Erwähnte Literatur
Bücher mit Bibelanalyse (Aufdeckung der Fälschung,
Widersprüche+UNmöglichkeiten)
-- das Vorbild für die FAKE-Bibel war: ein
"Alexanderroman"
-- Bibelanalyse: Wilhelm
Kammeier: Die
Fälschung der Geschichte des Urchristentums; 1982
-- Bibelanalyse: Friedrich Delitzsch 1850-1922 [web03]:
Die grosse Täuschung; 1920
-- Bibelanalyse: David Strauss: Das Leben Jesu für das
deutsche Volk bearbeitet; 1864 (
er
erkannte das Zusammensetzen verschiedener Texte und die
vielen Fälschungen)
-- Bibelanalyse: Arthur Drews (1865-1935 [web06]): Buch
"Das Markus-Evengelium als Zeugnis gegen die
Geschichtlichkeit Jesu"; Jena 1921
-- Bibelanalyse:
Michael Baigent /
Richard Leigh (Autoren): Verschlusssache Jesus die
Qumranrollen und die Wahrheit über das frühe
Christentum; 1991
-- Bibelanalyse: Hermann Detering: Paulusbriefe ohne
Paulus? Dissertation, Frankfurt am Main 1992
-- Kalenderanalyse: August Strobel (1930-2006 [web12])
"Ursprung und Geschichte des frühchristlichen
Osterkalenders"; 1977
-- Kalenderanalyse: Kurt Heidrich: Die olympischen
Doppeldatierungen, eine Studie zur griechisch-archaischen
Geschichte; Ehrenkirchen-Offnadingen 1981
FAKE-Bücher
-- FAKE-AT, FAKE-NT, FAKE-Briefe
-- Korananalyse: Günter Lüling: Über den Urqur'an; 1974
Artikel
-- Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D.
Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916
Thema Frauen
-- Sigrid Hunke: Am Anfang waren Mann und Frau; Bonn 1958
Inhalt
9.1. Grundsätzliches zur
Dichtung von FAKE-AT und FAKE-NT
9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament (FAKE-AT):
die Thora: 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben -
die "Septuaginta"
9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament (FAKE-NT):
Die Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die
FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und
Juden mit FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die
FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen
9.2. Das Neue
[Fantasie]-Testament [als Regelwerk für die
Priester - und die subtile
Geschichtsmanipulation]
9.2.A. Die ERFINDUNG der Geschichte der
FAKE-"Evangelien": Ein Regelwerk für die
Priester - Vorschrift in Verbindung mit
FAKE-Geschichte - die FAKE-Chronologie im
FAKE-NT
9.3. Das Alte
[Fantasie]-Testament [Thora des Judentums]
9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin
Kennicott - Johann Gottfried Eichhorn - Uwe
Topper: Die FAKE-Bibel ist wie deutsche+franz.
Literatur aus dem 11.Jh.
9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben
wie der "Alexanderroman" im 11. Jh.
9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche
Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben -
fantastische FAKE-Geschichten als neue Identität
des Judentums
9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im
FAKE-AT, FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11.
Jh. - Grund: Kriegstaktik Frauenraub und Mens
ohne Binden oder Tampons
9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein
totales Chaos von Fragmenten - Widersprüche ohne
Ende
9.4. Neues
[Fantasie]-Testament
9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und Sprachliche
Merkmale im Fantasie-NT: "orientalische
Eigenschaften"
9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele
Fälschungen - und Beispiele weiterer Fälschungen
in der Weltgeschichte
9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind
haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und
die Propaganda zur Rückeroberung
9.4.E. "Christliche" Fantasie-Märtyrer: Der
Fantasie-"Stephan"
9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT:
Die Jesus-Sprüche
9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind
haufenweise UNmöglichkeiten
9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den
Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-NT, sondern
gleich auch die Hetze gegen "Ketzer"
9.5. Erste Ergebnisse:
Mysterienspiele ["Auferstehung" spielen -
und dann mit dem Fantasie-Jesus speziell]
9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren alle
eins: Judentum - Islam - Christentum
[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch"
- alle Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum
Abschuss freigegeben]
9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den
Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora -
Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium
[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese
Fantasie-Bücher angestellt? Ausrottung des
URwissens durch die "heiligen Fantasie-Bücher"]
9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien:
Der Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine
Kopie des Rituals für Verstorbene bei den
UReinwohnern
9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische
Halbinsel - Elsass - Niedersachsen
9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins
"Christentum": Das Spiel "Tod und
Wiederauferstehung" - und der Fantasie-Jesus ist
DASSELBE
9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die
"Passionsspiele"
9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel
stammen von Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien
9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die
Fantasie-Evangelien
9.5.K. Faktor Übersetzungen
9.6. Annäherung [von
Spruchsammlungen zum Fantasie-"Kanon"]
9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen
9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien -
und im Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)
9.6.C. Die Verstärkung der frohen
Fantasie-Botschaft durch "Verdoppelung"
9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien:
Das Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus
wird zum Anti-Alkoholiker
9.6.E. Koran gegen Alkohol
9.7. [Fantasie-Kalender]:
Jahreszählungen
9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit
Fantasie-Jahreszahlen
9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit
dem muslimischen Kalender
9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines
Fantasie-Jesus: 1 bis 5 Jahre
9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Judentum
prophezeite im FANTASIE-Talmud ein "Ende der
Welt" im Jahre 4250 jüdischer Zeitrechnung
(=1250 "christliche" Zeitrechnung)
9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit
Olympiade
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Kapitel 9: Wann entstand unsere
[FAKE]-Bibel?
(Wann entstand unsere Bibel?)
9.1. Grundsätzliches zur Dichtung von
FAKE-AT und FAKE-NT
9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament
(FAKE-AT): Die Thora: 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben
- die "Septuaginta"
9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament (FAKE-NT): Die
Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die
FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und Juden mit
FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die
FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen
9.1.A. Das Alte Fantasie-Testament (FAKE-AT): die
Thora: ist 1000 Jahre zu spät aufgeschrieben - die
"Septuaginta"
-- die 5 Bücher Mose (Pentateuch) wurden NACH dem
babylonischen Exil geschrieben, also "rund ein Jahrtausend
später" nach dem angeblichen Fantasie-Moses - das ist die
Meinung von Jesus-Fantasie-Theologen (S.181)
-- die gesamte Buchsammlung des Alten Fantasie-Testaments
[5 Bücher Fantasie-Mose und die Fantasie-Propheten] wurde
schliesslich Mitte des 3.Jh. v.0 in Alexandria festgelegt
- und soll dort "von 72 jüdischen Gelehrten ins
Griechische übertragen" worden sein - und von dieser
Aktion soll der Begriff "Septuaginta" (=70) stammen
(S.181)
-- "Sie [diese Buchsammlung aus Alexandria] ist „ heute“
nur noch bei den Christen überliefert." (S.181)
Topper Zitat:
"Was will diese Fragestellung provozieren? Für Theologen
ist es doch längst entschieden, daß der Pentateuch
(die fünf Bücher Mose) „erst“ nach dem babylonischen Exil
geschrieben wurde, also rund ein Jahrtausend später, als
dies naiverweise dem Propheten Mose zugeordnet worden war.
Und auch, daß bis zur Ausbildung des gesamten Alten
Testamentes noch einmal einige Jahrhunderte vergangen
sind, denn diese Buchsammlung war „erst“ Mitte des 3.
Jahrhunderts v.Chr. in Alexandria festgelegt und wurde
dort von 72 jüdischen Gelehrten ins Griechische
übertragen, daher der Name Septuaginta (= 70). Sie ist „
heute“ nur noch bei den Christen überliefert.
Beim Neuen Testament ist es noch einfacher. Es wurde nach
theologischer Ansicht bald nach dem Tod Jesu begonnen,
etwa um 65, und schon Anfang des 2. Jahrhunderts
abgeschlossen, so gegen 120 n.Chr. Zwar war dann noch
nicht völlig entschieden, welche Bücher zum neuen Kanon
gehören, aber innerhalb eines Jahrhunderts war auch das
geklärt, ausgenommen die Offenbarung des Johannes, die
etwas unbequem war und erst später eingereiht wurde,
besonders in Byzanz." (S.181)
9.1.B. Das Neue Fantasie-Testament
(FAKE-NT): Die Jesus-Fantasie-Theologen glauben an die
FAKE-Chronologie+an einen "Kanon"
-- die Jesus-Fantasie-Theologen meinen, das Fantasie-NT
sei "bald nach dem Tod [des Fantasie]-Jesus" begonnen
worden, so um 65, und sei schon "Anfang des 2.
