Topper Kap.9: FAKE-Bibel - ALLES GELOGEN Die Grosse Aktion



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ALLES GELOGEN - Uwe Topper: Die Grosse Aktion 09: Wann entstand unsere [FAKE]-Bibel?

Der kriminelle Gay-Drogen-Vatikan ist auch eine Fälscherbude
Kommentierte Fassung

aus: Die Grosse Aktion. Europas erfundene Geschichte. Die planmässige Fälschung unserer Vergangenheit von der Antike bis zur Aufklärung --
Grabert-Verlag -- ISBN 3-87847-172-6 -- Tübingen 1998; 2. Auflage 2000

präsentiert von Michael Palomino (2025)

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Erwähnte Literatur

Bücher mit Bibelanalyse (Aufdeckung der Fälschung, Widersprüche+UNmöglichkeiten)
-- das Vorbild für die FAKE-Bibel war: ein "Alexanderroman"
-- Bibelanalyse: Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums; 1982
-- Bibelanalyse: Friedrich Delitzsch 1850-1922 [web03]: Die grosse Täuschung; 1920
-- Bibelanalyse: David Strauss: Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet; 1864 (er erkannte das Zusammensetzen verschiedener Texte und die vielen Fälschungen)
-- Bibelanalyse: Arthur Drews (1865-1935 [web06]): Buch "Das Markus-Evengelium als Zeugnis gegen die Geschichtlichkeit Jesu"; Jena 1921

-- Bibelanalyse: Michael Baigent / Richard Leigh (Autoren): Verschlusssache Jesus die Qumranrollen und die Wahrheit über das frühe Christentum; 1991
-- Bibelanalyse: Hermann Detering: Paulusbriefe ohne Paulus? Dissertation, Frankfurt am Main 1992

-- Kalenderanalyse: August Strobel (1930-2006 [web12]) "Ursprung und Geschichte des frühchristlichen Osterkalenders"; 1977
-- Kalenderanalyse: Kurt Heidrich: Die olympischen Doppeldatierungen, eine Studie zur griechisch-archaischen Geschichte; Ehrenkirchen-Offnadingen 1981

FAKE-Bücher
-- FAKE-AT, FAKE-NT, FAKE-Briefe

-- Korananalyse: Günter Lüling: Über den Urqur'an; 1974



Artikel
-- Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D. Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916


Thema Frauen
-- Sigrid Hunke: Am Anfang waren Mann und Frau; Bonn 1958







Inhalt

9.1. Grundsätzliches zur Dichtung von FAKE-AT und FAKE-NT
9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament (FAKE-AT): die Thora: 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben - die "Septuaginta"
9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament (FAKE-NT): Die Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und Juden mit FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen

9.2. Das Neue [Fantasie]-Testament [als Regelwerk für die Priester - und die subtile Geschichtsmanipulation]
9.2.A. Die ERFINDUNG der Geschichte der FAKE-"Evangelien": Ein Regelwerk für die Priester - Vorschrift in Verbindung mit FAKE-Geschichte - die FAKE-Chronologie im FAKE-NT

9.3. Das Alte [Fantasie]-Testament [Thora des Judentums]
9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin Kennicott - Johann Gottfried Eichhorn - Uwe Topper: Die FAKE-Bibel ist wie deutsche+franz. Literatur aus dem 11.Jh.
9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben wie der "Alexanderroman" im 11. Jh.
9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben - fantastische FAKE-Geschichten als neue Identität des Judentums
9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im FAKE-AT, FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11. Jh. - Grund: Kriegstaktik Frauenraub und Mens ohne Binden oder Tampons
9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein totales Chaos von Fragmenten - Widersprüche ohne Ende

9.4. Neues [Fantasie]-Testament
9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und Sprachliche Merkmale im Fantasie-NT: "orientalische Eigenschaften"
9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele Fälschungen - und Beispiele weiterer Fälschungen in der Weltgeschichte
9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und die Propaganda zur Rückeroberung
9.4.E. "Christliche" Fantasie-Märtyrer: Der Fantasie-"Stephan"
9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT: Die Jesus-Sprüche
9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-NT, sondern gleich auch die Hetze gegen "Ketzer"

9.5. Erste Ergebnisse: Mysterienspiele ["Auferstehung" spielen - und dann mit dem Fantasie-Jesus speziell]
9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren alle eins: Judentum - Islam - Christentum
[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch" - alle Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum Abschuss freigegeben]
9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora - Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium
[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese Fantasie-Bücher angestellt? Ausrottung des URwissens durch die "heiligen Fantasie-Bücher"]
9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien: Der Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine Kopie des Rituals für Verstorbene bei den UReinwohnern
9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische Halbinsel - Elsass - Niedersachsen
9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins "Christentum": Das Spiel "Tod und Wiederauferstehung" - und der Fantasie-Jesus ist DASSELBE
9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die "Passionsspiele"
9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel stammen von Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien
9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die Fantasie-Evangelien
9.5.K. Faktor Übersetzungen

9.6. Annäherung [von Spruchsammlungen zum Fantasie-"Kanon"]
9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen
9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien - und im Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)
9.6.C. Die Verstärkung der frohen Fantasie-Botschaft durch "Verdoppelung"
9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien: Das Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus wird zum Anti-Alkoholiker
9.6.E. Koran gegen Alkohol

9.7. [Fantasie-Kalender]: Jahreszählungen
9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit Fantasie-Jahreszahlen
9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit dem muslimischen Kalender
9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines Fantasie-Jesus: 1 bis 5 Jahre
9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Judentum prophezeite im FANTASIE-Talmud ein "Ende der Welt" im Jahre 4250 jüdischer Zeitrechnung (=1250 "christliche" Zeitrechnung)
9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit Olympiade




Kapitel 9: Wann entstand unsere [FAKE]-Bibel?
(Wann entstand unsere Bibel?)

9.1. Grundsätzliches zur Dichtung von FAKE-AT und FAKE-NT

9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament (FAKE-AT): Die Thora: 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben - die "Septuaginta"
9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament (FAKE-NT): Die Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und Juden mit FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen


9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament (FAKE-AT): die Thora: ist 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben - die "Septuaginta"
-- die 5 Bücher Mose (Pentateuch) wurden NACH dem babylonischen Exil geschrieben, also "rund ein Jahrtausend später" nach dem angeblichen Fantasie-Moses - das ist die Meinung von Jesus-Fantasie-Theologen (S.181)
-- die gesamte Buchsammlung des Alten Fantasie-Testaments [5 Bücher Fantasie-Mose und die Fantasie-Propheten] wurde schliesslich Mitte des 3.Jh. v.0 in Alexandria festgelegt - und soll dort "von 72 jüdischen Gelehrten ins Griechische übertragen" worden sein - und von dieser Aktion soll der Begriff "Septuaginta" (=70) stammen (S.181)
-- "Sie [diese Buchsammlung aus Alexandria] ist „ heute“ nur noch bei den Christen überliefert." (S.181)

Topper Zitat:

"Was will diese Fragestellung provozieren? Für Theologen ist es doch  längst entschieden, daß der Pentateuch (die fünf Bücher Mose) „erst“ nach dem babylonischen Exil geschrieben wurde, also rund ein Jahrtausend später, als dies naiverweise dem Propheten Mose zugeordnet worden war. Und auch, daß bis zur Ausbildung des gesamten Alten Testamentes noch einmal einige Jahrhunderte vergangen sind, denn diese Buchsammlung war „erst“ Mitte des 3. Jahrhunderts v.Chr. in Alexandria festgelegt und wurde dort von 72 jüdischen Gelehrten ins Griechische übertragen, daher der Name Septuaginta (= 70). Sie ist „ heute“ nur noch bei den Christen überliefert.
Beim Neuen Testament ist es noch einfacher. Es wurde nach theologischer Ansicht bald nach dem Tod Jesu begonnen, etwa um 65, und schon Anfang des 2. Jahrhunderts abgeschlossen, so gegen 120 n.Chr. Zwar war dann noch nicht völlig entschieden, welche Bücher zum neuen Kanon gehören, aber innerhalb eines Jahrhunderts war auch das geklärt, ausgenommen die Offenbarung des Johannes, die etwas unbequem war und erst später eingereiht wurde, besonders in Byzanz." (S.181)


9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament (FAKE-NT): Die Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
-- die Jesus-Fantasie-Theologen meinen, das Fantasie-NT sei "bald nach dem Tod [des Fantasie]-Jesus" begonnen worden, so um 65, und sei schon "Anfang des 2. Jahrhunderts" abgeschlossen worden, "so gegen 120" (S.181)
-- die Buchsammlung wurde auch "Kanon" genannt und wurde dann bald definitiv festgelegt, ausser die "Offenbarung des Johannes", die "erst später eingereiht wurde, besonders in Byzanz (S.181)


Topper Zitat:

"Und nun stellt ein Nichttheologe nachdrücklich fest, daß diese Datierungen völlig wirklichkeitsfremd erfunden sind. Er möchte noch einmal ein Jahrtausend einschalten, bevor er die Festlegung unserer heutigen Bibel sieht [also nicht im Jahre 150, sondern 1150]. Dabei meint er natürlich nicht die Veränderungen einzelner Verse oder Textstellen, die auch in unserem Jahrhundert noch vorkommen. Sondern ganz einfach die Entstehung unserer Bibel. Diese kann vor Beginn des 12. Jahrhunderts nicht abgeschlossen gewesen sein.
Dafür braucht er außer minutiösen Beweisen vor allem ein Motiv. Aus welchem Grund soll die Herstellung einer Heiligen Schrift im 11. Jahrhundert vorgenommen worden sein? Die Antwort ist einfach:" (S.181)


9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und Juden mit FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
-- Wahrheitswisser, Analytiker und Logiker ("Nichttheologen") stellen fest, dass diese Datierungen "völlig wirklichkeitsfremd" und "erfunden sind" (S.182)
-- die Entstehung der FAKE-Bibel [AT+NT] ist vor dem Jahr 1100 ("vor Beginn des 12.Jh.s") nicht möglich (S.182)
-- die Begründung (S.181): Erst um 1100 wurden Koran und hebräische Thora definitiv fertiggestellt, und dies veranlasste die Jesus-Fantasie-Kirche, ebenfalls ein Buch zusammenzustellen: "Konkurrenzkampf ist das Motiv." (S.182)

Dabei anerkennt der Fantasie-Islam nur Buch-Religionen an und alles andere soll vernichtet werden. [Das "Christentum" ist genau gleich].

Topper Zitat:

"Damals war der Koran gerade fertig geworden, und die Thora hatte ihre feste hebräische Form erhalten. Nur die Christen hatten nichts Ebenbürtiges aufzuweisen. So mußten sie die Bibel schaffen. Konkurrenzkampf ist das Motiv.
Der Islam versteht sich als die Buchreligion par excellence und fordert im Koran von den anderen Religionen, dass sie „ihr“ Buch vorweisen,  denn nur die „Familie des Buches“, das sind nach allgemeiner islamischer Ansicht Moslems, Juden, Christen und Sabäer, haben Recht auf Anerkennung als Gläubige, alle anderen sind Feinde." (S.182)

[Bücher? Die Kultur von Indien, China, Japan oder die Bücher der Azteken hat der Islam nie gesehen etc.].

-- der FAKE-Islam forderte also von den anderen FAKE-Religionen einen Buchbeweis für die Anerkennung von juristischer Existenz, Anerkennung als Bürger, diplomatischen Status und Gleichberechtigter (S.182).

Topper Zitat:

"Es liegt also mehr als geistiger Konkurrenzkampf vor: Es geht um juristische Grundlagen, um Anerkennung als Staatsbürger, um diplomatischen Status als Gleichberechtigter." (S.182)

[Viele Kulturen leben in Frieden OHNE Bücher - scheinbar können Bücher manchmal auch gefährlich sein].

9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen

[Ergänzung:
-- die Einführung der Menschenrechte ab 1948 macht die Menschen vom religiösen Übereifer, Erpressungen und Diskriminierungen unabhängig und lassen wirklich neutrale Analysen zu]

-- und nun fragt sich, wie diese FAKE-Religionen operieren, um die Menschen von sich abhängig zu machen, die immer ein Wort eines Fantasie-Gottes behaupten (S.182)
-- der "christliche" Religions-Schwindel fliegt erst bei grundlegender Analyse auf, z.B.
   -- durch den Jesuiten Hardouin [in Paris, der die Konzilsakten sortieren musste und alle möglichen UNmöglichkeiten fand],
   -- durch den [Sprachforscher]-Philologen Baldauf [in Basel, der bei alten "Griechen" Stabreime und Endreime fand, die es erst im "Hochmittelalter" gab],
   -- durch den Analysten Kammeier [der die Schriften der Urkunden verglich und ALLE Urkunden als gefälscht erkannte] (S.182)

Topper Zitat:

"Das mag damals lebensnotwendig gewesen sein, aber spielt das für uns heute noch eine Rolle? Kann uns Entstehungsursache und - zeit der Bibel noch berühren? Selbst wenn der Unterschied in der Entstehungsgeschichte ein ganzes Jahrtausend betragen sollte, könnte mich das gleichgültig lassen, da ich ja nicht an diese Geschichten glaube. Nicht einmal als historisches Dokument würde ich sie anerkennen, geschweige denn als Wort Gottes.
Mit der neuen Fragestellung entsteht ein völlig neues Problem, das bisher selten in dieser Schärfe gesehen wurde: Wie gut hat uns die Kirche hinters Licht geführt? Warum haben wir den Schwindel nicht bemerkt?
Nun, einige haben ihn bemerkt. Die bekanntesten wie den französischen Jesuiten Hardouin, den Schweizer Philologen Baldauf und den unermüdlichen Streiter Kammeier hatte ich schon zu Beginn vorgestellt. Aber es steht fest, so richtig bekannt ist dieser Umstand nicht. Ich will ihn noch einmal in aller Klarheit sagen: Das Heliandslied, diese Evangelienharmonie in deutscher Sprache, die vermutlich kurz vor dem Jahr 1000 geschrieben wurde, ist einer der ältesten Texte des Neuen Testamentes überhaupt. Evangelienharmonien sind die erste Stufe der heutigen Evangelien." (S.182)



