die Vernichtung der weisen Frauen" und nannten auf der
Seite 23 für die Inquisition die Zeit von 1360 bis 1700
(S.28)
--
Meyers Lexion meint: Inquisition gab es schon
1215: Auf dem
Laterankonzil von 1215
soll es bereits die Inquisition gegeben haben:
"öffentliche Zurschaustellung, Einmauerung,
Galleerenstrafe, Verbrennung (lebender wie auch schon
längst begrabener Ketzer [Leichen von "Ketzern", die schon
im Gefängnis an der "christlichen" Folter gestorben waren,
wurden auf den Scheiterhaufen geworfen]) usw." -
Volksaufstände dagegen waren sinnlos (S.29) - 1535 gab es
in
Paris einen Scheiterhaufen mit
Feuermord, diese "Unsitte bestand dort bis 1772, in
der
Schweiz bis 1782"
-- In
Italien soll die Inquisition
von
1235 bis 1859 gedauert haben, da wurden Leute
auch zum Galeerendienst verurteilt, zuletzt ein
evangelisches Pärchen im Jahre 1852 (S.29)
[Ergänzung: Der Massenraub der kriminellen katholischen
Kirche durch die Inquisition
Mit der Inquisition waren Mobbing, Rufmord, Folter und
erzwungene FAKE-Geständnisse normal, und war Sippenhaft
für die gesamte Familie verbunden. Auf diese Weise
gelangten durch Konfiskation fast alle Besitztümer und
Grundbesitz der christlichen Staaten in die Hand der
Kirche - erst Napoleon räumte mit der kriminellen Kirche
auf und die Plakate mit den Familiennamen der Verurteilten
wurden aus den Kirchen entfernt. Aber die kriminellen
Christen begehen weiterhin Mobbing und Rufmorderei
(Sexualdelikte erfinden) bis zur Zerstörung ganzer
Existenzen von Wahrheitswissern und logisch denkenden
Menschen. Dies geschieht bis heute gegen alle anderen
Kulturen, weil die kriminelle katholische Kirche bis heute
den Weltherrschaftsanspruch der Linie von Tordesillas von
1494 bis heute nicht aufgegeben hat - sonst hätte die kr.
NATO ja nichts mehr zu tun. Dort ist der springende Punkt
für das Ende des christlichen Weltkriegs für den
FANTASIE-Jesus und den christlichen FANTASIE-Gott - Mutter
Erde hat schon lange weite Teile der Bevölkerung
übernommen und so wird die Welt immer stabiler OHNE Kirche
- und ein Fantasie-Moses oder ein Fantasie-Mohammed werden
auch immer weniger gebraucht - Stand: 20. Juli 2025].
Der FAKE-Ignatius (Ignaz von Antiochien) und seine
FAKE-Briefe - von "Humanisten" im 16.Jh. erfunden
-- der
FAKE-Ignatius von Aniochien war
einmal ein FAKE-Jünger des
FAKE-Apostels Johannes,
zusammen mit dem
FAKE-Bischof Polykarp
(S.29)
-- der FAKE Ignatius war FAKE-Bischof der syrischen
FAKE-Kirche von Antiochien und wurde im Jahr 110 (andere
sagen im Jahr 116) nach Rom FAKE-deportiert und dort wegen
seines FAKE-Glaubens hingerichtet (S.29)
-- auf dem Weg darf er viele FAKE-Bischöfe treffen und
viele FAKE-Briefe FAKE-schreiben, 6 an FAKE-Gemeinden in
Kleinasien und einen an FAKE-Bischof Polykarp (S.29)
-- diese FAKE-Briefe des FAKE-Ignatius sollen die einzigen
frühchristlichen FAKE-Briefe sein, "ungemein kostbar",
denn sie füllen die Zeit zwischen dem FAKE-Jesus mit dem
FAKE-Neue Testament (NT) und den FAKE-Kirchenvätern der
FAKE-Kirche mit ihren frühen FAKE-Jesus-Fantasie-Theologen
(S.29)
-- also man stelle sich vor: Diese FAKE-Briefe von
FAKE-Ignatius: Topper Zitat: "Sie sind das einzige
wirklich christliche Zeugnis für das gesamte zweite
Jahrhundert." (S.29)
-- die FAKE-Briefe vom FAKE-Ignatius sind im "barocken
Stil" formuliert, Ignatius bezeugt seinen Glauben
gemäss dem Konzil von Nizäa, "das erst 210 Jahre
später" stattgefunden hat (S.29)
-- der FAKE-Ignatius verteidigt den FAKE-Tod von
FAKE-Jesus am FAKE-Kreuz gegen "Andersdenkende" (S.29)
-- der FAKE-Ignatius behauptet, die FAKE-Maria sei auch
nach der Geburt noch FAKE-Jungfrau geblieben
("unbefleckt") und sie habe den FAKE-Sohn vom
Fantasie-Gott geboren (S.29)
-- der FAKE-Ignatius beschreibt in seinen FAKE-Briefen die
Strukturen der Jesus-Fantasie-Kirche [im Zustand von ca.
1450] (S.29)
-- der FAKE-Ignatius behauptet, die FAKE-Propheten des
Judentums habe es gegeben: "bestätigt die
alttestamentlichen Propheten als Nichtjuden und
Vorchristen" (S.29)
-- der FAKE-Ignatius bekämpft Ketzereien [anderen
Glaubensrichtungen der Welt], die erst viel später
aufkamen usw. (S.29)
-- der FAKE-Ignatius gibt seine FAKE-Kommentare zu den
FAKE-Paulusbriefen, beschreibt das FAKE-Abendmahl, und
Lügenpfarrer lernen gerne, seine Lügen zu reproduzieren
(S.30)
-- die Widersprüche beim FAKE-Ignatius sind gigantisch und
die kirchliche FAKE-Autorität setzt die Ignatiusbriefe
dann einfach um 100 bis 300 Jahre später an und erfindet
einen anderen Autor, der FAKE-Ignatius soll dann gelogen
sein (S.30)
-- real sind die FAKE-Ignatiusbriefe ins 16.Jh. zu setzen.
Topper: "Mir ist es heute einerlei, welcher Humanist des
16. Jahrhunderts diese Briefe gefälscht hat."
-- da war einmal ein Jesus-Fantasie-Abt
Herr Drioux,
Abbé, der 1873 ein Buch herausgab: Elementarübersicht der
Kirchengeschichte (orig. fr.: Précis élémentaire
d'Histoire ecclésiastique; Paris 1873) (S.276)
-- in diesem Buch meint Herr Drioux, der FAKE-Ignatius sei
in Rom angekommen, wollte sogleich ins Amphitheater
gebracht werden, wo schon alle auf ihn warteten - er hörte
das Brüllen der Löwen - er aber wurde nur noch stärker in
seinem Jesus-Fantasie-Glauben, er spielte Glück und eine
friedliche Freude vor - da kamen 2 Löwen, frassen ihn
sofort auf und seine grossen Fantasie-Knochen, die
übrigblieben, wurden von den Jesus-Fantasie-Gläubigen von
Fantasie-Rom eingesammelt und als "kostbarer Schatz"
aufbewahrt (S.30)
-- Topper meint, vielleicht hat man die Fantasie-Knochen
dann verkauft, und dass die Deportation ins Amphitheater
ohne jedes Urteil möglich ist, scheint auch nicht ganz
wahr zu sein - also betrügt der kr. Vatikan die ganze Welt
mit Romanen und "Briefen" "als Fakten serviert" (S.30)
Die generellen Fragen: WAS geschah vor 1400 wirklich?
WER hat die "Antike" und das "Mittelalter" gefälscht?
-- ausserdem gilt die Frage, was sich vor 1400 wirklich
auf dem Planet abgespielt hat, wenn "Antike" und
"Mittelalter" nur ERFINDUNG sind (S.30)
-- die "Antike" und das "Mittelalter" sind von
Jesus-Fantasie-Mönchen und Jesus-Fantasie-Theologen und
"ihre Schreibstuben" ERFUNDEN worden (S.30)
-- man kann es herausfinden, wenn man die FAKE-Bücher der
FAKE-"Antike" analysiert (S.30)
Kapitel 3: Humanisten
Die "Humanisten"-Mönche des kr. Vatikans
ERFINDEN SchriftstellerInnen und ERFINDEN Geschichten,
Dramen, Heldenepos usw.