Jahrhunderts" abgeschlossen worden, "so gegen 120"
(S.181)
-- die Buchsammlung wurde auch "Kanon" genannt und wurde
dann bald definitiv festgelegt, ausser die "Offenbarung
des Johannes", die "erst später eingereiht wurde,
besonders in Byzanz (S.181)
Topper Zitat:
"Und nun stellt ein Nichttheologe nachdrücklich fest, daß
diese Datierungen völlig wirklichkeitsfremd erfunden sind.
Er möchte noch einmal ein Jahrtausend einschalten, bevor
er die Festlegung unserer heutigen Bibel sieht [also
nicht
im Jahre 150, sondern 1150]. Dabei meint er
natürlich nicht die Veränderungen einzelner Verse oder
Textstellen, die auch in unserem Jahrhundert noch
vorkommen. Sondern ganz einfach die Entstehung unserer
Bibel. Diese kann vor
Beginn des 12. Jahrhunderts
nicht abgeschlossen gewesen sein.
Dafür braucht er außer minutiösen Beweisen vor allem ein
Motiv. Aus welchem Grund soll die Herstellung einer
Heiligen Schrift im 11. Jahrhundert vorgenommen worden
sein? Die Antwort ist einfach:" (S.181)
9.1.C. Die Analyse: Muslime mit FAKE-Koran und Juden
mit FAKE-Thora provozierten die FAKE-Bibel
-- Wahrheitswisser, Analytiker und Logiker
("Nichttheologen") stellen fest, dass diese Datierungen
"völlig wirklichkeitsfremd" und "erfunden sind" (S.182)
-- die Entstehung der FAKE-Bibel [AT+NT] ist vor dem Jahr
1100 ("vor Beginn des 12.Jh.s") nicht möglich (S.182)
-- die Begründung (S.181): Erst um 1100 wurden Koran und
hebräische Thora definitiv fertiggestellt, und dies
veranlasste die Jesus-Fantasie-Kirche, ebenfalls ein Buch
zusammenzustellen: "
Konkurrenzkampf ist das Motiv."
(S.182)
Dabei anerkennt der Fantasie-Islam nur Buch-Religionen an
und alles andere soll vernichtet werden. [Das
"Christentum" ist genau gleich].
Topper Zitat:
"Damals war der
Koran gerade fertig
geworden, und die
Thora hatte ihre feste
hebräische Form erhalten. Nur die Christen hatten nichts
Ebenbürtiges aufzuweisen. So
mußten sie die Bibel
schaffen.
Konkurrenzkampf ist das Motiv.
Der Islam versteht sich als die Buchreligion par
excellence und fordert im Koran von den anderen
Religionen, dass sie „ihr“ Buch vorweisen, denn nur
die „Familie des Buches“, das sind nach allgemeiner
islamischer Ansicht Moslems, Juden, Christen und Sabäer,
haben Recht auf Anerkennung als Gläubige, alle anderen
sind Feinde." (S.182)
[Bücher? Die Kultur von Indien, China, Japan oder die
Bücher der Azteken hat der Islam nie gesehen etc.].
-- der FAKE-Islam forderte also von den anderen
FAKE-Religionen einen Buchbeweis für die Anerkennung von
juristischer Existenz, Anerkennung als Bürger,
diplomatischen Status und Gleichberechtigter (S.182).
Topper Zitat:
"Es liegt also mehr als geistiger Konkurrenzkampf vor: Es
geht um juristische Grundlagen, um Anerkennung als
Staatsbürger, um diplomatischen Status als
Gleichberechtigter." (S.182)
[Viele Kulturen leben in Frieden OHNE Bücher - scheinbar
können Bücher manchmal auch gefährlich sein].
9.1.D. Erst umfassende Analysen lassen die
FAKE-1-Gott-Religionen auffliegen
[Ergänzung:
-- die Einführung der Menschenrechte ab 1948 macht die
Menschen vom religiösen Übereifer, Erpressungen und
Diskriminierungen unabhängig und lassen wirklich neutrale
Analysen zu]
-- und nun fragt sich, wie diese FAKE-Religionen
operieren, um die Menschen von sich abhängig zu machen,
die immer ein Wort eines Fantasie-Gottes behaupten (S.182)
-- der "christliche" Religions-Schwindel fliegt erst bei
grundlegender Analyse auf, z.B.
-- durch den Jesuiten Hardouin [in Paris, der
die Konzilsakten sortieren musste und alle möglichen
UNmöglichkeiten fand],
-- durch den [Sprachforscher]-Philologen
Baldauf [in Basel, der bei alten "Griechen" Stabreime und
Endreime fand, die es erst im "Hochmittelalter" gab],
-- durch den Analysten Kammeier [der die
Schriften der Urkunden verglich und ALLE Urkunden als
gefälscht erkannte] (S.182)
Topper Zitat:
"Das mag damals lebensnotwendig gewesen sein, aber spielt
das für uns heute noch eine Rolle? Kann uns
Entstehungsursache und - zeit der Bibel noch berühren?
Selbst wenn der Unterschied in der Entstehungsgeschichte
ein ganzes Jahrtausend betragen sollte, könnte mich das
gleichgültig lassen, da ich ja nicht an diese Geschichten
glaube. Nicht einmal als historisches Dokument würde ich
sie anerkennen, geschweige denn als Wort Gottes.
Mit der neuen Fragestellung entsteht ein völlig neues
Problem, das bisher selten in dieser Schärfe gesehen
wurde: Wie gut hat uns die Kirche hinters Licht geführt?
Warum haben wir den Schwindel nicht bemerkt?
Nun, einige haben ihn bemerkt. Die bekanntesten wie den
französischen Jesuiten
Hardouin, den
Schweizer Philologen
Baldauf und den
unermüdlichen Streiter
Kammeier hatte ich
schon zu Beginn vorgestellt. Aber es steht fest, so
richtig bekannt ist dieser Umstand nicht. Ich will ihn
noch einmal in aller Klarheit sagen: Das
Heliandslied,
diese
Evangelienharmonie in deutscher
Sprache, die vermutlich
kurz vor dem Jahr 1000
geschrieben wurde, ist einer der ältesten Texte des Neuen
Testamentes überhaupt. Evangelienharmonien sind die erste
Stufe der heutigen Evangelien." (S.182)
9.2. Das Neue [Fantasie]-Testament [als
Regelwerk für die Priester - und die subtile
Geschichtsmanipulation]
9.2.A. Die ERFINDUNG der Geschichte der
FAKE-"Evangelien": Ein Regelwerk für die Priester -
Vorschrift in Verbindung mit FAKE-Geschichte - die
FAKE-Chronologie im FAKE-NT
-- die FAKE-"Evangelien" entstanden mit Liedern, mit
deutscher FAKE-"Evangelienharmonie",mit den ältesten
Texten des FAKE-NT, vermutlich kurz vor dem Jahr 1000
geschrieben (S.182)
-- die Behauptung, dass bei der Fantasie-Ermordung des
Fantasie-Jesus sich eine Sonnenfinsternis und ein Erdbeben
ereignet hätten, ist gemäss Kammeier symbolisch, auch der
"Vorhang", der im "Tempel riss", ist erfundenes Theater,
das NICHTS mit der Realität zu tun hat (S.182)
-- die FAKE-Bibel hat keinen Wahrheitsanspruch, sondern
ist eine Waffe, sie "hat Zweckcharakter, sie ist nicht
Erinnerungsstütze oder Lebenshilfe" (S.183)
Topper Zitat:
"Wilhelm Kammeier sagte deutlich, daß
die Sonnenfinsternis oder das Erdbeben beim Tode Jesu
(»und der Vorhang im Tempel riß mitten entzwei von
obenan bis untenaus«) symbolische
[Fantasie]-Theaterkulissen (S.182) sind, aber keine
Erinnerung an Geschehnisse. Die Schöpfung [die
ERFINDUNG] der Bibel hat Zweckcharakter, sie ist nicht
Erinnerungsstütze oder Lebenshilfe. Von Geschichte kann
bei den Wundergeschichten nicht die Rede sein." (S.183)
-- die "Wundergeschichten" sind keine Geschichte (S.183)
-- der einzige Zweck der FAKE-Bibel war die Erschaffung
einer geistigen Grundlage für die
Jesus-Fantasie-"Priesterschaft", und hierzu wurde
irgendeine Geschichte komponiert, eine "geschichtliche
Einkleidung wurde gewählt", denn die Autorität ergab sich
von selbst als "göttliches" Gesetzbuch der Kirche, und
alles soll vom Fantasie-Jesus "eingegeben" worden sein,
dem "Stifter der neuen Religion" (S.183)
-- das FAKE-NT wurde als "Philosophiereligion" gestaltet
"(Philosophie in Verkleidung mit religiösen Begriffen!)" -
eine Geschichte des Fantasie-Jesus in Fantasie-Nazareth
erfunden, eine "höchst anschaulich wirkende Form der
Gesetzgebung" mit dem Fantasie-Sohn vom Fantasie-Gott als
Fantasie-Hauptperson (S.183)
-- die Massen sollen gleichzeitig glauben, dass sich diese
Fantasiegeschichte tatsächlich zugetragen habe bzw. im
FAKE-NT sind ABSICHTLICH Philosophie und Geschichte
miteinander verflochten, um vorzutäuschen, dass der
Fantasie-Jesus eine "geschichtliche Person" war (S.183)
-- das Prinzip: Für jede Bestimmung des
Priestergesetzbuches wurde eine FANTASIE-Geschichte
gedichtet, die [bis heute Stand 2025] die Geschichte auf
dem Planeten verfälscht (S.183).