9.2. Das Neue [Fantasie]-Testament [als Regelwerk für die Priester - und die subtile Geschichtsmanipulation]

9.2.A. Die ERFINDUNG der Geschichte der FAKE-"Evangelien": Ein Regelwerk für die Priester - Vorschrift in Verbindung mit FAKE-Geschichte - die FAKE-Chronologie im FAKE-NT
-- die FAKE-"Evangelien" entstanden mit Liedern, mit deutscher FAKE-"Evangelienharmonie",mit den ältesten Texten des FAKE-NT, vermutlich kurz vor dem Jahr 1000 geschrieben (S.182)
-- die Behauptung, dass bei der Fantasie-Ermordung des Fantasie-Jesus sich eine Sonnenfinsternis und ein Erdbeben ereignet hätten, ist gemäss Kammeier symbolisch, auch der "Vorhang", der im "Tempel riss", ist erfundenes Theater, das NICHTS mit der Realität zu tun hat (S.182)



-- die FAKE-Bibel hat keinen Wahrheitsanspruch, sondern ist eine Waffe, sie "hat Zweckcharakter, sie ist nicht Erinnerungsstütze oder Lebenshilfe" (S.183)

Topper Zitat:

"Wilhelm Kammeier sagte deutlich, daß die Sonnenfinsternis oder das Erdbeben beim Tode Jesu (»und der Vorhang im Tempel riß mitten entzwei von obenan bis untenaus«) symbolische [Fantasie]-Theaterkulissen (S.182) sind, aber keine Erinnerung an Geschehnisse. Die Schöpfung [die ERFINDUNG] der Bibel hat Zweckcharakter, sie ist nicht Erinnerungsstütze oder Lebenshilfe. Von Geschichte kann bei den Wundergeschichten nicht die Rede sein." (S.183)


-- die "Wundergeschichten" sind keine Geschichte (S.183)
-- der einzige Zweck der FAKE-Bibel war die Erschaffung einer geistigen Grundlage für die Jesus-Fantasie-"Priesterschaft", und hierzu wurde irgendeine Geschichte komponiert, eine "geschichtliche Einkleidung wurde gewählt", denn die Autorität ergab sich von selbst als "göttliches" Gesetzbuch der Kirche, und alles soll vom Fantasie-Jesus "eingegeben" worden sein, dem "Stifter der neuen Religion" (S.183)
-- das FAKE-NT wurde als "Philosophiereligion" gestaltet "(Philosophie in Verkleidung mit religiösen Begriffen!)" - eine Geschichte des Fantasie-Jesus in Fantasie-Nazareth erfunden, eine "höchst anschaulich wirkende Form der Gesetzgebung" mit dem Fantasie-Sohn vom Fantasie-Gott als Fantasie-Hauptperson (S.183)
-- die Massen sollen gleichzeitig glauben, dass sich diese Fantasiegeschichte tatsächlich zugetragen habe bzw. im FAKE-NT sind ABSICHTLICH Philosophie und Geschichte miteinander verflochten, um vorzutäuschen, dass der Fantasie-Jesus eine "geschichtliche Person" war (S.183)
-- das Prinzip: Für jede Bestimmung des Priestergesetzbuches wurde eine FANTASIE-Geschichte gedichtet, die [bis heute Stand 2025] die Geschichte auf dem Planeten verfälscht (S.183).

Topper Zitat:

[Topper zitiert aus dem analytischen Werk von Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums; 4 Bände; posthum; Husum 1981-82]:

»Die Haupthandlungstriebfeder war gegeben in der Grundabsicht der Urheber, eine geschichtlich getarnte Bestallungsurkunde für die Priesterschaft zu entwerfen. Alle weiteren Absichten sind diesem Hauptzweck untergeordnet worden. Die geschichtliche Einkleidung wurde gewählt, weil es sich von selbst verstand, daß das „göttliche“ Gesetzbuch der Kirche vom „Stifter“ der neuen Religion erlassen war, d. h. daß die einzelnen Bestimmungen von Jesus selbst herrühren mußten. Die neue von den Urhebern ersonnene Philosophiereligion (Philosophie in Verkleidung mit religiösen Begriffen!) wurde daher als Geschichte des Jesus von Nazareth dargeboten. Man war sich bewußt, daß die Geschichte die geeignetste, weil als „Faktum“ nicht zu bestreitende und dabei als Erzählung höchst anschaulich wirkende
Form der Gesetzgebung darstellt, zumal wenn sich diese Geschichte als eine solche gibt, in der Gott oder vielmehr Gottes Sohn unmittelbar die Hauptperson ist. Gleichzeitig soll die heilige Geschichte natürlich auch rein geschichtlich verstanden werden, als echte Überlieferung den Beweis bringen, daß Jesus wirklich eine „geschichtliche“ Person war. Das Evangelium soll eben Lehre in der Form von Geschichte verkünden. Im einzelnen wurde so verfahren, daß man für jede als notwendig erachtete Bestimmung des Priestergesetzbuches eine hierzu passende Kleingeschichte ersann.
«"
([Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums] 1981, S. 371)" (S.183)

Diese Fantasie-Geschichten der FAKE-Bibel wurden chronologisch und topographisch aneinandergereiht.

Topper zitiert wieder Kammeier (ebenda):

"»Nach den in den Evangelien vorliegenden topographisch-chronologischen Gesichtspunkten wurden dann die Kleingeschichten auf vierfache Weise am Handlungsfaden der Jesusdichtung aneinandergereiht.« (1981 [Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums], S. 371)" (S.183)


9.3. Das Alte [Fantasie]-Testament [Thora des Judentums]

9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin Kennicott - Johann Gottfried Eichhorn - Uwe Topper: Die FAKE-Bibel ist wie deutsche+franz. Literatur aus dem 11.Jh.
9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben wie der "Alexanderroman" im 11. Jh.
9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben - fantastische FAKE-Geschichten als neue Identität des Judentums
9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im FAKE-AT, FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11. Jh. - Grund: Kriegstaktik Frauenraub und Mens ohne Binden oder Tampons
9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein totales Chaos von Fragmenten - Widersprüche ohne Ende


-- die Untersuchung hier will herausfinden, wann die Dichtungen in der FAKE-Bibel stattfanden und welcher Zeitgeist jeweils dahintersteht (S.183)
-- Topper schätzt, der Stil der Fantasie-Bibel passt in die Spätromanik und Frühgotik (S.183)

Topper Zitat:

"Vorausschicken muß ich, daß es nicht darum geht, den Bibelstoff lächerlich zu machen – das haben andere früher getan –, sondern aufzudecken, wann diese Geschichten geschrieben sein könnten, in welchen Zeitgeist sie einzuordnen wären. Da scheint mir nur das spätromanische und frühgotische Mittelalter zu passen." (S.183)


9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin Kennicott - Johann Gottfried Eichhorn - Uwe Topper: Die FAKE-Bibel ist wie deutsche+franz. Literatur aus dem 11.Jh.
-- echte Textkritik begann erst mit [Benjamin] Kennicott (England 1718-1783, Pfarrer, Bibliothekar, Philologe [web01]) - er gab 1776 bis 1780 eine eigene Ausgabe der hebräischen Fantasie-Bibel heraus (S.184)
-- seine älteste Quelle war von 1106, und Eichhorn (Johann Gottfried Eichhorn? 1752-1827, Historiker, evangelischer Theologe [web02]) erkannte, dass es in Sachen Fantasie-Bibel wohl keinen "Urtext" gibt (S.184)

Topper Zitat:

"Echte Textkritik an der Bibel beginnt erst mit dem Engländer Kennicott, der 1776-1780 eine Ausgabe der hebräischen Bibel erstellte. Der älteste Text, den er dafür verwenden konnte, stammt von 1106. Der geniale Eichhorn erkannte daran, daß wir die süße Hoffnung auf einen Urtext aufgeben müssen."

-- das FAKE-AT ist eine willkürliche Sammlung von Überlieferungen, die der frühen deutschen und französischen Literatur entsprechen [also 11.Jh. mit Troubadouren] (S.184)

Zitat Topper:

"Vertiefen wir uns zunächst einen Augenblick in das Alte Testament. Es ist eine kunterbunte Sammlung von archaisch anmutenden Überlieferungsbruchstücken, heldenhaften Wandersagen und Familienchroniken, erbaulichen Liedern und Predigten, Liebesromanzen und mystischen Gedichten, Anekdoten und Gerüchten, die mir wesensverwandt den so reichhaltigen Dichtungen der frühen deutschen und fränkischen Literatur erscheinen." (S.184)



9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben wie der "Alexanderroman" im 11. Jh.

-- im 11. und 12.Jh. existierte ein Alexanderroman - [ein Fantasie-Fiction], eine "Wunderwelt", der in der "Alten Welt [...] von Island bis Indonesien" kursierte (S.184)
-- dieser Alexanderroman war das Vorbild für die FAKE-Bibel, aber direkt übernommen wurde nichts davon (S.184)

Topper Zitat:

"Vielleicht sollte ich als Beispiel für alle den Alexanderroman nennen, der in jenen ersten Jahrhunderten nach der Jahrtausendwende in fast allen gebildeten Sprachen der Alten Welt kursierte, von Island bis Indonesien. Die darin vorherrschende exotische Wunderwelt gibt so recht den Charakter der Bibel wieder, ohne daß eine direkte Übernahme festzustellen wäre. Die gegenseitige Beeinflussung ist zwar spürbar, beruht aber doch mehr auf allgemein umherschwirrenden Motiven als auf Abhängigkeit." (S.184)


-- Motive und Abhängigkeiten sind im Alexanderroman und in der FAKE-Bibel dieselben (S.184)

Topper Zitat:

"Es ist die gleiche Faszination für die ferne Vergangenheit, für das magische Ägypten und prächtige Persien, für gottgleiche Helden und schöne Frauen. Kurz: Der Wind, der uns aus beiden anweht, ist noch heidnisch." (S.184)

-- der Fiction-Alexanderroman hätte eines der kanonischen FAKE-Bibelbücher sein können, hätte dort hineingepasst (S.184)

Topper Zitat:

"Hätte der Alexanderroman eins der kanonischen Bibelbücher sein können?" (S.184)


9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben - fantastische FAKE-Geschichten als neue Identität des Judentums

-- im FAKE-AT werden "verlorene Bücher" zitiert, die es vielleicht nie gegeben hat (S.184)
-- siehe die Bibel-Anayse mit dem Buch von Friedrich Delitzsch 1850-1922 [web03]: Die grosse Täuschung (1920) (S.276)

Topper Zitat:

"Von den verlorenen Büchern, die im Alten Testament zitiert werden, zählt Delitzsch (1920) ein Dutzend »geschichtliche« und weitere zehn »prophetische« Bücher auf, ohne daß er damit Vollständigkeit anstrebte. Es ist demnach nur eine verhältnismäßig geringe Zahl der ursprünglich zitierten Bücher in unserer Bibel erhalten geblieben, und diese wenigen sind außerordentlich fehlerhaft überliefert. Oft werden sie Verfassern zugeschrieben, die weit über ein halbes Jahrtausend früher gelebt haben sollen. Nach dem schon bei den Kirchenvätern erkannten Prinzip dürfen wir annehmen, daß viele der nur titelmäßig zitierten und „verlorenen“ Bibelbücher nie geschrieben wurden. Der aufgestellte geschichtliche und literarische (S.184) Rahmen, der eventuell ausgefüllt werden konnte, ist durch die Kanonisierung eingegrenzt worden." (S.193)

Im Detail:

-- die FAKE-Bibel sollte ursprünglich viel dicker werden, dann wurden Bücherprojekte nicht realisiert und nur die Titel blieben bestehen (S.184)

Topper Zitat:

"Delitzsch [zählt] ein Dutzend »geschichtliche« und weitere zehn »prophetische« Bücher auf, ohne dass er damit Vollständigkeit anstrebte. Es ist demnach nur eine verhältnismässig geringe Zahl der ursprünglich zitierten Bücher in unserer Bibel erhalten geblieben, und diese wenigen sind ausserordentlich fehlerhaft überliefert." (S.184)

-- die jetzt existierende Komposition des FAKE-AT [Stand 2000] schreibt die zusammengestellten Fantasie-Bücher Verfassern zu, "die weit über ein halbes Jahrtausend früher gelebt haben sollen". (S.184)

Topper Zitat:

"Es ist demnach nur eine verhältnismäßig geringe Zahl der ursprünglich zitierten Bücher in unserer Bibel erhalten geblieben, und diese wenigen sind außerordentlich fehlerhaft überliefert. Oft werden sie Verfassern zugeschrieben, die weit über ein halbes Jahrtausend früher gelebt haben sollen." (S.184)


-- vielleicht wurden auch manche Bibelbücher nur entworfen oder gar nie geschrieben und nur der Titel blieb als Projekt erhalten - später wurde dann behauptet, das Buch sei "verloren gegangen" (S.184)

Topper Zitat:

"Nach dem schon bei den Kirchenvätern erkannten Prinzip dürfen wir annehmen, daß viele der nur titelmäßig zitierten und „verlorenen“ Bibelbücher nie geschrieben wurden." (S.184)

[Fotoseiten S.185-192: siehe Fototeil Kapitel 14c, dort sind alle Fotos des Buches auf einer einzigen Webseite einsehbar]

-- die Kanonisierung [die Festlegung der Bücher und der Reihenfolge durch den kriminellen Vatikan] schränkte dann den geschichtlichen und literarischen Rahmen der FAKE-Bibel ein (S.184,S.193)

Topper Zitat:

"Der aufgestellte geschichtliche und literarische (S.184) Rahmen, der eventuell ausgefüllt werden konnte, ist durch die Kanonisierung eingegrenzt worden." (S.193)