-- Uwe Topper bringt nun einige Beispiele für kriminelle
"Humanisten", die sich an der ERFINDUNG der "Antike" und
des "Mittelalters" beteiligt haben (S.31)
-- Kriterien der Analyse sind
1. der Entstehungszeitraum
2. die Literaturgattung und
3. die Art der Aufdeckung der Fälschung. (S.31)
Behandelte GeschichtserfinderInnen im Buch von Topper:
-- FAKE-Roswitha von Gandersheim (10.Jh.): mit perfekten
Kommödien und Dramen in perfektem Latein, u.a. ein Bericht
aus einem Bordell (S.31)
-- FAKE-Apuleius: Die erotische Dichtung "Der Goldene
Esel" mit der Romanze "Amor und Psyche" (S.31)
-- FAKE-Tacitus mit der FAKE-Germania in einem Latein, das
es gar nicht gibt (S.31)
Erwähnte Literatur
-- Buch von Joseph Aschbach: Roswitha und Conrad Celtes;
2. Auflage 1868
-- FAKE-Apuleius: Der goldene Esel
-- die Übersetzung des "Goldenen Esels" ins Deutsche
erfolgte von Nikolaus von Wyle 1480 - revidiert von August
Rode 1783, neu publiziert 1923 (S.41)
-- Essay von Brunhölzl, Franz (1971): Zum Problem der
Casinenser Klassikerüberlieferung (Abh. Marburger Gel.
Gesellschaft Nr.3, München) (1975); [In]: Geschichte der
lateinischen Literatur des Mittelalters (München) (S.276)
-- Nikolaus Kusanus (Cusanus): Analyse des Korans:
Cribratio Alkorani („Sichtung des Korans“, drei Bücher)
(S.42 und [web05])
-- Nikolaus Kusanus (Cusanus): "Kalenderverbesserung"
(Reparatio kalendarii, 1436)
-- Schrift von Lorenzo Valla (Sekretär des Papstes): über
die Fälschung der "Konstantinischen Schenkung" - gedruckt
von Ulrich von Hutten 1519 (S.43)
-- Heribert Illig: Das erfundene Mittelalter 1996
-- Hans-Ulrich Niemitz: Kammeier, kritisch gewürdigt 1991
-- Vortrag von Uwe Topper: "Wer hat eigentlich die
Germanen erfunden?" - Hamburg 1996 - gedruckt im Juni 1996
-- Buch von Ludwig Pralle: Die Wiederentdeckung des
Tacitus; Fulda 1952
-- Buch von Eduard Norden: Die germanische Urgeschichte in
Tacitus Germania; 1920
-- Buch von Siegfrid Fischer-Fabian: Die ersten Deutschen;
München 1975
-- Buch von Max Oberbreyer: Die Germania des Cornelius
Tacitus 1910
-- Buch von Franz Brunhölzl: Zum Problem der Casinenser
Klassikerüberlieferung 1971
-- Buch von Robert Baldauf mit seiner Sprachforschung:
"Historie und Kritik" 1902
-- Buch von Eduard Norden: Alt-Germanien 1934
-- Buch von
E.
Koestermann:
Kleine
Schriften; 3rd ed., Leipzig 1970
3.1. Die FAKE-Roswitha und ihre FAKE-Werke
-- FAKE-Roswitha von Gandersheim (10.Jh.):
mit perfekten Kommödien und Dramen in perfektem Latein,
u.a. ein Bericht aus einem Bordell
-- keine Vorläufer, kein Freundeskreis,
keine Nachfolger
-- der Fälscher Conrad Celtes - und eine
"Lateinlehrerin"
-- klassische Plagiate, geklaute Kommödie "Abraham",
geklaute Legende "Pelagius", und ein Pater Florez klaut
sich eine Legende der FAKE-Roswitha für Spanien
-- die geklaute Festrede von Widukind abgeschrieben -
Ligurinus ist von Otto von Freisingen abgeschrieben,
"Epos de bello Saxonico" ist von Lambert von Hersfeld
abgeschrieben
Die FAKE-Roswitha von Gandersheim mit UNmöglichkeiten
-- soll auch "altertümelnd"
Hrotsuit
geheissen haben, soll 935-973 gelebt haben [sie soll also
schon mit 38 gestorben sein], soll eine deutsche
Jesus-Fantasie-Nonne gewesen sein im Stift von
Gandersheim
bei Braunschweig [heute in Niedersachsen,
Deutschland] (S.31)
-- wird von den "Humanisten" als die "erste deutsche
Dichterin" ERFUNDEN, mit FAKE-Bücher in Mittellatein
(S.31)
-- die Literaturlexika (v.a. Walter Killys 1990) können in
anderer Literatur keine Hinweise auf Roswitha von
Gandersheim feststellen, sie "lebt" nur durch ihre
"eigenen Schriften" - ihre FAKE-Lateinlehrerin soll die
FAKE-Äbtissin
Gerberg gewesen sein
(940-1001) (S.31-32)
-- sie [die "Humanisten" des kr. Vatikan] haben der
FAKE-Roswitha
bis zum Jahre 959 -
im Alter von 24 Jahren - insgesamt "9 berühmte Legenden
und Dramen" ANGEDICHTET - die FAKE-Lateinlehrerin war da
höchstens 19 Jahre alt (S.32)
[Kann das alles so gewesen sein? NEIN]
Die ERFUNDENE Literatur von FAKE-Roswitha von
Gandersheim
-- das
Literaturlexikon von Killys
beschreibt die Werke der FAKE-Roswitha als "burleske
Märtyrergeschichten" (S.32)
-- da ist eine "ausgefallene Legende" aus Córdoba
(Spanien), erzählt von einem "Augenzeugen": Ein 10 Jahre
alter Bub
Pelagius blieb standhafter
"Christ" und wehrte sich gegen sexuellen Missbrauch durch
den
Kalifen Abder-Rahman ("III."), so zog
der Bub den "Märtyrertod" vor (S.32)
-- da ist eine eine "ausgefallene Legende" mit der
Beschreibung eines
FAKE-Calimachus, der
seine FAKE-Sexualität auch an FAKE-Leichen ausliess (S.32)
-- da sind von ihr auch "
klassisch durchgereimte
Dramen" [Stabreim und Endreim, die erst im
"Hochmittelalter" vorkommen] mit einem Bündnis mit dem
Teufel, oder ein früher Dr. Faustus [analog Goethe
"Faust"?] (S.32)
-- da sind "
Hetären-Dramen", und da ist ein
Werk über ein
Bordell mit "Verrat an der
Jungfräulichkeit" mit
Abraham und Pahnutius
(angeblich sollen die Namen für "Der Beschnittene" und
"Der Unbeschnittene" stehen) -- dann muss der
Fantasie-Gott "selbst eingreifen", schickt enthaltsame
Mönche, um im Bordell "Bekehrung zu bewirken" (S.32)
-- das letzte ERFUNDENE Werk für die FAKE-Roswitha ist
eine FAKE-"
Offenbarung des Johannes" in 35
Hexametern (S.32)
-- dabei betont die FAKE-Roswitha wiederholt, "dass sie
als Frau nicht so gut schreiben könne wie ein Mann" (S.32)
[-- wieso hat dann die FAKE-Roswitha im Alter von 24
Jahren
"9 berühmte Legenden und
Dramen" schreiben sollen???]