Topper Zitat:
[Topper zitiert aus dem analytischen
Werk von Wilhelm Kammeier: Die Fälschung der Geschichte
des Urchristentums; 4 Bände; posthum; Husum 1981-82]:
»Die Haupthandlungstriebfeder war gegeben in der
Grundabsicht der Urheber, eine geschichtlich getarnte
Bestallungsurkunde für die Priesterschaft zu entwerfen.
Alle weiteren Absichten sind diesem Hauptzweck
untergeordnet worden. Die geschichtliche Einkleidung
wurde gewählt, weil es sich von selbst verstand, daß das
„göttliche“ Gesetzbuch der Kirche vom „Stifter“ der
neuen Religion erlassen war, d. h. daß die einzelnen
Bestimmungen von Jesus selbst herrühren mußten. Die neue
von den Urhebern ersonnene Philosophiereligion
(Philosophie in Verkleidung mit religiösen Begriffen!)
wurde daher als Geschichte des Jesus von Nazareth
dargeboten. Man war sich bewußt, daß die Geschichte die
geeignetste, weil als „Faktum“ nicht zu bestreitende und
dabei als Erzählung höchst anschaulich wirkende
Form der Gesetzgebung darstellt, zumal wenn sich diese
Geschichte als eine solche gibt, in der Gott oder
vielmehr Gottes Sohn unmittelbar die Hauptperson ist.
Gleichzeitig soll die heilige Geschichte natürlich auch
rein geschichtlich verstanden werden, als echte
Überlieferung den Beweis bringen, daß Jesus wirklich
eine „geschichtliche“ Person war. Das Evangelium soll
eben Lehre in der Form von Geschichte verkünden. Im
einzelnen wurde so verfahren, daß man für jede als
notwendig erachtete Bestimmung des Priestergesetzbuches
eine hierzu passende Kleingeschichte ersann.«"
([Kammeier: Die Fälschung der Geschichte des
Urchristentums] 1981, S. 371)" (S.183)
Diese Fantasie-Geschichten der FAKE-Bibel wurden
chronologisch und topographisch aneinandergereiht.
Topper zitiert wieder Kammeier (ebenda):
"
»Nach
den in den Evangelien vorliegenden
topographisch-chronologischen Gesichtspunkten wurden dann
die Kleingeschichten auf vierfache Weise am Handlungsfaden
der Jesusdichtung aneinandergereiht.« (1981 [Kammeier: Die
Fälschung der Geschichte des Urchristentums], S. 371)"
(S.183)
9.3. Das Alte [Fantasie]-Testament [Thora
des Judentums]
9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin
Kennicott - Johann Gottfried Eichhorn - Uwe Topper: Die
FAKE-Bibel ist wie deutsche+franz. Literatur aus dem
11.Jh.
9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben wie der
"Alexanderroman" im 11. Jh.
9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche
Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben - fantastische
FAKE-Geschichten als neue Identität des Judentums
9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im FAKE-AT,
FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11. Jh. - Grund:
Kriegstaktik Frauenraub und Mens ohne Binden oder
Tampons
9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein totales Chaos
von Fragmenten - Widersprüche ohne Ende
-- die Untersuchung hier will herausfinden, wann die
Dichtungen in der FAKE-Bibel stattfanden und welcher
Zeitgeist jeweils dahintersteht (S.183)
-- Topper schätzt, der Stil der Fantasie-Bibel passt in
die
Spätromanik und Frühgotik (S.183)
Topper Zitat:
"Vorausschicken muß ich, daß es nicht darum geht, den
Bibelstoff lächerlich zu machen – das haben andere früher
getan –, sondern aufzudecken, wann diese Geschichten
geschrieben sein könnten, in welchen Zeitgeist sie
einzuordnen wären. Da scheint mir nur das
spätromanische
und frühgotische Mittelalter zu passen."
(S.183)
9.3.A. Analysten der FAKE-Bibel: Benjamin Kennicott -
Johann Gottfried Eichhorn - Uwe Topper: Die FAKE-Bibel
ist wie deutsche+franz. Literatur aus dem 11.Jh.
-- echte Textkritik begann erst mit [Benjamin]
Kennicott
(England 1718-1783, Pfarrer, Bibliothekar, Philologe
[web01]) - er gab 1776 bis 1780 eine eigene Ausgabe der
hebräischen Fantasie-Bibel heraus (S.184)
-- seine älteste Quelle war von
1106, und
Eichhorn
(Johann Gottfried Eichhorn? 1752-1827, Historiker,
evangelischer Theologe [web02]) erkannte, dass es in
Sachen Fantasie-Bibel wohl keinen "Urtext" gibt (S.184)
Topper Zitat:
"Echte Textkritik an der Bibel beginnt erst mit dem
Engländer
Kennicott, der 1776-1780 eine
Ausgabe der hebräischen Bibel erstellte. Der älteste Text,
den er dafür verwenden konnte, stammt von 1106. Der
geniale
Eichhorn erkannte daran, daß wir
die süße Hoffnung auf einen Urtext aufgeben müssen."
-- das FAKE-AT ist eine
willkürliche Sammlung von
Überlieferungen, die der frühen deutschen und
französischen Literatur entsprechen [also 11.Jh. mit
Troubadouren] (S.184)
Zitat Topper:
"Vertiefen wir uns zunächst einen
Augenblick in das Alte Testament. Es ist eine kunterbunte
Sammlung von archaisch anmutenden
Überlieferungsbruchstücken, heldenhaften
Wandersagen und Familienchroniken, erbaulichen Liedern
und Predigten, Liebesromanzen und mystischen Gedichten,
Anekdoten und Gerüchten, die mir wesensverwandt den so
reichhaltigen Dichtungen der frühen deutschen und
fränkischen Literatur erscheinen." (S.184)
9.3.B. Analyse: Die FAKE-Bibel ist geschrieben wie der
"Alexanderroman" im 11. Jh.
-- im 11. und 12.Jh. existierte ein
Alexanderroman
- [ein Fantasie-Fiction], eine "Wunderwelt", der in der
"Alten Welt [...] von Island bis Indonesien" kursierte
(S.184)
-- dieser Alexanderroman war das Vorbild für die
FAKE-Bibel, aber direkt übernommen wurde nichts davon
(S.184)
Topper Zitat:
"Vielleicht sollte ich als Beispiel für alle den
Alexanderroman
nennen, der in jenen ersten Jahrhunderten nach der
Jahrtausendwende in fast allen gebildeten Sprachen der
Alten Welt kursierte, von Island bis Indonesien. Die darin
vorherrschende exotische Wunderwelt gibt so recht den
Charakter der Bibel wieder, ohne daß eine direkte
Übernahme festzustellen wäre. Die gegenseitige
Beeinflussung ist zwar spürbar, beruht aber doch mehr auf
allgemein umherschwirrenden Motiven als auf Abhängigkeit."
(S.184)
-- Motive und Abhängigkeiten sind im Alexanderroman und in
der FAKE-Bibel dieselben (S.184)
Topper Zitat:
"Es ist die gleiche Faszination für die ferne
Vergangenheit, für das magische Ägypten und prächtige
Persien, für gottgleiche Helden und schöne Frauen. Kurz:
Der Wind, der uns aus beiden anweht, ist noch heidnisch."
(S.184)
-- der Fiction-
Alexanderroman hätte eines
der kanonischen FAKE-Bibelbücher sein können, hätte dort
hineingepasst (S.184)
Topper Zitat:
"Hätte der
Alexanderroman eins der
kanonischen Bibelbücher sein können?" (S.184)
9.3.C. "Verlorene Bücher" des FAKE-AT - falsche
Zuschreibungen um 500 Jahre verschoben - fantastische
FAKE-Geschichten als neue Identität des Judentums
-- im FAKE-AT werden "verlorene Bücher" zitiert, die es
vielleicht nie gegeben hat (S.184)
-- siehe die Bibel-Anayse mit dem Buch von
Friedrich Delitzsch 1850-1922
[web03]: Die grosse Täuschung (1920) (S.276)
Topper Zitat:
"Von den
verlorenen Büchern, die im Alten
Testament zitiert werden, zählt
Delitzsch
(1920) ein Dutzend »geschichtliche« und weitere zehn
»prophetische« Bücher auf, ohne daß er damit
Vollständigkeit anstrebte. Es ist demnach nur eine
verhältnismäßig geringe Zahl der ursprünglich zitierten
Bücher in unserer Bibel erhalten geblieben, und diese
wenigen sind außerordentlich
fehlerhaft überliefert.