Delitzsch beweist in seinem Buch "Die grosse Täuschung" von 1920 klar,
-- dass die FAKE-Bibel nicht mit der Geographie übereinstimmt (S.193)
-- dass über die Bewohner oder Nachbarn keine Ahnung herrscht (S.193)
-- dass über Kriegstechnik keine Ahnung herrscht mit Beschreibung von unmöglichen Fantasie-Feldzügen (S.193)
-- woher soll ein Nomadenvolk aus Ägypten Schwerter haben? (S.193)
-- allein mit Schwertern soll das Nomadenvolk das gebirgige und schwer bewaffnete Kanaan mit seinen vielen Burgen und festen Städten erobert haben (S.193)
-- die "zivilisierten Völker" in Kanaan sollen über "Reiterei, Streitwagen und Bogenschützen" verfügt haben (S.193)
-- die Schlachten des FAKE-Josua sind reine FANTASIE (S.193)
-- der Fantasie-Gott soll dem Nomadenvolk den Fantasie-Befehl für Fantasie-Massaker gegeben haben, die dann ausgeführt worden sein sollen mit dem "Niedermetzeln von Männern, Frauen und Kindern gleichermassen" (S.193)
-- plötzlich wird das Schilfmeer trocken und der Jordan trocken, wenn eine Überquerung ansteht ("Wunder Jehovas") (S.193)
-- plötzlich bleibt auch mal "die Sonne stehen", wenn man einen längeren Tag für einen "Rachezug" braucht (S.193)
-- plötzlich fallen Steine vom Himmel und erschlagen das Feindesheer und eigene Leute werden NICHT getroffen (S.193)
-- Hier könnte eine Erinnerung an einen echten Vulkanausbruch etc. dahinterstehen, leider fehlt jegliches Detail dazu (S.193)
[der Vulkanausbruch des Vesuvs um 1760, der Pompei verschüttete - siehe Christoph Pfister: Die Matrix der alten Geschichte 2021]
-- Jericho soll erobert worden sein sicher nicht mit Posaunen sondern mittels Verrat einer Prostituierten (S.193-194)
-- insgesamt ist der Bibeltext total verdreht, das Judentum verschafft sich eine "Heimat [...] durch Bücher, die eine Heimat vorgaukeln" (S.194)
-- die Erfinder des FAKE-AT erfinden im 10. Jh. eine Vergangenheit für das Judentum,  "je verrückter und phantastischer, desto besser", mit einem Kalender, mit einem alten Gesetzbuch, mit einem "Heimatland", Tempel, Priesterkaste und alles, was ein Staat damals benötigte (S.194)

Topper Zitat:

"Was Delitzsch dann an Hand genauer Untersuchung der vorhandenen Bibeltexte vorführt, gleicht einem Witzblatt. Die Bibelschreiber hatten keine Ahnung von den geographischen Gegebenheiten des Heiligen Landes und wußten praktisch nichts über dessen Bewohner oder deren Nachbarn. Von Kriegstechnik scheint kein einziger Schreiber auch nur einen blassen Schimmer gehabt zu haben, denn es werden die tolldreistesten Unternehmungen dargestellt, die nicht einmal in Grimms Märchen stehen könnten. Nur mit Schwertern bewaffnet — woher das Nomadenvolk aus Ägypten sie haben könnte, wird nicht verraten — erobern sie das gebirgige Kanaan mit seinen vielen Burgen und festen Städten, in denen ziviliserte Völker mit Reiterei, Streitwagen und Bogenschützen wohnten. Die oft recht detailliert beschriebenen Schlachten Josuas können weder in dieser noch in irgendeiner anderen (korrigierten) Weise stattgefunden haben. Stets werden auf Gottes [Fantasie]-Befehl hin alle Einwohner [Fantasie]-niedergemetzelt, Männer, Frauen und Kinder gleichermaßen.
Da geschehen auch immer wieder unnatürliche Ereignisse („Wunder Jehovas“). Wie das Schilfmeer trocken wurde, so auch der Jordan zwecks Überquerung; für den Rachezug bleibt die Sonne stehen, und vom Himmel fallende Steine erschlagen das ganze Feindesheer, ohne daß einer der eigenen Leute getroffen wird. (Ich schließe nicht aus, daß echte Erinnerung an ein kosmisches Geschehen darin enthalten sein kann, aber wann und wo sich das abgespielt hat, ist daraus nicht ablesbar.)
Die berühmt-berüchtigte Eroberung Jerichos liest sich dann bei Delitzsch (S. 24) etwa so: Da ausdrücklich alle Krieger die Stadt umschreiten müssen und wohl fünf jeweils nebeneinander gingen, ist die Schlange rund 90 km lang, das heißt — da Jerichos Mauer nur 1 km Umfang hat —, daß es 15 Stunden dauern würde, bis das letzte Glied der Kolonne an der Stelle des ersten Gliedes angelangt ist, und da diese Umwandlung täglich siebenmal geschehen sein soll, dauerte ein Tag also.. .
»Der Unterschied zwischen Wahrheit und Dichtung kann in krasserer Weise kaum veranschaulicht werden als durch die Erzählung vom Falle Jerichos. Die Dichtung lautet: Einsturz der Mauern Jerichos (S.193) durch die Macht der von Priestern siebenmal um sie herum getragenenen Bundeslade; die Wahrheit dagegen: Eroberung mittels Verrats einer zu diesem Zwecke bestochenen Hure.« (Delitzsch, S. 26). In diesem Stil geht es viele Seiten weiter, was nicht an Delitzschs Ausdauer, sondern an der Verdrehtheit des Bibeltextes liegt." (S.194)

UND:

"Was soll nun diese ganze unmögliche Eroberung Kanaans? Delitzsch sagt es klar heraus: »kein Gott ohne Land« (Buch: Die grosse Täuschung, S. 40). Jehova muß sich ein Stammland erobern. Wie — das ist egal. Da haben wir einen festen Anhaltspunkt: Das nur in religiösem Sinne existierende „Volk“ der Juden braucht eine Heimat, zumindest in grauer Vorzeit. Diese schafft es sich durch Bücher, die dergleichen vorgaukeln. So wird durch einige Gemeinden, die überall Mission treiben und von Galizien in der Ukraine bis Galicien am Atlantik neue Gemeinden gründen, im 10. Jahrhundert eine Geschichte zusammengestellt, je verrückter und phantastischer, desto besser, die mehrere Jahrtausende zurückreichen soll und die hochgesteckten Ziele auch erreicht — nämlich einen Anfang aller Juden am Tag der Schöpfung, eine Gesetzgebung, die an Alter nicht zu überbieten ist, ein rückerobertes ursprüngliches Heimatland, Zentraltempel und Priesterkaste und was sonst noch so nötig ist zur Gestaltung einer ehrwürdigen [erfundenen] Geschichte." (S.194)


9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im FAKE-AT, FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11. Jh. - Grund: Kriegstaktik Frauenraub und Mens ohne Binden oder Tampons

-- Frauen werden im FAKE-AT verachtet, wie im FAKE-NT und im Koran ebenso (S.194)
-- es könnte also wirklich sein, da alle DREI Religionen dieSELBE Frauenverachtung pflegten, dass alle DREI religiösen Fantasiebücher um dieSELBE Zeit komponiert wurden (S.194).

Topper Zitat:

"Delitzsch prangert auch die totale Verachtung der Frau an, die in allen biblischen Texten zum Ausdruck gebracht wird. Wenn nun festgestellt werden muss, dass diese Unverschämtheit im christlichen Neuen [Fantasie]-Testament (Jesus herrscht seine Mutter an: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?) und im islamischen [Fantasie]-Koran ganz ähnlich vorliegt, dann muss darin eine gleiche Zeitströmung gesehen werden, die durch eben diese Bücher verwirklicht wurde." (S.194)

[These: Der Fantasie-Jesus mit seinen 12 Fantasie-Jüngern könnte aber vielleicht schwule Gründe gegen Frauen gehabt haben, und mit Frauen wirklich nichts zu schaffen gehabt haben. Von dem her war es nur eine berechtigte Abwehr gegen eine Frau, die ihn umarmen oder ihm ein Küsschen geben wollte].

-- die Diskriminierung der Frauen wurde in den Buch-Religionen klar festgelegt [deren religiöser Hauptmakel IMMER die Menstruation als "unrein" ist, es gab damals einfach noch keine Tampons] (S.194).
-- in der FAKE-"Antike" ist die Diskriminierung der Frau NIE ein Thema, auch in anderen europäischen Religionen nicht, die "Heiden" genannt werden (S.194 - Sigrid Hunke: Am Anfang waren Mann und Frau; Bonn 1958)
-- diese totale Diskriminierung der Frauen in den Buch-Religionen von Judentum, Islam und Christentum ist gemäss Topper der Hauptindikator, die religiösen Fantasie-Bücher "spät anzusetzen: nach der Pestzeit" (S.194)
[als das Leben in Europa total hart war, wegen des Vesuv-Ausbruchs, mit Steinregen und einer 3m-Schicht Steine]

Topper Zitat:

"Hier liegt am allerwenigsten ein Abbild der Entstehungszeit vor, sondern vielmehr ein Programm, das schrittweise soziale Tatsachen zur Folge hatte. Weder in der [FAKE]-Antike noch im europäischen Heidentum [ursprüngliche Religionen] ist dergleichen denkbar (Hunke 1958). Die Neuartigkeit dieses Programms läßt aufhorchen und die letzten Handgriffe am Text sehr spät ansetzen: nach der Pestzeit." (S.194)


[Ergänzung: "Pestzeit" - Frauen rauben als Kriegstaktik - Aufklärung, Binden und Tampons gab es noch nicht - Islam+Kirche rotten Naturwissen über die Eierstocke aus
-- der Begriff "Pestzeit" ist unklar, denn die Pest fing mit Italiens Abenteuer im Schwarzen Meer an, wurde dann durch Spritzen der Jesuiten verbreitet, diente als Argument zur Rufmorderei gegen das Judentum - und die Pestzeit hat bis heute nicht aufgehört, es gibt sie nämlich immer wieder
-- die Diskriminierung der Frauen, Frauen zu Hause einzusperren, war damals auch ein Schutz der Frauen vor Feinden, denn Frauen zu rauben war eine normale Kriegsaktionen (asiatische Kriegstaktiken breiteten sich auch in Europa aus) - heute noch Frauen einzusperren ist totaler Quatsch, und Staaten mit solchen Gesetzen verlieren die ganze Arbeitskraft und Arbeitshilfe der Frauen ausserhalb des Hauses (nicht nur in Saudi-Arabien und Afghanistan)
-- Aufklärung über Sexualität, Binden und Tampons gab es damals schlichtweg noch nicht, so dass eine menstruierende Frau es damals wirklich nicht leicht hatte, dieselben Tätigkeiten zu verrichten wie ohne Mens - die hormonelle Naturmedizin kann Eierstöcke schliessen, so dass die Mens sich auf 3 Tage verkürzt oder ganz ausbleibt - und bei Kinderwunsch kann man die Eierstöcke wieder öffnen - welche Pflanzen das sind, wissen aber nur die "Naturvölker", die ohne Bücher leben - denn die kriminellen "Buchreligionen" im Islam, Judentum und im katholisch-protestantischen Bereich haben all dieses Naturwissen durch Frauenverfolgungen AUSGEROTTET - u.a. mit Scheiterhaufen als reales "Fegefeuer"!].


9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein totales Chaos von Fragmenten - Widersprüche ohne Ende

-- das FAKE-AT ist total verworren und widersprüchlich - da wurden Fragmente von Leuten zusammengestellt, die die damaligen Kulturkreise, aus denen die Fragmente stammen, gar nicht kannten (S.194)
-- insgesamt soll das FAKE-AT eine Vergangenheit von vor 2- bis 3000 Jahren vortäuschen (S.194-195)
-- Analysten sehen sofort die Widersprüche und UNmöglichkeiten (S.195)

Topper Zitat:

"So verworren und widersprüchlich wie die Bücher des Alten Testaments kann eine echte Überlieferung nicht aussehen. Wir müssten schon annehmen, dass die Fragmente von Leuten zusammengestellt wurden, die aus einem völlig fremden Kulturkreis kamen und daß dieses Machwerk einen fabulierten Zeitabstand von 2 bis 3 Jahrtausenden (S.194) vorspiegeln soll. Wie man gescheiten Menschen dieses auftischen konnte, bleibt dennoch ein Rätsel." (S.195)


[Ergänzung: Der Analphabetismus der Massen bis ca. 1800 macht die Analyse der Lügenbücher AT, NT und Koran unmöglich - die Raserei und Selbstjustiz gegen Analysten und Logiker verhindert auch noch die Aufklärung!
-- die Massen waren damals Analphabeten und nur die Mönche oder Rabbiner oder Imame konnten Lesen und Schreiben. DESwegen war die Manipulation der kriminellen FANTASIE-1-Gott-Religionen lange "perfekt"
-- in manchen muslimischen Ländern ist heute [2025] noch die Analphabetenrate bis ca. 50%, weil die Eltern es nicht wichtig finden, dass Kinder Lesen und Schreiben lernen, oder weil Kinder in der Landwirtschaft helfen müssen, damit die Familie überlebt - weil in muslimischen Ländern kaum Sozialsysteme existieren - oder nur die Buben dürfen Lesen und Schreibenlernen
-- ausserdem hetzen die religiösen Extremisten seit je her dann die Logiker und Analytiker, mit Mobbing und Zensur, mit Berufsverboten und Gefängnis, bis hin zur Selbstjustiz mit Körperverletzung oder sogar Mord - bis hin zum Scheiterhaufen der "christlichen" Lügen-Inquisition - alles "sehr christlich" eben - total gaga
-- im orthodoxen Judentum ist Kritik an der Thora und am Talmud total VERBOTEN - man darf den "heiligen" Rabbiner nicht kritisieren! - sonst wird man aus der "Gemeinde" ausgestossen und gilt als "unrein" - dasselbe gilt wohl auch für strenge Imame
-- bei den "Christen" mit ihrem Neuen FANTASIE-Testament ist es noch extremer: "Christliche" Extremisten hetzen bis hin zu totalen Massakern in "christlichen" Glaubenskriegen, die es im Islam unter Muslimen FAST NIE und unter Juden NIE so gegeben hat
-- der Ukrainekrieg [2025] ist ein solcher "christlicher" Glaubenskrieg mit Katholiken gegen orthodoxe "Christen" - alles totaler Jesus-Wahn, den es nicht braucht].