-- die FAKE-Roswitha soll "makelloses Latein" geschrieben
haben (!), was auf "Spätmittelalter" [13.Jh.] hindeutet
(S.33)
-- die FAKE-Roswitha schrieb ein "
Heldenepos",
da "besingt [sie] den Ruhm ihrer Gönner [...] in
panegyrischen Versen" (Panegyrikus=Festrede in der
"Antike" [web03]), den FAKE-Kaiser Otto I. und FAKE-Kaiser
Otto II. mit "vielen Einzelheiten der ottonischen
[FAKE]-Familie [...] Informationen, die wir heute
nirgendwo sonst finden können"
-- [die Geschichtserfinder vom kr. Vatikan] behaupten,
dieses FAKE-Werk sei eine "Geschichtsquelle" (S.33)
-- [die Geschichtserfinder] behaupten, die FAKE-Roswitha
sei eine "vielgelesene Schriftstellerin" gewesen,
aber aufgeführt werden die FAKE-Dramen erst seit dem
20.Jh. (S.33)
-- die "
Wiederentdeckung" und Präsentation
ihrer "prachtvollen Handschrift ihrer Werke" geschah "
1493
(oder eigentlich
1501) durch den
"weitgereisten Humanist
Konrad Celtes (Pickel)
- mit "Dramen und Elogien" in bestem Latein, eine
FAKE-Nonne, die sich die [verbotene] Sexualität zum Thema
gemacht hatte - das passte in die Renaissance,
Übersetzungen ins Deutsche und "begeisterte Lobeshymnen
auf diesen FAKE-Fund" folgten sogleich (S.33)
-- UNmöglich scheint die Situation, dass die FAKE-Roswitha
keine FAKE-Vorläuferinnen, keinen
FAKE-Dichter-Freundeskreis oder FAKE-Schülerinnen hatte
(S.33) [die Fälscher vergassen, Literaturfreundinnen und
Schülerinnen zu fälschen...]
Ergänzung: Eine Liste der FAKE-Werke von FAKE-Roswitha auf
Mossad-Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Hrotsvit
[Das Foto zeigt die perfekte
FAKE-Schrift eines Textes der FAKE-Roswitha]:

Werk der Humanisten-Geschichtserfinder des kr. Vatikans:
FAKE-Fantasie einer FAKE-Roswitha über eine Flucht einer
FAKE-Königin Adelheid [kap3 foto1]
Roswitha über die Flucht der Königin Adelheid (aus: L.
Stacke, Deutsche
Geschichte, Bielefeld-Leipzig 1896, Tafel 145) (S.34)

Fantasie-Roswitha übergibt Fantasie-Werke an
Fantasie-Könige - Holzschnitt von Dürer [kap3 foto2]
»Roswitha überreicht Otto dem Großen und dem Erzbischof
Wilhelm von
Mainz ihre Werke«, Holzschnitt von Dürer für die erste
gedruckte Ausgabe
der Werke Roswithas, 1501 von Konrad Celtes
herausgegeben. Aus: L. Stacke,
Deutsche Geschichte, Bielefeld—Leipzig 1896, S. 327)
(S.35)
-- die Vatikan-Humanisten feierten die FAKE-Roswitha trotz
aller UNmöglichkeiten als "die größte Dichterin der
Deutschen" - Widerstand kommt erst um 1850 durch Joseph
Aschbach auf (u.a. ein Arabien-Kenner), er erkennt die
Connection zwischen der FAKE-Roswitha und dem "Humanisten"
Konrad Celtes, der wohl alle Werke der FAKE-Roswitha
geschrieben hat. Aschbach publiziert ein kleines Büchlein
"Roswitha und Conrad Celtes" mit über 50 Seiten.
Ergänzung: Joseph Aschbach (1801-1882) war
Gymnasiallehrer in Frankfurt am Main und dann
Universitätsprofessor in Bonn und Wien
https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_von_Aschbach
Zitat Topper:
"Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wird es einem
deutschen
Historiker (und nebenbei gesagt:
hervorragenden Arabisten) zu bunt, und er zerreißt den
Schleier, der dieses Nonnenmysterium umgibt:
Joseph
Aschbach erklärt seinen erstaunten Kollegen,
wie
Roswitha und
Konrad Celtes
zusammenhängen; Celtes ist der Vater der Geschichte,
Roswitha seine Kopfgeburt [erfundene Person]. Schon der
Titel von Aschbachs Büchlein klingt wie ein Liebesroman:
Roswitha
und Conrad Celtes." (S.36)
Zitat Mossad-Wikipedia:
"Großes Aufsehen erregte Aschbachs Schrift
Roswitha
und Konrad Celtes, worin er nachzuweisen suchte,
dass der bisher allgemein der [FAKE]-
Roswitha
von Gandersheim zugeschriebene
Panegyrikus [Festrede] auf
[FAKE]-Kaiser
Otto den Großen nicht deren
Werk, sondern ein Gedicht des
Konrad Celtes, also aus dem
16. Jahrhundert, sei. Jedoch wurde diese Ansicht durch die
Historiker
Rudolf Köpke und
Georg Waitz als eine unhaltbare
Hypothese erwiesen." [Die Vatikan-Geschichtserfinder haben
ihre Agenten gegen Wahrheitswisser!].
-- Celtes soll gemäss Topper seine Werke unter dem
Pseudonym "Roswitha" für die Aufklärung zur Befreiung der
Frauen aus dem "christlichen [...] Joch" geschrieben haben
- die Fälschung soll also "ehrenwerte Hintergründe" gehabt
haben (S.36)
-- Topper schreibt etwas über "Charitas" und meint, die
FAKE-Lateinlehrerin habe wohl an den FAKE-Werken
"mitgearbeitet", aber das "bleibt unklar", jedenfalls sind
das "geniale Texte in Latein" - und die kr.
"Kirchenleitung" habe die FAKE-Roswitha dann [als es noch
gar keinen Vatikan gab] als Strafe für ihre Wahrheiten
über das Leben im Bordell etc. mit einem Schreibverbot
belegt (S.36)
-- die "
Nachdichtung der Offenbarung des Johannes"
könnte gemäss Topper von der FAKE-Nonne stammen, alle
anderen Werke mit "
schlüpfrigen Situationen"
(so formuliert es Aschbach) eher nicht, sondern die sind
wohl von anderen Autoren, nämlich:
1. von
Celtes - der selber unter seinem
Namen ebenfalls "anstössige Poesie" publizierte (S.36)
2. von
Pollichius
3. von einigen anderen Mitgliedern des
Celtes-Freundeskreis "
Rheinische Brüder"
(S.36)
-- Aschbach untersuchte dann noch den originalen
Kodex
der FAKE-Roswitha vom 10.Jh. (S.36-37), der in
München aufbewahrt wird, wobei Celtes selber
"Verbesserungen und Zusätze" angebracht hat (S.37)
-- die Untersuchung der Werke der FAKE-Roswitha auf
Schriftart, Pergament, Tinte usw. fehlen bei Aschbach -
wie eine Tinte im 10. Jh. war, war damals unbekannt (S.37)
-- von der Form her [Literaturtyp] sind die Werke NICHT
von einer FAKE-Roswitha im 10.Jh., und vom Inhalt her sind
die Werke aus dem
16.Jh. (S.37)
-- es existieren auch Briefe von Celtes (abgedruckt bei
Aschbach in der zweiten Auflage), wo Celtes ab 1492 die
Abfassung der "Roswitha" ankündigt, "Materialien sammelte
und Freunde zur Mithilfe anregte" - fertiggestellt und der
Öffentlichkeit präsentiert wurden die Werke der
FAKE-Roswitha im Jahre
1501 (S.37)
-- plötzlich soll da eine hervorragende Schriftstellerin
sein mit dramatischer Dichtkunst in Deutschland, ohne eine
vorherige Entwicklung (S.37-38), und das ist UNMÖGLICH
(S.37-38)
Topper Zitat:
"Wenn die Dramen echt wären, »müßten die Anfänge der
dramatischen Dichtkunst in Deutschland um ein hal- (S.37)
bes Jahrtausend früher gesetzt werden, als gegenwärtig
angenommen wird«. (S.38 - Aschbach: S. 15)
-- [Wilhelm]
Wackernagel (1806-1869 -
Professor aus Berlin an der Universität Basel [web10])
([Buch von] 1848 [ist nicht auffindbar]) meint ebenso,
dass die Werker der FAKE-Roswitha sicher nicht im
"Mittelalter" geschrieben wurden
Wackernagel Zitat: "daß die Dramen der Roswitha im
Entwicklungsgang der deutschen oder lateinischen Literatur
des Mittelalters nicht als Tatsache gewertet werden
können." (S.38)
Aschbach fand die Plagiate der FAKE-Roswitha
-- die Komödie "
Abraham" ist von Autor
Rosweid
aus dem Buch "
Erzväterlegenden", gedruckt
publiziert in Latein in Nürnberg 1478, auf Deutsch in
Augsburg 1488 erschienen (S.38 - Aschbach: S.17)
-- die Legende vom "
Pelagius" ist voller
Widersprüche und UNmöglichkeiten (Muslime beten zu
goldenen Standbildern, da wird ein Homo-Vorfall
geschildert etc.) (S.38)
-- eine Legende von FAKE-Roswitha soll später von
Pater
Florez kopiert und in seiner
"Heiligenlegendensammlung" "
Heiliges Spanien"
(ESP orig.: "España sagrada") als eigenes Werk ausgegeben
worden sein (S.38)
-- die 6. Legende der FAKE-Roswitha (die "
Faustsage")
ist typisch Renaissance (S.38)
Der Stil der FAKE-Roswitha ist an FAKE-"antiken
Meistern" orientiert
-- die Werke der FAKE-Roswitha sind stilistisch an
FAKE-Ovid,
FAKE-Terenz und FAKE-Plautus orientiert, die
im "10. Jh." noch "völlig unbekannt" waren (S.38)
-- die
Vers- und Reimtechnik war im
"10.Jh." noch UNbekannt (S.38)
-- manchmal blitzen
griechische Ausdrücke
auf, die für das 10.Jh. für eine Jesus-Fantasie-Nonne
"undenkbar" sind (S.38)
-- die Autorität [kr. Vatikan] wartet einfach, bis der
Wahrheitswisser stirbt und dann ist für den [kr. Vatikan]
die Sache "gegessen" und alle Lügerei läuft weiter wie
bisher (S.38)
-- die
Literaturlexika sind [vom kr.