Oft werden sie Verfassern zugeschrieben, die weit über ein
halbes Jahrtausend früher gelebt haben sollen. Nach dem
schon bei den Kirchenvätern erkannten Prinzip dürfen wir
annehmen, daß viele der nur titelmäßig zitierten und
„verlorenen“ Bibelbücher nie geschrieben wurden. Der
aufgestellte geschichtliche und literarische (S.184)
Rahmen, der eventuell ausgefüllt werden konnte, ist durch
die Kanonisierung eingegrenzt worden." (S.193)
Im Detail:
-- die FAKE-Bibel sollte ursprünglich viel dicker werden,
dann wurden Bücherprojekte nicht realisiert und nur die
Titel blieben bestehen (S.184)
Topper Zitat:
"
Delitzsch [zählt] ein Dutzend
»geschichtliche« und weitere zehn »prophetische« Bücher
auf, ohne dass er damit Vollständigkeit anstrebte. Es ist
demnach nur eine verhältnismässig geringe Zahl der
ursprünglich zitierten Bücher in unserer Bibel erhalten
geblieben, und diese wenigen sind ausserordentlich
fehlerhaft überliefert." (S.184)
-- die jetzt existierende Komposition des FAKE-AT [Stand
2000] schreibt die zusammengestellten Fantasie-Bücher
Verfassern zu, "die weit über ein halbes Jahrtausend
früher gelebt haben sollen". (S.184)
Topper Zitat:
"Es ist demnach nur eine verhältnismäßig geringe Zahl der
ursprünglich zitierten Bücher in unserer Bibel erhalten
geblieben, und diese wenigen sind außerordentlich
fehlerhaft überliefert. Oft werden sie Verfassern
zugeschrieben,
die weit über ein halbes Jahrtausend
früher gelebt haben sollen." (S.184)
-- vielleicht wurden auch manche Bibelbücher nur entworfen
oder gar nie geschrieben und nur der Titel blieb als
Projekt erhalten - später wurde dann behauptet, das Buch
sei "verloren gegangen" (S.184)
Topper Zitat:
"
Nach dem schon bei den Kirchenvätern
erkannten Prinzip dürfen wir annehmen, daß viele der nur
titelmäßig zitierten und „verlorenen“ Bibelbücher nie
geschrieben wurden." (S.184)
[Fotoseiten S.185-192: siehe Fototeil
Kapitel
14c, dort sind alle Fotos des Buches auf einer
einzigen Webseite einsehbar]
-- die Kanonisierung [die Festlegung der Bücher und der
Reihenfolge durch den kriminellen Vatikan] schränkte dann
den geschichtlichen und literarischen Rahmen der
FAKE-Bibel ein (S.184,S.193)
Topper Zitat:
"Der aufgestellte geschichtliche und literarische (S.184)
Rahmen, der eventuell ausgefüllt werden konnte, ist durch
die Kanonisierung eingegrenzt worden." (S.193)
Delitzsch beweist in seinem Buch "
Die grosse
Täuschung" von 1920 klar,
-- dass die FAKE-Bibel nicht mit der Geographie
übereinstimmt (S.193)
-- dass über die Bewohner oder Nachbarn keine Ahnung
herrscht (S.193)
-- dass über Kriegstechnik keine Ahnung herrscht mit
Beschreibung von unmöglichen Fantasie-Feldzügen (S.193)
-- woher soll ein Nomadenvolk aus Ägypten Schwerter haben?
(S.193)
-- allein mit Schwertern soll das Nomadenvolk das
gebirgige und schwer bewaffnete Kanaan mit seinen vielen
Burgen und festen Städten erobert haben (S.193)
-- die "zivilisierten Völker" in Kanaan sollen über
"Reiterei, Streitwagen und Bogenschützen" verfügt haben
(S.193)
-- die Schlachten des FAKE-Josua sind reine FANTASIE
(S.193)
-- der Fantasie-Gott soll dem Nomadenvolk den
Fantasie-Befehl für Fantasie-Massaker gegeben haben, die
dann ausgeführt worden sein sollen mit dem "Niedermetzeln
von Männern, Frauen und Kindern gleichermassen" (S.193)
-- plötzlich wird das Schilfmeer trocken und der Jordan
trocken, wenn eine Überquerung ansteht ("Wunder Jehovas")
(S.193)
-- plötzlich bleibt auch mal "die Sonne stehen", wenn man
einen längeren Tag für einen "Rachezug" braucht (S.193)
-- plötzlich fallen Steine vom Himmel und erschlagen das
Feindesheer und eigene Leute werden NICHT getroffen
(S.193)
-- Hier könnte eine Erinnerung an einen echten
Vulkanausbruch etc. dahinterstehen, leider fehlt jegliches
Detail dazu (S.193)
[der Vulkanausbruch des Vesuvs um 1760,
der Pompei verschüttete - siehe Christoph Pfister: Die
Matrix der alten Geschichte 2021]
-- Jericho soll erobert worden sein sicher nicht mit
Posaunen sondern mittels Verrat einer Prostituierten
(S.193-194)
-- insgesamt ist der Bibeltext total verdreht, das
Judentum verschafft sich eine "Heimat [...] durch Bücher,
die eine Heimat vorgaukeln" (S.194)
-- die Erfinder des FAKE-AT erfinden im 10. Jh. eine
Vergangenheit für das Judentum, "je verrückter und
phantastischer, desto besser", mit einem Kalender, mit
einem alten Gesetzbuch, mit einem "Heimatland", Tempel,
Priesterkaste und alles, was ein Staat damals benötigte
(S.194)
Topper Zitat:
"Was Delitzsch dann an Hand genauer Untersuchung der
vorhandenen Bibeltexte vorführt, gleicht einem Witzblatt.
Die Bibelschreiber hatten keine Ahnung von den
geographischen Gegebenheiten des Heiligen Landes und
wußten praktisch nichts über dessen Bewohner oder deren
Nachbarn. Von Kriegstechnik scheint kein einziger
Schreiber auch nur einen blassen Schimmer gehabt zu haben,
denn es werden die tolldreistesten Unternehmungen
dargestellt, die nicht einmal in Grimms Märchen stehen
könnten. Nur mit Schwertern bewaffnet — woher das
Nomadenvolk aus Ägypten sie haben könnte, wird nicht
verraten — erobern sie das gebirgige Kanaan mit seinen
vielen Burgen und festen Städten, in denen ziviliserte
Völker mit Reiterei, Streitwagen und Bogenschützen
wohnten. Die oft recht detailliert beschriebenen
Schlachten Josuas können weder in dieser noch in
irgendeiner anderen (korrigierten) Weise stattgefunden
haben. Stets werden auf Gottes [Fantasie]-Befehl hin alle
Einwohner [Fantasie]-niedergemetzelt, Männer, Frauen und
Kinder gleichermaßen.
Da geschehen auch immer wieder unnatürliche Ereignisse
(„Wunder Jehovas“). Wie das Schilfmeer trocken wurde, so
auch der Jordan zwecks Überquerung; für den Rachezug
bleibt die Sonne stehen, und vom Himmel fallende Steine
erschlagen das ganze Feindesheer, ohne daß einer der
eigenen Leute getroffen wird. (Ich schließe nicht aus, daß
echte Erinnerung an ein kosmisches Geschehen darin
enthalten sein kann, aber wann und wo sich das abgespielt
hat, ist daraus nicht ablesbar.)
Die berühmt-berüchtigte Eroberung Jerichos liest sich dann
bei Delitzsch (S. 24) etwa so: Da ausdrücklich alle
Krieger die Stadt umschreiten müssen und wohl fünf jeweils
nebeneinander gingen, ist die Schlange rund 90 km lang,
das heißt — da Jerichos Mauer nur 1 km Umfang hat —, daß
es 15 Stunden dauern würde, bis das letzte Glied der
Kolonne an der Stelle des ersten Gliedes angelangt ist,
und da diese Umwandlung täglich siebenmal geschehen sein
soll, dauerte ein Tag also.. .
»Der Unterschied zwischen Wahrheit und Dichtung kann in
krasserer Weise kaum veranschaulicht werden als durch die
Erzählung vom Falle Jerichos. Die Dichtung lautet:
Einsturz der Mauern Jerichos (S.193) durch die Macht der
von Priestern siebenmal um sie herum getragenenen
Bundeslade; die Wahrheit dagegen: Eroberung mittels
Verrats einer zu diesem Zwecke bestochenen Hure.«
(Delitzsch, S. 26). In diesem Stil geht es viele Seiten
weiter, was nicht an Delitzschs Ausdauer, sondern an der
Verdrehtheit des Bibeltextes liegt." (S.194)
UND:
"Was soll nun diese ganze unmögliche Eroberung Kanaans?