9.4. Neues [Fantasie]-Testament

9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und Sprachliche Merkmale im Fantasie-NT: "orientalische Eigenschaften"
9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele Fälschungen - und Beispiele weiterer Fälschungen in der Weltgeschichte
9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und die Propaganda zur Rückeroberung
9.4.E. "Christliche" Fanasie-Märtyrer: Der Fantasie-"Stephan"
9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT: Die Jesus-Sprüche
9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-NT, sondern gleich auch die Hetze gegen "Ketzer"



9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und Sprachliche Merkmale im Fantasie-NT: "orientalische Eigenschaften"
-- Baldauf und Kammeier kamen beide zum Schluss, das Fantasie-AT sei teilweise und das Fantasie-NT komplett im "Hochmittelalter" verfasst (S.195)
[-- offiziell sind alle Autoren von Fantasie-AT, Fantasie-NT und auch des Korans UNbekannt - ein UNmöglicher Zustand, solche Bücher zu propagieren!]
-- das Fantasie-NT wurde gemäss Topper von Autoren geschrieben, die Palästina NICHT kannten, KEINE Ahnung vom Judentum hatten, Griechisch nur als FREMDsprache beherrschten, KAUM Aramäisch konnten, sondern ihre schriftliche Ausdrucksweise war wahrscheinlich Vulgärlatein (S.195)
-- die Evangelien haben orientalische Eigenschaften, je jünger sie werden (S.195; Kammeier in: Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums 1982, S. 328)
-- der Fantasie-Jesus sprach angeblich Aramäisch, die gebildeten Juden sollen aber Griechisch gesprochen haben - und die Rabbiner lasen in der Synagoge die Septuaginta auf Griechisch (S.195) [dann müssen alle Juden bilingue gewesen sein]

Topper Zitat:

"Wie Baldauf vertrat auch Kammeier die These, die Bibel – vor allem das Neue [Fantasie]-Testament – sei erst im Hochmittelalter verfaßt worden. Es gibt da einige Punkte, die selbst den Laien stutzig machen. Betrachten wir einmal nur die ersten drei [FAKE]-Evangelien und die [FAKE]-Apostelgeschichte, so fällt auf, daß sie von Leuten geschrieben wurden, die Palästina nicht kannten, vom Judentum und seinen komplizierten Gesetzen und Sitten keine Ahnung hatten, Griechisch nur als Fremdsprache beherrschten, Aramäisch fast gar nicht konnten und vermutlich Vulgärlatein als ihre Hauptsprache schrieben.

Kammeier (Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums, 1982, S. 328) stellt an sprachlichen Merkmalen fest: Je  jünger die Evangelien, desto orientalischer werden sie. Wenn Jesus, wie angenommen oder suggeriert wird, Aramäisch sprach, die gebildeten Juden aber Griechisch – denn die Thora wurde ihnen in der Synagoge in der griechischen Version der Septuaginta vorgelesen –, dann klafft hier eine sprachliche Lücke." (S.195)

[bzw. alle Juden wären zweisprachig gewesen].


9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele Fälschungen - und Beispiele weiterer Fälschungen in der Weltgeschichte

-- David Strauss (Ludwigsburg (BW, D), Schriftsteller, Philosoph, evangelischer Theologe, 1808-1874 [web05]) vom "evangelischen theologischen Stift" in Tübingen war einer der vielen Bibel-Analysten (Buch: Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet 1864) (S.195, S.280) - er erkannte das Zusammensetzen verschiedener Texte und die vielen Fälschungen (S.195)

Topper Zitat:

"Einer der frühen Aufklärer dieser Problematik war ein ehemaliger Student des evangelischen theologischen Stifts von Tübingen, David Strauss. Das heutige Interesse an der [FAKE]-Bibel, sagt Strauss (im Vorwort 1864), ist ein rein geschichtliches. Mit Wahrheitsfindung hat das nichts zu tun. Und doch sind wir alle Partei, wie Strauss danach ausführt:
Wer über die Herrscher von Ninive oder die »ägyptischen Pharaonen schreibt, der mag dabei ein rein historisches Interesse haben; das Christentum ist dagegen eine so lebendige Macht, und die Frage, wie es bei seiner Entstehung zugegangen, schließt so eingreifende Consequenzen für die unmittelbare Gegenwart in sich, daß der Forscher ein stumpfsinniger sein müßte, um bei der Entscheidung jener Frage eben nur historisch interessiert zu sein.«" (S.195)


Die FAKE-Bibel ist KEIN Einzelfall, sondern die kriminellen Christen oder manche Juden haben noch viel mehr FAKES vorzuweisen und haben damit Geld verdient oder politische Zwecke verfolgt:

-- Fälschung einer Verteidigungsschrift: ein solcher Fall einer Fälschung in der Weltgeschichte ist z.B. die Verteidigungsschrift von König Charles I. von England (1600-1649 [web04]) NACH seiner Hinrichtung. 40 Jahre lang wurde diskutiert, ob es eine Fälschung sei, 50 Auflagen wurden gedruckt, und als Autor stellte sich schliesslich der Jesus-Fantasie-Bischof von Exeter heraus - so sieht man: Wenn eine gewisse Erwartungshaltung existiert, glauben die Massen jede Fälschung (S.195; Strauss: Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet, S.21)

Topper Zitat:

"Strauss hat erkannt, worum es bei diesem Spiel geht und wieviel gefälscht wurde. Er bringt ein typisches Beispiel, das uns die Mentalität jener Fälscherepoche so recht vor Augen führt (S.195):
Wenige Tage nach der Hinrichtung von König Charles I. von England erschien eine Denkschrift, in der er seine Verteidigung gegen die Anklage darstellt, und diese soll in der Zeit seiner Gefangenschaft von ihm selbst verfaßt worden sein. Man akzeptierte sie gern in diesem Sinne, die Schrift erreichte in kurzer Zeit 50 Auflagen. Dadurch wurde der hingerichtete König zum Märtyrer. Noch im selben Jahr 1649 schrieb der berühmte Milton, daß es sich bei dieser Schrift um eine Fälschung handelt. Heute weiß man, daß der Bischof von Exeter die Schrift verfaßt hat. Nur: Man wollte es damals nicht glauben. Wenn zu jener Zeit eine solche Fälschung 40 Jahre lang als echt verteidigt wurde – in einem aufgeklärten Zeitalter, wie es wohl kein zweites gab –, [Strauss Zitat]: »dann kann ich mich nicht länger wundern, wie so viele unterschobene Schriften unter dem Namen Christi, seiner Apostel und anderer großer Personen haben veröffentlicht werden können«. (S. 21)" (S.195)


-- Fälschung der Antike: Ein weiterer Fall einer Fälschung in der Weltgeschichte war ein FAKE-Jude aus Alexandria - Aristobul - im 2. Jh. vor 0, der angeblich "Verse der ältesten griechischen [FAKE]-Dichter zusammengetragen bzw. selbst gemacht" hat - und dabei wurde den FAKE-Dichtern so einiges untergeschoben (S.196)

Topper Zitat (er zitiert Strauss aus dem Buch "Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet"):

»Im 2. Jahrhundert vor Christus hatte ein [ERFUNDENER] alexandrinischer Jude, Aristobul,. . . angeblich Verse der ältesten griechischen Dichter zusammengetragen beziehungsweise selbst gemacht, worin diese sich nicht bloss im Sinne des Monotheismus, sondern auch ganz speziell für jüdische Religionssatzungen aussprachen. Wir finden jetzt die Frechheit kaum begreiflich, mit welcher der Jude im Stande war, den Orpheus von Abraham, Moses und den zehn Geboten, den Homer von der Vollendung der Schöpfung am siebten Tage und der Heiligung des Sabbats reden zu lassen; nicht nur ohnehin die Eitelkeit seiner Volksgenossen kam ihm gläubig entgegen, sondern auch gelehrte christliche Kirchenväter wie [FAKE]-Clemens von Alexandria und [FAKE]-Euseb berufen sich in vollem Glauben auf die von ihm geschmiedeten Beweisketten.« (S.196)


-- Fälschung eines Briefes des FAKE-Jesus an den FAKE-König von Edessa: Ein weiterer Fall einer Fälschung in der Weltgeschichte ist der Briefwechsel des Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-König Abgarus von Edessa, angefertigt von Fantasie-Euseb mit der Angabe eines Fundes im Archiv von Edessa, und er behauptet, er habe das aus dem syrischen Original übersetzt (S.196; Strauss: Leben, S.23) - der syrische Fantasie-König lebte aber 500 Jahre später - der Fantasie-Jesus beruft sich auf Schriften seines Fantasie-Jüngers Johannes (IX,39; XX,29 u.a.) (S.196)

Topper Zitat:

"Und er fährt fort (Buch von Strauss: Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet, S. 23):
»Ein besonders schlagendes Beispiel.. . ist der Briefwechsel [des Fantasie]-Christi mit dem [Fantasie]-König Abgarus von Edessa, den uns [der FAKE]-Euseb als Ausbeute aus dem edessenischen [FAKE]-Archiv in einer von ihm gefertigten Übersetzung aus dem syrischen Original mitteilt.«
Der Wortlaut dieses Briefes von Jesus an den syrischen König, der 500 Jahre später lebte, ist dermaßen dummdreist, daß es einem Theologen von heute schlecht werden würde. Da beruft sich [der FAKE]-Jesus auf die Schriften seines [FAKE]-Jüngers Johannes (IX,39; XX,29 u. a.), die ja erst viel später geschrieben [ERFUNDEN] wurden."


-- solche Lügen sollen der Welt Glauben machen, dass das FAKE-NT früh entstanden sei, nichts anderes ist das Ziel (S.196)
-- David Strauss hatte als Theologe einen sehr guten Ruf und schrieb zum Abschluss seiner Analysen das Buch "Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet", das heftige Proteste provozierte, "weil man diese Enthüllungen gern im Kreis der Akademiker zurückgehalten hätte" (S.197)

Topper Zitat:

"Diese Art Zitate biblischer Stellen, die (S.196) eine frühe Entstehung des Evangeliums bezeugen sollen, sind uns schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Strauss bringt die Sache auf den Punkt. Er wurde einer der angesehensten Theologen seiner Zeit und ausgiebig diskutiert. Während sein erstes Werk rein theologisch gehalten war, mit minutiösen Nachweisen seiner Behauptungen, schrieb er 40 Jahre später das hier zitierte volkstümliche Buch als Endergebnis seines Lebens unter dem Titel "Das Leben Jesu für das deutsche Volk bearbeitet", womit er abermals heftige Streitgespräche auslöste, weil man diese Enthüllungen gern im Kreis der Akademiker zurückgehalten hätte." (S.197)


9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
-- ein weitere Analyst und Logiker in Sachen Fantasie-NT war Arthur Drews (1865-1935 [web06]) - er publizierte 1921 sein Buch "Das Markus-Evangelium als Zeugnis gegen die Geschichtlichkeit Jesu" (Jena 1921)

Drews schlussfolgerte:
-- der Fantasie-Jesus muss eine "späte Erfindung sein" - die zeitliche Einordnung ist "völlig misslungen" - psychologische Zusammenhänge sind unmöglich (S.197)
-- der Fantasie-Herodes starb schon im Jahre 4 v.Chr. - der syrische Fantasie-Statthalter Cyrenius war von 7 bis 11 im Amt (S.197)
-- "Als Johannes der Täufer auftrat, soll Lysanias, der Tetrarch von Abylene gewesen sein, er war aber schon 36 v.Chr. gestorben" (S.197)
-- "eine Tetrarchie Abylene gab es nie" (S.197)
-- "Hannas und Kaiphas waren angeblich gleichzeitig Hohepriester, aber es gab immer nur einen Hohepriester" (S.197)
-- "König Herodes I. wird durch Josephus Flavius recht menschlich dargestellt, der »Kindermord zu Bethlehem« passt nicht zu ihm usw. (Drews mit der Analyse: Das Markus-Evangelium, S. 33)." (S.197)
-- die Fantasien passen also nicht zusammen bzw. die [geheimen] Schreiber hatten keine Ahnung über die Quellenlage in Palästina (S.197)
-- die FAKE-Evangelien könnten zwischen dem 10. und 14.Jh. geschrieben worden sein (S.197)

Topper Zitat:

"In den beiden folgenden Generationen [nach David Strauss] setzte sich dieser aufklärende Zug immer stärker durch, bis wir kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs einen Höhepunkt dieser Sichtweise erreicht haben. Einen der letzten dieser Schule will ich noch zitieren: Arthur Drews. Er hat (Buch mit Bibelanalyse: Das Markus-Evangelium, 1921) in eindrucksvoller Weise gezeigt, daß die Christus-Mythe eine späte Erfindung sein muß. Die zeitliche Einordnung dieser Gestalt ist völlig mißlungen, von den psychologischen Unvereinbarkeiten in der Person Jesu ganz zu schweigen. Herodes, unter dem Jesus geboren sein soll, starb schon 4 v.Chr., der syrische Statthalter Cyrenius übte sein Amt 7 bis 11 n.Chr. aus. Als [der FAKE]-Johannes der Täufer auftrat, soll Lysanias [ein] Tetrarch von Abylene gewesen sein, er war aber schon 36 v.Chr. gestorben, und eine Tetrarchie Abylene gab es nie. Hannas und Kaiphas waren angeblich gleichzeitig Hohepriester, aber es gab immer nur einen Hohenpriester. König Herodes I. wird durch Josephus Flavius recht menschlich dargestellt, der »Kindermord zu Bethlehem« paßt nicht zu ihm usw. (Drews: Markus-Evangelium, S. 33). Man hatte also von den tatsächlichen wie auch später rekonstruierten geschichtlichen Umständen der Zeit Jesu in Palästina keine Ahnung, als die [FAKE]-Evangelien geschrieben wurden. Das kann weder in der ausgehenden [FAKE]-Antike noch in der Renaissance gewesen sein, sondern dürfte irgendwann dazwischen liegen. Die Zeit vom 10. bis 14. Jahrhundert käme in Frage." (S.197)


-- die Nicht-Rückkehr des Fantasie-Jesus (z.B. angekündigt in Fantasie-Markus 13, 7-13) hätte das Fantasie-"Christentum" schon nach ca. 200 Jahren aussterben lassen (S.197)

Topper Zitat:

"Das Nichteintreten der Wiederkehr Jesu (»Naherwartung«, etwa Markus 13, 7-13) müsste das Christentum – wenn es schon in der Antike bestanden hätte – nach mehreren Generationen der Lächerlichkeit preisgegeben und damit ausgelöscht oder völlig verändert haben." (S.197)

-- die Rückversetzung in der Lügen-Chronologie bewirkte, dass niemand es wagte, die Aussagen im Fantasie-NT zu kontrollieren (S.197-198)

Topper Zitat:

"Erst durch den konstruierten große Zeitabstand konnten die (S.197) Voraussagen als echt hingestellt werden." (S.198)


9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und die Propaganda zur Rückeroberung von Jerusalem mit Kreuzzügen

-- Topper stellt die These auf, nach der Zerstörung Jerusalems durch die Perser hätten Flüchtlinge sich in ganz Europa verbreitet und "neue Ideen" gestreut - vielleicht waren es diese Flüchtlinge, die dann den Fantasie-Jesus in Europa verbreitet haben, die "Evengelien" geschrieben haben - und propagierten, man müsse Jerusalem zurückgewinnen - und haben so zu den "Kreuzzügen" angetrieben (S.198).