Vatikan] zensiert und Literatur-Fachleute beachten die
Analyse von Aschbach nicht [bzw. werden erpresst, ja
nichts zu sagen] (S.39)
-- Aschbach gab die
2. Auflage 1868 heraus
- er war nicht nur Professor in
Wien,
sondern wurde 1870 in den "
Ritterstand"
erhoben und seine wissenschaftlichen Werke so gewürdigt -
einige seiner Kollegen aber wollten ihm nicht glauben [und
verteidigten das Weltwunder, dass OHNE Vorläufer PERFEKTE
Dramen in PERFEKTEN Latein inklusive Bordell-Wahrheiten
von einer NONNE vorhanden gewesen sein sollen] (S.39)
-- Aschbach meint auf Seite 113 noch: Die verherrlichenden
Gedichte für den FAKE-Kaiser Otto I. sind aus der
Anfangszeit des "Humanismus", "viel Gerede, wenig
Thatsachen", sind an "alte Quellen" angelehnt (S.39)
-- die Festrede "Panegyricus" ist von
Widukind
abgeschrieben (S.39)
-- Günther Ligurinus ist von
Otto von Freisingen
abgeschrieben (S.39)
-- das "Epos über das schöne Sachsen" (Latein: "Epos de
bello Saxonico") ist von
Lambert von Hersfeld
abgeschrieben (S.39)
-- Aschbach schlussfolgert: "So gelang es, selbst Kenner
und Männer der Wissenschaft zu täuschen." (S.39 -
Aschbach: S.113)
Und nun fliegt ALLES als FÄLSCHUNG auf:
Leider hat Aschbach nicht auch den Widukind untersucht,
und auch beim Otto von Freisingen finden sich
UNmöglichkeiten: "mit 14 Jahren schon Probst, mit 18
Klosterabt, mit 23 Bischof". Lambert von Hersfeld wird von
Aschbach aber bereits klar als Fälscher definiert. Sie
waren alle VOR der FAKE-Roswitha schon bekannt, [aber
scheinbar nicht so gut bekannt, um die FAKE-Roswitha bzw.
ihre Fälscher sofort zu entlarven] (S.39).
3.2. Der FAKE-Dichter Apuleius und sein
Werk "Der goldene Esel" (mit der Romanze: "Amor und
Psyche")
-- der FAKE-Dichter Apuleius [ca.123-170] war total
"unbekannt", ist heute "berühmt" (S.39)
Ergänzung: Mossad-Wikipedia meint, der FAKE-Apuleius
sei "Weltliteratur" aus dem FAKE-Rom-Reich
Zitat Mossad-Wikipedia (
https://de.wikipedia.org/wiki/Apuleius):
"
Apuleius (auch
Apuleius Madaurensis,
Apuleius
von Madaura oder
Apuleius von Madauros; * um
123 in
Madauros, der heutigen Ortschaft
M’Daourouch im Nordosten
Algeriens; † wohl nach
170)
war ein römisch-
numidischer Schriftsteller, Redner
und
Philosoph (
Mittelplatoniker) der
Antike. Seinen andauernden Ruhm
verdankt Apuleius seinem Hauptwerk, dem lateinischen Roman
Metamorphosen, auch bekannt als
Der goldene
Esel, der zur
Weltliteratur gezählt wird."
-- es wird ihm eine Verteidigungsschrift "
De Magia"
("Über Zauberei") angedichtet (S.39-40)
-- sein FAKE-Hauptwerk soll die erotisch gehaltene Story "
Der
goldene Esel" sein, mit autobiographischen
Elementen, eine "orientalisierende Märchensammlung", und
solche gab es zu seiner Zeit gar nicht, also "eine kühne
Neuschöpfung" (S.40)
Ergänzung: "Der Goldene Esel" (Asinus aureus) enthält
die Story "Amor und Psyche" (der Fantasie-Liebesgott mit
einer Königstochter)
-- der Roman "
Der Goldene Esel" (Lat.:
Asinus aureus) ist vielschichtig, rätselhaft, "raffinierte
Erzähltechnik", "geschickte Verhüllung der Absichten", mit
integriert ist die "
Erzählung von Amor und Psyche",
"Liebensbeziehung zwischen Gott "Amor" [Liebesgott] und
der Königstochter "Psyche", ist seit der Renaissance immer
wieder Inspiration für Dichter, Schriftsteller, Maler,
Bildhauer, Komponisten und Choreografen,
Altertumswissenschaftlern, Literaturtheoretikern,
Psychoanalytikern und Rechtshistorikern. [Ein "Esel" wird
NICHT erwähnt].
-- die
Britische Enzyklopädie warnt, das
Latein des Apuleius sei absolut »seltsam und hat starke
altertümelnde Färbung« (S.40)
-- es wird ein "Vorläuferstück" von
Lukios von
Paträ behauptet, das aber eher eine
"Parallele" ist, ein "parodierender Roman gegen die
typischen mittelalterlichen Romane und kann gar nicht
älter als diese sein." (S.40)
-- das ganze Werk des "Goldenen Esels" soll in einer
einzigen Handschrift vorliegen und aus dem 11. Jh.
stammen, abgeschrieben von einer Vorlage von 395 in Rom
und 397 in Konstantinopel korrigiert, dann sei die Vorlage
"nach Italien zurückgekehrt" (S.40 - Brunnhölz 1971:
S.116)
Essay von Franz Brunhölzl (1971): Zum Problem der
Casinenser Klassikerüberlieferung (Abh. Marburger Gel.
