Topper Kap.10: Kronzeugen - FAKE-AT und FAKE-NT - ALLES GELOGEN Die Grosse Aktion



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ALLES GELOGEN - Uwe Topper: Die Grosse Aktion 10: Die Kronzeugen (die FAKE-Religonsbücher AT+NT)

Der kriminelle Gay-Drogen-Vatikan ist auch eine Fälscherbude
10.1. FAKE-Bibel: Die FAKE-Offenbarung des Johannes
10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056 [wegen der Ablehnung der Fantasie des Fegefeuers und des Scheiterhaufens]
10.1.6. Der Bibelwahn mit den vielen "Büchern"
10.2. Die Thora [die Masoreten-Thora mit Pionier-Hebräisch - und die Samaritaner-Thora]
10.3. Die Rollen von Qumran [versteckt in einer Höhle "aufgefunden" mit einem Fantasie-Gott - mit etwas Islam drin]
10.4. Septuaginta [die griechische Fantasie-Bibel mit 72 Fantasie-Männern aus Alexandria]
10.5. Makkabäer - [Fantasie-Bücher mit einem Fantasie-Gott]
10.6. Evangelium [mit dem Fantasie-Jesus]
10.7. Evangelienharmonie [das Einheits-FAKE-Evangelium vom FAKE-Tatian mit Kommentar eines FAKE-Ephraim und weitere Evangelienharmonien, BEVOR 4 verschiedene FAKE-Evangelien installiert wurden]
10.8.1. Im Orient [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Kleinasien]
10.8.2. In Afrika [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Nordafrika]
10.8.3. Bibellatein [die FAKE-Latein-Bibeln "Itala" und "Vulgata"]
10.9. Kanonbildung [der kr. Vatikan legte erst 1443 einen Bibelkanon fest]
10.10. Handschriften: 1. Einschübe - 2. Didache - 3. Griechischer Codex - 4. Jerusalemer Codex - 5. Lateinische Didache - 6. ALLE Briefe GEFÄLSCHT - 7. Arabische Ziffern als Indikator ab 12.Jh. - 9. FAKE-Judas und FAKE-Jesus, Vorbild Judenverfolgungen im 11.Jh. - 10. Gegenseitige FAKE-Zitate

Kommentierte Fassung

aus: Die Grosse Aktion. Europas erfundene Geschichte. Die planmässige Fälschung unserer Vergangenheit von der Antike bis zur Aufklärung --
Grabert-Verlag -- ISBN 3-87847-172-6 -- Tübingen 1998; 2. Auflage 2000

präsentiert von Michael Palomino (2025)

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Erwähnte Literatur

Bücher:
-- Buch von Johannes Leipoldt: Der Tod bei Griechen und Juden; Leipzig 1942
-- Buch von Ernst Windisch: Der Heiland und seine Quellen; Leipzig 1868
-- Buch von Uwe Topper: Das letzte Buch. Bedeutung der Offenbarung des Johannes; München 1993
-- Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an; 2. Auflage Erlangen 1993
-- Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des Propheten Muhammad; Erlangen 1981
-- Buch von Bruce Metzger: The Early Versions of the New Testament; Oxford 1977
-- Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments (Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993
-- Buch von Herbert Hunger: Geschichte der Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis Verlag, Zürich 1961
-- Buch von R. Kittel: Biblia Hebraica; Stuttgart 1929-1937
-- Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata. Das Sprachidiom der urchristlichen Itala und katholischen Vulgata; Marburg 1875; Nachdruck München 1965
-- Buch von Bernhard Bischoff: Paläographie [Alte-Schriften-Wissenschaft] des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters; Berlin 1979

Artikel:
-- Artikel von Uwe Topper: Entstehung des Slawentums; In: Zeitensprünge VII (4), S.461-482; Gräfelfing 1995






Inhalt

10.1. FAKE-Bibel: Die FAKE-Offenbarung des Johannes
10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056 [wegen der Ablehnung der Fantasie des Fegefeuers und des Scheiterhaufens]
10.1.6. Der Bibelwahn mit den vielen "Büchern"
10.2. Die Thora [die Masoreten-Thora mit Pionier-Hebräisch - und die Samaritaner-Thora]
10.3. Die Rollen von Qumran [versteckt in einer Höhle "aufgefunden" mit einem Fantasie-Gott - mit etwas Islam drin]
10.4. Septuaginta [die griechische Fantasie-Bibel mit 70 Fantasie-Männern aus Alexandria]
10.5. Makkabäer - [Fantasie-Bücher mit einem Fantasie-Gott]
10.6. Evangelium [mit dem Fantasie-Jesus]
10.7. Evangelienharmonie [das Einheits-FAKE-Evangelium vom FAKE-Tatian mit Kommentar eines FAKE-Ephraim und weitere Evangelienharmonien, BEVOR 4 verschiedene FAKE-Evangelien installiert wurden]
10.8.1. Im Orient [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Kleinasien]
10.8.2. In Afrika [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Nordafrika]
10.8.3. Bibellatein [die FAKE-Latein-Bibeln "Itala" und "Vulgata"]
10.9. Kanonbildung [der kr. Vatikan legte erst 1443 einen Bibelkanon fest]
10.10. Handschriften: 1. Einschübe - 2. Didache - 3. Griechischer Codex - 4. Jerusalemer Codex - 5. Lateinische Didache - 6. ALLE Briefe GEFÄLSCHT - 7. Arabische Ziffern als Indikator ab 12.Jh. - 9. FAKE-Judas und FAKE-Jesus, Vorbild Judenverfolgungen im 11.Jh. - 10. Gegenseitige FAKE-Zitate






Kapitel 10: Die Kronzeugen [die FAKE-Religionsbücher]

10.1. FAKE-Bibel: Die FAKE-Offenbarung des Johannes

10.1.1. Die FAKE-Offenbarung: Stilistische Fragen - 3 Autoren - 3 Bearbeiter

-- die FAKE-Offenbarung hebt sich stilistisch total von den anderen FAKE-Bibelbüchern des FAKE-NT ab (S.211)
-- gemäss Leipoldt und Windisch soll die FAKE-Offenbarung den ganzen Bibelkanon wie ein "frühes Programm" enthalten (S.211)
-- gemäss Uwe Topper wurde die FAKE-Offenbarung des Johannes von 3 Verfassern geschrieben - und weitere Zusätze stammen "von einem dazwischenliegenden
Mitarbeiter und einem Schlussbearbeiter und einem Nachbearbeiter" (S.211)


Topper Zitat:

"Hervorheben möchte ich noch einmal die bemerkenswerte Tatsache, dass die Überlieferung der Offenbarung des Johannes sehr verschieden von der der übrigen Schriften des Neuen [FAKE]-Testamentes ist. Mit Leipoldt* und Windisch**

*Buch von Johannes Leipoldt: Der Tod bei Griechen und Juden; Leipzig 1942
**Buch von Ernst Windisch: Der Heiland und seine Quellen; Leipzig 1868

können wir annehmen, dass die [Fantasie]-Offenbarung den [Fantasie]-Bibelkanon vorwegnimmt, weil sie ihn wie ein frühes [Fantasie]-Programm enthält. In meiner kritischen Sichtung der Visionen des [Fantasie]-Johannes (Das letzte Buch, geschrieben 1981, erschienen erst 1993)*
*Buch von Uwe Topper: Das letzte Buch. Bedeutung der Offenbarung des Johannes; München 1993

hatte ich festgestellt, dass der von mir rückerschlossene [Fantasie]-Kerntext um fast ebenso viele fremde Verse vermehrt worden war, und habe hauptsächlich drei Verfasser herausgearbeitet: den Urheber Johannes von der Insel Patmos, 30 Jahre später durch den „zweiten Verfasser“, einen Kirchenmann vom nahen Festland Kleinasien bereichert, weitere 15 Jahre später umgearbeitet und mit vielen Zusätzen versehen (zum Beispiel die sieben [Fantasie]-„Briefe“) durch den „Herausgeber“, der schon die entstehende [Fantasie]-Kirche vor sich sieht. Weitere [Fantasie]- Zusätze stammen von einem dazwischenliegenden Mitarbeiter und einem Schlussbearbeiter und einem Nachbearbeiter." (S.211)

Fantasie-Malerei: Der
                                  FAKE-Apostel Johannes schreibt die
                                  FAKE-Apokalypse
Fantasie-Malerei: Der FAKE-Apostel Johannes schreibt die FAKE-Apokalypse [kap5 foto11]

Zu Seite 106 und 211: "Der [Fantasie]-Evangelist Johannes, die [Fantasie]-Apokalypse schreibend", irische Miniatur des 8. Jahrhunderts (Stiftsbibliothek St. Gallen) (S.100)

FAKE-Buchmalerei
                                  einer FAKE-Apokalypse
FAKE-Buchmalerei einer FAKE-Apokalypse [kap9 foto11]

Zu Seite 211: Die [Fantasie]-Illustrationen zur [Fantasie]-Apokalypse sind die ältesten christlichen [Fantasie]-Buchmalereien: die vier Tiere vor dem [Fantasie]-Thron des [Fantasie]-Christus; Beato von Liebana, Spanien, Ende des 10. Jahrhunderts. (S.191)


10.1.2. Die FAKE-Offenbarung: Die "Urfassung" mit archaischen Inhalten, liedhaft, ohne die Aktionen des Fantasie-Jesus - Name wurde nachträglich eingefügt - Entstehungszeit kurz vor 1000 nach 0

-- die "Urfassung" der FAKE-Offenbarung ist zuerst geschrieben worden und erst danach kommen die FAKE-Bücher des FAKE-NT (S.211)
-- die FAKE-Offenbarung zeigt "archaische Gedankengänge" und hat einen "liedhaften Aufbau" (S.211)
-- in der FAKE-Offenbarung ist nie von einem FAKE-Kreuzestod die Rede, auch der Fantasie-Jesus fehlt total - und sein FAKE-Name wurde nachträglich in die FAKE-Offenbarung eingefügt (S.211)
-- die Entstehungszeit der FAKE-Offenbarung ist gemäss Topper kurz vor 1000 nach 0 anzusetzen (S.211-212)

Topper Zitat:

"An den archaischen Gedankengängen und dem liedhaften Aufbau ist erkennbar, dass die Urfassung der Offenbarung längere Zeit vor allen anderen Büchern des Neuen Testaments geschrieben wurde und diesen zum Teil als Vorbild diente. Als wichtigste Merkmale des grossen Abstands und der Ursprünglichkeit will ich erwähnen, dass es in der Offenbarung noch keinen Kreuzestod gibt, auch keine „Naherwartung“ der Wiederkehr Jesu, kein Abendmahl und keine Evangelien, und dass die Namen Jesus und Christus klar erkennbar erst nachträglich eingefügt wurden. (s. auch Abbildungen, S. 100 u. 191) Entgegen meiner um 1980-1981 entwickelten Meinung über die Jahre, in denen ich die Entstehung der verschiedenen Phasen der Apokalypse sah – eng angelehnt an die in der theologischen Forschung vorgeschlagenen Jahreszahlen –, muss ich jetzt [im Jahr 2000], da feststeht, dass das erste Jahrtausend sein Jahreszahlengerüst völlig verloren hat (S.211), meine Datierungen zurücknehmen und kann nur ganz grob „(kurz) vor 1000 n. [Fantasie]-Chr.“ als Entstehungszeit angeben." (S.212)


10.1.3. Die FAKE-Offenbarung entstand gleichzeitig mit dem FAKE-Koran

-- viele Stellen der FAKE-Offenbarung sind ähnlich wie im FAKE-Koran - der FAKE-Koran lässt den Fantasie-Jesus durch eine Fantasie-Lanze sterben und NICHT am Fantasie-Kreuz - die Ostkirche verweigerte deswegen lange die FAKE-Offenbarung, um den FAKE-Islam nicht zu reizen (S.212)
-- die FAKE-Evangelien kombinieren den Fantasie-Jesus am Kreuz mit Lanzenstich - das ist ein missglückter Kompromiss (S.212)
-- FAKE-Offenbarung und FAKE-Koran haben starke Gemeinsamkeiten mit dem Betonung auf 1) die Buchform, 2) auf die "göttliche [Fantasie]-Botschaft", 3) auf die "enorme Gewalt der [Fantasie]-Engel", 4) auf die Fantasie´-"Macht des Jüngsten [Fantasie]-Gerichts" (S.212)

Topper Zitat:

"Die Gleichzeitigkeit mit der Koranentstehung ist an vielen Stellen auffällig und mag ebenfalls dazu beigetragen haben, dass die Offenbarung sich in der Ostkirche, die den Koran fürchten lernte, nicht leicht durchsetzte. In der Offenbarung stirbt Jesus noch den Lanzentod, wie ein germanischer Held – im Koran wird ausdrücklich verneint, dass Jesus durch Kreuzigung starb. Die Darstellung des Kreuzestodes mit Lanzenstich in den Evangelien ist eine missglückte Kompromisslösung. Des weiteren sind die neuartige und besondere Betonung des Buchcharakters der göttlichen Botschaft, die enorme Gewalt der Engel und die alles überschattende Macht des Jüngsten Gerichtes die wichtigsten gemeinsamen Merkmale von Koran und Offenbarung. (Für die Einzelheiten verweise ich auf mein Buch.)" (S.212)


10.1.4. Der Streit um die Willensfreiheit

Topper Zitat:

"Das Hin und Her im Theologenstreit um die freie Entscheidungsmöglichkeit des Menschen, der in der islamischen Diskussion allerhärteste Form annahm („Muta'zila“), hat auch die Offenbarung geprägt. Auf Johannes, der für die Willensfreiheit eintrat, folgte der „ zweite Verfasser“, der sich dagegen aussprach, und auf ihn der „Herausgeber, der sie einschränkend wieder befürwortete." (S.212)



10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056

10.1.5. Die Kirchenspaltung von 1056 mit der byzantinischen Kirche [wegen der Ablehnung der Fantasie des Fegefeuers und des Scheiterhaufens]