Topper Zitat:

"Die Zerstörung von Jerusalem durch die Perser wird eine grosse Bewegung von Flüchtlingen ausgelöst haben, die über ganz Europa neue Ideen ausbreiteten; sie dürften Anstösse zur Abfassung der Evangelien gegeben haben, gleichzeitig natürlich auch das Verlangen zur Rückgewinnung der heiligen Stätten und damit die Kreuzzüge geschürt haben." (S.198)


9.4.E. "Christliche" Fantasie-Märtyrer: Der Fantasie-"Stephan"

-- der Fantasie-Stephan muss gegen den "Tempelkult der Juden" antreten - das entspricht dem "byzantinischen Ikonenstreit", der sich gegen den "aufstrebenden Islam" entwickelte - und gleichzeitig strebten die europäischen "Christen" nach Abgrenzung vom Judentum - "also etwa 11. Jahrhundert" (S.198)

Topper Zitat:

"Schon der erste christliche Märtyrer, Stephan, hat eine propagandistische Aufgabe zu erfüllen. Er steht unter Einsatz seines Lebens gegen den Tempelkult der Juden auf. Diese Abgrenzung entspricht dem byzantinischen Ikonenstreit, der ja eine Auseinandersetzung mit dem aufstrebenden Islam war, zugleich auch die ersten Selbstbestimmungsversuche der europäischen Christen gegenüber dem Judentum; also etwa 11. Jahrhundert." (S.198)


9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT: Die Fantasie-Jesus-Sprüche
-- Bruchstücke von Texten wurden gesammelt und einem Fantasie-Erlöser zugeschrieben (S.198)
-- ein Fantasie-"Kirchenvater" "Origenes" soll eine Sammlung "Jesus-Sprüche" besessen haben, die im Bibel-Kanon aber nicht berücksichtigt wurde (S.198)
-- sogar Muslime haben dem Fantasie-Jesus rund 100 Sprüche zugeschrieben, "die nur sie kennen (gesammelt von Asin Palacios, Artikel von 1916)*" (S.198)
* Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D. Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916

Topper Zitat:

"Die ältesten christlichen Texte waren Sammlungen von Aussprüchen, die im Laufe der Zeit einem [Fantasie]-Erlöser in den Mund gelegt wurden. [Der FAKE]-Origenes, einer der frühen „Kirchenväter“, kannte eine ganze Anzahl Jesu-Sprüche, die keine Aufnahme in die heutigen Evangelien mehr gefunden haben. Auch die Moslems haben gute hundert Sprüche Jesus zugeschrieben, die nur sie kennen (gesammelt von Asin Palacios, 1916).*" (S.198)
* Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D. Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916

[Und im Fantasie-Islam herrscht dasselbe Prinzip: Man erfindet "Sprüche", die dem Fantasie-Mohammed zugeschrieben werden - man sieht klar das Prinzip der Manipulation der Massen mit diesen Fantasie-Büchern].

-- wenn man untersuchen will, woher welche Zitate stammen, kommt man immer wieder auf die Renaissance als Entstehungszeit (S.198)

Topper Zitat:

"Bei dem Versuch, Zitate nach Evangelienversen in mittelalterlichen Autoren nachzuprüfen, musste ich leider feststellen, dass diese Zitate oft ganz vage sind oder – dass sie in Texten stehen, die ohnehin den Eindruck machen, sie seien erst in der Renaissance geschrieben oder zumindest verändert worden." (S.198)


9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind haufenweise UNmöglichkeiten
-- Fantasie-Lukas (Kap.9) behauptet, ein Fantasie-Paulus habe in Damaskus Fantasie-Christen verfolgt - vielleicht war aber das Gegenteil der Fall, dass er dort auf die Rückkehr des Fantasie-Jesus wartete - so schildert es eine "alte" Überlieferung (S.198)
-- Damaskus war der Ort des [jüdischen] Fantasie-Bundes und des ["christlichen"] Jüngsten Fantasie-Gerichts - und DESwegen machten die ersten Fantasie-Kalifen des Islams (Omayaden) Damaskus zu ihrer Hauptstadt (S.198)

[Der Fantasie-Islam bildete sich erst um 850 heraus - die Arabische Halbinsel war Fantasie-christlich - der einheitliche Koran kam erst ab den Kreuzzügen als Gegenreaktion - siehe die Beweise in "Good Bye Mohammed" Link]

Topper Zitat:
"Auch inhaltlich sind gewisse Punkte außerordentlich verdächtig: Es kann nicht angehen, daß Paulus nach Damaskus in Syrien reiste, um Christen zu verfolgen, wie die Apostelgeschichte des Lukas (Kap. 9) berichtet. Es war wohl eher so, daß er „dort“ die Wiederkehr Christi erwarten sollte, einer „ alten“ Überlieferung zufolge. Zeitweise war Damaskus als der Ort des Bundes und des Jüngsten Gerichts so bedeutsam, dass die ersten Kalifen des Islams, die Omayaden, Damaskus zu ihrer Hauptstadt machten." (S.198)

[Diese ersten Kaliphen gab es NICHT: Der Fantasie-Islam bildete sich erst um 850 heraus - die Arabische Halbinsel war Fantasie-christlich - der einheitliche Koran kam erst ab den Kreuzzügen als Gegenreaktion - siehe die Beweise in "Good Bye Mohammed" Link]


-- Nazareth im Fantasie-NT ist ERFUNDEN, denn Nazareth existiert erst seit den Kreuzfahrern (S.198)
[und somit ist wieder bewiesen, dass die FAKE-Bibel sicher nicht vor 1100 geschrieben wurde]

Topper Zitat:

"Auch die grosse Bedeutung von Nazareth im Evangelium muss auf einem argen Missverständnis beruhen, denn Nazareth als Stadt existiert erst seit der Kreuzfahrerzeit (siehe hierzu auch Baigent und Leigh 1991, S. 220)."*(S.198)
* Buch von Michael Baigent / Richard Leigh (Autoren: Verschlusssache Jesus die Qumranrollen und die Wahrheit über das frühe Christentum 1991 [web07])


-- die Fantasie-Evangelien und Fantasie-Briefe weisen viele Widersprüche auf (S.199)
-- der Fantasie-Paulus hat viele Fantasie-Briefe verfasst, manche sind Kommentare zu den früheren, siehe Detering 1995 (Buch von Hermann Detering: Paulusbriefe ohne Paulus? Dissertation, Frankfurt am Main 1992) (S.199, S.276)

Topper Zitat:
"Manche Paulusbriefe sind Kommentare zu anderen Paulusbriefen (siehe Detering 1995), und beide stammen NICHT von Paulus." (S.199)

-- der Fantasie-Paulus soll auch "drei Pastoralbriefe" geschrieben haben, 2 an Fantasie-Timotheus und einen an Fantasie-Titus. Diese drei Briefe sind im Vergleich zu den 2 grossen "Paulusbriefen" inhaltlich sehr unterschiedlich und sicherlich von einem ANDEREN Autor geschrieben als die ersten beiden (S.199).

Topper Zitat:
"Die drei sogenannten „Pastoralbriefe“ des Paulus (zweimal an Timotheus und einmal an Titus) sind von einem ganz anderen Autor geschrieben, der sich nicht an die Lebensumstände des später als „Paulus“ konstruierten Mannes hielt, nicht einmal an dessen Glaubensaussagen." (S.199)

[Die Spaltung der Gesellschaft ist schon mit der Bibel das Programm]

-- es bildeten sich die Anhänger eines Fantasie-Petrus und eines Fantasie-Paulus, und um beide Gruppen zu berücksichtigen, wurde mit der Bildung eines Kanons begonnen - dies ist der Grund für den "Flickenteppich" der verschiedenen Meinungen im Fantasie-NT - die Spaltung der Gesellschaft ist somit Programm (S.199).

Topper Zitat:
"Der daraus entstandene Flickenteppich beinhaltet zwar insgesamt die wichtigsten Meinungen, lässt aber keine als eigenständig gelten. Dies war das Ziel der Kanonisierung, und da die Zersplitterung bis in die Versteile hineinreicht, ist eine Entwirrung kaum noch möglich." (S.199)

[Das Chaos in der Kirche]

-- die Texte im Fantasie-NT sind willkürlich zusammengeschustert und kaum interpretierbar, aber vielseitig [durch die Lügen-Pfarrer und Lügen-Bischöfe] etc verwendbar (S.199).

Topper Zitat:
"Man glaubte wohl auch, auf diese Weise die Textklitterung selbst unkenntlich zu machen. Es entstanden geheimnisvolle, aber uninterpretierbare Texte, vielseitig verwendbar" (S.199) [sehr praktisch für die Lügen-Pfarrer und Lügen-Bischöfe].

9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-NT, sondern gleich auch die Hetze gegen "Ketzer"
-- das "Hochmittelalter" ist nicht nur die "Schöpfungszeit" des Fantasie-NT, sondern um dieses "Neue Testament" auch richtig "abzusichern" erfindet die kriminelle Kirchenführung sofort auch die Anleitung, wie Leute zu verfolgen sind, die nicht daran glauben, die "Anti-Ketzerschriften", z.B. eines Fantasie-Irenäus (S.199)

Topper Zitat:
"Zur „Bestätigung“ und endgültigen Korrektur schuf die Kirche schliesslich im Hochmittelalter die Anti-Ketzerschriften (eines Irenäus, zum Beispiel), in denen sich ein sehr später Zustand der theologischen Diskussion spiegelt." (S.199)

-- die Argumente gegen "Ketzer" können thematisch UNmöglich der FAKE-Antike entstammen, sondern die Argumente passen ins "Hochmittelalter" in die Zeit "nach der Jahrtausendwende" (S.199)

Topper Zitat:
"Wenn man die widerstreitenden Diskussionargumente herauslöst, stellt man überrascht fest, dass sie thematisch nicht, wie behauptet, in die Antike gehören können, sondern erst nach der Jahrtausendwende einsetzen [um das Jahr 1000]."


9.5. Erste Ergebnisse: Mysterienspiele ["Auferstehung" spielen - und dann mit dem Fantasie-Jesus speziell]

9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren alle eins: Judentum - Islam - Christentum
[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch" - alle Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum Abschuss freigegeben]
9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora - Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium
[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese Fantasie-Bücher angestellt? Ausrottung des URwissens durch die "heiligen Fantasie-Bücher"]
9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien: Der Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine Kopie des Rituals für Verstorbene bei den UReinwohnern
9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische Halbinsel - Elsass - Niedersachsen
9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins "Christentum": Das Spiel "Tod und Wiederauferstehung" - und der Fantasie-Jesus ist DASSELBE
9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die "Passionsspiele"
9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel stammen von Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien
9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die Fantasie-Evangelien
9.5.K. Faktor Übersetzungen



9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren alle eins: Judentum - Islam - Christentum

-- FAKE-Judentum und FAKE-Christentum breiteten sich im 11.Jh. in Europa gleichzeitig aus, und die Fantasie-Thora wurde in Europa zum "heiligen Buch"-Standard - darauf musste die Jesus-Fantasie-Kirche reagieren und komponierte das Fantasie-NT - in Asien war der Fantasie-Islam bereits in vollem Gange (S.199)

Topper Zitat:
"Die christliche Kirche formiert sich als Antwort auf die etwa gleichzeitige Ausbreitung des Judentums in Mitteleuropa, dessen Thora zum Heiligen Buch schlechthin wurde. In aller Eile musste man sich ein entsprechendes Dokument zulegen. Dieser angestrengte geistige Prozess im 11. Jahrhundert ist nur als Gegenbewegung zur gleichzei- (S.199) tigen islamischen Religionsbildung im Orient und zur jüdischen Dominanz in Mitteleuropa zu verstehen." (S.200)

[Im Buch "Good bye Mohammed" wird eine andere Reihenfolge angegeben: Die Arabische Halbinsel sei zuerst christlich gewesen - bewiesen mit geologischen Funden - und der Koran-Islam habe sich erst nach den Kreuzzügen als Gegenreaktion dazu herausgebildet].

[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch" - alle Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum Abschuss freigegeben
Ab sofort wurden nur noch Kulturen mit einem "Buch" ernst genommen - und alle Ureinwohner-Kulturen mit dem Wissen um den Planeten, Naturmedizin und Energieheilung - aber OHNE Buch - wurden zum Abschuss freigegeben. Diese Völkermorde waren für das "Christentum" normal, die Diskriminierung für das Christentum, das Judentum und für den Islam normal - dieser falsche Stolz mit Fantasiebüchern erlebt seinen Höhepunkt immer wieder in Kriegen und Völkermorden - von den Ureinwohnern etwas zu lernen, das ist für Christen, Muslime und Juden eher selten der Fall...]


9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora - Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium

-- die Konkurrenz zwischen den "heiligen Büchern" (heilige FANTASIE-Bücher) entwickelte sich zu einem Dauer-Weltkrieg (S.200)

Topper Zitat:
"Das Bewusstsein, eine Heilige Schrift nötig zu haben, entstand durch die Präsenz der jüdischen Thora, die gerade im Orient durch die Qariten neu formuliert worden war. Sowohl der Koran (Qur'an ist von Qar'a, „Lesen“, abgeleitet) als auch das Neue Testament sind direkte Folgen davon." (S.200)

[Und nun scheint es absolut befremdlich, wieso die Fantasie-Kirche nicht ihre Fantasien im Neuen Testament in Europa spielen lässt, sondern ebenfalls in Palästina. Ein totaler Fehler].

-- der Dauer-Weltkrieg der "heiligen Bücher" schaukelte sich hoch und provozierte laufend neue "komplizierte Dogmen", so dass die drei 1-Gott-Religionen immer mehr in Regeln und Beschränkungen erstarrten (S.200)

Topper Zitat:
"Die gegenseitige Beeinflussung ist auf Schritt und Tritt spürbar, wenngleich sie stets abgeleugnet wird. Nur in diesem wechselseitigen „Hochschaukeln“ entstanden die komplizierten Dogmen der drei Monotheistenreligionen." (S.200)

[Drei FANTASIEN provozieren NOCH MEHR FANTASÍEN. Friede ist bei Mutter Erde. Die alten Götterwelten bestanden aus 6 Hauptgöttern und 6 Nebengöttern, was zusammen die heiligen Zahl 12 ergibt - das Dutzend].