Gesellschaft Nr.3, München) (1975) : Geschichte der
lateinischen Literatur des Mittelalters (München) (S.276)
-- die "
Wiederentdeckung" des erotischen
Goldesels erfolgte
1480, bis dahin soll das
Werk "völlig unbekannt" gewesen sein (S.40)
-- im selben Codex ist der
Tacitus: "In
derselben Handschrift, dem »einzigen Codex«, sind auch die
Annalen und Historien des Tacitus enthalten, und zwar nur
dort." (S.40)
-- der wirkliche Dichter des erotischen Goldesels könnte
ein "
griechischer Flüchtling" nach der
Vertreibung
aus Byzanz (1453) gewesen sein, da der
FAKE-Apuleius von sich behauptet, er sei "Grieche" und
habe sich Latein selber beigebracht: "und habe Latein erst
spät und ohne Anleitung gelernt" (S.40)
-- es sind "
eigenmächtigen Sprachschöpfungen"
vorhanden, die gemäss Topper "ein probates Mittel [sind],
um kritisch denkende Leser abzulenken" (S.40)
-- als anderes Beispiel gilt der FAKE-
Aelian
(
Aelianus 170-222 [web04]), der als
FAKE-Römer
"
attisches Griechisch" schreibt (S.40)
--
FAKE-Apuleius und FAKE-Aelianus haben
eine Gemeinsamkeit:
Sie hassen Tyrannen,
und das zum Ausdruck zu bringen geht erst im "
Humanismus"
(S.40)
--
Apuleius war ein Rebell mit
"Wortneuschöpfungen, eigenem Sprachstil und eigener
Novellentechnik", verarbeitete als total neues Element
folkloristische Elemente (S.40), verwendete ein
afrikanisches Märchen an zentraler Stelle (S.40-41) -
Dämonen werden als "gute Wesen" präsentiert (S.41)
-- ein weiteres FAKE-Werk des FAKE-Apuleius ist "
Metamorphosen",
sollen in FAKE-Rom zuerst "anonym" erschienen sein, später
dem FAKE-Apuleius "zugeschrieben" worden sein (S.41) -
Boccaccio
hat daraus abgeschrieben und Elemente in in sein "
Dekameron"
übernommen - der Vorgang könnte aber auch UMgekehrt
gelaufen sein S.41)
Giovanni Boccaccio, italienischer "Schriftsteller"
des "Humanismus" 1313-1375 [web08]
-- die Übersetzung des "Goldenen Esels" ins Deutsche
erfolgte von
Nikolaus von Wyle 1480 -
revidiert von
August Rode 1783, neu
publiziert 1923 (S.41)
-- solch erotische Literatur ist erst im "Humanismus" ab
dem 15.Jh. denkbar, die Story ist "witzig" und voll mit
"beissendem Spott" (S.41)
-- die "
Wiederentdeckung" des FAKE-Apuleius
fand
1475 durch [den "Humanisten"]
Poggio
statt (S.41)
[Ergänzung:
Leute mit dem Namen "Poggio" gibt es viele. Hier ist
einer, aber mit der Jahrezahl 1475 stimmt er nicht
überein:
Giovanni Francesco Poggio
Bracciolini (lat.: Poggius Florentinus):
Italienischer "humanistischer" Schriftsteller 1380-1459
[web09]
-- der FAKE-Apuleius hetzt in seinem "Goldesel" auch gegen
"Hexen und ihre Künste", die Hexenprozesse fanden gemäss
Topper erst "ab 1450" statt, [andere Autoren sagen klar,
erste Hexenprozesse gab es ab 1250ca.] (S.41)
-- der FAKE-Apuleius spielt auch mit Namen mit
Anspielungen und die Namen der FAKE-"antiken
Schriftsteller" werden erwähnt sowie der FAKE der "alten
Mythologie" immer eingeflochten, eine "typisch
synkretistische Manier der Humanisten" (S.41)
-- manche Szenen sind dem Orient nachempfunden:
"orientalisierend" (S.41) [der Kontakt des "Christentums"
zum Orient existiert offiziell aber erst ab 1099 ab den
Kreuzzügen]
-- manche Szenen sind aus der FAKE-Kirche mit "Amen" oder
"Abendmahl", je nach Übersetzung wird "Turban" oder
"geflochtene Mütze" übersetzt etc. (S.41)
-- das Schlusskapitel des "Goldenen Esels" ist eine
"Lobrede auf die [FAKE]-Kirche",
auch
"archaisierend" und "ägyptisierend", so war der
Zeitgeist der "Renaissance", auf einem "Marsfeld in
Rom", eine "frohe Zukunftsvision" [und alles ein FAKE
samt FANTASIE-Jesus] (S.41)
-- der FAKE-"
Heilige Augustin" (um 400
platziert) erwähnt den "Goldenen Esel" von FAKE-Apuleius,
hält den FAKE-Apuleius gleichzeitig "
für einen
Zauberer", so dass deswegen vielleicht von
FAKE-Apuleius eine Verteidigungsschrift "
De Magia"
("Über Zauberei") entstand (S.41)
[These: Der Fälscher von Apuleius und Augustin könnte
DERSELBE sein].
3.3. Nikolaus Kusanus (Cusanus)
(1401-1464): ein Mathematiker, Physiker und
"Wiederentdecker"
-- Mathematiker, Physiker, forderte nach
der Niederlage von Konstantinopel 1454 einen neuen
Kalender
-- er war auch ein "Wiederentdecker", ev. auch ein
Fälscher
--
Nikolaus Kusanus (Nikolaus von Kues) war
angeblich ein kreativer Humanist (S.42), am Ende war er
Jesus-Fantasie-Kardinal und Bischof von Tirol [Innsbruck?]
(S.43)
-- die Angabe, dass er ein Fischerssohn eines
Mosel-Fischers gewesen sein soll, ist von Sigrid Hunke als
ERFUNDEN bewiesen worden (S.43 - Hunke: Europas eigene
Religion, 2. Auflage 1983: S.272)
Ergänzung: Die Mossad-Wikipedia meint, er
kam aus dem Mosel-Rheinland: " *
1401
in Kues an der
Mosel,
heute
Bernkastel-Kues; †
11. August 1464
in
Todi,
Umbrien [...]
deutscher Philosoph, Theologe, Kardinal,
Mathematiker und Physiker " [web05]
--
Kusanus war
ein
Pionier mit einem wegweisenden Kosmos-Modell,
ein Vorbild für Kopernikus [1473-1543], Galilei
[1564–1642] und [Giordano] Bruno
[1548-1600] (S.42), Zeitgenossen von Kusanus scheinen
seine Pionierarbeiten nicht gelesen zu haben, sondern
erst die Generation nach ihm, [komisch] (S.42)
-- er verfasste eine
Analyse des Korans:
Cribratio Alkorani („Sichtung des Korans“, drei
Bücher) (S.42 und [web05]), die nach der muslimischen
Besetzung von Konstantinopel nach 1454 entstanden sein
soll [web05]
-- sowie eine "
Kalenderverbesserung"
(Latein: Reparatio kalendarii, 1436), 150 Jahre vor der
Einführung des Gregorianischen Kalenders (S.42) [wo dann
1000 Jahre erfunden wurden mit dem Trick "J" - "I" - "1" -
siehe Christoph Pfister: Die Matrix der alten Geschichte]
-- er hetzt in seiner "Sichtung des Korans" gegen die
"Heiden" (alle, die nicht "Christen" sind) und wegen der
Niederlage von Konstantinopel sei die FAKE-Kirche in
Sachen "Kalender und Zeitgeist"
reformierungsbedürftig,
die Jesus-Fantasie-Kirche sei gegen die Muslime einfach
nur "schwach [...] dagestanden" (S.42)
-- die Anregung wird erst eine Generation später von
Regiomontanus
(
Johannes Müller (1436-1476) [web06])
aufgenommen, der eine Kalenderkorrektur entwickelte (S.42)
[wo dann 1000 Jahre erfunden wurden, um eine FAKE-Antike
und ein FAKE-Mittelalter zu installieren].
Ergänzung: Nikolaus Cusanus war einer der
"Wiederentdecker" der Werke der FAKE-"Antike"
https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolaus_von_Kues
Mossad-Wikipedia Zitat:
"Unter den Handschriften mit Werken antiker
Schriftsteller, die er entdeckte, war eine, die zwölf bis
dahin unbekannte Komödien des
Plautus enthielt, und eine mit den
ersten sechs Büchern der
Annalen des
Tacitus." [Mossad-Wikipedia web05].