-- die Kirchenspaltung ereignet sich im Jahre 1056 mit der Entwicklung der brutalen "katholischen Kirche" [mit Fegefeuer-Fantasie und Scheiterhaufen-Massenmord] - Byzanz bleibt bei alten Überzeugungen [OHNE Fegefeuerfantasie und OHNE Scheiterhaufen-Massenmorde] und trennt sich von den katholischen Massenmördern (S.212)
[siehe das Kapitel "Die Geburt des Fegefeuers" Link]
-- ab der Kirchenspaltung von 1056 bemühte sich die brutale Scheiterhaufen-Kirche in Rom, die FAKE-Evangelien vor die FAKE-Offenbarung zu setzen und so entstand das "Neue Fantasie-Testament", der auch als kirchlicher FANTASIE-"Kanon" bezeichnet wird - dabei fanden auch klare Abgrenzungen zum FAKE-Islam statt (S.212)
-- gleichzeitig fand im FAKE-Islam-Bereich ebenfalls eine "Aktion" statt, siehe die Bücher von Lüling 1974 und 1981 (S.212)
*Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an (2. Auflage Erlangen 1993)
**Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des Propheten Muhammad (Erlangen 1981)

Topper Zitat:

"Mit der Spaltung („Schisma“) der christlichen [Fantasie]-Kirche in eine byzantinische und eine römische im Jahre 1056 ist der echte Beginn der katholischen [Fantasie]-Kirche anzusetzen, wenn auch noch nicht in Rom, sondern vermutlich in Südfrankreich [Avignon], Paris und im Westgotenreich. Anschliessend an die [Fantasie]-Offenbarung und aufbauend auf die frühen [Fantasie]-Evangelienharmonien, wurde nun der [Fantasie]-Kanon (= „Massstab“, die Liste der als Gottes [Fantasie]-Wort angesehenen [Fantasie]- Bücher des Neuen [Fantasie]-Testamentes) aufgestellt und schrittweise abgegrenzt, wiederum parallel zur islamischen [Fantasie]-Entwicklung, die viel härter geführt wurde. Dort ging es bereits um die [Fantasie]-Festlegung des [Fantasie]-Korans als unerschaffen, von [Fantasie]-Ewigkeit an mit [dem Fantasie]-Gott vorhanden. Die damals im [Fantasie]-Islam laufende [Fantasie]-„Aktion“ will ich hier nicht untersuchen (ich verweise auf Lüling 1974* u. 1981).**"
*Buch von Günter Lüling: Über den Urqur'an (2. Auflage Erlangen 1993)
**Buch von Günter Lüling: Die Wiederentdeckung des Propheten Muhammad (Erlangen 1981)


10.1.6. Der [Fantasie]-Bibelwahn mit den vielen [Fantasie]-"Büchern"

10.1.6.A. Bibelwahn: Alle 3 1-Gott-Religionen entstanden in etwa gleichzeitig - Ordnung der FAKE-Bücher nach Grösse

-- die einzelnen Entwicklungsschritte der 3 "Buchreligionen" kann man analysieren und man sieht dann klar, sie entstanden gleichzeitig oder dicht hintereinander (S.212)
-- die grossen FAKE-Bücher kommen zuerst, die kleinen zuletzt (S.212)

Topper Zitat:

"Die gegenseitige Beeinflussung aller drei Buchreligionen lässt die zeitliche Nähe der einzelnen Entwicklungsschritte deutlich erkennen. Ähnlich wie das Misch-na (aber auch Weden und Palikanon) sind die Bücher des Neuen Testamentes jeweils innerhalb der Gruppen nach der Länge geordnet, die längsten Texte kommen zuerst; im Koran ist das mit grösster Strenge durchgeführt. Die Reihenfolge — und die Abweichung von diesem Muster — spielt demnach eine bedeutende Rolle.
In einigen frühen Manuskripten (12. und 13. Jahrhundert) folgt die Offenbarung direkt auf die Evangelien, was bezeugt, wie wichtig dieses Buch zu jenem Zeitpunkt noch war. Sogar in der ersten gedruckten Ausgabe des äthiopischen Neuen Testaments (Rom 1549) ist diese Stellung eingehalten, was für die Halsstarrigkeit der Kirche von Axum spricht (Metzger S. 277).*"
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments (Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993


10.1.6.B. Bibelwahn: Die Fake-Evangelien sind älter, die FAKE-Apostelgeschichte und die FAKE-Briefe jünger - Ägypten+Äthiopien mit mehr "Büchern"

-- die FAKE-Evangelien sind alt - die FAKE-Apostelgeschichte und die FAKE-Briefe sind jünger (S.213)
-- der FAKE-Jakobusbrief ist noch "stark judaisierend" (S.213)
-- in den FAKE-Paulusbriefen werden Diskussionen um die Dogmas der kath. Kirche im 13.Jh. unter den Kirchentheoretikern ("Scholastikern") ausgetragen (S.213)

Topper Zitat:

"[Die Fantasie]-Apostelgeschichte und [die Fantasie]-Briefe sind bedeutend jünger als die [Fantasie]-Evangelien. Der [Fantasie]-Jakobusbrief könnte den Anfang gemacht haben, er ist noch stark judaisierend. In den [Fantasie]-Paulusbriefen spiegeln sich die [Fantasie]-Streitigkeiten der katholischen Dogmatiker im 13. Jahrhundert, die Kämpfe der Scholastiker untereinander." (S.213)

-- die Jesus-Fantasie-Kirchen in Ägypten und Äthiopien tolerieren mehr FAKE-Bücher in ihrer FAKE-Bibel (S.213)

Topper Zitat :

"In Ägypten liegt der [Fantasie]-Kanon der [Fantasie]-Bibel selbst im 13. und 14. Jahrhundert noch nicht eindeutig fest. In Äthiopien ist es noch schwieriger, sichere Aussagen zu machen. Man benutzte dort 54 [Fantasie]-Bücher des Alten [Fantasie]-Testamentes und halb so viele, 27, des Neuen [Fantasie]-Testamentes, zusammen also 81 [Fantasie]-Bücher. In einigen [Fantasie]-Bibeln sind es jedoch sieben (oder auch acht) [Fantasie]-Bücher mehr. Da gehören [Fantasie]-Henoch und [Fantasie]-Jubiläen, [Fantasie]-Synodos und [Fantasie]-Klemensbriefe zur Heiligen [Fantasie]-Schrift. (Zum Vergleich: [Der Fantasie]-Josephus kannte nur 22 [Fantasie]-Bücher, der heutige [Fantasie]-Kanon hat 39 plus 27 = 66 [Fantasie]-Stück)." (S.213)

-- die äthiopische Chronologie ist anders und alle Konzilien, die den "einheitlichen Kanon" festlegen, haben viel später stattgefunden (S.213)

Topper Zitat:

"Die Verbindung zu diesen ältesten Zentren der [Fantasie]-Christenheit in Afrika ist ja auch früh abgerissen, darum zeigt die äthiopische [Fantasie]-Chronologie so völlig andere Daten. Zumindest soviel geht daraus hervor: Wenn der [Fantasie]-Bibelkanon im 2. oder 3. Jahrhundert oder wenig später schon festgelegen hätte, wie aus den [Fantasie]-Kirchenvätern herausgelesen wird, dann würden wohl alle christlichen [Fantasie]-Bibeln denselben aufweisen. Die Unterschiede deuten auf den späten Abfassungszeitraum hin." (S.213)


10.1.6.C. Das FAKE-NT mit einheitlichen Abkürzungen - scheinbar wurde das FAKE-NT in "einem Guss" von demselben Fälscher geschrieben

Topper Zitat:

"Und andererseits ist diese Abfassung in kurzer Zeit erfolgt: In den Handschriften des Neuen [Fantasie]-Testamentes gibt es eine standardisierte Übereinkunft für gebräuchliche Abkürzungen heiliger Namen ([Fantasie]-Gott, [Fantasie]-Jesus, [Fantasie]-Christus usw.), insgesamt 14, die in allen Abschriften dermassen gleichmässig eingehalten ist, dass eine einheitliche Vorlage und kurze Entstehungszeit angenommen werden muss (Metzger 1993, S. 284, Fussnote).*" (S.213)
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments (Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993


10.2. Die Thora [die Masoreten-Thora mit Pionier-Hebräisch - und die Samaritaner-Thora]

10.2.1. Die "Masoreten" schreiben zwischen 950 und 1000 in Tiberias die erste komplette Thora im Pionier-Hebräisch

-- eine jüdische Gruppe von Sprachanalytikern - die "Masoreten" - sollen die endgültige Thora geschrieben haben (S.214)
[-- MoSSad-Wikipedia meint: Die "Masoreten" sollen zwischen 780 und 930 in Tiberias (am See Genezareth [web02]) aus mündlichen Überlieferungen und aus Bibeltexten die Thora zusammengestellt haben, mit Vokalzeichen und mit Anmerkungen - über die Dichter und Fälscher "Masoreten" ist NICHTS bekannt, kein Name, kein Datum, nur Tiberias als Ort ist bekannt [web01]
[-- wenn Täter und Datum nicht bekannt sind, scheint auch jede Ortsangabe fraglich...]
-- es kann sein, dass die Arbeit in 50 Jahren beendet war - um das Jahr 1000 nach Fantasie-Jesus soll die Thora fertig gewesen sein - so wurde das "klassische Hebräisch" festgelegt, während in den jüdischen Gemeinden die lokalen Sprachen wie Aramäisch und Griechisch gesprochen wurden etc (S.214)
-- es soll auch Hebräisch in griechischer Schrift gegeben haben (S.214)

Topper Zitat:

"Blicken wir noch einmal auf den „Alten Kanon“ zurück. (Ich zitiere aus Hunger u.a., bes. Stegmüller, 1975.)*
* Buch von Herbert Hunger: Geschichte der Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis Verlag, Zürich 1961

Das heute [Jahr 2000] gültige jüdische „Alte [Fantasie]-Testament“ ([Fantasie]-Thora) wurde von den [Fantasie]-Masoreten im Orient geschaffen. Wann man dort mit der [Fantasie]-Arbeit begann, ist nicht ganz erkennbar, es soll Ansätze schon um 750 n.Chr. gegeben haben (S. 154). Fertig wurde der verbindliche Text um das Jahr 1000. Da bei diesen Datierungen im Orient zwischen jüdischer und byzantinischer Weltära oft 300 Jahre klaffen, schrumpft der Vorgang wahrscheinlich auf die letzten 50 Jahre vor 1000 n.Chr., was als Entwicklungszeit annehmbar ist. Auf diese Weise entstand das heute als klassisch angesehene Hebräisch. Es scheint sogar, dass vorher gar kein Hebräisch dieser Art gesprochen wurde, denn in den jüdischen Gemeinden des Orients sprach man entweder die allgemeine Sprache Aramäisch (wie die alten Israeliten) oder Griechisch. In den Exilgemeinden von Babylon bis Ägypten ist das fast selbstverständlich, aber auch in Palästina soll es so gewesen sein. Übergangsmässig gibt es auch Thora-Texte in griechischen Buchstaben mit „hebräischem“ Wortlaut. Währenddessen bildete sich die moderne hebräische Schrift aus." (S.214)


10.2.2. Pionier-Religionsbücher haben schon oft neue Sprachen festgelegt

-- Beispiele sind das Sanskrit für die Weden, das Gotische in der FAKE-Gotenbibel, das Slawische für die FAKE-Mission der Slawen, der "kodifizierte (FAKE)-Koran", die FAKE-Bibel von Byzanz unter Konstantin VII., die Bollandisten mit den FAKE-Heiligenlegenden (S.214) [und auch die FAKE-Luther-Bibel mit dem Lutherdeutsch]
-- alle Vorstufen werden dann vernichtet, damit man nur noch die neue Sprache lese - in weit abgelegenen Gemeinden sind die Vorstufen aber wahrscheinlich erhalten geblieben (S.214)

Topper Zitat:

"Wir kennen das ja, dass für ein Heiliges Buch eine neue Sprache und Schrift geschaffen werden: Panini „erfand“ („um 400 v.Ztr.“) das Sanskrit für die Weden, Wulfila „um 380“ das Gotisch für seine Bibel, Method und Kyrill „erfanden“ um 900 Slawisch für ihre Mission (Topper 1995)*.
* Artikel von Uwe Topper: Entstehung des Slawentums; In: Zeitensprünge VII (4), S.461-482; Gräfelfing 1995

Danach müssen immer alle Vorstufen verbrannt werden. »Um ihrem Text [mit der neuen Sprache] ausschliessliche Geltung zu verschaffen, haben sie alle älteren Handschriften zerstört.« (S. 154) Hier ist nur von unserem augenblicklichen Thema, den Masoreten und ihrem „Alten Kanon“, die Rede, aber vom Kalifen Osman, der [auf Neu-Arabisch] den Koran kodifizierte, oder Kaiser Konstantin VII. von Byzanz [mit einer Byzanz-Bibel im neuen Standard-Griechisch?] (10. Jahrhundert) und anderen wurde dasselbe gesagt. Man sammelte alle anderslautenden Schriften ein und verbrannte sie. [Mit den FAKE-Legenden wurden ebenso verfahren]: Auch die Bollandisten (die in der Renaissance die Heiligenschriften zusammenstellten [web03]) gingen noch so vor, als sie die [FAKE]-Heiligenlegenden neu ordneten. [Die Rabbiner haben wohl nicht so viele alte Texte zerstört]: Bei den in weiter Zerstreuung – von Marokko bis China – lebenden jüdischen Gemeinden dürfte eine derartige zentral geleitete Vernichtung der Texte allerdings schwer gewesen sein. Es gab vermutlich kaum Niederschriften (S.214) vor der masoretischen [Fantasie]-Thora. Als man Anfang des 18. Jahrhunderts in China ein angeblich vormasoretisches Manuskript der Thora fand, waren natürlich alle Theologen begeistert, bis festgestellt wurde, dass der Text genau der Amsterdamer Druckausgabe des 16. Jahrhunderts entsprach. Danach waren nur noch die absolut Gläubigen davon überzeugt, dass Gottes [Fantasie]-Wort vom Sinai bis Amsterdam unverändert die Jahrtausende überstanden hatte." (S.215)

-- die "Humanisten" geben dann eine neue Fantasie-Bibel auf Hebräisch heraus (S.215)