Delitzsch sagt es klar heraus: »kein Gott ohne Land«
(Buch: Die grosse Täuschung, S. 40). Jehova muß sich ein
Stammland erobern. Wie — das ist egal. Da haben wir einen
festen Anhaltspunkt: Das nur in religiösem Sinne
existierende „Volk“ der Juden braucht eine Heimat,
zumindest in grauer Vorzeit. Diese schafft es sich durch
Bücher, die dergleichen vorgaukeln. So wird durch einige
Gemeinden, die überall Mission treiben und von Galizien in
der Ukraine bis Galicien am Atlantik neue Gemeinden
gründen, im 10. Jahrhundert eine Geschichte
zusammengestellt, je verrückter und phantastischer, desto
besser, die mehrere Jahrtausende zurückreichen soll und
die hochgesteckten Ziele auch erreicht — nämlich einen
Anfang aller Juden am Tag der Schöpfung, eine
Gesetzgebung, die an Alter nicht zu überbieten ist, ein
rückerobertes ursprüngliches Heimatland, Zentraltempel und
Priesterkaste und was sonst noch so nötig ist zur
Gestaltung einer ehrwürdigen [erfundenen] Geschichte."
(S.194)
9.3.D. Die GEMEINSAME Verachtung der Frauen im FAKE-AT,
FAKE-NT und im FAKE-Koran - These 11. Jh. - Grund:
Kriegstaktik Frauenraub und Mens ohne Binden oder
Tampons
-- Frauen werden im FAKE-AT verachtet, wie im FAKE-NT und
im Koran ebenso (S.194)
-- es könnte also wirklich sein, da alle DREI Religionen
dieSELBE
Frauenverachtung pflegten, dass alle DREI
religiösen Fantasiebücher
um dieSELBE Zeit
komponiert wurden (S.194).
Topper Zitat:
"
Delitzsch prangert auch die
totale
Verachtung der Frau an, die in allen
biblischen Texten zum Ausdruck gebracht wird. Wenn nun
festgestellt werden muss, dass diese Unverschämtheit im
christlichen Neuen [Fantasie]-Testament (Jesus herrscht
seine Mutter an: Weib, was habe ich mit dir zu schaffen?)
und im islamischen [Fantasie]-Koran ganz ähnlich vorliegt,
dann muss darin eine gleiche Zeitströmung gesehen werden,
die durch eben diese Bücher verwirklicht wurde." (S.194)
[These: Der Fantasie-Jesus mit seinen 12 Fantasie-Jüngern
könnte aber vielleicht schwule Gründe gegen Frauen gehabt
haben, und mit Frauen wirklich nichts zu schaffen gehabt
haben. Von dem her war es nur eine berechtigte Abwehr
gegen eine Frau, die ihn umarmen oder ihm ein Küsschen
geben wollte].
-- die Diskriminierung der Frauen wurde in den
Buch-Religionen klar festgelegt [deren religiöser
Hauptmakel IMMER die Menstruation als "unrein" ist, es gab
damals einfach noch keine Tampons] (S.194).
-- in der FAKE-"Antike" ist die Diskriminierung der Frau
NIE ein Thema, auch in anderen europäischen Religionen
nicht, die "Heiden" genannt werden (S.194 - Sigrid Hunke:
Am Anfang waren Mann und Frau; Bonn 1958)
-- diese totale Diskriminierung der Frauen in den
Buch-Religionen von Judentum, Islam und Christentum ist
gemäss Topper der Hauptindikator, die religiösen
Fantasie-Bücher "spät anzusetzen: nach der Pestzeit"
(S.194)
[als das Leben in Europa total hart war, wegen des
Vesuv-Ausbruchs, mit Steinregen und einer 3m-Schicht
Steine]
Topper Zitat:
"Hier liegt am allerwenigsten ein Abbild der
Entstehungszeit vor, sondern vielmehr ein Programm, das
schrittweise soziale Tatsachen zur Folge hatte. Weder in
der [FAKE]-Antike noch im europäischen Heidentum
[ursprüngliche Religionen] ist dergleichen denkbar (Hunke
1958). Die Neuartigkeit dieses Programms läßt aufhorchen
und die letzten Handgriffe am Text sehr spät ansetzen:
nach der Pestzeit." (S.194)
[Ergänzung: "Pestzeit" - Frauen rauben als Kriegstaktik
- Aufklärung, Binden und Tampons gab es noch nicht -
Islam+Kirche rotten Naturwissen über die Eierstocke aus
-- der Begriff "Pestzeit" ist unklar, denn die Pest fing
mit Italiens Abenteuer im Schwarzen Meer an, wurde dann
durch Spritzen der Jesuiten verbreitet, diente als
Argument zur Rufmorderei gegen das Judentum - und die
Pestzeit hat bis heute nicht aufgehört, es gibt sie
nämlich immer wieder
-- die Diskriminierung der Frauen, Frauen zu Hause
einzusperren, war damals auch ein Schutz der Frauen vor
Feinden, denn Frauen zu rauben war eine normale
Kriegsaktionen (asiatische Kriegstaktiken breiteten sich
auch in Europa aus) - heute noch Frauen einzusperren ist
totaler Quatsch, und Staaten mit solchen Gesetzen
verlieren die ganze Arbeitskraft und Arbeitshilfe der
Frauen ausserhalb des Hauses (nicht nur in Saudi-Arabien
und Afghanistan)
-- Aufklärung über Sexualität, Binden und Tampons gab es
damals schlichtweg noch nicht, so dass eine menstruierende
Frau es damals wirklich nicht leicht hatte, dieselben
Tätigkeiten zu verrichten wie ohne Mens - die hormonelle
Naturmedizin kann Eierstöcke schliessen, so dass die Mens
sich auf 3 Tage verkürzt oder ganz ausbleibt - und bei
Kinderwunsch kann man die Eierstöcke wieder öffnen -
welche Pflanzen das sind, wissen aber nur die
"Naturvölker", die ohne Bücher leben - denn die
kriminellen "Buchreligionen" im Islam, Judentum und im
katholisch-protestantischen Bereich haben all dieses
Naturwissen durch Frauenverfolgungen AUSGEROTTET - u.a.
mit Scheiterhaufen als reales "Fegefeuer"!].
9.3.E. Das Alte FANTASIE-Testament ist ein totales
Chaos von Fragmenten - Widersprüche ohne Ende
-- das FAKE-AT ist total verworren und widersprüchlich -
da wurden Fragmente von Leuten zusammengestellt, die die
damaligen Kulturkreise, aus denen die Fragmente stammen,
gar nicht kannten (S.194)
-- insgesamt soll das FAKE-AT eine Vergangenheit von vor
2- bis 3000 Jahren vortäuschen (S.194-195)
-- Analysten sehen sofort die Widersprüche und
UNmöglichkeiten (S.195)
Topper Zitat:
"So verworren und widersprüchlich wie die Bücher des Alten
Testaments kann eine echte Überlieferung nicht aussehen.
Wir müssten schon annehmen, dass die Fragmente von Leuten
zusammengestellt wurden, die aus einem völlig fremden
Kulturkreis kamen und daß dieses Machwerk einen
fabulierten Zeitabstand von 2 bis 3 Jahrtausenden (S.194)
vorspiegeln soll. Wie man gescheiten Menschen dieses
auftischen konnte, bleibt dennoch ein Rätsel." (S.195)
[Ergänzung: Der Analphabetismus der Massen bis ca. 1800
macht die Analyse der Lügenbücher AT, NT und Koran
unmöglich - die Raserei und Selbstjustiz gegen Analysten
und Logiker verhindert auch noch die Aufklärung!
-- die Massen waren damals Analphabeten und nur die Mönche
oder Rabbiner oder Imame konnten Lesen und Schreiben.
DESwegen war die Manipulation der kriminellen
FANTASIE-1-Gott-Religionen lange "perfekt"
-- in manchen muslimischen Ländern ist heute [2025] noch
die Analphabetenrate bis ca. 50%, weil die Eltern es nicht
wichtig finden, dass Kinder Lesen und Schreiben lernen,
oder weil Kinder in der Landwirtschaft helfen müssen,
damit die Familie überlebt - weil in muslimischen Ländern
kaum Sozialsysteme existieren - oder nur die Buben dürfen
Lesen und Schreibenlernen
-- ausserdem hetzen die religiösen Extremisten seit je her
dann die Logiker und Analytiker, mit Mobbing und Zensur,
mit Berufsverboten und Gefängnis, bis hin zur Selbstjustiz
mit Körperverletzung oder sogar Mord - bis hin zum
Scheiterhaufen der "christlichen" Lügen-Inquisition -
alles "sehr christlich" eben - total gaga
-- im orthodoxen Judentum ist Kritik an der Thora und am
Talmud total VERBOTEN - man darf den "heiligen" Rabbiner
nicht kritisieren! - sonst wird man aus der "Gemeinde"
ausgestossen und gilt als "unrein" - dasselbe gilt wohl
auch für strenge Imame
-- bei den "Christen" mit ihrem Neuen FANTASIE-Testament
ist es noch extremer: "Christliche" Extremisten hetzen bis
hin zu totalen Massakern in "christlichen"
Glaubenskriegen, die es im Islam unter Muslimen FAST NIE
und unter Juden NIE so gegeben hat
-- der Ukrainekrieg [2025] ist ein solcher "christlicher"
Glaubenskrieg mit Katholiken gegen orthodoxe "Christen" -
alles totaler Jesus-Wahn, den es nicht braucht].