[Schlussfolgerung: Vielleicht war Cusanus einer der
FÄLSCHER der Werke der FAKE-"Antike", die er "gefunden"
hatte. Das könnte das PRINZIP sein, die FÄLSCHER zu
finden].
Welche Werke sind von Kusanus und welche nicht?
[-- scheinbar wurden Kusanus auch viele Werke
"zugeschrieben"]
-- die Beweisführung für die Echtheit von Kusanus-Werken
"füllt schon viele Bände" (S.43)
-- es fehlt Forschung (S.43)
3.4. Verschwörung?
-- die ERFUNDENE Konstantinische Schenkung (4.Jh.)
-- FAKE-Briefe eines FAKE-Papstes auf
einer FAKE-Reise 1132
-- die Schlussfolgerung von Niemitz: Europa 800 bis 1400
war tolerant und multi-religiös
Fakten zur FAKE-Schenkung des FAKE-Konstantin
-- die
Konstantinische Schenkung ist
gefälscht, aufgedeckt von "Humanisten
Lorenzo Valla
(Sekretär des Papstes),
Piccolomini (dem
späteren Papst Pius II.) und
Nikolaus Kusanus"
(S.43)
--
Ulrich von Hutten ließ die Schrift von
Valla
1519 drucken (S.43)
-- der griechische Text der „Schenkung“ war offenbar von
„Lateinern“ in
Rom geschrieben worden
(S.43)
-- ein FAKE-Kaiser
Konstantin soll im 4.
Jh. dem FAKE-Vatikan [den Vatikan gibt es erst seit 1407]
ein Gebiet zugestanden haben und die Vormacht der
FAKE-Kirche Roms im FAKE-Rom anerkannt haben (S.43)
-- Humanisten meinen, die FAKE-Schenkung sei im 8. Jh.
gefälscht worden (S.43)
-- Topper meint, die Fälschung sei kurz vor dem Schisma
von 1056 entstanden "und hat die Spaltung der Kirchen —
Rom von Byzanz — besiegelt" (S.43 - Illig: Das erfundene
Mittelalter (1996): S. 142 f.)
-- der Sinn,
die Fälschung schon ins 8. Jh. zu
setzen, ist gemäss Topper allein der zu
behaupten, damals habe es schon eine "katholische Kirche"
gegeben (S.43)
-- die Fälschungsaktion der "Grossen Aktion" beinhaltete
also auch absichtliche zeitliche Fehlplatzierungen [um die
kr. Kirche "grösser" erscheinen zu lassen], und die
"gigantische Verschwörungstheorie" [durch den kriminellen
Gay-Drogen-Vatikan]
ist leider
wahr [es ist ALLES gelogen] (
Niemitz:
Kammeier, kritisch gewürdigt - 1991).
Fakten zu FAKE-Briefen des FAKE-Papstes auf einer
FAKE-Reise 1132
-- Niemitz gibt in seinem Buch "Kammeier, kritisch
gewürdigt" ein weiteres Beispiel einer Mega-ERFINDUNG: Die
"Empfehlungsbriefe" des Papstes auf einer Reise von
Frankreich in die Lombardei 1132 sollten die Reise
"dokumentieren", kann man aber nicht ernst nehmen, weil
von 80 Briefen nur 3 ein Datum tragen, nicht einmal der
erste Brief hat ein Datum, und somit sind 77 Briefe
historisch "wertlos", ein "Unding" (S.44)
-- die Briefe schildern "Vergangenes", dann aber
"projektierte Ereignisse", um die "Papstreise sowie andere
erwähnte Ereignisse historisch abzusichern" (S.44)
-- Niemitz schlussfolgert am Ende seines Werks "Kammeier,
kritisch gewürdigt" (1991, S.31):
"Die Anfang des 15. Jahrhunderts geeinte Kirche
organisiert eine große Fälschungsaktion, indem sie alle
Dokumente vernichten oder verfälschen läßt, so daß die uns
überkommenen Dokumente eine falsche Geschichte erzählen.
Diese Aktion kann keine völlig widerspruchsfreien
Dokumente erstellen und über die Länder verteilen
(beziehungsweise dezentral erstellen lassen)." Hier wurden
haufenweise Daten gefälscht, um eine "Pseudogeschichte
einigermassen widerspruchsfrei zu halten" (S.44).
-- dadurch haben Historiker heutzutage immer "Arbeit"
herauszufinden, was stimmen kann und was nicht (S.44)
-- oder es werden absichtlich viele Widersprüche
komponiert, damit die Masse verunsichert wird und eine
"Kontrolle" der Geschichte unmöglich wird (S.44)
Niemitz mit "Gegenentwurf der mittelalterlichen
Geschichte"
-- die Chronologie geht verloren und man fragt sich, was
denn die Wahrheit war, wobei Niemitz bereits einen
"Gegenentwurf der mittelalterlichen Geschichte"
präsentiert (S.44):
Die Schlussfolgerung von Niemitz:
Europa 800 bis 1400 war tolerant und multi-religiös
Zwischen 800 und 1400 sieht die
Wahrheit wiefolgt aus:
-- Papst, Universalkirche und Vatikan gab es NICHT
- alle Jesus-Fantasie-Kirchen waren regional organisiert -
viele Menschen hatten andere Religionen (werden von der
kr. Vatikan-Kirche pauschal als "Heiden" [oder UNgläubige]
bzw. "Freidenker" [oder auch als Abweichler] gerufmordet)
[Andersgläubige sollten "wertlos" sein - diese
Diskriminierung funktioniert teilweise bis heute so -
Stand 2025]
-- es bildeten sich regionale Hierarchien mit
Jesus-Fantasie-Bischöfen und und Jesus-Fantasie-Dogmen
heraus
-- und nun schlussfolgerte Niemitz klar, dass die
Vatikan-Kriege gegen Abweichler ("Ketzerkriege"), die
Kreuzzüge und der Investiturstreit ganz anders eingeordnet
werden müssen (S.45)
3.5. Der FAKE-Tacitus und seine
FAKE-Germania - in unmöglichem Latein analog Sallust
Vortrag von Uwe Topper 1996 in Hamburg: Tacitus =
FÄLSCHUNG
-- Uwe Topper hielt im Mai 1996 in Hamburg einen Vortrag "
Wer
hat eigentlich die Germanen erfunden?"
(gedruckt Juni 1996) - ein "
Vortrag,
der die Germania des Tacitus
als Fälschung entlarvt" - aber die Historiker,
die es eigentlich angegangen wäre, sind dann schnell
verschwunden: "Aber gerade diejenigen, die hellhörig
hätten werden sollen, sprinten in die andere Richtung."
(S.45)
-- der
Spiegel (Ausgabe Nr.44 vom
28.10.1996) präsentierte als Antwort 12 Seiten neue
Erkenntnisse über die "Germanen" [in zionistischer Manier,
alles Deutsche zu verteufeln] mit dem Titel "Die Germanen
— unsere barbarischen Vorfahren" mit Urkundenbeweisen -
ohne zu analysieren, ob die echt sind oder nicht (S.45)
-- der Spiegel hatte leider KEINE AHNUNG von der
Analysearbeit über die gefälschten Quellen eines
Hardouin,
Baldauf, Kammeier und über die
Chronologie-Forschung (S.45)
-- der engere Freundeskreis von Topper war gespalten,
einige protestierten, wer denn die Germanen als ERFUNDEN
darstelle, würde "ein heiliges Gefühl" verletzen (S.45)
-- die Anregung zum Nachdenken wurde durch die falsche
Überschrift von einigen falsch verstanden, nicht die
Existenz der Germanen an sich, sondern nur das
"Germanenbild"
sollte revidiert werden (S.45)
Die Werke des FAKE-Tacisus sind ERFUNDEN - Details
-- mit den Analysen von
Baldauf und Kammeier
versuchte Topper in seinem Vortrag von 1996 nachzuweisen,
dass die Werke vom
FAKE-Tacitus Fälschungen
"im Auftrag von
Papst Pius II. zwischen
1430 und 1470 sind" (S.45)
-- vor 1420 sind solche Texte UNbekannt (S.45)
-- der "Wiederentdecker"
Nikolaus Kusanus
[Kusanus] (1401-1464) soll an der Transaktion der
Tacitus-Handschrift
von Hessen nach Rom
beteiligt gewesen sein (S.45 - Pralle, Ludwig (1952): Die
Wiederentdeckung des Tacitus (Fulda): S.70ff.)