"Die hebräischen Bibeln der Humanisten gingen auf Texte des 13. und 14. Jahrhunderts zurück, die heute modernste und am weitesten zurückreichende hebräische Bibel (Kittel 1937)* bezieht auch Manuskripte des 10. Jahrhunderts mit ein." (S.215)
* Buch von R. Kittel: Biblia Hebraica; Stuttgart 1929-1937


10.3. Die Rollen von Qumran [versteckt in einer Höhle "aufgefunden" mit einem Fantasie-Gott - mit etwas Fantasie-Islam drin]

10.3.1. Thora-Texte vor den Masoreten

-- Geniza-Manuskripte - ähnlich sind die Schriftrollen von Qumran - beide sind aus dem 10. bis 12. Jh. (S.215)
-- die theologische Mafia definierte die Rollen von Qumran aber aus ideologischen Gründen ins 2. Jh. vor Fantasie-Jesus bis zum Jahr 70 (Tempelzerstörung) oder 135 [Aufstand] oder 614 mit der FAKE-Invasion der Perser (S.215)

Topper Zitat:

"Ob es [Fantasie]-Bibelhandschriften aus vormasoretischer Zeit gab, bleibt offen. Man erwähnt da gern die Geniza-Texte aus Kairo und die Schriftrollen von Qumran. Die Geniza-Manuskripte des Alten Testaments, die wirklich ausserordentlichen Wert besitzen, stammen nach allgemeiner Ansicht, der ich mich anschliesse, aus dem 10. bis 12. Jahrhundert (Hunger nennt auf S. 158 die Jahreszahlen 929-1121). Und die Schriftrollen von Qumran sind ihnen äusserst ähnlich (bis auf die fehlenden Vokalpunkte),  weshalb sie ihnen auch zeitlich nahestehen müssen. Für die Qumrantexte hat man sich allerdings durch eine katholische Übereinkunft auf die Zeit des 2. Jahrhunderts v. [Fantasie]-Chr. bis zur Zerstörung des Tempels von Jerusalem durch Titus, 70 n. [Fantasie]-Chr., geeinigt. Das wurde aus keiner archäologisch begründeten Aussage geschlossen, sondern nur durch Theologen vom Text-Inhalt abgeleitet. Gewiss ist die Zerstörung des Tempels in den Qumran-Texten ein wichtiges Thema, aber diese schriftlichen Zerstörungen von Jerusalem gab es mehrfach. Nach der von 70 fand eine weitere im Jahre 135 statt (einige Wissenschaftler legen die Grenze der Qumranrollen darum auf dieses Datum), und die eigentliche Zerstörung geschah erst „614“ durch die Perser, wodurch die Kreuzzüge ausgelöst wurden. Das kommt in die Nähe des Jahres 1000, wie ich im Kapitel »Der frühe Islam« erklären werde [Link]." (S.215)

[Also man kann annehmen, auch die Qumranrollen sind alle schön gefälscht].


10.3.2. Die Rollen von Qumran wurden in einer Höhle hingelegt

-- die Höhlen mit den Rollen von Qumran liegen NICHT neben einem Kloster, sondern neben einer "grossen Schmiede" (S.215-216)
-- die Rollen von Qumran sind ein Puzzle von Texten und Dichtern (S.216)
-- die Höhlen könnten ein Versteck der Rollen nach einer militärischen Niederlage gewesen sein (S.216)

Topper Zitat:

"Die Ruinen von Qumran in der Nähe der Höhlen, in denen die berühmten Schriftrollen gefunden wurden, lassen an ein wehrhaftes (S.215) Kloster denken, etwa wie ein islamisches Ribat (10./11. Jahrhundert) zur Ausbreitung des [Fantasie]-Glaubens. Dort gab es eine grosse Schmiede, aber keine Schreibstube oder Bibliothek. Der Zusammenhang dieser Ruinen mit den Rollen in den Höhlen ist an den Haaren herbeigezerrt. Diese Rollen sind auch ein kunterbuntes Gemisch verschiedenster Texte, von vielen Schreibern in ganz unterschiedlichen Schriftzügen hergestellt, [somit schlussfolgert Topper, dieser Fundort sei] eher also ein Versteck wichtiger Bücher nach einer militärischen Niederlage." (S.216)

-- die Rollen von Qumran enthalten auch islamische Elemente, Tochter heiratet Onkel ist nur im Fantasie-Islam erlaubt (S.216)
-- ein "Engel der Gerechtigkeit" und ein "Engel des Unrechts" sind typische Elemente des Islam (S.216)
-- wer der "Lügenpriester" sein soll, kann nur vermutet werden (S.216)

Topper Zitat:

"Wenn die Inhalte dieser Fragmente überhaupt Aufschluss geben, dann sollte man auch die zahlreichen Anklänge an den [Fantasie]-Koran berücksichtigen.  Als Beispiel nenne ich die Vision [Fantasie]-Amrams, des [Fantasie]-Vaters [vom Fantasie]-Aaron. [Der Fantasie]-Moses kommt darin nicht vor, dieser [Fantasie]-Text ist also nicht jüdisch. Aarons [Fantasie]-Schwester Mirjam heiratete den jüngeren [Fantasie]-Bruder ihres [Fantasie]-Vaters, Usiel, was weder nach mosaischem noch nach paulinischem Gesetz rechtens gewesen wäre, den Moslems dagegen erlaubt. Der [Fantasie]-Text stammt demnach aus dem islamischen Umkreis. Da wird auch ein [Fantasie]-Engel der Gerechtigkeit gegen einen [Fantasie]-Engel des Unrechts eingesetzt, das sind typische Ausdrücke des jungen [Fantasie]-Islams. Und der vielzitierte „Lügenpriester“ könnte auf [Fantasie]-Mohammed selbst bezogen sein." (S.216)


10.3.3. Die Bevölkerung der "Essener" - eine gemischte Stadt

-- die Theologen behaupten laufend, die Schriften von Qumran seien von den Essenern geschrieben worden (S.216)
-- Topper behauptet eine "Stadt des Bundes", der Verbindung wie "Messing" (60% Kupfer+40% Zink) (S.216)

Topper Zitat:

"In diesem Zusammenhang möchte ich den Damaskus-Begriff der Essener vertiefen. Diese berühmte „Stadt des Bundes“ (die die Theologen gern auf Qumran selbst beziehen möchten) hat einen „sprechenden“ Namen: D-Messi(n)g, „(Ort) der Mischung, der Verbindung, der Einheit der Gläubigen (wie berberisch A-Masigh)." (S.216)


10.3.4. Muslim-Daten mit Faktor Damaskus: Die Muslim-Omayaden-Kalifen erwarteten einen "Weltrichter" aus Damaskus

-- die Omayaden (Kalifen-Dynastie) behaupteten, aus Damaskus (Dimaschk) solle ein neuer "Weltrichter" kommen (S.216)

Topper Zitat:

"Dimaschk nannten die Omayaden (7. Jh.) ihre Hauptstadt in Syrien, denn sie glaubten, dass der Weltrichter von dort kommen werde." (S.216)


10.3.5. Muslim-Daten mit Faktor Damaskus: FAKE-Johannes von Damaskus berichtete als erster "Christ" vom FAKE-Islam

-- der FAKE-Johannes von Damaskus soll eine FAKE-Streitschrift geschrieben haben, angeblich im 7. Jh. geschrieben, aber real erst im 9.Jh. - mit über 700 Abschriften (S.216)
-- Topper meint, kombiniert mit den Daten der Omayaden-Kalifen kann die FAKE-Streitschrift nicht vor dem 10.Jh. geschrieben worden sein (S.216)

Topper Zitat
"Übrigens war der erste christliche Autor, der die neue Religion Arabiens erwähnt haben soll, ein gewisser Johannes von Damaskus (650-754), der als Mönch bei Jerusalem lebte und grossen Einfluss auf die Nachwelt ausübte. Seine Streitschrift ist in mehr als 700 Abschriften erhalten, allerdings keine vor dem 9. Jahrhundert. Die Verhältnisse (der Texte zueinander) sind, wie zu erwarten, äusserst kompliziert. Die Verlegung ihrer Entstehung ins 7. Jahrhundert ist bemerkenswert. Mir kommt es hier auf die Verbindung Essener-Omayaden-Johannes Damascenus an, die einen Zeitpunkt fordert, der nicht vor dem 10. Jahrhundert liegen kann. Die Erwähnungen dieser Stadt (S.216) hängen davon ab." (S.217)


10.3.6. WANN wurden die Rollen von Qumran komponiert?

-- Topper meint, die Qumranrollen seien parallel zur Edition des Islams entstanden, also knapp vor dem Werk der Masoreten mit der Thora auf Pionier-Hebräisch (S.217)
-- einige Teile der Qumranrollen sollen aber älter sein - die Abweichung von der Masoreten-Thora ist aber "sehr gering" (S.217)

Topper Zitat:

"Wenn diese Gedanken richtig sind, gehören die [Fantasie]-Qumranrollen eher zum Beginn des Islams und sind knapp vormasoretisch oder parallel zu diesen [Fantasie]-Texten entstanden. Zahlreiche [Fantasie]-Bruchstücke sollen älter sein. Ihre Abweichung vom masoretischen [Fantasie]-Text ist aber sehr gering, entsprechend ist der Zeitabstand gering." (S.217)


10.3.7. Topper sagt klar: Die Samaritaner-Thora wurde VOR der Masoreten-Thora geschrieben - Indikator Textentwicklung

-- neben der Masoreten-FANTASIE-Thora existiert auch eine Samariter-FANTASIE-Thora (S.217), die von der Samariter-Gemeinde auf Samaritisch verfasst wurde und die Basis des Samaritanismus darstellt, nur die ersten 5 FANTASIE-Bücher der hebräischen FANTASIE-Bibel umfasst und ca. 6000 Abweichungen zur Masoreten-FANTASIE-Thora aufweist - die Mainstream-Lehrmeinung behauptet, die Masoreten-FANTASIE-Thora war zuerst [web04]
-- die Samaritaner leben auf dem Berg Garazim bei Nablus und in Cholon bei Tel Aviv: "Heute gibt es etwa 840 Samaritaner (Stand 2022).[1] Sie leben im Dorf Kiryat Luza auf dem Berg Garizim bei Nablus im Westjordanland und in der israelischen Stadt Cholon bei Tel Aviv.[2]" [web05]
-- nun meint Topper, die Samaritaner-FANTASIE-Thora könnte VOR der Masoreten-FANTASIE-Thora existiert haben (S.217)

Topper Zitat:

"Nur die [Fantasie]-Samariter-Thora bietet einen relativ unabhängigen Wortlaut. Aber wann diese [Fantasie]-Handschrift abgefasst wurde, entzieht sich jeder Kenntnis. Ich sah das [Fantasie]-Prachtstück in Samaria-Sebaste (1960), bin aber nicht kompetent, um eine Datierung vorzuschlagen. Nach allem, was sich aus der weiteren Textentwicklung ablesen lässt, ergibt sich, dass die samaritanische [Fantasie]-Thora der Ursprung sein müsste und alle anderen die Nachfolger sind." (S.217)

-- die Moses-Fantasie-"Samaritaner" warten auf einen Fantasie-"Messias", das gefiel den Jesus-Fantasie-"Christen", den Fantasie-Moses-Juden aber waren sie nicht so sympathisch (S.217)
-- nun meint Topper, die Fantasie-Masoreten-Thora sei eine Trotzreaktion auf die Fantasie-Samaritaner-Thora gewesen (S.217)

Topper Zitat:

"Den [Jesus-Fantasie]-Christen waren die [Moses-Fantasie]-Samariter angenehm wegen ihres ähnlichen [Fantasie]-Messiasglaubens (was im [Jesus-Fantasie]-Evangelium vermerkt ist). Den [Moses-Fantasie]-Juden waren sie dagegen verhasst; sie nannten sie Guthäer (= Goten, im Sinne von „Barbaren“). Die Abfassung des masoretischen [Fantasie]-Textes ist vermutlich eine Trotzreaktion gegen die ältere samaritanische [Fantasie]-Vorlage." (S.217)


10.3.8. Übersetzungen der Fantasie-Thora

-- das Hebräisch der Fantasie-Masoreten-Thora wurde kaum gelehrt, also wurde die Moses-Fantasie-Thora in die Alltagssprachen übersetzt (S.217)

Topper Zitat:

"»Eine Übersetzung der [Jesus-Fantasie]-Bibel wurde notwendig, sobald die [Moses-Fantasie]-Juden das Hebräische nicht mehr verstanden.« (S. 159) Das ist die typische Ausdrucksweise romanhafter Geschichtsdarstellung. Richtig ist, dass die archaisierende semitische Sprache, die von einigen Priestern (Masoreten) geschaffen wurde, erst mühsam erlernt werden musste. Es sind uns sogar „Übersetzungen“ ins Aramäische, die Einheitssprache des semitischen Orients, in Bruchstücken (aus dem „3. Jahrhundert“) erhalten. Allerdings handelt es sich um Stücke, die nur inhaltlich mit der jüdischen [Moses-Fantasie]-Bibel vergleichbar sind, doch im Text recht frei schalten. Von Übersetzungen kann nicht die Rede sein." (S.217)


10.4. Septuaginta [die griechische Fantasie-Bibel mit 72 Fantasie-Männern aus Alexandria]

10.4.1. Da waren 72 Fantasie-Männer in Alexandria - sie schufen um 250 vor Fantasie-Jesus eine Fantasie-Bibel auf Griechisch "Septuaginta"

-- gemäss Legende sollen in Alexandria 72 Fantasie-Männer die Fantasie-Bibel [vom Hebräischen?] ins Griechische übersetzt haben und diese Fantasie-Septuaginta wurde ein Fantasie-"Standardwerk" für die FAKE-Antike (S.217)
-- die Fantasie-Septuaginta war aber nur bei den ERFUNDENEN Schriftstellern der FAKE-Antike bekannt (S.217-218)
-- jüdische Übersetzer sollen kaum daran beteiligt gewesen sein, aber das Moses-Fantasie-Judentum der FAKE-Antike soll die griechische Jesus-Fantasie-Bibel dann auch in Synagogen verwendet haben (S.218)

Topper Zitat:

"Seit die 72 [Fantasie]-Männer in Alexandria um 250 v.Ztr. die [Jesus-Fantasie]-Bibel ins Griechische übertrugen (Septuaginta = 70), wie die Legende es will, gibt es also dieses [Fantasie]-Standardwerk in der meistgelesenen Sprache der [FAKE]-Antike. Ausser den von den [Jesus-Fantasie]-Christen erfundenen [Fantasie]-Schriftstellern kannte niemand (S.217) diese Version. Und der Text ist eher eine freie [Fantasie]-Nacherzählung als eine Übersetzung. Es gibt leider nur christliche [Fantasie]-Manuskripte, die den Gebrauch für den [Jesus-Fantasie]-Gottesdienst auch klar erkennen lassen. Zwei winzige Bruchstücke mit jeweils 2 und 5 Kapiteln des 5. Buches [Fantasie]-Mose sollen auch als jüdisch anerkannt worden sein, aber das ist gar zu wenig.
Es besagt nur: »Diese (griechische) [Fantasie]-Übersetzung erlangte bei den [Moses-Fantasie]-Juden überraschend schnell grosses Ansehen und wurde die offizielle [Fantasie]-Bibel des hellenistischen [Moses-Fantasie]-Judentums, die auch in den [Moses-Fantasie]-Synagogen Verwendung fand.« (S. 161). Ach so!" (S.218)

[-- aber die Antike ist ja ERFUNDEN und das "alte Griechenland" ebenso - siehe auch Christoph Pfister: Die Matrix der alten Geschichte]
-- gemäss Topper war die FAKE-Septuaginta kaum jemals im Moses-Fantasie-Judentum im Gebrauch (S.218)

Topper Zitat:

"Danach aber geriet die [Fantasie]-Septuaginta »bei den [Moses-Fantasie]-Juden in Misskredit«, so »dass sich die [Moses-Fantasie]-Juden von der [Fantasie]-Septuaginta lösten«. (ebenda) Ich sehe so weit klar, dass diese [Fantasie]-Septuaginta nie in jüdischen [Moses-Fantasie]-Gemeinden erlaubt war und dass ihre Verwendung durch die [Jesus-Fantasie]-Christen den [Moses-Fantasie]-Juden ein Dorn im Auge war. Sonst hätten wir wohl eine grosse Anzahl [Fantasie]-Handschriften davon. Was jedoch ausgelöst sein könnte durch diese christliche Benützung der [Moses-Fantasie]-Thora, wäre eben die Herstellung des masoretischen Textes [mit einer eigenen, jüdischen Moses-Fantasie-Thora]." (S.218)


10.4.2. Die Septuaginta gab es NIE - auch von einem FAKE-Origenes nicht

-- ein gewisser FAKE-Origenes soll FAKE-Bibeln verfasst haben (S.218)
-- der FAKE-Origenes hat gemäss FAKE-MoSSad-Wikipedia die FAKE-Geburt im Jahr 185 in Alexandria, den FAKE-Tod 253 oder 254 in Tyros - als Beruf wird "frühchristlicher Bibelkommentator und Platoniker" angegeben und er soll beim FAKE-Rom-Kaiser ein Philologe und Philosoph gewesen sein [web06]
-- leider ist von der FAKE-Septuaginta des FAKE-Origines das Original "verlorengegangen" und nur FAKE-Bruchstücke in FAKE-"Kopien und Zitaten" vorhanden (S.218)

Topper Zitat:

"Vermutlich ist aber die [Fantasie]-Septuaginta auch erst nach 1000 entstanden als ein dem [Fantasie]-Origenes untergelegtes Werk. Dieser [Fantasie]-Mann soll im 3. Jahrhundert gelebt und eine [Fantasie]-Bibel in sechs Versionen (Hexapla) verfasst haben. Drei der griechischen [Fantasie]-Übersetzungen, die darin gestanden haben sollen, sind nirgendwo sonst belegt und heute unwichtig ([Fantasie]-Aquila, [Fantasie]-Symmachos und [Fantasie]-Theodotion). Die 5. Spalte, die [Fantasie]-Septuaginta, ist immer noch von Interesse. Es gab jedoch leider wieder nur ein einziges [Fantasie]-Exemplar dieser kostbaren [Fantasie]-Riesenschrift, und das ist auch verlorengegangen, nur in bruchstückhaften [Fantasie]-Kopien und [Fantasie]-Zitaten erhalten. Die [Fantasie]-Zitate schenke ich mir, und die [Fantasie]-Bruchstücke sind auch keinen zweiten Blick wert." (S.218)

-- die spätere katholische Brutalo-Kirche [mit Fegefeuer-Fantasie, Folter und Scheiterhaufen-Massenmord] stellt den FAKE-Origenes dann als nichtswürdigen Abweichler dar (S.218)

Topper Zitat:

"Die übrigen Schriften dieses berühmten Theologen, Origenes, der später von der katholischen Kirche unergründlicherweise als Ketzer verfemt wurde, sind erst aus dem 11.-13. Jahrhundert erhalten. Wir landen immer wieder in derselben Zeit, nach 1000 n.Chr." (S.218)

[Wenn die Kirche Geld braucht, organisiert sie einfach Diffamationskampagnen und Scheiterhaufen, um Leute systematisch auszurauben und zu enteignen. Christen sind einfach der schlimmste Abfall auf dem Planet].



10.5. Makkabäer - [Fantasie-Bücher mit einem Fantasie-Gott]

10.5.1. 4 Fantasie-Makkabäerbücher im Judentum

-- die FANTASIE-Makkabäerbücher sind ein FANTASIE-Zwischenglied, die im 2.Jh. vor Fantasie-Jesus einen "selbständigen israelischen [FANTASIE]-Staat" verherrlichen (S.219)
-- die Zeit von damals ist aber durch die FAKE-Thora bestimmt und man musste einfach alles glauben (S.219)
-- ein erstes FANTASIE-Buch - ein zweites FANTASIE-Buch "200 Jahre später" - noch "zwei weitere [FANTASIE]-Makkabäerbücher" (S.219)
-- im zweiten FAKE-Buch wird die FAKE-Ermordung einer FAKE-Mutter mit sieben FAKE-Söhnen [Code 7] beschrieben - diese Szene wird im vierten FAKE-Buch der Hauptinhalt und es wurde ein FANTASIE-Gedenktag am 1. August eingeführt - angeblich aber erst ca. im 12.Jh. (S.219)

Topper Zitat:

"Zwischen Altem und Neuem [Fantasie]-Testament liegen Welten, aber es gibt [Fantasie]-Scharnierstücke, zum Glück. Es sind die nur griechisch geschriebenen [Fantasie]-Apokryphen (= die Untergeschobenen), und die wichtigsten davon sind die [vier] [Fantasie]-Makkabäerbücher, weil sie so etwas wie historiographischen Anspruch haben, indem sie einen selbständigen israelischen [Fantasie]-Staat im 2. Jahrhundert v. [Fantasie]-Chr. verherrlichen. Nach der 900 Jahre früheren sagenhaften [FAKE]-Königszeit von [Fantasie]-David und [Fantasie]-Salomon, die man einfach glauben muss, gab es (bis 1948) als autonomen Staat [Fantasie]-Israel nur den der [FAKE]-Hasmonäer beziehungsweise [FAKE]-Makkabäer im 2. Jahrhundert v. [Fantasie]-Chr. Daher die Wichtigkeit dieses Schriftstücks.
Zum ersten [Fantasie]-Buch gesellte sich 200 Jahre später ein zweites, sagen die Forscher, und danach kamen noch zwei weitere [Fantasie]-Makkabäerbücher. Eine Episode des 2. [Fantasie]-Buches wurde zum Kernstück des 4. [Fantasie-Buchs], nämlich die [Fantasie]-Ermordung einer Mutter mit ihren sieben [Fantasie]-Söhnen [Code 7], die nun weiter ausgemalt wurde. Man feierte ihren [Fantasie]-Gedenktag am 1. August, und das war etwa im 12. Jahrhundert üblich, weder davor noch lange danach." (S.219)


10.5.2. Die Fantasie-Makkabäerbücher 3 und 4 im Fantasie-byzantinischen Christentum - der Druck des 4. Makkabäerbuchs in Mantua 1476

-- die byzantinische Jesus-Fantasie-Kirche soll die Fantasie-Makkabäerbücher 3 und 4 verwenden (S.219)
-- das vierte Makkabäerbuch soll einem Josephus zugeordnet worden sein, dann einem anderen usw. (S.219)

Topper Zitat:

"Auch die beiden letzten Bücher waren in den meisten Ostkirchen anerkannte Teile der Heiligen Schrift. Das 4. Buch der Makkabäer wurde fälschlich dem Römerfreund Josephus, Freigelassener des Römers Flavius, zugeschrieben, später aber lieber einem anderen Josephus, den man dann von Gorion abstammen liess. Dieser war zur selben Zeit wie der vorgenannte Josephus der Befehlshaber der jüdischen Truppen beim Kampf gegen den Römer Titus (also auf der Gegenseite) gewesen, als dieser 70 n. Chr. den Tempel von Jerusalem zerstörte. Vermutlich hat man aus dem Schreibstil geschlossen, dass es sich um zwei Personen handeln sollte. Der zweite hatte im 10. Jahrhundert in Italien eine romanhafte Fortsetzung der Altertümer des Josephus Flavius verfasst. Diese heisst heute unter Gebildeten natürlich „Pseudo-Josephus“." (S.219)

-- der erste Druck des 4. Fantasie-Makkabäerbuch kam 1476 in Mantua ist eine Mischung aus FAKE-Bibel, FAKE-Strabo, FAKE-Lukian und FAKE-Alexandersage [eine typisch "humanistische" Dichtung der Fälscher-Renaissance] (S.219)

Topper Zitat:

"Dieser [Fantasie]-Josephus schrieb jedenfalls in Latein, und sein 4. [Fantasie]-Makkabäerbuch ist eine [Fantasie]-Mischung aus [Fantasie]-Bibel, [Fantasie]-Strabo, [Fantasie]-Lukian und [Fantasie]-Alexandersage und wurde zuerst in Mantua 1476 gedruckt. Die anderen [Fantasie]-Apokryphen übergehe ich, denn sie sind noch wertloser, und komme nun endlich zum Neuen [Fantasie]-Testament." (S.219)



10.6. Evangelium [mit dem Fantasie-Jesus]

10.6.1. Die Fälscher des kr. Vatikans behaupten, das FAKE-NT war immer auf Griechisch - das Griechisch der FAKE-Septuaginta war ein Standard - Fassungen auf Aramäisch oder Hebräisch gab es angeblich NIE

-- das FAKE-NT mit dem Fantasie-Jesus soll von Anfang an auf Griechisch geschrieben worden sein (S.220)
[damit es zu FAKE-Griechenland und zum FAKE-Römischem Reich passt]
-- die Fälscher des kr. Vatikans behaupten, es KÖNNTE noch einen lateinischen Urtext des FAKE-NT geben (!) (S.220)
-- die ältesten Fälschungen sollen einige Papyri-Bruchstücke auf Griechisch sein (S.220)

Topper Zitat:

"Angeblich wurde das Neue [Fantasie]-Testament direkt in Griechisch abgefasst, einem späthellenistischen Griechisch, das damals die Koine (Verkehrssprache) des östlichen Mittelmeers war. Semitische [Fantasie]-Vorlagen (Aramäisch, Hebräisch, Arabisch etc. [web07]) gab es nicht. Das Griechisch der [Fantasie]-Septuaginta soll sogar den Ton angegeben haben. Dennoch ist eine lateinische [Fantasie]-Urfassung wissenschaftlicherseits nicht auszuschliessen. Zwar sind die ältesten [Fantasie]-Fragmente einige Papyri-Bruchstücke in Griechisch, aus dem „2.-7. Jahrhundert“, und der älteste [Fantasie]-Papyrus stammt sogar von „120 n.Chr.“, bringt jedoch nur 14 [Fantasie]-Zeilen aus dem [Fantasie]-Johannes-Evangelium, und das ist sehr wenig." (S.220)


10.6.2. Die neue Handschriftenkunde bestimmt das Alter von Abschriften und Urkunden

-- die Analyse sagt klar, dass das Fantasie-Evangelium des Johannes das älteste sein müsste (S.220)
-- die neue Forschung der "Handschriftenkunde" kann mit dem Vergleich von Handschriften das Zeitalter der Fälschung genau festlegen - da haben die alten Vatikan-Fälscher KEINE CHANCE MEHR (S.220)

Topper Zitat:

"Das [die 14 Zeilen auf dem FAKE-Johannes-Evangelium] reicht nicht einmal zu dem Beweis, dass entgegen aller katholischen Lehre und übereinstimmend mit den Erkenntnissen der Ketzer das Johannes-Evangelium das älteste wäre. Man müsste nämlich erst einmal fragen, an welchen Kriterien diese Altersbestimmungen vorgenommen wurden. Genaugenommen sind sie Studiensache, das heisst, sie liegen im Amtsbereich der Handschriftenkunde. Man hat da seit langer Zeit eine Entwicklung der Schriftarten aufgestellt und ordnet nun alle Texte entsprechend ein. Wie diese Voraussetzung ohne tatsächlich datierte Schriftstücke abgelaufen ist, gehört der Vergangenheit an. Seit sie sich festigte, bildet sie einen Massstab, den niemand mehr stürzen kann, der zur Zunft gehört. Es handelt sich also um ein Axiom (ein Grundsatz, der keines Beweises bedarf [web08]). Diese Zeitenfolge der Handschriften wurde vom Inhalt her erschlossen, wie man es ja auch heute noch bei den Qumranrollen macht, denn einen zweiten Anhaltspunkt haben wir nicht. Und damit hat sich die Schlange wieder einmal zum Kreis gerollt." (S.220)


10.6.3. Bibelbücher "gefunden": "Kodex vom Sinai" 1844 - alles gefälscht

-- im Jahre 1844 "entdeckte" ein Konstantin von Tischendorf im Katharinenkloster (auf der Sinai-Halbinsel, S.224-225) einen FANTASIE-"Kodex vom Sinai", eine griechische Fantasie-Bibel (S.221)
-- zusätzlich fand man noch zwei Fantasie-Apokryphen: ein Fantasie-Barnabasbrief und einen Fantasie-Hirten des Hermas (S.221)
-- der Fantasie-"Kodex vom Sinai" soll aus dem 4. Jahrhundert stammen, wurde in Leipzig, dann in Petersburg ausgestellt, dann für eine hohe Summe nach London verkauft (S.221)