-- das Judentum war mit der Fantasie-Thora den anderen Religionen "weit voraus" (S.200)
-- der Islam bemühte sich, einen Koran zusammenzustellen, der aus einem Fantasie-Propheten aus Arabien und älteren syrischen und äthiopischen Liedern und Gebeten bestand (Günter Lüling: Über den Urqur'an; 1974) (S.200, S.278)

Topper Zitat:
"Die Juden hatten mit ihrer Thora und ihrer selbstgebastelten „Vätergeschichte“ einen enormen Vorsprung. Der Koran wurde stückweise aus älteren syrischen und äthiopischen Liedern und Gebeten zusammengesetzt, ergänzt um die Visionen des Propheten Arabiens (Lüling 1974)." (S.200)

-- folglich begannen auch die Bosse der Jesus-Fantasten, sich ein Buch zu komponieren mit den Texten der Mysterienspiele, wo bereits ein junger Mann starb und auferstand (S.200)

Topper Zitat:
"Auf christlicher Seite ging man ebenfalls von vorhandenen Texten aus, nämlich den Rollentexten der Mysterienspiele. In ihnen war in gnostischer Manier schon das Geheimnis vom sterbenden und auferstehenden Jüngling enthalten." (S.200)


[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese Fantasie-Bücher angestellt? Ausrottung des URwissens durch die "heiligen Fantasie-Bücher" (!)
-- es lebe die Fantasie - Quellenforschung und Autorenrechte gab es damals nicht - jede/r konnte schreiben und als Wahrheit ausgeben, was er/sie wollte bzw. es hing lange Zeit bis ins 19.Jh. vom Stand der Person ab, was als "echt" oder "unecht" bezeichnet wurde
UND:
-- diese hochkriminellen Fantasie-Bücher AT, NT und Koran zerstörten das Wissen der UReinwohner-Kulturen, die keine Bücher hatten, sie überlagerten das Wissen um den Planeten und seine Geheimnisse, sie spiegelten vor, nur noch "das Buch" sei wichtig - Naturmedizin, Tricks, Weisheiten wurden nicht mehr ernst genommen - und diese Fantasie-Bücher zerstörten die Empathie der Schwingung, weil nur das "gilt", was "im Buch" steht (!), und da stand von der Pflege des Planeten, Naturmedizin und Schwingung eher WENIG bis GAR NICHTS drin - das URwissen wurde im Christentum" noch zusätzlich mit der Mobbing-Folter-Scheiterhaufen-Inquisition planmässig AUSGEROTTET - als Vorbereitung für die Pharma-Sucht bis zur "heiligen Corona-Impfung" - alles echt "christliche" Werke - der kr. Vatikan war auch der erste Staat der Welt, der mit Impfzwang die "Coronaimpfung" für obligatorisch erklärte (!)].



9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien: Der Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine Kopie des Rituals für Verstorbene bei den UReinwohnern

Noch einmal Topper Zitat:

"Auf christlicher Seite ging man ebenfalls von vorhandenen Texten aus, nämlich den Rollentexten der Mysterienspiele. In ihnen war in gnostischer Manier schon das Geheimnis vom sterbenden und auferstehenden Jüngling enthalten." (S.200)

-- dabei handelte es sich um Rituale der UReinwohner für Verstorbene und die Vorstellung, die Seele des Verstorbenen mittels eines Rituals ins Jenseits zu führen, was damals noch die UNTERwelt war (S.200)

Topper Zitat:
"Diese Spiele waren zunächst rein heidnische Begleitgänge für Gestorbene, deren Seelen mittels des Schauspiels ins Jenseits eingeführt wurden. Der Seelengeleiter (Psychopomp) begab sich mit den Seelen der Verstorbenen in die UNTERwelt und machte sie mit den neuen Lebensbedingungen vertraut." (S.200)

-- dem Fantasie-Jesus wird zum Beispiel angedichtet, er sei einmal "zur [Fantasie]-Hölle niedergefahren" wo er "einige [Fantasie]-Seelen rettete, die nicht [Fantasie]-getauft waren", siehe das Fantasie-Nikodemus-Evangelium (S.200)

Topper Zitat:
"Spürbar ist diese Absicht noch in der „Niederfahrt zur [Fantasie]-Hölle“ des [Fantasie]-Christus, wo er einige Seelen rettet, die nicht getauft waren, wie im [Fantasie]-Evangelium des [Fantasie]-Nikodemus dargestellt" (S.200)

-- andere Seelen, die nicht vom Fantasie-Jesus gerettet wurden, seien "für immer verloren", wird von den Christen-Bossen behauptet (S.200)

Topper Zitat: "Andere [Fantasie]-Seelen gingen dort für immer verloren, weil dieser [Fantasie]-Christus die [Fantasie]-Hölle eigenhändig versiegelte." (S.200)

[Schlussfolgerung: Nur der Fantasie-Jesus soll den Fantasie-Schlüssel zur Fantasie-Hölle haben und entscheiden können, wer "gerettet" werden soll und wer nicht].

-- es wurde nun ein "neues [Fantasie]-Zwischenreich" definiert, der Fantasie-"Limbus" (die Fantasie-"Vorhölle" [web08]), dort lebten die geretteten Fantasie-Seelen, denn ins Fantasie-Paradies konnten sie ja nicht (S.200)

Topper Zitat:
"Nun entstand ein neues [Fantasie]-Zwischenreich, ein [Fantasie]-Limbus antiker Art, für die Erretteten, die ja nicht ins [Fantasie]-Paradies eingehen konnten." (S.200)

[WO ist das wirkliche Paradies? Wo es zu Essen, zu Trinken und Frieden gibt].

-- im Ritual für Verstorbene galt die Vorstellung, die Seele des Verstorbenen sei nun in der Unterwelt und die Hinterbliebenen am Grab - oft ein Felsengrab (S.200-201)
-- für die Mysterienspiele "benutzte man auch Gebäude, die man als Vorläufer romanischer Kirchen bezeichnen kann" mit einer erhöhten Bühne (S.201)
-- dies war die Grundlage für die Entwicklung der Jesus-Fantasie-Kirche mit Altar auf dem Bühne, Altarschranke, Eingängen und Durchblicken (S.201)

[Und oft befinden sich unter Altaren Falltüren als Eingänge zu den satanistischen Tunnelsystemen].


9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische Halbinsel - Elsass - Niedersachsen

-- erste solche Gebäude konnten auch komplett in Fels gehauen sein, z.B. in Südspanien (z.B. geschildert in: Uwe und Uta Topper: Arte rupestre de la Provincia de Cádiz; Cádiz 1988, Spanien) (S.201, S.280)

-- Felsenbilder in diesem Zusammenhang mit alten Ritualstätten des frühen "Christentums" sind nicht aus der Steinzeit, wie es [Henry] Breuil beschreibt (Buch: Beyond the Bounds of History 1949? [web09]), sondern die verwendeten Symbole weisen auf "spätrömische bis frühchristliche" Zeit hin, vor allem die Verwendung des Begriffs "Jesu" sowie "die Zeichen der Offenbarung, Alpha und Omega" (S.201)

Asturien Peña: Petroglyph mit Kreuzen    FAKE-Jesus mit Alpha und Omega
Asturien Peña: Petroglyph mit Kreuzen [kap9 foto9] -- FAKE-Jesus mit Alpha und Omega [kap9 foto12]

Zu Seite 201: Das bekannte Bild von Peña Tu in Asturien mit den vorgeschichtlichen Malereien, die wohl eher zur frühchristlichen Zeit der Westgoten gehören, ins 10. Jahrhundert. (Foto: U. Topper) (S.190)
Zu Seite 201: [Der FAKE]-Christus mit Alpha und Omega. Weiterentwicklung eines heidnischen Motivs. Apokalypse-Illustration von Liebana, Spanien, Ende des 10. Jahrhunderts. (S.191)

-- das "vorgeschichtliche Heiligtum von Peña Tu in Asturien": christliche Fantasie-Kreuze (S.201)
--  "asturische Kirchenbauten der Westgoten", die "wohl ältesten „christlichen“ Gebäude in Westeuropa", mit "Wandfresken weitergeführte rote Malerei, die ins 10. Jahrhundert datiert werden kann" (Foto S.190) (S.201)
-- Felsengräber für die Menschen, aus dem Fels herausgehauen (S.201)
-- Höhlenmalereien sind thematisch fast immer mit dem Totenkult verbunden oder bilden diesen sogar ab (S.201)

Topper Zitat:
"Zu den spanischen Felsmalereien gehören die menschenförmigen Gräber, die aus dem gewachsenen Fels herausgehauen sind. Oft liegen die Höhlen mit den Malereien, die thematisch fast stets zum Totenkult gehören, ganz nahe bei den Körpergräbern oder bringen sogar Abbildungen davon." (S.201)

Einweihungsgrab, um eine Wiederauferstehung
                        zu "spielen"  
Einweihungsgrab, um eine Wiederauferstehung zu "spielen" [kap9 foto10]

Zu Seite 201: Das Einweihungsgrab bei den Externsteinen: heidnischer Ritus mit christlichem Deckmantel. (Foto: U. Topper) (S.190)


-- die Archäologie datiert die Steingräber meistens ins 9. bis 11.Jh. - es sind Zeugen der ersten "Christenzeit" [mit "christlichen Symbolen"], mit Taufbecken, mit Mönchszellen, aber noch ohne Kreuz am Grab (S.201)

-- Felsengräber werden auf der Iberischen Halbinseln und in Nordafrika immer mehr gefunden, "von Nordportugal über Andalusien bis Algerien", ebenso im Elsass und in den "Externsteinen" (eine Felsformation im Teutoburger Wald, Niedersachsen, Deutschland [web10]) (S.201)





Spanien Provinz Cádiz:
                                Felsgräber

Spanien Provinz Cádiz: Felsgräber [kap9 foto14]

Felsgräber in Körperform in der spanischen Provinz Cádiz (Foto: U. Topper, 1972)
Nordportugal: typisches Felsgrab
Nordportugal: typisches Felsgrab [kap9 foto15]

Ein typisches Felsgrab auf einem Dorfplatz in Nordportugal, das der Einweihung diente (Foto: U. Topper).

(S.202)


9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins "Christentum": Das Spiel "Tod und Wiederauferstehung" - und der Fantasie-Jesus ist DASSELBE

-- die Frühkirchen spielten bei der Aufnahme in die Gruppe scheinbar ein Aufnahmeritual "Tod und Wiederauferstehung", genannt "Grablege": Die Anwärterperson musste sich durch dieses Ritual einweihen und aufnehmen lassen (S.201), musste sich in ein Felsengrab legen, mental sterben und dann neu erweckt werden (S.203).

Topper Zitat:
"Ein wichtiges Ritual war dabei die lebendige „Grablege“. Wer sich einweihen oder sich aufnehmen lassen wollte, musste sich in zeremoni- (S.201) eller Weise in das Körpergrab im Fels legen und wurde nach einem vergeistigten Todesdurchgang wieder erweckt." (S.203)

-- dadurch sollte die Person souverän gegenüber dem Tod werden bzw. den Tod sollte es nicht mehr geben (S.203).

Topper Zitat:
"Als „Zweimalgeborener“ gehörte er nun zu denen, über die der Tod keine Macht hat." (S.203)

-- dem Fantasie-Jesus wurde dasselbe Ritual mit "Tod und Auferstehung" zugeschrieben (S.203)

Topper Zitat:
"Daraus entstand bruchlos Tod und Auferstehung des [Fantasie]-Jesus von [Fantasie]-Nazareth als Stellvertreter für alle Menschen." (S.203)


9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die "Passionsspiele"
[Passionsspiele=Fantasie-Leiden eines Fantasie-Jesus=Fantasie-Evangelium]

-- die Passionsspiele wurden im "Hochmittelalter" in ganz Europa regelmässig aufgeführt (S.203)
-- hier soll die Seele [in den Himmel] geführt werden (S.203)
-- in der "Loa" in Spanien werden "noch Texte aus dem 16. Jahrhundert wörtlich benutzt" (S.203)
-- in der Carmina Burana (eine Sammlung mit alten Lied- und Dramentexten aus dem Jesus-Fantasie-Kloster Benediktbeuern [web11]) sind "gut erhaltene Rollentexte zu Passionsspielen aus dem frühen 14. Jahrhundert" (S.203)

Topper Zitat:

"Passionsspiele, die im Hochmittelalter in allen Gebieten Europas aufgeführt wurden, halte ich für die direkte Fortsetzung der „Seelenführungen“. Man schaue sich die traditionelle „Loa“ in spanischen Städten an, die teilweise noch Texte aus dem 16. Jahrhundert wörtlich benutzt. Im deutschen Bereich haben wir zum Beispiel in der Liederhandschrift der Carmina Burana mehrere gut erhaltene Rollentexte zu Passionsspielen aus dem frühen 14. Jahrhundert." (S.203)


9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel stammen von Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien

-- der Fantasie-Jesus spricht Formulierungen, die "auf heidnische Trinksprüche zurückgehen, die zu rituellen Gelagen gehörten, aber nun anderen Sinn erhielten" (S.203)
-- der Spruch des Fantasie-Jesus "der Geist sei willig und das Fleisch sei schwach" im Fantasie-Garten Gethsemane soll ein Trinkspruch der UReinwohner sein (Fantasie-Matthäus Kap. 26, 39-44) (S.203)

-- ein Detail im Bekehrungserlebnis des Fantasie-Paulus vor Damaskus stammt aus der Fantasie-Komödie "Die Bakchen" des Fantasie-Euripides (Ranke-Heinemann im Buch von Detering: Paulusbriefe ohne Paulus? 1995, S. 30) (S.203)

-- die Fantasie-Offenbarung des Johnannes soll das erste der "christlichen" Bücher gewesen sein [mit Geheimwissen], das aber erst zuletzt - gemäss Topper wahrscheinlich im 11.Jh. - in den Kanon aufgenommen wurde (S.203)

Topper Zitat:

"Mehrere Worte Jesu gehen auf heidnische Trinksprüche zurück, die zu rituellen Gelagen gehörten, aber nun anderen Sinn erhielten, wie etwa der (Matthäus 26, 39-44) von Jesus im Garten Gethsemane, der Geist sei willig und das Fleisch schwach.
Bekannt ist auch, daß ein Detail im Bekehrungserlebnis des Paulus vor Damaskus aus dem Bakchen fest des Euripides stammt (Ranke-Heinemann bei Detering 1995, S. 30).
Ich nehme an, daß die Urform der Offenbarung des Johannes ebenfalls szenisch aufgeführt oder mit verteilten Rollen gelesen wurde. Nach Ansicht vieler Theologen war sie das erste christliche Buch und hat sich darum so spät gegen den neu zu schaffenden Kanon durchgesetzt. Man mußte die Apokalypse erst zur Seite schieben, bevor man sie angleichen konnte. Das geschah wohl im 11. Jahrhundert. (Diese Datierung stammt nicht von den Theologen, sondern von mir.)" (S.203)


