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Encyclopaedia Judaica
Judenverfolgung: Die Inquisition der kr. Jesus-Fantasie-Kirche gegen die Moses-Fantasie-Juden 1481-1834
"Christliche" Blutreinheit, Inquisition und "christlicher" Scheiterhaufen
13. Die Inquisition in den spanischen Kolonien: Philippinen
Wie die kr.kath. "christliche" Kirche und derkr. Papst die anonymen Mobbing-Rufmord-Manöver gegen Juden und Neuchristen rechtfertigten: mit Folter, Herabwürdigung und Verbrennung - und Konfiskation von allem Eigentum
aus: Inquisition; In: Encyclopaedia Judaica 1971, Band 8
präsentiert von Michael Palomino (2007 - Übersetzung 2025)
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Inquisition in den spanischen Kolonien:
13. Die Inquisition in den spanischen Kolonien: Philippinen
[Opfer der Inquisition nach Mexiko geschickt - Scheiterhaufen in Mexiko mit philippinischen Opfern 1593-1649 - Abschaffung der Inquisition um 1810ca.]
<PHILIPPINISCHE INSELN. Auf die Eroberung der Philippinischen Inseln durch Spanien in den späten 1560er Jahren folgte bald die [Kol.1393] Einsetzung einer bischöflichen Inquisition, der Scheiterhaufengerichte (Auto-de-fés), bei der einige Ketzer auftraten, die 1572 festgehalten wurde. Später wurde jedoch die Autorität des mexikanischen Tribunals über die Inseln anerkannt. Die Arbeit, die nie von Bedeutung war, beschränkte sich anfangs auf Judaisierer, die zum Prozess nach Mexiko geschickt wurden. So versöhnten sich am 28. März 1593 in dem dort abgehaltenen Auto-de-Fé zwei Conversos aus Manila (Jorge und Domingo Rodriguez), während gleichzeitig ein Verfahren gegen einen gewissen Diego Hernández eingeleitet wurde, der jedoch im Gefängnis starb.
Manuel Gil de la Guardia, ein Rechtsanwalt aus Manila, wurde am 25. März 1601 in Mexiko-[Stadt] versöhnt, und drei Judaisierer von den Philippinen wurden am 11. April 1649 auf dem grossen Auto-de-Fé in derselben Stadt verbrannt.
Von dieser Zeit an bis zur Abschaffung der Inquisition zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Inquisition auf den Philippinen inaktiv, und es gibt keine weitere Erwähnung von Judaisten in diesem Zusammenhang.> [Kol. 1394]
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