Topper Zitat:

"Dann gibt es die „Vollbibeln“ auf Pergament, die man bis vor wenigen Generationen für die einzigen Textzeugen hielt. Diese Kodizes, wie man sie nennt, fangen schon „mit dem 4. Jahrhundert“ an, vor allem drei Manuskripte sind uns erhalten. Ich will sie kurz beschreiben. Der älteste ist der Kodex vom Sinai, den einer der Schöpfer des modernen Bibeltextes (1869-1872), Konstantin von Tischendorf, 1844 im Katharinenkloster [Sinai-Halbinsel] entdeckte. Das Prachtstück kam erst nach Leipzig und dann nach Petersburg und wurde später für eine irrsinnige (S.220) Summe nach London verkauft. Vielleicht hatten die Petersburger den Schwindel gemerkt. Die Londoner geben ihn verständlicherweise bis heute nicht zu. Der Kodex enthält das Alte und Neue Testament in Griechisch, fast lückenlos und in der heutigen Anordnung, ausserdem noch als besonderes Kennzeichen seiner Altertümlichkeit den Barnabasbrief und den Hirten des Hermas, beide recht unschädliche Apokryphen, die man vielleicht um 1840 einzugemeinden dachte, was nicht gelang." (S.221)


10.6.4. Bibelbücher "gefunden": Der Fantasie-Hirte von Hermas

-- das Fantasiebuch vom Hirten von Hermas soll gemäss FAKE-Origenes vom FAKE-Bruder des FAKE-Papstes Pius I. geschrieben worden sein (S.221)

Topper Zitat:

"Zum [Fantasie]-Hirten von Hermas eine kleine Zwischenbemerkung. Es soll zahlreiche [Fantasie]-Manuskripte, »vom 2. Jahrhundert an« (Metzger, S. 70)* davon geben.
*Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments (Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993

Das [Fantasie]-Buch sei vom [Fantasie]-Bruder des [Fantasie]-Papstes Pius I. um 140 in Rom geschrieben, der den [Fantasie]-Paulus (siehe [Fantasie]-Römerbrief 16, 14) noch gekannt haben soll, wie [der Fantasie]-Origenes annimmt, der eine Generation später gelebt hätte. Wie konnte er sich da um ein ganzes Jahrhundert irren? Bei der stürmischen Entwicklung, die die [Fantasie]-Kirche damals durchmachte, müsste dem gebildeten [Fantasie]-Origenes der Sprung über 100 Jahre doch aufgefallen sein! Erst in viel späterer Zeit können derartige Fehler entstehen." (S.221)


10.6.5. Bibelbücher "gefunden": Der "FAKE vatikanische FAKE-Kodex" aus dem 4. Jh. nach dem FAKE-Jesus

-- im kr. Gay-Drogen-Vatikan liegt angeblich seit 1475 ein FAKE-Kodex der Fantasie-Bibel aus dem 4.Jh. - ohne Beschreibung, wo der Kodex vorher war - Vorgeschichte unbekannt (!) (S.221)
-- es fehlt aber die FAKE-Offenbarung des FAKE-Johannes (S.221)

Topper Zitat:

"Dann haben wir den vatikanischen [FAKE]-Kodex [der Fantasie-Bibel] aus derselben Zeit („4.Jahrhundert“), der in der römischen Kurie [im kr. Vatikan in Rom] seit 1475 liegt. Wie er dorthin kam, bleibt ein Geheimnis. In ihm fehlt nur die [FAKE]-Offenbarung des [FAKE]-Johannes. Viel älter als 1475 wird er nicht sein." (S.221)


10.6.6. Bibelbücher "gefunden": Der "Alexandrinische Kodex" von 1098

-- eine Fantasie-Bibel soll schon seit 1098 in Alexandria aufbewahrt worden sein, er "Alexandrinische Kodex" - seit 1751 wird er in London aufbewahrt (S.221)
-- das Autorendatum 1100 ist gut möglich (S.221)

Topper Zitat:

"Der Alexandrinische [FAKE]-Kodex befand sich allerdings schon seit 1098 in Alexandria, wenn man den Bibliothekseintragungen trauen darf. Es gibt keinen Grund, ihn jünger zu machen, obgleich er erst 1751 nach London kam. Er könnte wirklich um 1100 geschrieben sein." (S.221)


10.6.7. Diese 3 "gefundenen" Bibel-Fantasien wurden NIE kopiert - und weitere "Handschriften", angeblich aus dem 5.Jh.

-- diese drei FAKE-Bibeln sind "Mustervorlagen" für den kr. Fälscher-Vatikan: 1) [Fantasie]-"Kodex vom Sinai", 2) [Fantasie]- "Vatikanischer Kodex" und 3) [Fantasie]-"Alexandrinischer Kodex" (S.221)
-- sie sind offensichtlich nie kopiert worden bzw. es sind KEINE ebensolchen Abschriften mit den Fehlern aus diesen Kodexen irgendwo auffindbar (S.221)
-- es existieren 2 weitere [Fantasie]-"Handschriften" aus dem "5. Jh.", davon ist der [Fantasie]-"Kodex des Ephraim" erwähnenswert, heute liegt er in Paris (Stand 2000), wobei die Lederblätter für einige Texte des FAKE-Syrers Ephraim benutzt wurden, also abgewaschen und neu beschrieben wurden (S.221)

Topper Zitat:

"Ausser diesen drei [FANTASIE]-Mustervorlagen, die nie kopiert wurden (soviel lässt sich feststellen an den Fehlern, die in den Abschriften wiederkehren müssten), gibt es noch zwei [FANTASIE]-Handschriften des „5. Jahrhunderts“, die beide arg verdächtig sind. Ich erwähne nur den besseren, den [FANTASIE]-Kodex des Ephraim, der heute in Paris liegt (veröffentlicht von Tischendorf 1843). Die Lederblätter mit der [FANTASIE]-Heiligen Schrift („5. Jahrhundert“) wurden im 12. Jahrhundert abgewaschen (sic!) und mit einigen Texten des [FANTASIE]-Syrers Ephraim (gestorben „373“) beschrieben, wodurch viele Blätter verlorengingen. Da erübrigt sich jeder Kommentar." (S.221)


10.7. Evangelienharmonie [das Einheits-FAKE-Evangelium vom FAKE-Tatian mit Kommentar eines FAKE-Ephraim und weitere Evangelienharmonien, BEVOR 4 verschiedene FAKE-Evangelien installiert wurden]

10.7.1. Evengelienharmonie=Einheitsevangelium ("Diatessaron") - ein Fälscher ERFINDET einen Tatian als FAKE-Autor und einen Ephraim als FAKE-Kommentator - angebliche Verbreitung durch den FAKE-Tatian in Kleinasien von Syrien bis Irak - die FAKE-Kirche lässt alles einsammeln+verbieten

-- Topper meint, irgendjemand habe ein UR-Evangelium (die "Evangelienharmonie") geschrieben, mit all den FAKE-Taten und FAKE-Sprüchen des Fantasie-Jesus in einem "harmonischen, ungeteilten Ablauf" (S. 222)
-- und dann habe ein Fälscher (vielleicht derselbe?) noch einen Kommentar zur FAKE-"Evangelienharmonie" geschrieben und behauptet seither, der FAKE-Ephraim habe den FAKE-Kommentar ins Armenische übersetzt (S.222)
-- diese FAKE-"Evangelienharmonie" soll das "wahre FAKE-Evangelium" sein - auch "Diatessaron" genannt - und von einem FAKE-Tatian geschrieben worden sein (S.222)
-- der FAKE-Tatian war aber nicht der einzige, sondern es gab viele Leute, die in ihrem Jesus-Wahn so ein FAKE-"Einheitsevangelium" fabriziert haben [web09]
-- die MoSSad-Wikipedia sagt: Dem FAKE-Tatian (lat. "Tatianus") wird kein Geburtsdatum, aber eine FAKE-Herkunft mit Ost-Syrien zugeordnet, deswegen "Tatian der Assyrer", dann ein FAKE-Tod 170 zugeordnet [web10] - [dabei soll er aber 172 nach Syrien zurückgereist sein und dort die "Evangelienharmonie" verbreitet haben - das geht also nicht auf]:

Topper Zitat:

"Dieser [Fantasie]-Ephraim wurde durch seinen ins Armenische übersetzten Kommentar zur [Fantasie]-Evangelienharmonie bekannt, und hier fängt die Geschichte an, spannend zu werden. Zuerst gab es nämlich gar nicht vier [Fantasie]-Evangelien, auch nicht zwanzig, sondern nur einen [Fantasie]-Text, der viele Aussprüche [Fantasie]-Jesu und [Fantasie]-Beschreibungen seiner Taten vereinigte. Diesen [Fantasie]-Text nennt man [Fantasie]-Evangelienharmonie, weil er im Gegensatz zu den späteren vier [Fantasie]-Evangelien noch einen harmonischen ungeteilten [Fantasie]-Ablauf darstellt. Ein gewisser [Fantasie]-Tatian soll der erste [Fantasie]-Autor dieses wahren [Fantasie]-Evangeliums gewesen sein, und wie sein [Fantasie]-Name und die wenigen erhaltenen [Fantasie]-Reste nahelegen, war es in Latein geschrieben." (S.222)


-- der FAKE-Tatian soll aus dem Osten Syriens nach Rom gereist sein, dort vom FAKE-Märtyrer Justiz zum FAKE-Christentum bekehrt worden sein, im Jahre 172 nach Syrien zurückgekehrt sein und soll dann die "gnostische Sekte der Enkratiten" gegründet haben, wofür er die "Evangelienharmonie" schrieb, indem er die bereits bestehenden vier FAKE-Evangelien "zusammenfasste" (S.222)
-- die Jesus-Fantasie-Kirche soll schlussendlich dagegen gewesen sein, soll u.a. im Euphratgebiet über 200 Handschriften eingesammelt haben und im Jahre 453 alles vernichtet haben [Bücherverbrennung] - somit konnte die "Evangelienharmonie" eines Fantasie-Jesus ca. 280 Jahre lang die Köpfe in Kleinasien manipulieren (S.222)

Topper Zitat:

"Die herumgebaute [Fantasie]-Legende sei kurz erwähnt: Der [Fantasie]-Ostsyrer Tatian sei in Rom durch [Fantasie]-Justin, den [Fantasie]-Märtyrer, zum [Fantasie]-Christentum bekehrt worden. Er kehrte dann im Jahre 172 nach Syrien zurück und gründete dort völlig unlogischerweise die gnostische [Fantasie]-Sekte der [Fantasie]-Enkratiten. Für diese schuf er seine [Fantasie]-Evangelienharmonie, indem er die damals angeblich schon existierenden vier [Fantasie]-Evangelien zu einem einzigen zusammenfasste. Nachdem die [Jesus-Fantasie]-Kirche sich dagegenstellte, sammelte sie alle [Fantasie]-Handschriften ein (über 200 allein im Euphratgebiet im Jahre 453) und vernichtete sie. Zwischen [Fantasie]-Abfassung und [Fantasie]-Beginn der [Fantasie]-Vernichtungsaktion liegen demnach fast drei [Fantasie]- Jahrhunderte. In dieser Zeit hatte sich das [Fantasie]-Diatessaron, wie man das Buch nannte, im gesamten christlichen Bereich ausgebreitet, denn noch tausend [Fantasie]-Jahre später gibt es in fast allen Kultursprachen Übersetzungen davon. Soweit die [Fantasie]-Legende, die auch von modernen [Jesus-Fantasie]-Theologen weiter ausgebaut wird." (S.222)

[Die 1000 Jahre sind ERFUNDEN mit dem Zeitensprung des Gregorianischen Kalenders mit dem Trick "J" - "I" - "1"].

-- die Jesus-Fantasie wurde in Kleinasien angeblich ausschliesslich durch das FAKE-Einheitsevangelium von FAKE-Tatian verbreitet, in syrischer Übersetzung [Aramäisch oder Armenisch] - aber Abschriften gibt es KEINE mehr - komisch? Aber es existieren Übersetzungen auf Lateinisch und Syrisch (Armenisch) (S.222)
-- manche Analysten meinen, das Original des FAKE-Einheitsevangeliums sei auf Latein gewesen (S.111)

Topper Zitat:

"Die [FAKE]-Evangelienharmonie des [FAKE]-Tatian sei auch in syrischer [FAKE]-Übersetzung bis zum 5. Jahrhundert in allen christlichen [FAKE]-Gottesdiensten  des Orients ausschliesslich (S. 184) in Gebrauch gewesen, das heisst, andere christliche [FAKE]-Texte waren gar nicht gottesdienstfähig. Leider gibt es keine Abschrift mehr.
Es gibt lateinische und syrische (eigentlich armenische) [FAKE]-Übersetzungen, die älter sind als das nicht erhaltene griechische [FAKE]-Beweisstück, aber das sind allesamt sehr späte [FAKE]-Blätter. Und es gibt auch [Jesus-Fantasie]-Gelehrte, die vernünftigerweise behaupten, das [FAKE]-Original sei ohnehin in Latein abgefasst gewesen." (S.222)


10.7.2. Der "Kodex von Fulda": Synopse (Zusammenfassung der ersten 3 FAKE-Evangelien) mit Kapitelangaben = Renaissance-Fälschung

Topper Zitat:

"[Jesus-Fantasie]-Theologen fanden nämlich heraus, dass ein gewisser [Fantasie]-Victor von Capua 544 ein solches [Fantasie]-Tatian-Exemplar gekannt und in seinen berühmten [Fantasie]-Bibelkodex integriert hat. Dieser [Fantasie]-Kodex gehörte später dem nicht weniger berühmten [Fantasie]-Missionar aller Deutschen, [Fantasie]-Bonifatius, und befindet sich heute in Fulda. Leider hat Victor im letzten Moment den tatianischen Text der [Fantasie]-Evangelienharmonie durch den [Fantasie]-Vulgatatext ersetzt. Und so haben wir ihn eben doch nicht, denn der [Fantasie]-Kodex von Fulda bringt eine [Fantasie]-Synopse, das ist eine nachträgliche Zusammenfassung der ersten drei [Fantasie]-Evangelien mit genauen Kapitelangaben, [und damit fällt auch dieser Kodex]: also wohl erst in der Renaissance geschrieben." (S.223)