-- Kusanus war aber scheinbar nicht an den
FAKE-Tacitus-Texten interessiert, scheinbar wusste er um
die Fälschung (S.45)
Die FAKE-Germania von FAKE-Tacitus: KEIN Geschenk an
die Deutschen - Prosaiker mit "eigenem Sprachstil" mit
haufenweise "Schwierigkeiten"
--
die FAKE-Germania wird z.B. vom
Philologen Eduard Norden als identitätsstiftendes
"Geschenk" gerühmt (S.45 - Norden: Die germanische
Urgeschichte in Tacitus Germania 1920), und solches Lob
für die FAKE-Germanie wird immer wieder wiederholt (S.45 -
Fischer- Fabian, Siegfried (1975): Die ersten Deutschen
(München): S.204)
-- in Tat und Wahrheit ist der FAKE-Tacitus mit der
FAKE-Germania KEIN Geschenk, sondern wurde von einem
katholischen Mönch im Auftrag des kr.
Gay-Drogen-Vatikans im 15. Jh. komponiert, um die
deutschen
Kaiser zu bekämpfen (S.46)
-- von einer Bekanntheit des FAKE-Tacitus in der
FAKE-"Antike" kann KEINE Rede sein: "wenig gewürdigt und
wenig gelesen", das Niveau zum FAKE-Cicero und FAKE-Livius
war einfach zu gross - der FAKE-Tacitus hat eine
"seltsame" Sprache - bietet beim Übersetzen
haufenweise
"Schwierigkeiten" (S.46 - Buch von Arno
Mauersberger: Tacitus Germania 1980, S.17)
-- der FAKE-Tacitus ist ein "Prosaiker", es handelt sich
um eine Degeneration des Sprachstils (S.47 - Buch von Max
Oberbreyer: Die Germania des Cornelius Tacitus 1910, S.4)
-- kurz: Der FAKE-Tacitus hatte einen "ganz eigenen
Sprachstil", meint Topper (S.47).
-- vor dem Beginn der "Wiederentdeckungs"-Aktionen, die
1427
mit
Poggio begannen, existiert nur "ein
einziger Hinweis auf den Germania-Text, und zwar bei einem
Mönch desselben Klosters, in dem die "kleineren Schriften"
des Tacitus später gefälscht wurden, bei
Rudolf von
Fulda (Jahrbücher, 2. Teil, zum Jahr 852),
sowie in seiner Schilderung der Überführung der Gebeine
des heiligen [FAKE]-Alexander nach
Wildeshausen
(vollendet von
Meginhart, siehe das Buch
von Pralle:
Die Wiederentdeckung des
Tacitus; Fulda 1952, S. 46), wo einige Notizen
aus der [FAKE]-Germania den
Sachsen
zugeteilt werden." (S.47)
Es ist dabei möglich,
-- dass die Schüler von Hrabanus eine eigene Quelle
verwendeten
-- dass auch Rudolfs Heiligenlegende erst im 15.Jh.
geschrieben wurde (Vorschlag von Kammeier)
-- dass statt Fulda auch Hersfeld der Fälscherort sein
könnte (S.47)
-- die Fälscherstube für die FAKE-Germania lag also in
Hessen in
Fulda oder Hersfeld, und
komischerweise werden in der FAKE-Germania die
Hessen
("Chatten") viel besser beurteilt als die anderen
"germanischen Barbaren" - die Hessen seien ein besonders
selbständig organisiertes Volk (S.47)
Der FAKE-Tacitus und der FAKE-Agricola in England
-- der FAKE-Tacitus hat mit "Agricola" auch für England
ein nationales Werk komponiert (S.47)
[-- der FAKE-Schwiegervater des FAKE-Tacitus "Gnaeus
Iulius Agricola", soll "Feldherrn und Statthalter in
Britannien [...] (40 – 93)" gewesen sein (S.47)
-- die Widersprüche sind aber derart eklatant, dass damit
gleich beide Werke von FAKE-Tacitus -
Germania und
Agricola - in Frage gestellt werden (S.47)
Die "Wiederentdeckung" des FAKE-Tacitus in Monte
Cassino 1370
-- die "Wiederentdeckung" wurde durch
Boccaccio
1370 im Jesus-Fantasie-Kloster
Monte
Cassino "vollbracht", die einzige bisher
entdeckte Handschrift (S.47)
-- dabei war aber
Monte Cassino der
zweitwichtigste Fälscherort der Humanisten, der mit der
Fälscherstätte
Fulda "in losem Austausch"
stand, wobei sich die Handschrift in Monte Cassino durch
einen "eigenen "benaventanischen" Minuskel" unterschied
(S.47 - Brunhölzl: Zum Problem der Casinenser
Klassikerüberlieferung: S.111ff.)
-- nicht einmal der Name stimmte, denn "Tacitus" war die
Erfindung eines Humanisten im 15.Jh., vorher wurden die
Werke als von
Gaius oder
Publius
Cornelius definiert (S.47)
-- 1515 wurde der FAKE-Tacitus gedruckt und die Annalen
mit den Historien zusammengefügt (S.47 - Brunhölzl ebenda
S.140)
Robert Baldauf: ALLE "antiken Autoren" sind von
Humanisten ERFUNDEN - die "Wiederentdeckungen"
--
Robert Baldauf mit seiner
Sprachforschung (Buch: Historie und Kritik, 1902)
schlussfolgerte, dass
alle "antiken Autoren" von
Humanisten ERFUNDEN sind (S.47-48)
-- als erster reiste der Papstsekretär
Poggio
Bracciolini (1380-1459) viel herum und konnte
viele "alte Manuskripte" in Klöstern "wiederentdecken",
"vor allem in deutschen Klöstern im Keller" (S.48)
-- Poggio war auch beim
Konzil zu Konstanz
1414-1418 präsent und besuchte nebenbei die
Bibliotheken
der Klöster St. Gallen, Weingarten, Einsiedeln und
Reichenau und machte einen Haufen "
Wiederentdeckungen"
(S.48) - 1419-1423 war er in
England und
machte wieder neue "Funde" (S.48)
Der FAKE-Tacitus und seine "Variationen" - mit einer
Reise von Hersfeld nach Rom und "verlorenen Erst-Kopien"
-- ein Mönch im hessischen Kloster
Hersfeld
bekam von
Poggio den Auftrag, die
Tacitus-Werke
abzuschreiben - "nach einigen Jahren war der
Pergament-Kodex mit drei Büchern des Tacitus, »kleinere
Schriften« genannt (gegenüber den Annalen und Historien),
fertig" - nun folgte der "Humanist"
Kusanus,
der nach langen Verhandlungen zwischen dem Kloster
Hersfeld
und dem
Vatikan den FAKE-Tacitus nach
Rom
verkaufte, wo sie aber "erst etwa
1455
auftauchten" - es soll ein langer Briefwechsel über diesen
Verkauf und anderer Dokumente vorhanden sein,
veröffentlicht bei
Pralle (S.48)
-- in Rom wurden 3 Abschriften gemacht,
1460
soll die "unschätzbar kostbare Pergamentrolle" dann
plötzlich
verloren gegangen sein (S.48), und auch die
Abschriften "
verschwanden", von denen aber
auch 3 Abschriften existierten, die aber "gar nicht mehr
miteinander übereinstimmten" - so ist die Spur verwischt,
Forschung blockiert und "das hohe Alter und die lange
Tradition glaubhaft gemacht" (S.48)
Die FAKE-Germania - das Vorwort des
Jesus-Fantasie-Papstes - Buch zum Predigen des
"Deutschtums" zwischen Rhein und Don
-- die FAKE-Germania wurde 1470 in
Venedig
gedruckt und war die Grundlage für das Germanentum bis zu
der Analyse von
Baldauf (Buch: Historie und
Kritik
1902) (S.48)
-- im Jahre
1473 wurde die FAKE-Germania in
Nürnberg ein zweites Mal [auf Latein?] gedruckt, ohne
gleich berühmt zu werden (S.48)
-- Gerüchte besagen, der Jesus-Fantasie-Papst
Pius
II. habe 1458 einen Kommentar zur
FAKE-Germania verfasst (S.48) - der Druck des Kommentars
erfolgte aber erst nach seinem Tod
1496 in
Leipzig (S.48-49), und erst jetzt wurde die FAKE-Germania
ein bekanntes Buch [in den Jesus-Fantasie-Klosterschulen]
(S.49)
-- im
Elsass benutzte
Wimpfeling
die Ausgabe von 1496, "um im Elsass das Deutschtum zu
predigen" (S.49)
[-- Mossad-Wikipedia meint:
"Jakob Wimpfeling
(auch
Wimpheling,
Wympfeling; *
27. Juli 1450
in
Schlettstadt;
†
17. November 1528
ebenda) war ein katholischer Priester, Dichter, Pädagoge
und Historiker des
Deutschen Humanismus."