9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die Fantasie-Evangelien
-- vor dem 10.Jh. ist KEINE Illustration "zum Bibelbuch" bekannt (S.203)
-- erste Illustrationen sind von Beatus von Lijbana in Nordspanien, die nach 980 geschaffen wurden, wie Vergleiche zeigen (S.203)

Topper Zitat:

"Wann die Offenbarung geschrieben wurde, ist nicht mehr erkennbar, aber soviel ist sicher: Vor dem 10. Jahrhundert gibt es keine Illustrationen zu diesem (oder einem anderen) Bibelbuch. Die Illustrationen des Beatus von Lijbana in Nordspanien sind wahrscheinlich die ersten Illustrationen zu einem Bibeltext; sie können nicht vor 980 geschaffen sein, wie Vergleiche mit den anderen Beaten gezeigt haben. Alle Evangelien sind jünger." (S.203)


9.5.K. Faktor Übersetzungen

-- die FAKE-Offenbarung wurde 987 ins Georgische übersetzt (S.203)
-- es existiert eine "Handschrift des heiligen Euthymius" (S.203)
-- es ist nicht sicher, dass die Jahreszahl stimmt (S.203)

Topper Zitat:

"Alle Evangeliare sind jünger. 987 wurde die Offenbarung ins Georgische übersetzt, es gibt eine Handschrift des heiligen Euthymius. Wenn diese Jahreszahlen verläßlich sind – was keineswegs selbstverständlich ist –, haben wir einen ersten Datierungsansatz für den Beginn der Bibelniederschrift." (S.203)


9.6. Annäherung [von Spruchsammlungen zum Fantasie-"Kanon"]

9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen
9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien - und im Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)
9.6.C. Die Verstärkung der frohen Fantasie-Botschaft durch "Verdoppelung"
9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien: Das Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus wird zum Anti-Alkoholiker
9.6.E. Koran gegen Alkohol



9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen

-- die Vorstufe der Fantasie-Evengelien bestand aus Spruchsammlungen, und der Fantasie-Jesus war noch nicht erfunden (S.204)

Topper Zitat:
"Zuerst gab es noch kein Evangelium, das eine fortlaufende Geschichte geboten hätte, sondern nur Sammlungen umlaufender Sprüche, die unter der noch nicht ausgeformten Person Jesu vereinigt wurden." (S.204)

-- das Thomas-Fantasie-Evangelium soll "recht alt" sein, mit 114 Aussagen des Fantasie-Jesus (S.204)
-- der Fantasie-Thomas soll diktiert und sein Fantasie-Zwillingsbruder Judas soll die Fantasie-Jesus-Sprüche aufgeschrieben haben (S.204)


9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien - und im Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)

-- dabei ist Zahlenmystik zu berücksichtigen mit dem Code 112+2 (S.204)

Topper Zitat:
"Ein heute nicht mehr anerkanntes, aber offensichtlich recht altes Evangelium ist das des Thomas. Es enthält 114 Aussprüche Christi. Diese Zahl ist kennzeichnend, weil sie sonst keinen Sinn macht. 112 wäre als 28 mal 4 eine sinnvolle Sakralzahl, die zum Kalenderbereich gehört: Wem die kürzeste Abfolge von 5, 6, 11 und 6 Jahren zur Erreichung desselben Wochentages für den Jahresbeginn (oder Ostern) zu kompliziert war, der nahm gebündelt 28 Jahre; da dies ausserdem noch die Summe aller Zahlen von 1 bis zur heiligen Sieben ist, wurde 28 zur heiligsten Zeitrhythmuszahl. Und wer noch einen olympischen Vierjahreszyklus mitbeachten wollte, der musste einen 112jährigen Rhythmus anlegen." (S.204)

-- der Fantasie-Koran hatte ursprünglich 112 Suren, 2 Gebete wurden noch "angehängt", also Code 114 wie bei den Aussagen des Fantasie-Jesus (S.204)

Topper Zitat:
"Der Koran enthielt ursprünglich 112 Suren, denen noch zwei Gebete am Schluss angehängt wurden, um zur Zahl 114 zu gelangen. Hier ist die gegenseitige Abhängigkeit zwischen Evangelium und Koran offensichtlich." (S.204)


9.6.C. Die Verstärkung der frohen Fantasie-Botschaft durch "Verdoppelung"

-- das Matthäus-Fantasie-Evengelium ist fast gleich dem Fantasie-Thomas (S.204)
-- Topper meint, beide Fantasie-Evangelien - von Fantasie-Thomas und Fantasie-Matthäus - seien ev. sogar gleichzeitig, das heisst, innerhalb einer Generation gedichtet worden, das "scheint mir naheliegend" (S.204)

[Scheinbar hat einer vom andern abgeschrieben und etwas variiert - um so die frohe Fantasie-Botschaft "verdoppelt" - oder es könnte auch 2mal DERSELBE Fälscher gewesen sein].


9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien: Das Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus wird zum Anti-Alkoholiker

-- Korrekturen zwischen den Fantasie-Evangelien sind teilweise noch "zeigbar" (S.204)
-- beim Fantasie-Lukas lehnt der Fantasie-Jesus beim Fantasie-Abendmahl den Wein ab und schenkt nur seinen Fantasie-Jüngern ein, mit "Kelchsegen" (S.204)
-- beim Fantasie-Markus meint der Fantasie-Jesus nach dem Essen, er werde nun Anti-Alkoholiker und trinke nie mehr Wein (S.204)
-- beim Fantasie-Matthäus schliesslich kommt alles in der "richtigen Reihenfolge und mit theologischer Begründung ("Sündenvergebung")" (S.204)
-- dabei ist das Fantasie-"Abendmahl" ein Brauch der UReinwohner, der "Heiden" (!) (S.204)
-- beim Fantasie-Johannes ist das Abendmahl mit Gottesurteil WEGGELASSEN, weil es nicht in des Schreibers Konzept passte (S.204)

Topper Zitat:
"Man nehme sich die Abendmahlsgeschichte vor, die zuerst bei Lukas vorkommt, wo Jesus noch enthaltsam den Wein ablehnt und nur seinen Jüngern ausschenkt; besser gestaltet in Markus, wo er nach dem Essen sagt, dass er von nun an keinen Wein mehr trinken wird; zurück zu Lukas, wo der Kelchsegen nun doch nach dem Essen angefügt wird; und dann endlich in richtiger Reihenfolge und mit theologischer Begründung („Sündenvergebung“) bei Matthäus. Damit ist keine Reihenfolge der Entstehung dieser Texte angegeben, sondern ihre Gleichzeitigkeit und gegenseitige Abhängigkeit. (Der romanhafte Johannes hat dieses heidnische Mahl mit Gottesurteil weggelassen, es passte nicht in sein mystisches Konzept.)" (S.204)

9.6.E. Koran gegen Alkohol

"Übrigens gibt es auch im Koran— wenngleich nur ganz knapp — eine dreistufige Ablehnung des Weingenusses." (S.205)


9.7. [Fantasie-Kalender]: Jahreszählungen

9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit Fantasie-Jahreszahlen
9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit dem muslimischen Kalender
9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines Fantasie-Jesus: 1 bis 5 Jahre
9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Judentum prophezeite im FANTASIE-Talmud ein "Ende der Welt" im Jahre 4250 jüdischer Zeitrechnung (=1250 "christliche" Zeitrechnung)
9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit Olympiade



9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit Fantasie-Jahreszahlen

-- August Strobel (deutscher Jesus-Fantasie-Theologe 1930-2006 [web12]) hat in seinem Werk "Ursprung und Geschichte des frühchristlichen Osterkalenders" (1977) zig Daten gesammelt, um das Todesdatum des Fantasie-Jesus herauszufinden und meinte am Ende: Der 7. April 30 sei "praktisch sicher" (S.205)

Topper Zitat:
"Mit bewundernswertem Fleiss und grosser Kenntnis hat August Strobel (1977) noch einmal alle erreichbaren Hinweise auf das genaue Todesdatum Jesu zusammengestellt und dadurch herausgefunden, dass es praktisch sicher am 7. April des Jahres 30 erfolgt sein muss." (S.205)

-- die Zeitverschwendung für eine christliche Jesus-Fantasie ist umwerfend (S.205)

Topper Zitat:
"Der Aufwand an Gelehrsamkeit und Zeit, der insgesamt investiert wurde, lässt einen Kritiker erblassen." (S.205)

-- die strengen Kirchenforscher meinen, es fehle ein Kalender der alten Kulturen mit durchgezählten Jahren [dabei gibt es weltweit 100e Kalender, aber die kennen die "Kirchenforscher" nicht] (S.205)

Topper Zitat:
"Alle neueren Forscher nahmen nämlich, ohne zu fragen, an, dass die Jahre von Cäsar (oder eher) bis zu uns ohne Unterbrechung durchgezählt worden seien, so dass astronomische und kalendarische Berechnungen ein schlüssiges Datum für Jesus ergeben müssten. Doch durchgezählte Jahre sind nirgendwo belegbar. Man kann höchstens von einer angenommenen antiken Jahreszählung, etwa den Olympiaden, auf eine spätere, etwa die Märtyrer-Ara, übergehen und von dieser dann auf unsere heutige Anno-Domini-[FANTASIE]-Zählung." (S.205)

[Ergänzung: Die Kalender der alten Kulturen wurden vom kr. Vatikan und seinen kriminellen Heeren und Armeen teilweise vernichtet
Viele Quellen zu Kalendern von vor dem "Christentum" wurden vom kriminellen Gay-Drogen-Vatikan durch den Jesus-Wahn-Kolonialismus vernichtet:
-- die Kalender der Kelten-Kulturen in Europa,
-- die Quellen der Maya-Kulturen in Mexiko,
-- Tartaria im heutigen Russland wurde "untergegangen",
-- Atlantis wurde "untergegangen" etc. etc. etc.
Aber viele andere Kalender existieren weiter wie in Indien, Thailand, China, Japan usw.].


9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit dem muslimischen Kalender

-- an den Übergängen von einem neuen Fantasie-Kalender zum anderen sind Fehler möglich wie bei der Koordination zwischen dem "christlichen" und dem muslimischen Fantasie-Kalender - wenn man genau kontrolliert, wurden beide Fantasie-Kalender um das Jahr 1000 installiert (S.205)

Topper Zitat:
"An beiden Übergängen sind aber Fehler im Grössenbereich von vielen Jahrhunderten möglich. Die älteste durchgehende Jahreszählung dürfte die islamische sein („Hedschra“ oder „Hegira“ genannt, abgekürzt H.), die heute das Jahr 1418 verzeichnet und vielleicht ab 100 H., spätestens aber ab 300 H. belegbar ist. Da die islamischen Jahre 11 Tage kürzer als die christlichen sind, kommen wir mit dieser Zählung maximal 1375 Jahre zurück. Erst ab dem Jahr 1000 n. [Fantasie]-Chr. haben wir eine relativ vertrauenswürdige Gleichsetzung der beiden Zählweisen. Wie man leicht ersehen kann, hat diese Behauptung den Nachteil, dass alle rückberechneten astronomischen Aussagen (Finsternisse, Kometen, Sternaufgänge oder Präzession) für den Zeitraum vor 1000 wertlos sind." (S.205)


9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines Fantasie-Jesus: 1 bis 5 Jahre

August Strobel mit seiner treuherzigen Analyse [gemäss der alten FAKE-Chronologie] macht im Buch "Ursprung und Geschichte des frühchristlichen Osterkalenders" (1977) die Textfälschungen in den Fantasie-Evangelien sichtbar (S.205-206)

Buch von Strobel auf Seite 103:
-- das Lukas-Fantasie-Evengelium behauptet, der Fantasie-Jesus sei im Jahr 15 des Fantasie-Kaisers Tiberius getauft worden (28/29) (S.206)
-- im selben oder spätestens im Jahr 16 (29/30) sei der Fantasie-Jesus gekreuzigt worden (S.206)
-- es sei also höchstens ein einziges Jahr seines Wirkens möglich gewesen, dies bestätigen auch die ältesten Texte der Jesus-Fantasie-Gnostiker (S.206)

-- die "Scholastiker" und "Humanisten", die die byzantinischen "Kirchenväter" gedichtet haben, nehmen für den Fantasie-Jesus 2 bis 3 Jahre "Wirkungszeit" an (S.206)

-- zur Zeit, als ein Fantasie-Tatian ERFUNDEN wurde, der die vier verschiedenen Fantasie-Evangelien vereinheitlicht haben soll, die Fantasie-"Evangelienharmonie" "war die Diskussion voll im Gange" (S.206) - der FANTASIE-Tatian, offiziell aus Ost-Syrien, gestorben im Jahr 170 [web13]

-- die Fantasie-Wirkungszeit des Fantasie-Jesus war zuerst auf ein Jahr beschränkt (Fassung in NL, Toskana, Persien), auf 1,5 bis 2 Jahre ausgedehnt (altenglisch), aber auch auf 2 bis 3 Jahre ausgedehnt (altdeutsche und arabische Fassungen), eine weitere Ausdehnung der Wirkungszeit auf 4 oder 5 Jahre wurde angedacht,  "aber wieder abgeblasen" (S.206)

-- bei Augustin wurde die lange Wirkzeit nachträglich [durch einen späteren Fälscher] hineinkorrigiert (S.206)
-- einige Theologen führten mehrere Standpunkte auf, z.B. Prosper von Aquitanien "5. Jahrhundert" (S.206)
-- die Ausweitung der Fantasie-Wirkung des Fantasie-Jesus kam durch eschatologische Gedanken (Erlösungs-Hoffnung [web14]), meint auch Strobel (ab S. 100, bes. 109) (S.206)

Topper Zitat:

"([Buch von Strobel] S. 103): Aus dem [Fantasie]-Lukas-Evangelium geht hervor, daß [derFantasie]-Jesus im 15. Jahr des [Fantasie]-Kaisers Tiberius getauft wurde (28/29) und im selben oder spätestens im 16. Jahr (29/30) gekreuzigt wurde. Er konnte also höchstens ein [Fantasie]-Jahr wirken. »Dieser Standpunkt ist von einem vordergründigen Verstehen der [Fantasie]-Evangelien her eingenommen. Schon für die [Fantasie]-Gnostiker war er anziehend«, will sagen: die ältesten [Fantasie]-Texte bezeugen dies. Die byzantinischen [Fantasie]-„Kirchenväter“, die ja durchweg von den Scholastikern und Humanisten [von den FÄLSCHERN] der lateinischen [Fantasie]-Kirche erst geschrieben wurden, nehmen lieber eine 2- bis 3jährige [Fantasie]-Wirkzeit Jesu an. In der Zeit, als die [Fantasie]-Evangelienharmonie des [Fantasie]-„Tatian“ verfaßt wurde, war die Diskussion voll im Gange. Man bringt zunächst ein Jahr (in der niederländischen, toskanischen und persischen Fassung), weitet dann auf anderthalb bis zwei Jahre aus (altenglisch) und erhält schließlich 2 bis 3 Jahre (altdeutsch und arabisch). Eine weitere Ausdehnung auf vier oder gar fünf Jahre wurde aber wieder abgeblasen. Nicht einmal alle großen [Fantasie]-Kirchenväter haben die lange Wirkzeit, bei [Fantasie]-Augustin mußte sie erst in seine frühen Schriften eingebaut werden; die späteren Schriften hatten wohl zwecks Archaisierung ein Jahr gebracht. Bei einigen Theologen wurden beide Standpunkte nebeneinander aufgeführt (Prosper von Aquitanien, „5. Jahrhundert“). Daß hauptsächlich eschatologische [Fantasie]-Gedanken zur Ausweitung führten, hat Strobel klar erkannt ([Buch von Strobel] ab S. 100, bes. 109)." (S.206)

-- Änderungen wurden z.B. um 1250 vorgenommen: [Der Fantasie]-Tiberius soll gerettet werden und es wurden nun [Fantasie]-Kaiserdaten angepasst (S.206)

Topper Zitat:
"Das zeigt den frühesten [Fantasie]-Zeitpunkt für den Änderungsvorgang an, um 1250. Damit nun [Fantasie]-Tiberius gerettet wird, muss auf das probate Mittel der [Fantasie]-"Mitregentschaft“ oder [Fantasie]-„Provinzialherrschaft“ (seit 15 Jahren auf dem [Fantasie]-Kaiserthron, aber schon seit 19 Jahren Herrscher in der Provinz) zurückgegriffen werden." (S.206)

-- zur Datumsbestimmung des Fantasie-Todes eines Fantasie-Jesus wurden auch die Daten von Fantasie-Gnostikern herangezogen (S.206)

Topper Zitat:
"Natürlich wurden auch die ketzerischen [Fantasie]-Gnostiker durch [FAKE]-Klemens von Alexandria zur Datumsbestimmung des [Fantasie]-Todes Jesu herangezogen,  obgleich sie weder Interesse an dergleichen Überlegungen haben konnten noch überhaupt anderweitig nachweisbar sind. Aber dieser Hinweis auf (geringfügig) abweichende Daten wird eben als „Beweis“ für die Ernsthaftigkeit dieses Diskussionsgegenstandes angeführt." (S.206)

-- die Diskussion um das Fantasie-Sterbedatum eines Fantasie-Jesus soll den Fantasie-Jesus real erscheinen lassen (!) (S.206)

Topper Zitat:
"Die Geschichtlichkeit [des Fantasie]-Jesu wird erst dann real, wenn die Gegner sie ebenfalls diskutieren." (S.206)

-- Strobel bezieht in seine Untersuchung auch jüdische [Fantasie]- Kalendersysteme ein, auch Maimonides (1135-1204), (S.206-207), aber dann wird wieder klar, dass das Epizentrum der Geschehnisse knapp vor 1000 gewesen sein kann, weil ihre Schriften erst ab dann "wirksam" werden (S.207)

Topper Zitat:
"Strobel bemüht auch die jüdischen [Fantasie]-Kalendersysteme bis hin zu Mai- (S.206) monides (1135-1204), aber gerade an diesem Phänomen wird am besten deutlich, dass die Tempelzerstörung und Zerstreuung der [Fantasie]-Moses-Anhänger noch nicht lange vor 1000 stattgefunden haben kann. Ihre [Fantasie]-Schriften werden in Europa erst ab diesem Zeitpunkt wirksam." (S.207)

-- Strobel präsentiert die armenische Version des Fantasie-Euseb mit einem Kalender, der als Angelpunkt die Fantasie-Olympiade aufweist, und dann wird noch ein Astronom "Phlegon" ERFUNDEN sowie eine grosse Sonnenfinsternis mit Erdbeben etc. erwähnt, was zum Fantasie-Tod des Fantasie-Jesus im Lukas-Fantasie-Evangelium passt (23,44-45) (S.207).

Topper Zitat:
"Des weiteren erwähnt Strobel auch die armenische Version des [FAKE]-Euseb, die die Olympiadenrechnung bringt [ein Kalender mit der ersten Olympiade als zeitlicher Angelpunkt]: Jesu Tod liegt im Jahr 4 der 203. Olympiade (korrekt wäre 01. 202.4). Aber die Bestimmung des [Fantasie]-Zeitpunktes nach diesem [Fantasie]-System macht gar keinen Sinn. Sie erfolgt nur über einen Umweg, der noch auffälliger ist: Ein gewisser [Fantasie]-Phlegon, „berühmter antiker [Fantasie]-Astronom“ des 2. Jahrhundert n. [Fantasie]-Chr., der sicher erfunden ist, nennt zu diesem [Fantasie]-Zeitpunkt eine grosse [Fantasie]-Sonnenfinsternis mit [Fantasie]-Erdbeben usw., was genau zu den im [Fantasie]-Lukas-Evangelium (23, 44-45) bei Jesu [Fantasie]-Tod behaupteten [Fantasie]-Vorgängen passt." (S.207)

-- mit dieser Sonnenfinsternis ist der Fantasie-Tod vom Fantasie-Jesus nun theologisch "gesichert", auch wenn die Sonnenfinsternis nicht ca. im April, sondern ca. im August oder September stattfand (S.207)

Topper Zitat:
"Über die Sonnenfinsternis, die rückerrechnet ins gewünschte Jahr 30 fällt, wenn auch nicht in die [Fantasie]-Osterzeit, sondern ein halbes Jahr später [im August oder September] ist Jesu [Fantasie]-Tod nun endlich chronologisch „gesichert“." (S.207)

-- insgesamt können die Jesus-Fantasie-Theologen also AUSSUCHEN, wie lange der Fantasie-Jesus gewirkt haben soll, hierzu steht die rückerrechnete Mondfinsternis für Passah des Jahres 33 zur Verfügung (S.207)

Topper Zitat:
"Eine ebenfalls in der Renaissance rückerrechnete Mondfinsternis für Passah des Jahres 33 wird von denjenigen Theologen benutzt, die die längere Wirkzeit Jesu bevorzugen. Da steht ein Laie kopfschüttelnd davor." (S.207)

-- Fakt ist: Der Fantasie-Jesus wurde 1000 Jahre zurückverschoben hingesetzt, heute (Stand 2000) sollen es 2000 Jahre "Abstand" sein (S.207)
-- traditionelle Jesus-Fantasie-Theologen werden weiterhin alle neuen Erkenntnisse ablehnen und über das Fantasie-Todesdatum des Fantasie-Jesus diskutieren: 7.April 30 oder 3.April 33 (S.207)
[und die kriminellen Theologen haben die Eigenschaft, alle Wahrheitswisser als "Anti-Christen" zu rufmorden, um ALLE NEUEN ERKENNTNISSE ABZULEHNEN, solange dieses kriminelle Wort in der FAKE-Bibel steht. Das ist dieselbe Abwehr-Taktik, die die Zionisten mit dem Wort "Nazi" anwenden].

Topper Zitat:

"Haben Strobel und die vielen Vorgänger diesen offensichtlichen Zirkelschluß nicht bemerkt?
Vermutlich wird es einigen Theologen, die ja hundertfach besseren Einblick in die ganze Materie haben, jetzt wie Schuppen von den Augen fallen. Viele  Verrenkungen, die nötig waren, um die Echtheit des fast 2000jährigen Abstands von Jesus bis heute aufrecht zu erhalten, werden nun durchsichtig. Einige werden die Nase rümpfen über soviel Unkenntnis und sich wieder ihrem Lieblingsthema zuwenden, der Bestimmung, ob der 7. April 30 oder der 3. April 33 das Todesdatum ihres Jesus war." (S.207)

[Der einzige Kalender, der wahr ist, ist der Mondkalender mit 13x28+1 Tagen].


9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Fantasie-Judentum prophezeite im FANTASIE-Talmud ein FANTASIE-"Ende der Welt" im Jahre 4250 jüdischer FANTASIE-Zeitrechnung (=1250 "christliche" Zeitrechnung)

Topper Zitat:
"Etwa so: In den „um 300 bis 400“ geschriebenen [Fantasie]-Talmud-Texten der orientalischen [Fantasie]-Juden wird das [Fantasie]-Weltende auf 4200 oder 4250 Jahre nach Erschaffung der Welt gelegt, »weil« (so Strobel, S. 448) 84 Jahre (das ist ein Sonne-Mondzyklus) mal 50 Jubeljahre 4200 ergibt. Da die Weltschöpfung in Auswertung des Alten [Fantasie]-Testamentes durch christliche [Fantasie]-Autoren auf 3000 vor Christus gelegt wurde, damit dieser in der Mitte der alttestamentlichen 6000 Weltjahre liegt, kommt die Welt also um 1200 oder 1250 n.Chr. zu ihrem verdienten Ende." (S.207)

-- das ganze "Abendland" glaubte an den [Fantasie]-"Untergang" und an das "Jüngste [Fantasie]-Gericht" in diesem Zeitraum 1200 oder 1250 (S.207)

Topper Zitat: "Wir kennen dieses Datum ja, es ist der erste wirkliche Zeitraum, zu dem man im Abendland glaubte, dass das Jüngste [Fantasie]-Gericht nahe sei." (S.208)

-- gemäss Topper dürfte der [Fantasie]-Talmud auch knapp vor 1000 geschrieben worden sein (S.208)

Topper Zitat:
"Die talmudischen [Fantasie]-Schriften dürften dann kaum eher geschrieben sein. Das ergibt zwar keinen Beweis für mein Argument, nur einen Hinweis, zeigt aber, wie unsinnig alle diese Spekulationen um die Datierung [eines Fantasie]-Jesu sind, wenn man sie für bare Münze nimmt."


9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit Olympiade

-- geniessen Sie das Kalender-Chaos mit "olympischen Datierungen" (S.208-209)
-- die Analysen sind im Buch von Kurt Heidrich: Die olympischen Doppeldatierungen, eine Studie zur griechisch-archaischen Geschichte; Ehrenkirchen-Offnadingen 1981

Topper Zitat:
"Die zahlreichen Abweichungen der Olympiaden-Ära, Weltschöpfungs-Ära usw., selbst innerhalb eines Textes, verraten, dass diese Zeitzählung im Augenblick der Abfassung des Textes nicht in Gebrauch war, sonst müsste diese Ära einen einheitlichen Beginn haben. Die unterschiedliche „Epoche“ (Ara-Beginn) zeigt immer an, dass die einzelnen Angaben aus verschiedenen anderen Texten übernommen und vom Autor nicht umgerechnet wurden – oder dass sie frei erfunden sind, was viel näher liegt und häufig zutrifft.

Um ein Beispiel zu bringen, werte ich die sehr ordentliche Untersuchung von Heidrich über Die olympischen Doppeldatierungen (1981) aus. Vor 500 v.Chr. ist kein Datum dieser Art verlässlich, danach sind es nur wenige. Das liegt vor allem an unserer Kenntnis, die wir von dieser Datierungsweise haben: Praktisch alle Angaben befinden sich bei [den Fantasie-Männern] Julius Africanus, Klemens von Alexandria und Euseb, bei anderen Autoren finden wir fast keine. Klemens beginnt seine Olympiadenära, die er einem Aristodemos von Elis und dem Polybios zuschreibt, in der 28. Olympiade (man schreibt das 28 01), das macht für die erste Olympiade 884 v.Chr. Julius Africanus beginnt mit der 14. 01 und nennt Kallimachos als Urheber, was uns für deren Anfang ins Jahr 828 v.Chr. bringt; offiziell liegt der Anfang bei heutigen Schriftstellern im Jahr 776 v.Chr. In diesem schönen Durcheinander mussten wieder einmal Leerstellen gefüllt werden mit Personen, die nie gelebt hatten. Man musste Olympioniken gewinnen lassen, Königslisten verlängern usw.

[Der Fantasie]-Euseb musste [den Fantasie]-Herodot korrigieren und selbst den alten [Fantasie]-Cicero, der für den [Fantasie]-Pythagoras ein um 140 Jahre späteres Datum angab. Da gibt es auch geschickte Angleichungen, bei denen die kirchlichen [Fantasie]-Daten der hebräischen [Fantasie]-Könige, die ab 997 v. [Fantasie]-Chr. regieren, sich den jetzigen Daten, die jene Könige erst ab 926 ansetzen, also einen Unterschied von 71 Jahren aufweisen, schrittweise einander nähern, bis sie pünktlich (S.208) zur Babylonischen [Fantasie]-Gefangenschaft, einer Art unumstösslichem Fixpunkt, mit nur knapp 5 Jahren Abstand (bei Euseb sogar nur 2 Jahren) zusammentreffen. Ein gelungenes Spiel im olympischen Zeitroulette." (S.209)


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S.196: nicht blos ->> nicht bloss
S.197: Hohenpriester ->> Hohepriester
S.198:
Na za r e th im Evan ge l ium m
S.199: Diskussionargumente ->> Diskussionsargumente
S.206: Textefälschung ->> Textfälschung
S.206: escha tologische ->> eschatologische



Quellen
[web01] https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Kennicott
[web02] https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Eichhorn - https://de.wikipedia.org/wiki/Eichhorn_(Familienname)
[web03] https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Delitzsch
[web04] https://en.wikipedia.org/wiki/Charles_I_of_England
[web05] https://de.wikipedia.org/wiki/David_Friedrich_Strau%C3%9F
[web06] https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Drews_(Philosoph)
[web07] https://archive.org/details/verschlusssachej0000baig
[web08] https://de.wikipedia.org/wiki/Limbus_(Theologie)
[web09] https://www.amazon.de/Beyond-Bounds-History-H-Breuil/dp/B0007ISZYI/
[web10] https://de.wikipedia.org/wiki/Externsteine

[web11] https://de.wikipedia.org/wiki/Carmina_Burana
[web12] https://de.wikipedia.org/wiki/August_Strobel
[web13] https://de.wikipedia.org/wiki/Tatian
[web14] https://de.wikipedia.org/wiki/Eschatologie
  
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