10.7.3. "Evangelienharmonien" auf Althochdeutsch

-- ein Otfried von Weissenburg (heute Wissembourg im Nord-Elsass, FAKE-Geburt um 790, FAKE-Tod 875 [web11]) soll ein Gedicht "Krist" als "Evangelienharmonie" geschrieben haben - ohne Datum - das erst 1831 von E.G. Graff herausgegeben wurde, Verlag "Gebrüder Bornträger", Königsberg 1831 (S.223, [web11])
-- die Daten der MoSSad-Wikipedia: "E.G. Graff: Krist. Das älteste von Otfrid im neunten Jahrhundert verfaßte, hochdeutsche Gedicht, nach den drei gleichzeitigen zu Wien, München und Heidelberg befindlichen Handschriften kritisch herausgegeben. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1831." [web11]

-- irgendein Autor ohne Name soll ein in Sachsen ebenfalls eine "Evangelienharmonie", aber kunstvoll in Stabreimen geschrieben haben - seit 1830 wird das Werk von Johann Andreas Schmeller (Sprachforscher und Germanist in Bayern [web13]) "Heliand" genannt - ein "Grossepos" mit der Nacherzählung der FAKE-Taten des Fantasie-Jesus (S.223, web12]
-- die Daten der MoSSad-Wikipedia: Das Werk "Heliand ist ein frühmittelalterliches altsächsisches Großepos. In fast sechstausend (5983) stabreimenden Langzeilen wird das Leben Jesu Christi in der Form einer Evangelienharmonie nacherzählt. Den Titel Heliand erhielt das Werk von Johann Andreas Schmeller, der 1830 die erste wissenschaftliche Textausgabe veröffentlichte. Das Wort Heliand kommt im Text mehrfach vor (z. B. Vers 266) und wird als altniederdeutsche Lehnübertragung von lateinisch salvator („Erlöser“, „Heiland“) gewertet." [web12]

Topper über diese beiden komischen Evangelienharmonien aus dem deutschen Sprachraum:

"Es gibt aber doch echte Evangelienharmonien [wirklich?], und zwar ausgerechnet bei uns, nämlich in Althochdeutsch: Da ist der Krist [ein Gedicht "Krist"] des Otfried von Weissenburg und der Heliand, beide im „9. Jahrhundert“ unter der Aufsicht des grossen Lehrers Hrabanus geschrieben. Der Heliand sei durch Ludwig den Frommen 830 angeregt worden, wie die nachträglich zugefügte lateinische Vorrede besagt; er sei in altsächsischer Mundart mit Anklängen an angelsächsische Epen abgefasst. Der Krist des Otfried aus dem Elsass sei erst 863-871 vollendet worden, und zwar in oberrheinisch-fränkischer Mundart, erstmals mit Endreim (!). Das Original von der Hand Otfrieds selbst liegt heute in Wien, eine kaum jüngere Abschrift in Heidelberg. Die Illustrationen des Originals: Sonne und Mond mit Tüchern zwecks Verdunkelung, dazu Blut, das aus den Fusswunden in einen Kelch fliesst, und das INRI über dem Kreuz, dessen Wortlaut nicht in den vorgegebenen Zeitraum passt, stehen dem Relief der Externsteine (Steinsäulen im Teutoburger Wald [web16])  sehr nahe, nämlich dem oberen christianisierten Teil, während darunter der heidnische Kult mit Drache noch schwach erkennbar ist (s. Abb. S. 192). So sage ich mir, dass auch der Krist mehrere Jahrhunderte später (als behauptet) geschrieben und gemalt sein muss, vielleicht immer noch etwa gleichzeitig mit den lateinischen und orientalischen Fassungen. Das wäre im 13. Jahrhundert; da gibt es verschiedene italienische Evangelienharmonien, auch englische, sogar arabische und persische. An ihnen erkennt man den dogmatischen Streit um die zeitliche Begrenzung – ein oder mehrere Jahre – der Wirksamkeit Jesu." (S.222)

FAKE-Jesus: FAKE-Kreuzabnahme
FAKE-Jesus: FAKE-Kreuzabnahme [kap9 foto13]

Zu Seite 223: Das Relief der Kreuzabnahme an den Externsteinen. Die Irminsul ist gebrochen. Im unteren Teil erkennt man noch schwach eine heidnische Drachenszene. (Foto: U. Topper) (S.192)


10.7.4. DIE FRAGE: WIESO hat die kr. kath. Fegefeuer-Scheiterhaufen-Kirche 4 verschiedene FAKE-"Evangelien" installiert? - die Erklärung des FAKE-I

Der kriminelle Vatikan verarscht die "Christen" systematisch:
-- die Verarschung durch mehrere Fantasie-Texte, die leicht voneinander abweichen, fasziniert die Massen mehr, das hat schon das Moses-Fantasie-Judentum mit doppelten Mose-Büchern, Richter-Könige-Büchern und Makkabäerbüchern so gemacht - alles Fantasie (S.224)
-- durch die kleinen Abweichungen werden sinnlos lange Fantasie-Diskussionen provoziert und erscheint der Masse ein Vorgang wahrscheinlicher (S.224)

Topper Zitat:

"Interessant bleibt die Frage, warum in der Kirche schliesslich vier – stellenweise sich arg widersprechende – Evangelien eingeführt wurden, nachdem die Einfach-Fassungen doch schon so gut verbreitet (S.223) waren. Die Technik der widersprüchlichen Mehrfachbeschreibung eines Vorgangs war schon im Alten Testament erfolgreich durchprobiert worden (doppelte Mose-Bücher, Richter-Könige, Makkabäer)." (S.224)

"Da gibt es zwei- und dreifache [Fantasie]-Berichte desselben „geschichtlichen“ Vorgangs, und gerade durch die Verschiedenheit wird der [Fantasie]-Inhalt wahrscheinlicher. Ein einziges [Fantasie]-Zeugnis darf keine Fehler enthalten, schon gar nicht, wenn es das [Fantasie]-Wort [des Fantasie]-Gottes sein soll; aber mehrere [Fantasie]-Niederschriften können durchaus voneinander abweichen, ohne verdächtig zu sein. Sie bestätigen sich grösstenteils gegenseitig und lassen verschiedene [Fantasie]-Auslegungen zu, was in jeder Hinsicht vorteilhaft ist." (S.224)

-- ein FAKE-"Kirchenvater" Irenäus von Lyon (mit FAKE-Tod-Datum 202 [web14]) erklärte auf Latein, wieso es 4 FAKE-Evangelien gibt [eigentlich gibt es noch einige mehr als nur 4, aber hier wird die Zahl "4" erklärt]: Der FAKE-Hesekiel (I,10) und die FAKE-Offenbarung (IV,7) geben immer "4 Tiere" an, und die FAKE-Evangelisten werden mit 4 Köpfen dargestellt: 3 Tierköpfe und 1 Menschenkopf (S.224)
[-- real ist NICHTS davon, es ist alles ERFINDUNG] und die FAKE-Bibel wurde erst im 12. Jh. geschrieben (S.224)
-- die Behauptung, die 4 FAKE-Evangelien seien an 4 verschiedenen Orten von 4 FAKE-Evangelisten geschrieben worden, wird vom FAKE-Irenäus nicht angeführt (S.224)

Topper Zitat:

"Warum man nun ausgerechnet vier Evangelien schuf, wo doch eine recht grosse Auswahl bestand, hat uns Irenäus („gest. 202“ in Südfrankreich; nur lateinisch erhalten) erklärt: Die vier [FAKE]-Tiere des [FAKE]-Hesekiel (I,10) und der [FAKE]-Offenbarung (IV,7) gaben den Anlass. Darum werden die [4 FAKE]-Evangelisten (schon ab 12. Jahrhundert?) ebenfalls mit drei [FAKE]-Tierköpfen und einem [FAKE]-Menschenkopf dargestellt. Historische Gründe für die vier [FANTASIE]- Evangelien, etwa die naheliegende und heute allgemein geglaubte Behauptung, diese wären an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeitpunkten entstanden und dort jeweils zuerst anerkannt worden, kennt Irenäus noch nicht. Ihm kommt es nicht auf geschichtliche Begründung an, sondern auf den theologischen Sinn, der in der Schaffung der vier Evangelien gesehen werden muss, nämlich der Bezug auf die [FAKE]-Offenbarung des Johannes." (S.224)

[Das Prinzip heisst: Variationen provozieren Diskussionen, so dass die Masse sich in Diskussionen verliert und das Wesentliche im Leben nicht mehr sieht: Mutter Erde - und es waren immer Götter].



10.8.1. Im Orient [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Kleinasien]

10.8.1.A. Übersetzungen auf Aramäisch sind komischerweise NICHT vorhanden - Übersetzungen auf Syrisch

-- eine Fantasie-Bibel auf Aramäisch gab es nie [bzw. hat nicht überlebt - eine Bücherverbrennung durch den Islam nach den Kreuzzügen ist nicht unwahrscheinlich]
-- FAKE-Bibeln aus Syrien sind 1) die Alte Syrische aus dem Katharinenkloster vom Sinai, die aber Elemente der Evangelienharmonie enthält, also eher aus dem 12.Jh. ist (S.224-225)
-- die zweite FAKE-Bibel aus Syrien ist die "Peschitta" aus dem 12.Jh samt FAKE-Offenbarung des Johannes (S.225)

Topper Zitat:

"Obgleich natürlich alle ersten Christen Aramäisch gesprochen haben müssten, gab es doch nie eine aramäische Heilige Schrift dieses [Jesus-Fantasie]-Christentums. Seltsam. Aramäisch war durchaus eine weitverbreitete Literatursprache. [Bücherverbrennung durch den Islam nach den Kreuzzügen scheint  nicht unwahrscheinlich - der Ur-Koran ist auf Aramäisch].

Zu untersuchen wären nun einige orientalische Übersetzungen des Neuen Testaments, denn sie könnten ja einen „Punkt von ausserhalb“ bieten, einen Angriffspunkt, der die hier vertretenen Behauptungen aus den Angeln heben könnte.

Da gibt es die Alte Syrische [Fantasie-Bibel], erhalten in zwei Handschriften, von denen eine als Palimpsest (Überschreibung) aus dem bekannten Katharinenkloster (S.224) vom Sinai sofort ausscheidet. Dass man dort Zeit hatte, dergleichen herzustellen, ist fraglos. Die beiden [Fantasie]-Manuskripte wurden zunächst „um 150“ datiert, sind aber heute eher „bei 300“ eingereiht, und das dürfte ebenso willkürlich sein wie die erste Datierung. Sie enthalten noch Anklänge an die [Fantasie]-Evangelienharmonie, liegen also nahe beim 12. Jahrhundert.

Die [Fantasie]-Peschitta ist die offizielle syrische [Fantasie]-Bibel, der nur vier katholische [Fantasie]-Briefe fehlten. Letztere hat ein gewisser Philoxenos in eigener Übersetzung aus dem Griechischen nachgetragen. Die älteste Handschrift stammt aus dem 12. Jahrhundert und enthält auch schon die [Fantasie]-Offenbarung des [Fantasie]-Johannes. Der Vorgang der [Fantasie]-Kanonbildung ist hier direkt ablesbar [und so verloren sie Jahre und Jahrzehnte mit ihren Fantasien]." (S.225)


-- es soll laufend Übersetzungen ins Syrische gegeben haben (S.225)

Topper Zitat:

"Und die anderen Übersetzungen?
»In Palästina, das im 5. Jh. fast ganz christlich geworden war, war das Griechische die Kirchensprache. Da aber viele Christen diese Sprache nicht verstanden, wurden (laut Aetheria und Euseb) Schriftlesung und Predigt beim Gottesdienst ins Syrische übersetzt.« (bei Hunger, S. 186) Da waren wohl Simultanübersetzer zugange; was wir von Euseb zu halten haben, wurde schon erörtert.
Übersetzungen in das besondere palästinensische Syrisch liegen uns in drei Auszügen vor, die im 11. und 12. Jahrhundert angefertigt wurden. Sie lassen nach Ansicht der Fachleute sogar noch die Evangelienharmonie als Grundlage erkennen. (S.225)


10.8.1.B. Übersetzungen auf Armenisch

-- und es soll auch Übersetzungen ins Armenische gegeben haben - und es soll auch eine "syrische Evangelienharmonie" in armenischen Kirchen gegeben haben wobei die FAKE-Offenbarung erst im 12.Jh. in den FAKE-Kanon aufgenommen worden sein soll (S.225)

Topper Zitat:

"Nehmen wir die armenischen Übersetzungen aufs Korn. Die älteste Handschrift ist keine Evangelienharmonie, sondern eine Abschrift mit 4 Evangelien aus dem Jahre 887. Da die armenischen Datierungen nicht fehlerlos an unseren geeicht sind, ist es geraten, stets 38 bis 44 Jahre dazuzuzählen (Beginn des Julianischen Kalenders vor Ztr.). Das bringt uns gegen 930. Dass damals schon vier getrennte Evangelien existiert haben sollen, wäre bemerkenswert, aber es geht hier nicht darum, wer sich den Ruhm des Ersten aufs Haupt lädt, sondern, ob die völlig unhaltbare These von der Entstehung der Bibel im 2. Jahrhundert irgendeine Wahrscheinlichkeit hat. Bisher mussten wir immer fast ein Jahrtausend dazugeben. Grundlage auch dieser vier Evangelien war – nach Aussagen mehrerer Fachleute (5.187) – eine syrische Evangelienharmonie, die in den armenischen Kirchen »bis zum 7. Jahrhundert verwendet« wurde (S.225). Die Offenbarung nahm man dort leider erst im 12. Jahrhundert in den Kanon auf." (S.226)


10.8.1.C. Übersetzungen auf Georgisch

Topper Zitat:

"Die Georgier schufen sich ihre [Fantasie]-Übersetzungen nach den armenischen [Fantasie]-Texten, die ältesten [Fantasie]-Handschriften stammen aus den Jahren 897, 913 und 955. Die [Fantasie]-Offenbarung wurde 978 übersetzt, aber nie in den [Fantasie]-Kanon aufgenommen." (S.226)


10.8.2. In Afrika [der Fantasie-Jesus als FAKE-Bibel in Nordafrika]

10.8.2.A. Übersetzungen in Ägypten auf Koptisch

Zitat Topper:

"Ägypten ist schliesslich eines der ältesten christlichen Länder. Die früheste koptische Übersetzung in Nordägypten stammt von 889. Man muss auch hier meist 40 Jahre im Schnitt dazurechnen, um einigermassen Anschluss an die europäischen Jahreszahlen zu gewinnen. Das wäre etwa 930.
Aber die Wissenschaftler glaubten bis vor kurzem noch an Originale um 200-250, heute sind sie auf »das 5. und 7. Jahrhundert« (S.189) als Übersetzungszeit gekommen. Da haben sie noch einen weiten Weg zu echten Geschichte vor sich.
Die oberägyptischen Papyri-Bruchstücke sollen sogar die älteren sein, aber so genau weiss es keiner. Wie könnte man auch solche Bruchstücke datieren?"