9.4. Neues [Fantasie]-Testament
9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und
Sprachliche Merkmale im Fantasie-NT: "orientalische
Eigenschaften"
9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele
Fälschungen - und Beispiele weiterer Fälschungen in der
Weltgeschichte
9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind haufenweise
UNmöglichkeiten
9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und die
Propaganda zur Rückeroberung
9.4.E. "Christliche" Fanasie-Märtyrer: Der
Fantasie-"Stephan"
9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT: Die
Jesus-Sprüche
9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind haufenweise
UNmöglichkeiten
9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den Fantasie-Jesus
mit dem Fantasie-NT, sondern gleich auch die Hetze gegen
"Ketzer"
9.4.A. Totale UNmöglichkeiten und Sprachliche Merkmale
im Fantasie-NT: "orientalische Eigenschaften"
--
Baldauf und
Kammeier
kamen beide zum Schluss, das Fantasie-AT sei teilweise und
das Fantasie-NT komplett im "
Hochmittelalter"
verfasst (S.195)
[-- offiziell sind alle Autoren von Fantasie-AT,
Fantasie-NT und auch des Korans UNbekannt - ein
UNmöglicher Zustand, solche Bücher zu propagieren!]
-- das Fantasie-NT wurde gemäss Topper von Autoren
geschrieben, die Palästina NICHT kannten, KEINE Ahnung vom
Judentum hatten, Griechisch nur als FREMDsprache
beherrschten, KAUM
Aramäisch konnten,
sondern ihre schriftliche Ausdrucksweise war
wahrscheinlich
Vulgärlatein (S.195)
-- die Evangelien haben orientalische Eigenschaften, je
jünger sie werden (S.195; Kammeier in: Die Fälschung der
Geschichte des Urchristentums 1982, S. 328)
-- der Fantasie-Jesus sprach angeblich
Aramäisch,
die gebildeten Juden sollen aber
Griechisch
gesprochen haben - und die Rabbiner lasen in der Synagoge
die
Septuaginta auf Griechisch (S.195)
[dann müssen alle Juden bilingue gewesen sein]
Topper Zitat:
"Wie
Baldauf vertrat auch
Kammeier
die These, die Bibel – vor allem das Neue
[Fantasie]-Testament – sei erst im Hochmittelalter verfaßt
worden. Es gibt da einige Punkte, die selbst den Laien
stutzig machen. Betrachten wir einmal nur die ersten drei
[FAKE]-Evangelien und die [FAKE]-Apostelgeschichte, so
fällt auf, daß sie von Leuten geschrieben wurden, die
Palästina nicht kannten, vom Judentum und seinen
komplizierten Gesetzen und Sitten keine Ahnung hatten,
Griechisch nur als Fremdsprache beherrschten,
Aramäisch
fast gar nicht konnten und vermutlich
Vulgärlatein
als ihre Hauptsprache schrieben.
Kammeier (Die Fälschung der Geschichte des Urchristentums,
1982, S. 328) stellt an sprachlichen Merkmalen fest:
Je jünger die Evangelien, desto orientalischer
werden sie. Wenn Jesus, wie angenommen oder suggeriert
wird,
Aramäisch sprach, die gebildeten
Juden aber
Griechisch – denn die Thora
wurde ihnen in der Synagoge in der griechischen Version
der
Septuaginta vorgelesen –, dann klafft
hier eine sprachliche Lücke." (S.195)
[bzw. alle Juden wären zweisprachig gewesen].
9.4.B. Die NT-Analyse von David Strauss: viele
Fälschungen - und Beispiele
weiterer Fälschungen in der Weltgeschichte
--
David Strauss (Ludwigsburg (BW, D),
Schriftsteller, Philosoph, evangelischer Theologe,
1808-1874 [web05]) vom "evangelischen theologischen Stift"
in
Tübingen war einer der vielen
Bibel-Analysten (Buch: Das Leben Jesu für das deutsche
Volk bearbeitet 1864) (S.195, S.280) - er erkannte das
Zusammensetzen verschiedener Texte und die vielen
Fälschungen (S.195)
Topper Zitat:
"Einer der frühen Aufklärer dieser
Problematik war ein ehemaliger Student des evangelischen
theologischen Stifts von Tübingen, David
Strauss. Das heutige Interesse an der
[FAKE]-Bibel, sagt Strauss (im Vorwort 1864), ist ein
rein geschichtliches. Mit Wahrheitsfindung hat das
nichts zu tun. Und doch sind wir alle Partei, wie
Strauss danach ausführt:
Wer über die Herrscher von Ninive oder
die Ȋgyptischen Pharaonen schreibt, der mag dabei ein
rein historisches Interesse haben; das Christentum ist
dagegen eine so lebendige Macht, und die Frage, wie es
bei seiner Entstehung zugegangen, schließt so
eingreifende Consequenzen für die unmittelbare Gegenwart
in sich, daß der Forscher ein stumpfsinniger sein müßte,
um bei der Entscheidung jener Frage eben nur historisch
interessiert zu sein.«" (S.195)
Die FAKE-Bibel ist KEIN Einzelfall, sondern die
kriminellen Christen oder manche Juden haben noch viel
mehr FAKES vorzuweisen und haben damit Geld verdient oder
politische Zwecke verfolgt:
--
Fälschung einer Verteidigungsschrift:
ein solcher Fall einer Fälschung in der Weltgeschichte ist
z.B. die
Verteidigungsschrift von König Charles I.
von England (1600-1649 [web04]) NACH seiner Hinrichtung.