[web07]
-- und Wimpfelings "Arbeit", mittels der FAKE-Germania das
"Deutschtum zu predigen", wurde im Elsass und auch in
Baden noch oft kopiert (S.49)
[-- im Elsass war diese Predigt-"Arbeit" mit Germanentum
sehr wichtig, um die Bevölkerung gegen Frankreich zu
sichern - das war eine dunkle, politische Angelegenheit -
und man kann sich vortstellen, dass solche
Germanentum-Predigten auch in anderen Grenzregionen
stattfanden und die Nachbarstaaten daran gar keine Freude
hatten...]
-- der erste deutsche Kommentar zur FAKE-Germania kam von
Ulrich von Hutten 1502 (S.49)
-- die Absicht des
Jesus-Fantasie-Papstes
war, die Germanen für sich einzunehmen, und das gelang mit
dem "
Kommentar", sie meinten, der
FAKE-Tacitus sei wahr, identifizierten sich mit ihm immer
mehr, bis hin zur Formulierung "
Geschenk der gütigen
Fee" [Zitat von Herrn Norden] (S.49)
-- mit der FAKE Germania wurde ein "
germanischer
Raum und Volk zwischen
Rhein und Don"
definiert - als Gegengewicht gegen englische Interessen in
Kontinentaleuropa, die laufend drohten, die
erz-katholischen Franzosen zu vernichten [die dem
Jesus-Fantasie-Papst so am Herzen lagen] (S.49)
-- dabei ist die Erfindung einer "germanischen Identität"
nördlich des FAKE-Limes in den ersten Jahrhunderten nach 0
eher "reines Wunschdenken" - alles, was an der
FAKE-Germania stimmt, sind die "
undurchdringlichen
Wälder" nördlich des Limes, der "lateinische
Vorhang" (S.49-50) - und die germanische Identität kam
erst im "Hochmittelalter" (S.50)
-- der FAKE-Limes wurde später eine zeitweise Trennlinie
zwischen Reformation und römisch-katholischer Kirche
(S.50).
Konservative, linientreue Historiker verteidigen die
FAKE-Germania
Die konservativen linientreuen Historiker akzeptierten
nicht, dass die FAKE-Germania eine FANTASIE sein sollte
und kamen mit Gegenbeweisen, denn da würden wahre Inhalte
geschildert
-- mit
Moorleichen, mit "römischen Steinreliefs"
mit seitlichen Sueben-Haaarknoten etc. (S.50)
-- mit dem
Angrivarier-Wall, ein 10m
breiter und mehrere Meter hoher Erdwall, "
wiederentdeckt"
erst im 20. Jh. (S.50)
-- mit
Bootsformen (S.50)
-- mit
Nerthus-Wagen, die bis ins 15. Jh.
in Norddeutschland noch üblich waren (S.50)
-- mit eisernen
Speerspitzen, die von
Archäologen noch heute [Stand 2000] bestätigt werden - die
dürften dem hessischen ERFINDER-Schreiber-Mönch wohl
selbst bekannt gewesen sein (S.50)
Wahrheitswisser brauchen KEINE FAKE-Germania
-- Herr
Siegfried Fischer-Fabian schrieb
das Buch "Die ersten Deutschen" (München 1975), worin er
bemerkt, die FAKE-Germania sei voller "
völkerkundlicher
Wandermotive", und gespickt mit gefälschter,
antiker Geschichtsschreibung - er hatte recht (S.50)
-- in der FAKE-Germania wird geschildert, wie man Bier
braut - vielleicht als Gruss nach Rom gedacht, wie wenn
Rom kein Bier hätte (S.50)
-- da passt was NICHT zusammen: "
Wilde
Barbaren"-Germanen sollen artig "in Städten
leben und
Schrift haben" (S.50)
-- da passt was NICHT zusammen: Es werden
Stahlschwerter
der Hyrkanier [am Kaspischen Meer] beschrieben
(S.50)
-- 1902 nach dem Tod des Jesus-Fantasie-Papst
Pius
II. wurden auf Schloss
Ancona,
wo er gestorben war, "acht pergamentene Blätter gefunden,
die zu einer
Tacitus-Abschrift aus dem 9.
Jahrhundert gehören sollten" (S.51)
-- und sie fanden in Ancona ebenfalls noch ein Tonziegel
mit den Worten "CIS RHENUM" ("diesseits des
Rheins"). Dieser Ziegel sollte die FAKE-Germania
unterstützen, um
Gebietsansprüche gegen Frankreich
zu stellen - aber der Ziegel wurde gleich als
Fälschung erkannt (Koestermann, E. (1970): Kleine
Schriften (3. Aufl., Leipzig)
(S.51)
Komisches Latein des FAKE-Tacitus mit "Ungereimtheiten"
- der Latein-Stil von Sallust - die Taktik von
variierten Namen - ist in der FAKE-Bibel ebenso
-- Der FAKE-Tacitus ist voller "
sprachlicher
Ungereimtheiten" mit vielen Ausdrücken, "die
in klassischem Latein nicht möglich sind" (S.51)
-- die "Sprachform" mutet "
italienisch" an
(S.51)
-- bei einigen Worten ist seither die Bedeutung strittig
wie der Begriff "
Decumates agri", der gar
kein Latein ist (Eduard Norden: Alt-Germanien 1934)
-- Kammeier meinte, nur Teile der FAKE-Germania seien
gefälscht (Die Verfälschung der Germania des Tacitus
1935), scheinbar kannte er die linguistische Analyse von
Baldauf nicht (S.51)
--
Kammeier meinte auch, FAKE-Plinius und
FAKE-Livius hätten gar nichts über die Germanen
geschrieben, und deren Texte würden entstellt beim
FAKE-Tacitus auftauchen (S.51) und der Zweck sei, sich
nicht festzulegen (S.51-52): Der einzige germanische
Göttername "von Interesse" sei "
Tuiston",
der in 5 Variationen vorkomme (S.52)
-- das Latein bei FAKE-Tacitus gleicht gemäss Kammeier dem
FAKE-
Sallust, "bis hin zur Wortwahl" (S.52).
Die Taktik, sich nicht festzulegen und
haufenweise Variationen von Namen zu präsentieren kommt
auch in der FAKE-Bibel vor (S.52).
[Aber auch Sallust ist eine Fälschung]:
Der FAKE-Sallust (86-35/34 v.0)
https://de.wikipedia.org/wiki/Sallust
"Gaius Sallustius Crispus (deutsch
Sallust;
* 1. Oktober 86 v. Chr. in Amiternum; † 13. Mai 35
oder 34 v. Chr. in Rom) war ein römischer
Geschichtsschreiber und Politiker. "
[Da fragt sich: WER hat denn den gefälscht? Der
"Wiederentdecker"?]