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Encyclopaedia Judaica
Judenverfolgung: Die Inquisition der kr. Jesus-Fantasie-Kirche gegen die Moses-Fantasie-Juden 1481-1834
"Christliche" Blutreinheit, Inquisition und "christlicher" Scheiterhaufen
9. Dokumente über die Inquisition in Spanien und Portugal
"Christliches" Nazi-Prinzip: *limpieza de sangre oder Reinheit des Blutes
Wie die kr.kath. "christliche" Kirche und derkr. Papst die anonymen Mobbing-Rufmord-Manöver gegen Juden und Neuchristen rechtfertigten: mit Folter, Herabwürdigung und Verbrennung - und Konfiskation von allem Eigentum
aus: Inquisition; In: Encyclopaedia Judaica 1971, Band 8
präsentiert von Michael Palomino (2007 - Übersetzung 2025)
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9. Dokumente über die Inquisition in Spanien und Portugal
Literatur
-- H. C. Lea in seiner "Geschichte der Inquisition Spaniens" (4 Bände 1906)
[Spanien: Die meisten Dokumente wurden bei der Abschaffung vernichtet - intakte Archive]
<AUFZEICHNUNGEN. Die Aufzeichnungen über die Inquisition in Spanien und seinen Kolonien fielen im Allgemeinen dem Volkszorn zur Zeit der Abschaffung der Inquisition zum Opfer. Verstreute Dokumente wurden jedoch gerettet und befinden sich in allen großen öffentlichen Bibliotheken Europas und Amerikas, nachdem sie von H. C. Lea in seiner "Geschichte der Inquisition Spaniens" (4 Bände 1906) weitgehend herangezogen wurden.
Die einzigen im wesentlichen vollständig erhaltenen Archive sind die der Tribunale von Valencia, Toledo und Cuenca, die sich (zusammen mit verstreuten Dokumenten anderer Tribunale) hauptsächlich in den Nationalarchiven in Madrid befinden. Letztere sind von M. Gómez del Campillo katalogisiert worden: Sie umfassen etwa 1.500 Kisten von Judaisten, was etwa einem Viertel der Gesamtheit entspricht.
Von den Akten der Gerichte von Córdoba, Granada, Sevilla usw. ist der einzige Teil, der in einem Zustand nahezu vollständiger geblieben ist, der genealogische Teil über die *limpieza de sangre oder Reinheit des Blutes von Personen, die sich um ein Amt beworben haben.
[Portugal: Intakte Archive der Inquisition]
Die Akten der drei portugiesischen Gerichte - Lissabon, Coimbra [Kol.1390] und Évora - wurden im Nationalarchiv des Torre de Tombo in Lissabon zusammengeführt. Sie umfassen etwa 40.000 Kästchen, die teilweise ganze Bände von jeweils mehr als 1.000 Seiten füllen. Die meisten davon beziehen sich auf Judaisten. Ein ungefährer Katalog, der nach den Vornamen geordnet ist, ist in Handschrift erhalten.> [Kol. 1391]
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