40 Jahre lang wurde diskutiert, ob es eine Fälschung sei,
50 Auflagen wurden gedruckt, und als Autor
stellte sich schliesslich der Jesus-Fantasie-
Bischof
von Exeter heraus - so sieht man: Wenn eine
gewisse Erwartungshaltung existiert, glauben die Massen
jede Fälschung (S.195; Strauss: Das Leben Jesu für das
deutsche Volk bearbeitet, S.21)
Topper Zitat:
"Strauss hat erkannt, worum es bei diesem Spiel geht und
wieviel gefälscht wurde. Er bringt ein typisches Beispiel,
das uns die Mentalität jener Fälscherepoche so recht vor
Augen führt (S.195):
Wenige Tage
nach der Hinrichtung von König Charles
I. von England erschien eine
Denkschrift,
in der er seine Verteidigung gegen die Anklage darstellt,
und diese soll in der Zeit seiner Gefangenschaft von ihm
selbst verfaßt worden sein. Man akzeptierte sie gern in
diesem Sinne, die Schrift erreichte in kurzer Zeit
50
Auflagen. Dadurch wurde der hingerichtete
König zum
Märtyrer. Noch im selben Jahr
1649
schrieb der berühmte
Milton, daß es sich
bei dieser Schrift um eine Fälschung handelt. Heute weiß
man, daß der
Bischof von Exeter die Schrift
verfaßt hat. Nur: Man wollte es damals nicht glauben. Wenn
zu jener Zeit eine solche Fälschung 40 Jahre lang als echt
verteidigt wurde – in einem aufgeklärten Zeitalter, wie es
wohl kein zweites gab –, [
Strauss Zitat]:
»dann kann ich mich nicht länger wundern, wie so viele
unterschobene Schriften unter dem Namen Christi, seiner
Apostel und anderer großer Personen haben veröffentlicht
werden können«. (S. 21)" (S.195)
--
Fälschung der Antike: Ein weiterer Fall
einer Fälschung in der Weltgeschichte war ein FAKE-Jude
aus
Alexandria -
Aristobul -
im 2. Jh. vor 0, der angeblich "Verse der ältesten
griechischen [FAKE]-Dichter zusammengetragen bzw. selbst
gemacht" hat - und dabei wurde den FAKE-Dichtern so
einiges untergeschoben (S.196)
Topper Zitat (er zitiert Strauss aus dem Buch "Das Leben
Jesu für das deutsche Volk bearbeitet"):
»Im 2. Jahrhundert vor Christus hatte ein [ERFUNDENER]
alexandrinischer
Jude,
Aristobul,. . . angeblich
Verse der ältesten griechischen Dichter zusammengetragen
beziehungsweise
selbst gemacht, worin diese
sich nicht bloss im Sinne des Monotheismus, sondern auch
ganz speziell
für jüdische Religionssatzungen
aussprachen. Wir finden jetzt die Frechheit
kaum begreiflich, mit welcher der Jude im Stande war, den
Orpheus von Abraham, Moses und den zehn Geboten, den Homer
von der Vollendung der Schöpfung am siebten Tage und der
Heiligung des Sabbats reden zu lassen; nicht nur ohnehin
die Eitelkeit seiner Volksgenossen kam ihm gläubig
entgegen, sondern auch gelehrte christliche Kirchenväter
wie [FAKE]-
Clemens von Alexandria und
[FAKE]-
Euseb berufen sich in vollem Glauben
auf die von ihm geschmiedeten Beweisketten.« (S.196)
--
Fälschung eines Briefes des FAKE-Jesus an den
FAKE-König von Edessa: Ein weiterer Fall einer
Fälschung in der Weltgeschichte ist der Briefwechsel des
Fantasie-Jesus mit dem Fantasie-König
Abgarus von
Edessa, angefertigt von Fantasie-
Euseb
mit der Angabe eines Fundes im Archiv von Edessa, und er
behauptet, er habe das aus dem syrischen Original
übersetzt (S.196; Strauss: Leben, S.23) - der syrische
Fantasie-König lebte aber
500 Jahre später
- der Fantasie-Jesus beruft sich auf Schriften seines
Fantasie-Jüngers Johannes (IX,39; XX,29 u.a.) (S.196)
Topper Zitat:
"Und er fährt fort (Buch von Strauss: Das Leben Jesu für
das deutsche Volk bearbeitet, S. 23):
»Ein besonders schlagendes Beispiel.. . ist der
Briefwechsel
[des Fantasie]-Christi mit dem
[Fantasie]-König
Abgarus von Edessa, den
uns [der FAKE]-
Euseb als Ausbeute aus dem
edessenischen [FAKE]-Archiv in einer von ihm gefertigten
Übersetzung aus dem syrischen Original mitteilt.«
Der Wortlaut dieses Briefes von Jesus an den syrischen
König, der
500 Jahre später lebte, ist
dermaßen
dummdreist, daß es einem Theologen
von heute schlecht werden würde. Da beruft sich [der
FAKE]-Jesus auf die Schriften seines [FAKE]-Jüngers
Johannes (IX,39; XX,29 u. a.), die ja erst
viel
später geschrieben [ERFUNDEN] wurden."
--
solche Lügen sollen der Welt Glauben machen,
dass das FAKE-NT früh entstanden sei, nichts
anderes ist das Ziel (S.196)
-- David Strauss hatte
als Theologe einen sehr guten Ruf und schrieb zum
Abschluss seiner Analysen das Buch "Das Leben Jesu für
das deutsche Volk bearbeitet", das heftige Proteste
provozierte, "weil man diese Enthüllungen gern im Kreis
der Akademiker zurückgehalten hätte" (S.197)
Topper Zitat:
"Diese Art Zitate biblischer Stellen, die (S.196)
eine
frühe Entstehung des Evangeliums bezeugen sollen,
sind uns schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt.
Strauss
bringt die Sache auf den Punkt. Er wurde einer der
angesehensten Theologen seiner Zeit und ausgiebig
diskutiert. Während sein erstes Werk rein theologisch
gehalten war, mit minutiösen Nachweisen seiner
Behauptungen, schrieb er 40 Jahre später das hier zitierte
volkstümliche Buch als Endergebnis seines Lebens unter dem
Titel "Das Leben Jesu für das deutsche Volk
bearbeitet", womit er abermals heftige
Streitgespräche auslöste, weil man diese Enthüllungen gern
im Kreis der Akademiker zurückgehalten hätte." (S.197)
9.4.C. NT-Analyse von Arthur Drews: Da sind haufenweise
UNmöglichkeiten
-- ein weitere Analyst und Logiker in Sachen Fantasie-NT
war
Arthur Drews (1865-1935 [web06]) - er
publizierte 1921 sein Buch "Das Markus-Evangelium als
Zeugnis gegen die Geschichtlichkeit Jesu" (Jena 1921)
Drews schlussfolgerte:
-- der Fantasie-Jesus muss eine "späte Erfindung sein" -
die zeitliche Einordnung ist "völlig misslungen" -
psychologische Zusammenhänge sind unmöglich (S.197)
-- der
Fantasie-Herodes starb schon im
Jahre 4 v.Chr. - der syrische Fantasie-Statthalter
Cyrenius war von 7 bis 11 im Amt (S.197)
-- "Als
Johannes der Täufer auftrat, soll
Lysanias,
der Tetrarch von
Abylene gewesen sein, er
war aber schon 36 v.Chr. gestorben" (S.197)
-- "eine Tetrarchie Abylene gab es nie" (S.197)
-- "
Hannas und Kaiphas waren angeblich
gleichzeitig Hohepriester, aber es gab immer nur einen
Hohepriester" (S.197)
-- "König
Herodes I. wird durch
Josephus
Flavius recht menschlich dargestellt, der
»Kindermord zu Bethlehem« passt nicht zu ihm usw. (Drews
mit der Analyse: Das Markus-Evangelium, S. 33)." (S.197)
-- die Fantasien passen also nicht zusammen bzw. die
[geheimen] Schreiber hatten keine Ahnung über die
Quellenlage in Palästina (S.197)
-- die
FAKE-Evangelien könnten
zwischen
dem 10. und 14.Jh. geschrieben worden sein
(S.197)
Topper Zitat:
"In den beiden folgenden Generationen [nach David Strauss]
setzte sich dieser aufklärende Zug immer stärker durch,
bis wir kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs einen
Höhepunkt dieser Sichtweise erreicht haben. Einen der
letzten dieser Schule will ich noch zitieren:
Arthur
Drews. Er hat (Buch mit Bibelanalyse: Das
Markus-Evangelium, 1921) in eindrucksvoller Weise gezeigt,
daß die
Christus-Mythe eine späte Erfindung
sein muß. Die zeitliche Einordnung dieser Gestalt ist
völlig mißlungen, von den psychologischen
Unvereinbarkeiten in der Person Jesu ganz zu schweigen.
Herodes,
unter dem Jesus geboren sein soll, starb schon 4 v.Chr.,
der syrische Statthalter
Cyrenius übte sein
Amt 7 bis 11 n.Chr. aus. Als [der FAKE]-
Johannes der
Täufer auftrat, soll
Lysanias
[ein]
Tetrarch von Abylene gewesen sein, er
war aber schon 36
v.Chr. gestorben, und
eine
Tetrarchie Abylene gab es nie.
Hannas
und
Kaiphas waren angeblich gleichzeitig
Hohepriester,
aber es gab immer nur einen Hohenpriester.
König
Herodes I. wird durch
Josephus Flavius
recht menschlich dargestellt, der »Kindermord zu
Bethlehem« paßt nicht zu ihm usw. (Drews:
Markus-Evangelium, S. 33). Man hatte also von den
tatsächlichen wie auch später rekonstruierten
geschichtlichen Umständen der Zeit Jesu in Palästina keine
Ahnung, als die [FAKE]-Evangelien geschrieben wurden. Das
kann weder in der ausgehenden [FAKE]-Antike noch in der
Renaissance gewesen sein, sondern dürfte irgendwann
dazwischen liegen.
Die Zeit vom 10. bis 14.
Jahrhundert käme in Frage." (S.197)
-- die
Nicht-Rückkehr des Fantasie-Jesus
(z.B. angekündigt in Fantasie-Markus 13, 7-13) hätte das
Fantasie-"Christentum" schon nach ca. 200 Jahren
aussterben lassen (S.197)
Topper Zitat:
"Das
Nichteintreten der Wiederkehr Jesu
(»Naherwartung«, etwa Markus 13, 7-13) müsste das
Christentum – wenn es schon in der Antike bestanden hätte
– nach mehreren Generationen der Lächerlichkeit
preisgegeben und damit ausgelöscht oder völlig verändert
haben." (S.197)
-- die Rückversetzung in der Lügen-Chronologie bewirkte,
dass niemand es wagte, die Aussagen im Fantasie-NT zu
kontrollieren (S.197-198)
Topper Zitat:
"Erst durch den konstruierten große Zeitabstand konnten
die (S.197) Voraussagen als echt hingestellt werden."