[mit der Schriftanalyse].


10.8.3. Bibellatein [die FAKE-Latein-Bibeln "Itala" und "Vulgata"]

10.8.3.A. FAKE-Bibel auf Latein "Itala" aus Afrika (?!) - FAKE-Bibel auf Latein "Vulgata" von FAKE-Hieronymus

-- gemäss Topper ist die Latein-Bibel der FAKE-Urtext, in 2 Varianten vorhanden, FAKE-"Itala" (soll in Afrika (!) entstanden sein) und FAKE-"Vulgata" des FAKE-Hieronymus (S.226)
-- in der FAKE-Itala sollen "Einschübe" aus späteren Zeiten vorhanden sein (S.226)
-- die FAKE-Vulgata des FAKE-Hieronymus setzte sich durch, wurde laufend kopiert und variiert, so dass der FAKE-Hieronymus sich gegen die FAKE-Verfälschungen wehren musste (S.226), was auch dem FAKE-Cassiodor so erging (S.226-227)
-- schlussendlich redigierte die kr. katholische Kirche im 16.Jh. einen Latein-Bibeltext, der "vage und ungenau" ist, um jede Diskussion an strittigen Textstellen zu vermeiden (S.227)

Topper Zitat:

"Von der lateinischen »Übersetzung« (S. 190) der Bibel, die meines Erachtens der Urtext ist, gibt es zwei Gestalten, die Itala (heute Vetus Latina = Alte Lateinische genannt), und die Vulgata des Hieronymus. Die ältere, Itala, ist in Afrika entstanden, »wohl noch vor 200« (S.191). Es gibt aber nur zwei Handschriften, in denen keine Zensur seitens der Vulgata erkennbar ist, nämlich den Kodex von Turin aus dem 5./6. Jahrhundert und den Kodex Palatinus aus dem 5. Jahrhundert, der seit 1919 in Trient aufbewahrt wird. Sie sind beide mit späten Einschüben vermengt, so dass die Datierung kaum haltbar scheint. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Vulgata des Hieronymus bereits durchgesetzt, auch wenn er den Kampf seiner Übersetzung gegen die ältere Form in einem Brief an Papst Damasus schon »voraussah« (S. 193). Ausserdem wurde er schon zu Lebzeiten dermassen raubkopiert, dass er sich gegen allzu entstellende Varianten seiner Übersetzung heftig zur Wehr setzen musste. Und Cassiodor, der 570 (S.226)  starb, hatte schon Mühe, den echten Vulgata-Text wieder zu rekonstruieren. (S. 194) Ob das nicht nachträgliche Gedanken sind? Aber auch heute ist man nicht sicher, wie der wirkliche Vulgata-Text aussah. Nur soviel ist sicher:
Der im 16. Jahrhundert durch die Kirche erstellte Text ist vage und ungenau, womit er an allen strittigen Stellen der Diskussion aus dem Wege geht. (Rönsch, S. 11)*"
* Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata. Das Sprachidiom der urchristlichen Itala und katholischen Vulgata; Marburg 1875; Nachdruck München 1965

-- die "Itala" wurde im DEUTSCHEN Sprachraum geschrieben und sehr spät (S.227)

Topper Zitat:

"Die Itala, die als Einzelexemplar in Nordafrika entstanden war, lag jedenfalls davor. Sie wurde [dem FAKE]-Augustin zufolge schon vor 396 in die italienische Volkssprache übersetzt. Dass diese Itala fast nur in Palimpsesten ab dem 8. Jahrhundert erhalten ist und sogar noch später, im 13. Jahrhundert, abgeschrieben wurde (der Purpurkodex Gigas in Stockholm), steht in glattem Widerspruch zu der Behauptung, dass sich die Vulgata des Hieronymus – wenn auch unter Streitigkeiten – sehr schnell durchgesetzt habe. Die Rechtschreibung dieses Volkslateins ist auch eher germanisch als afrikanisch beeinflusst, aber darüber macht sich nur ein Fachmann Gedanken. Und diese ergeben, dass die Itala sehr spät geschrieben wurde." (S.227)


10.8.3.B. Eine FAKE-Illustration der FAKE-Itala in Berlin - eingesehen am 9.6.1998 - mit Temperafarben...

-- gefunden als Rückenfutter für ein anderes Buch (??) - mit Temperafarben aus dem 19.Jh. (??) (S.227-228)

Topper Zitat:

"Gerade will ich dieses Manuskript zum Druck geben, da erlebe ich etwas, was mich in Zweifel stürzt. Anlässlich der Wiedervereinigung der beiden Preussischen Staatsbibliotheken in Berlin gab man am 9. 6. 1998 einen Festakt, bei dem für zwei Stunden einige der kostbarsten Handschriften des Abendlandes ausgestellt waren. Die illustrierte Doppelseite aus der Itala (»4./5.Jahrhundert«, Ms. Theol. Lat. fol 485, 2 r) war 1986 in Ost-Berlin zuletzt gezeigt worden. Da sieht man Szenen aus dem Leben Sauls in einmaliger Meisterschaft dargestellt, typisch für das spätantike Rom, wie sie vielleicht auch in der Renaissance kein Maler hätte nachahmen können. Es gibt kein einziges paralleles Beispiel einer derart illustrierten alten Bibel im Abendland. Auf der Rückseite sind einige Zeilen des Itala-Textes erhalten. (Ausser diesem Bruchstück besitzt die Staatsbibliothek noch eine weitere Doppelseite.)

Meine Zweifel an der Datierung, die ich der zuständigen Dame sofort vorbrachte, wurden beiseite geschoben. Es gibt einen Berg von Werken über dieses einmalige Exemplar; drei Generationen von Wissenschaftlern haben sich damit beschäftigt und kennen jede Faser dieser beiden Pergamente. Sie wurden nämlich 1875 im Quedlinburger Dom als Einbandmaterial der Stiftsakten [Klosterakten] entdeckt und vorsichtig (S.227) abgelöst. Die in den Bildern lesbaren Bezeichnungen von Saul (nicht Saulus), dem Chor der Propheten, Soldaten und Hirten usw. werden als Anweisungen für den Maler erklärt. Sie seien also nicht nachträglich eingetragen, sondern vorher hingeschrieben und durch die schwachen Temperafarben nicht völlig verdeckt worden. Auch so kann man Zusätze deklarieren.

Es scheint also Sitte gewesen zu sein, dass man uralte Texte als Bucheinband oder Rückenfutter verwendete? »Das zwar nicht, aber es kam vor.« Mönche hätten in Quedlinburg aus Mangel an Pergament eine illustrierte Bibelhandschrift, die damals etwa tausend Jahre alt war, zum Buchbinden verwandt, und zwar mit der Bildseite nach innen, so dass die heiligen Worte aussen lagen und durch häufige Benutzung abgegriffen wurden, aber aus den wenigen Worten noch als Itala erkennbar sind.

Angesichts der bestens erhaltenen Temperafarben frage ich mich nun, welcher Künstler des 19. Jahrhunderts eine derart perfekte Illustration schaffen konnte." (S.228)


10.9. Kanonbildung [der kr. Vatikan legte erst 1443 einen Bibelkanon fest]

-- die kr. katholische Kirche hat erst auf dem Konzil von Florenz 1439-1443 klar Stellung bezogen, welche Fantasie-Bücher "echt" oder "FAKE" sein sollen (S.228)
-- Luther hat dann [mit seiner "Luther-Bibel"] klare Grenzen gezogen (S.229)
[aber Luther war nicht so schlau, den gesamten Bibel-Thora-Koran-Gaga als Fälschung zu erkennen], sondern er war dann "noch penetranter" mit seiner "Schriftgläubigkeit" [und mit seinen Scheiterhaufen] als die katholische [Scheiterhaufen]-Kirche (S.229)

Topper Zitat:

"Im Mittelalter (schreibt Metzger 1993, S. 228)*,
* Buch von Bruce Metzger: Der Kanon des Neuen Testaments (Übersetzung aus dem Engl.); Düsseldorf 1993

»bleibt der Kanon an seinen Rändern in gewisser Weise elastisch«. Die gewundene Sprache dieses besten aller lebenden Kanon-Fachmänner zeigt schon, worauf es hinausläuft. »Erst auf dem Konzil zu Florenz (1439-1443) bezog Rom erstmalig zum Schriftkanon eindeutig Stellung.« Damals stand die Apostelgeschichte noch nach den Briefen vor der Offenbarung. Sie muss demnach sehr spät geschrieben sein; sie enthielt zunächst ein Zwölftel mehr Text als heute (S. 248). [Der FAKE]-Lukas, der sie verfasste, kannte zwar [den FAKE]-Paulus persönlich, aber nicht dessen Briefe. Diese haben auch ganz eigenartige Schicksale durchgemacht, wurden ständig hin- und hergeschoben und einmal geliebt, einmal abgelehnt. Der [FAKE]-Laodicäerbrief des [FAKE]-Paulus, der nach Fachleuten neun Jahrhunderte gleichermassen als [das Fantasie]-Wort [eines Fantasie]-Gottes gegolten hatte, wird nun aussortiert. Wieso nur neun Jahrhunderte, wenn er im 1. Jahrhundert (nämlich durch [FAKE]-Paulus) geschrieben wurde und im 15. aussortiert wird? Weil man ihn erst aus dem berühmten [FAKE]-Kodex von Fulda von 546 kennt (S.228). Und das besagt, dass auch dieser so wichtige Bibel-Kodex gefälscht ist.

Aufklärende Theologen wollten ja schon damals, im 15. Jahrhundert, die unlösbaren Probleme der Glaubenslehre vereinfachen, indem sie zahlreiche [FAKE]-Briefe des [FAKE]-Paulus aus dem Kanon ausschieden. Ich nenne nur Jakob Thomas von Gaeta und Erasmus von Rotterdam. Am Ende widerriefen sie ihre kühnen Entwürfe. Nicht aus besserer Einsicht, sondern aus Angst [die Angst vor dem Scheiterhaufen]. (S. 230) Erst Luther nimmt sich da mehr Freiheiten heraus, wenn auch nicht allzu viele. Seine Schriftgläubigkeit [und sein Wahn mit Scheiterhaufen - er war auch Alkoholiker!] ist fast noch penetranter als die der römischen [Scheiterhaufen]-Kirche." (S.229)


10.10. Handschriften

1. Einschübe - 2. Didache - 3. Griechischer Codex - 4. Jerusalemer Codex - 5. Lateinische Didache - 6. ALLE Briefe GEFÄLSCHT - 7. Arabische Ziffern als Indikator ab 12.Jh. - 9. FAKE-Judas und FAKE-Jesus, Vorbild Judenverfolgungen im 11.Jh. - 10. Gegenseitige FAKE-Zitate


10.10.1. Eingeschobene Texte in den FAKE-Bibelhandschriften, um neue Dogmen zu installieren


-- die "Technik", die alten FAKE-Texte mit neuen FAKE-Texten für neue Dogmen zu ergänzen, kommt erst ab der Renaissance auf (S.229)

"Eine auffällige Technik sind die zahlreichen Interpolationen, das sind eingeschobene Verse zum Zweck der Legitimierung neuer Dogmen. Sie sind schon in den ältesten Handschriften enthalten, also „schon lange vor dem Jahr 1000 bezeugt“, was nicht sein kann, weil die Motivierung zu diesen Einschüben erst viel später [wahrscheinlich in der Renaissance der Fälscher] auftrat. Die jeweiligen Handschriften können nicht älter sein als die notwendige Interpolation."


10.10.2. FAKE-Bibelhandschrift "gefunden": Die "Didache" von 1056 wurde 1873 in Konstantinopel gefunden

Mossad-Wikipedia schreibt naiv: "Didache [...] ist eine frühchristliche Schrift, die von verschiedenen unbekannten Autoren wahrscheinlich in Syrien verfasst wurde. Es ist die wohl früheste Kirchenordnung der [Fantasie]-Christenheit, deren Entstehungszeit ins 1. Jahrhundert nach [Fantasie]-Christus angesiedelt wird." [web15]

Topper Zitat:

"Über diese uralten Manuskripte, die Kodizes, gibt es oft phantastische Auffindungsszenarien. Nehmen wir einmal die Didache, eine Art Vorschrift für die Kirchenbeamten (siehe Wengst 1984)*,
* Buch von Klaus Wengst: Didache, Barnabasbrief, 2. Klemensbrief und Schrift an Diogenet; München 1984

die zwar heute nicht mehr zum Bibelkanon gehört, aber doch bis zum ausgehenden Mittelalter davon nicht ausgeschlossen war. Mehrere „Kirchenväter“ – und das heisst stets: in den Anfängen der Kirche, „2. bis 5. Jahrhundert“ – haben sie zumindest als Titel erwähnt. Der heute benutzte einzige erhaltene Text, der Jerusalemer, ist angeblich 1056 geschrieben und 1873 in Konstantinopel gefunden und vier Jahre später nach Jerusalem (daher der Name des Kodex) gebracht worden. Ich denke, dass die Didache vor dem Zeitpunkt ihrer Niederschrift (11. Jahrhundert) noch gar nicht existierte. Durch interne Kirchenkämpfe wurde sie im 15. Jahrhundert wieder aussortiert." (S.229)


10.10.3. FAKE-Bibelhandschrift "gefunden": Der "griechische Kodex" aus einer Fischhandlung in Konstantinopel - dann im Elsass - dann in Strassburg verbrannt - nur einige Kopien haben überlebt

-- ein Fälscher erfand einen "griechischen [Fantasie]-Kodex" und erfand dazu, ihn in einer [Fantasie]-Fischhandlung gefunden zu haben (S.229-230)
-- so einen Schmarren, heilige Papyri zum Einwickeln von Fisch zu verwenden, kann wirklich nur ein Mönch erfinden, der noch nie in einem Fischladen gearbeitet hat (S.230)

Topper Zitat:

"Zur Stützung der Echtheit soll auch ein griechischer [Fantasie]- Kodex aus dem 13. /14. Jahrhundert in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts in Konstantinopel (S.229) gefunden worden sein, und zwar in einer [Fantasie]-Fischhandlung, wo die [Fantasie]-Blätter als [Fantasie]-Einwickelpapier für die Fische verwendet wurden (was erklärt, warum nicht mehr alle Seiten des Kodex vorhanden sind).
Muss ich jetzt anführen, dass einfache Leute wie [Fantasie]- Fischverkäufer eine grenzenlose Hochachtung vor dem geschriebenen [Fantasie]-Wort hatten und dass man Papyrus oder Pergament niemals zum Einwickeln von Alltagsgegenständen verwendete, weil es dafür nicht geeignet ist, oder soll ich diese Lüge in anderer Hinsicht lächerlich machen?" (S.230)

-- der "griechische [Fantasie]-Kodex" hat auch eine unmögliche [Fantasie]-"Auffindung": Das Original ist verbrannt und nur Kopien haben überlebt - das ist eben der Standard der kriminell-katholischen [Fantasie]-Scheiterhaufen-Kirche (S.230)

"Etwa mit der seltsamen Begleitgeschichte dieses Kodex: Er gelangte über mehrere [Fantasie]-Stationen 1580 ins Kloster Maursmünster im Elsass (ich würde sagen: Dort wurde er hergestellt), kam dann 1793 oder 1795 in die Staatsbibliothek Strassburg, verbrannte dort 1870 beim Preussensturm (zum Glück, sonst hätte man inzwischen die Fälschung erkannt), konnte aber dennoch [Fantasie]-gedruckt werden, da schon 1843 in Jena eine erste gedruckte [Fantasie]-Auflage erschienen war (wieso eigentlich so spät?). Es soll aber auch drei humanistische [Fantasie]-Abschriften von 1579 an gegeben haben, und sogar einen [Fantasie]-Druck 1592. Mit den Nachweisen hapert es leider." (S.230)


10.10.4. FAKE-Bibelhandschrift gefunden: Der "Jerusalemer Kodex" von 1873 - soll im 11.Jh. geschrieben worden sein

-- beim Jerusalemer [Fantasie]-Kodex fehlt sogar der Fundort (S.230)

"In diesem Jerusalemer [Fantasie]-Kodex von 1873, der im 11. Jahrhundert geschrieben sein soll, ist auch der [Fantasie]-Barnabasbrief enthalten. Dieser liegt sonst nur im [Fantasie]-Codex Sinaiticus vor, der ja schon als verdächtig gebrandmarkt wurde. Es gibt dann noch einige [Fantasie]-Fragmente desselben [Fantasie]-Briefes, die entsprechend alt sein sollen. Das beste [Fantasie]-Bruchstück enthält 6 [Fantasie]-Verse von [Fantasie]-Kap. 9; auch [der Fantasie]-Klemens von Alexandrien soll ihn zitiert haben, doch diesen [Fantasie]-Mönch kennen wir schon als [Fantasie]-Romanfigur." (S.230)


10.10.5. Die lateinische Didache

Topper Zitat:

"Dann gibt es modernisierende lateinische Übersetzungen der Didache aus dem 10. Jahrhundert in Nordfrankreich [Kloster Corbie?], aber wenn man diese Dokumente untersuchen könnte, würde man den Schwindel sicher bald entdecken.
Die Didache kennt nämlich das Matthäus-Evangelium, und das ist vermutlich nicht vor 1050 geschrieben worden. Insofern dürfte die Jahresangabe im Jerusalemer Kodex, die 1056 n.Chr. ergibt, durchaus akzeptabel sein." (S.230)


10.10.6. Alle "Briefe" sind gefälscht und frei ERFUNDEN - der FAKE-Paulus behauptet, er habe in FAKE-Grossbuchstaben geschrieben

Topper Zitat:

"Die anderen „nichtkanonischen“ [Fantasie]-Schriften, der 2. [Fantasie]-Klemensbrief, den schon [Fantasie]-Euseb „bezeugte“, und die Schrift an [Fantasie]-Diogenet, sind noch leichter als [Fantasie]-Erzeugnisse des 11. Jahrhunderts erkennbar. Es gibt auch noch (S.230) einen 3. [Fantasie]-Klemensbrief, der ist 1170 in Syrien geschrieben und dort ans [Fantasie]-Evangelium angefügt worden.

Seit dem 17. Jahrhundert weiss man in Theologenkreisen, dass die [Fantasie]-Briefe des [Fantasie]-Ignatius und [Fantasie[-Klemens usw. Fälschungen sind. Dennoch werden sie in Büchern für Laien wie göttlich inspirierte Erbauungsschriften angepriesen (siehe auch Detering, S. 91 f.).

[Die "Inspiration" kommt vom "heiligen Wein" - alles nur vom Alkohol].

Diese [Fantasie]-„Briefe“ sind eigentlich [Fantasie]-Predigten; sie tragen auch noch [Fantasie]-Anfügungen von fremder Hand, um sie echter erscheinen zu lassen. Aber allein schon von der Form her handelt es sich weder bei denen in der [Fantasie]-Offenbarung noch bei all den anderen genannten, auch nicht bei denen des [Fantasie]-Paulus, um wirkliche Briefe.

[Der Herr Fantasie]-Paulus schiesst mit einem Echtheitshinweis den Vogel ab: Er beteuert in seinem [Fantasie]-Brief an die [Fantasie]-Galater (6,11), dass er eigenhändig mit »grossen Buchstaben« geschrieben habe, also in Majuskeln, um die Echtheit zu unterstreichen. Aber der wichtigste [Fantasie]-Kirchenschriftsteller der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts, [der Fantasie]-Justin, weiss noch nichts von den [Fantasie]-Paulus-Briefen. Dann ist es gleichgültig, ob sie in Majuskel oder Minuskel geschrieben sind." (S.231)


10.10.7. Faktor arabische Ziffern als Indikator

[-- die arabischen Ziffern kamen mit den Kreuzzügen nach Europa]
-- es existieren in Europa Texte mit arabischen Ziffern, die ins 10.Jh. datiert werden, das ist UNmöglich (S.231)

Topper Zitat:

"Einen Anhaltspunkt kann das Schriftbild ausnahmsweise doch einmal geben: Wir wissen, dass die arabischen Ziffern erst im 12. Jahrhundert in Europa verwendet werden, dennoch gibt es lateinische Manuskripte mit westarabischen Ziffern, die ins 10. Jahrhundert datiert werden (Bischoff 1979).*
* Buch von Bernhard Bischoff: Paläographie [Alte-Schriften-Wissenschaft] des römischen Altertums und des abendländischen Mittelalters; Berlin 1979

Wenn wir Geschichte schreiben wollen, müssen wir die Datierung dieser Manuskripte in Frage stellen." (S.231)

[Ein älteres Entstehungsdatum zu erfinden bewirkt, dass der Wert des Dokuments steigt - die Datumsfälschung ist also Kapitalismus der korrupten Mönche...]


10.10.8. Ein "einmaliges Exemplar" aus der Ausstellung in Berlin - unglaubwürdig

Topper Zitat:

"Auf der vorhin erwähnten Festausstellung in Berlin lag neben der Itala-Seite ein Pergamentblatt von Vergils Georgica, in Monumentalschrift (»5. Jahrhundert«), die »nur kurze Zeit für Bücher verwendet wurde, sonst nur auf Steininschriften«. Wiederum handelt es sich um ein einzigartiges und einmaliges Exemplar. Abgesehen von derartig seltsamen Anstosspunkten sollte eine vernünftige Kritik möglichst vom Inhalt ausgehen, wenn man ein Manuskript einordnen will." (S.231)


10.10.9. Der FAKE-Judas steht für "alle Juden" - und der Fantasie-Mord am Fantasie-Jesus - ERFiNDUNG ab den ersten Judenverfolgungen ab dem 11.Jh.

Topper Zitat:

"Hierzu noch ein Beispiel: An der Gestalt des Judas Ischariot lässt sich viel über die Mentalität der Autoren ablesen. Judas wird stellvertretend eingesetzt für alle Juden, die den [Fantasie]-Gottessohn ermordet haben. Dabei spielen Opfersprüche eine Rolle, wie der, dass es besser sei, wenn einer stirbt, als dass das ganze Volk verdirbt. Der auserwählte [Fantasie]-Gottessohn ist eine Art Tageskönig, eine (S.231) theatralische Gestalt, dem wie ein Opferbegleiter Judas beigegeben wird. Hier ist die Übernahme orientalischen Gedankengutes und zugleich die Abgrenzung dagegen zur Dramatik hochstilisiert. Aus dem klassischen Opferbegleiter wird das Begleitopfer skythischer Totenrituale, aus dem Judas des Kusses wird Judas, der Selbstmörder. Wenn wir den soziologischen Hintergrund des 11. Jahrhunderts heranziehen, die ersten Judenverfolgungen in den rheinischen Städten, wird das makabre Judas-Drama durchsichtig." (S.232)

[Will heissen:
1. Die FANTASIE eines FANTASIE-Jesus, der einen FANTASIE-Mord an einem FANTASIE-Kreuz erleidet, ist wohl erst durch die Judenverfolgungen in Deutschland entstanden; UND:
2. Die ersten Judenverfolgungen in Europa wurden durch die Jesus-Fantasie-Kreuzzüge provoziert: weil die Christen behaupteten, die Moses-Fantasie-Juden müssten die Kosten der Jesus-Fantasie-Kreuzzüge übernehmen - aber die Mohammed-Fantasie-Muslime hatten den Moses-Fantasie-Juden NICHTS angetan...].


10.10.10. Was die Fälscher-Mönche alles zustandebringen: FAKE-Handschriften mit gegenseitigen FAKE-Zitaten

-- die kriminellen Fälscher-Mönche liessen es sich nicht nehmen, sich gegenseitig aus ihren Fälschungen auch noch zu zitieren, um ihre Fälschungen als "echt" wirken zu lassen (S.232)
-- die Fälscher liessen auch Lücken stehen (Leerstellen), um die Personen später einzutragen - aber manche Leerstelle wurde nie ausgefüllt (!)

Topper Zitat:

"Ausser den schon genannten Manipulationen ist noch eine weitere sehr auffällig: die gegenseitigen [Fantasie]-Zitierungen. Gerade das nämlich, dass ein antiker [Fantasie]-Autor einen anderen kannte, ihn fortsetzte und über ihn schrieb, ist die Ausnahme in der echten Literatur, soweit überhaupt welche vorhanden ist.

Ein typisches Beispiel: [Fantasie]-Josephus schreibt in seinen Jüdischen [Fantasie]-Altertümern (20, 7, 2) über den [Fantasie]-Statthalter Felix und den [Fantasie]-Magiker Simon; die Angaben werden durch [Fantasie]-Tacitus (Historien, V, 9) bestätigt und dann in der [Fantasie]-Apostelgeschichte (24, 24-26) weiter ausgesponnen. Solche [Fantasie]-Kreuzverweise sind nicht nur äusserst verdächtig, sondern werden lächerlich, wenn [Fantasie]-Autoren wie [Fantasie]-Josephus und [Fantasie]-Tacitus, die ja den heiligen [Fantasie]-Lukas der [Fantasie]-Apostelgeschichte „stützen“ sollen, ins Loch der Fälschungen gefallen sind.

Die gegenseitige [Fantasie]-Bestätigung von kirchlichen [Fantasie]-Texten ist allerdings nur bruchstückhaft durchgeführt worden. Anfangs wusste man ja auch gar nicht, was man da bestätigen sollte, denn zuerst existierten ja gar keine derartigen [Fantasie]-Schriften. Man schuf oft Leerstellen zum Einfügen, von denen einige auch später nie geschlossen wurden, wie zum Beispiel die [Fantasie]-Listen von Werken der Kirchenväter, die nie ausgefüllt wurden. Es heisst dann, die [Fantasie]-Werke seien verlorengegangen. Das ist plausibel, aber dennoch nicht glaubwürdig." (S.232)

[Es ist nur das Original die Fantasie "verlorengegangen" - die Kopie der Fantasie zirkuliert noch...].


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Quellen
[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Masoreten
[web02] https://de.wikipedia.org/wiki/Tiberias
[web03] https://de.wikipedia.org/wiki/Bollandisten
[web04] https://worldhistoryedu.com/samaritan-torah/
[web05] https://de.wikipedia.org/wiki/Samaritaner
[web06] https://de.wikipedia.org/wiki/Origenes
[web07] https://de.wikipedia.org/wiki/Semitische_Sprachen
[web08] https://de.wikipedia.org/wiki/Axiom
[web09] https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelienharmonie
[web10] https://de.wikipedia.org/wiki/Tatian

[web11] https://de.wikipedia.org/wiki/Otfrid_von_Wei%C3%9Fenburg
[web12] https://de.wikipedia.org/wiki/Heliand
[web13] https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Andreas_Schmeller
[web14] https://de.wikipedia.org/wiki/Irenäus_von_Lyon
[web15] https://de.wikipedia.org/wiki/Didache
[web16] https://de.wikipedia.org/wiki/Externsteine
  
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