(S.198)
9.4.D. Die Flüchtlingsthese aus Jerusalem - und die
Propaganda zur Rückeroberung von Jerusalem mit
Kreuzzügen
-- Topper stellt die These auf, nach der Zerstörung
Jerusalems durch die
Perser hätten
Flüchtlinge sich in ganz Europa verbreitet und "neue
Ideen" gestreut - vielleicht waren es diese Flüchtlinge,
die dann den Fantasie-Jesus in Europa verbreitet haben,
die "Evengelien" geschrieben haben - und propagierten, man
müsse Jerusalem zurückgewinnen - und haben so zu den "
Kreuzzügen"
angetrieben (S.198).
Topper Zitat:
"Die Zerstörung von Jerusalem durch die
Perser
wird eine grosse Bewegung von Flüchtlingen ausgelöst
haben, die über ganz Europa neue Ideen ausbreiteten; sie
dürften Anstösse zur Abfassung der Evangelien gegeben
haben, gleichzeitig natürlich auch das Verlangen zur
Rückgewinnung der heiligen Stätten und damit die
Kreuzzüge
geschürt haben." (S.198)
9.4.E. "Christliche" Fantasie-Märtyrer: Der
Fantasie-"Stephan"
-- der Fantasie-Stephan muss gegen den "Tempelkult der
Juden" antreten - das entspricht dem "byzantinischen
Ikonenstreit", der sich gegen den "aufstrebenden Islam"
entwickelte - und gleichzeitig strebten die europäischen
"Christen" nach Abgrenzung vom Judentum - "
also etwa
11. Jahrhundert" (S.198)
Topper Zitat:
"Schon der erste christliche Märtyrer, Stephan, hat eine
propagandistische Aufgabe zu erfüllen. Er steht unter
Einsatz seines Lebens gegen den Tempelkult der Juden auf.
Diese Abgrenzung entspricht dem byzantinischen
Ikonenstreit, der ja eine Auseinandersetzung mit dem
aufstrebenden Islam war, zugleich auch die ersten
Selbstbestimmungsversuche der europäischen Christen
gegenüber dem Judentum; also etwa 11. Jahrhundert."
(S.198)
9.4.F. Topper: Die Entstehung des Fantasie-NT: Die
Fantasie-Jesus-Sprüche
-- Bruchstücke von Texten wurden gesammelt und einem
Fantasie-Erlöser zugeschrieben (S.198)
-- ein Fantasie-"Kirchenvater" "
Origenes"
soll eine Sammlung "
Jesus-Sprüche" besessen
haben, die im Bibel-Kanon aber nicht berücksichtigt wurde
(S.198)
-- sogar Muslime haben dem Fantasie-Jesus rund 100 Sprüche
zugeschrieben, "die nur sie kennen (gesammelt von
Asin
Palacios, Artikel von 1916)*" (S.198)
* Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D.
Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916
Topper Zitat:
"Die ältesten christlichen Texte waren Sammlungen von
Aussprüchen, die im Laufe der Zeit einem
[Fantasie]-Erlöser
in den Mund gelegt wurden. [Der FAKE]-
Origenes,
einer der frühen „Kirchenväter“, kannte eine ganze Anzahl
Jesu-Sprüche, die keine Aufnahme in die heutigen
Evangelien mehr gefunden haben. Auch die Moslems haben
gute hundert Sprüche Jesus zugeschrieben, die nur sie
kennen (gesammelt von Asin Palacios, 1916).*" (S.198)
* Artikel von Miguel Asin Palacios: "Logia et Agrapha D.
Jesu"; In: Patrologia orientalis XIII, 3, Paris 1916
[Und im Fantasie-Islam herrscht dasselbe Prinzip: Man
erfindet "Sprüche", die dem Fantasie-Mohammed
zugeschrieben werden - man sieht klar das Prinzip der
Manipulation der Massen mit diesen Fantasie-Büchern].
-- wenn man untersuchen will, woher welche Zitate stammen,
kommt man immer wieder auf die
Renaissance als
Entstehungszeit (S.198)
Topper Zitat:
"Bei dem Versuch, Zitate nach Evangelienversen in
mittelalterlichen Autoren nachzuprüfen, musste ich leider
feststellen, dass diese Zitate oft ganz vage sind oder –
dass sie in Texten stehen, die ohnehin den Eindruck
machen, sie seien erst
in der Renaissance
geschrieben oder zumindest verändert worden." (S.198)
9.4.G. NT-Analyse von Topper: Da sind haufenweise
UNmöglichkeiten
-- Fantasie-Lukas (Kap.9) behauptet, ein Fantasie-Paulus
habe in Damaskus Fantasie-Christen verfolgt - vielleicht
war aber das Gegenteil der Fall, dass er dort auf die
Rückkehr des Fantasie-Jesus wartete - so schildert es eine
"alte" Überlieferung (S.198)
-- Damaskus war der Ort des [jüdischen] Fantasie-Bundes
und des ["christlichen"] Jüngsten Fantasie-Gerichts - und
DESwegen machten die ersten Fantasie-Kalifen des Islams
(Omayaden) Damaskus zu ihrer Hauptstadt (S.198)
[Der Fantasie-Islam bildete sich erst um 850 heraus - die
Arabische Halbinsel war Fantasie-christlich - der
einheitliche Koran kam erst ab den Kreuzzügen als
Gegenreaktion - siehe die Beweise in "Good Bye Mohammed"
Link]
Topper Zitat:
"
Auch inhaltlich sind gewisse Punkte
außerordentlich verdächtig: Es kann nicht angehen, daß
Paulus nach Damaskus in Syrien reiste, um Christen zu
verfolgen, wie die Apostelgeschichte des Lukas (Kap. 9)
berichtet. Es war wohl eher so, daß er „dort“ die
Wiederkehr Christi erwarten sollte, einer „ alten“
Überlieferung zufolge. Zeitweise war Damaskus
als der Ort des Bundes und des Jüngsten Gerichts so
bedeutsam, dass die ersten Kalifen des Islams, die
Omayaden, Damaskus zu ihrer Hauptstadt machten." (S.198)
[Diese ersten Kaliphen gab es NICHT:
Der Fantasie-Islam bildete sich erst um 850 heraus - die
Arabische Halbinsel war Fantasie-christlich - der
einheitliche Koran kam erst ab den Kreuzzügen als
Gegenreaktion - siehe die Beweise in "Good Bye Mohammed"
Link]
--
Nazareth im Fantasie-NT ist ERFUNDEN,
denn
Nazareth existiert erst seit den Kreuzfahrern
(S.198)
[und somit ist wieder bewiesen, dass die FAKE-Bibel sicher
nicht vor 1100 geschrieben wurde]
Topper Zitat:
"Auch die grosse Bedeutung von
Nazareth im
Evangelium muss auf einem argen Missverständnis beruhen,
denn Nazareth als Stadt existiert erst seit der
Kreuzfahrerzeit (siehe hierzu auch Baigent und Leigh 1991,
S. 220)."*(S.198)
* Buch von Michael Baigent / Richard Leigh (Autoren:
Verschlusssache Jesus die Qumranrollen und die Wahrheit
über das frühe Christentum 1991 [web07])
-- die Fantasie-Evangelien und Fantasie-Briefe weisen
viele Widersprüche auf (S.199)
-- der
Fantasie-Paulus hat viele
Fantasie-Briefe verfasst, manche sind Kommentare zu den
früheren, siehe
Detering 1995
(Buch von Hermann Detering: Paulusbriefe
ohne Paulus? Dissertation, Frankfurt am Main 1992) (S.199,
S.276)
Topper Zitat:
"Manche
Paulusbriefe sind Kommentare zu
anderen Paulusbriefen (siehe Detering 1995), und beide
stammen NICHT von Paulus." (S.199)
-- der Fantasie-Paulus soll auch "
drei
Pastoralbriefe" geschrieben haben, 2 an
Fantasie-Timotheus und einen an Fantasie-Titus. Diese drei
Briefe sind im Vergleich zu den 2 grossen "Paulusbriefen"
inhaltlich sehr unterschiedlich und sicherlich von einem
ANDEREN Autor geschrieben als die ersten beiden (S.199).
Topper Zitat:
"Die drei sogenannten „
Pastoralbriefe“ des
Paulus (zweimal an Timotheus und einmal an Titus) sind
von
einem ganz anderen Autor geschrieben, der sich
nicht an die Lebensumstände des später als „Paulus“
konstruierten Mannes hielt, nicht einmal an dessen
Glaubensaussagen." (S.199)
[Die Spaltung der Gesellschaft ist schon mit der Bibel
das Programm]
-- es bildeten sich die Anhänger eines
Fantasie-Petrus
und eines
Fantasie-Paulus, und um beide
Gruppen zu berücksichtigen, wurde mit der Bildung eines
Kanons begonnen - dies ist der Grund für den
"Flickenteppich" der verschiedenen Meinungen im
Fantasie-NT -
die Spaltung der Gesellschaft ist
somit Programm (S.199).
Topper Zitat:
"Der daraus entstandene Flickenteppich beinhaltet zwar
insgesamt die wichtigsten Meinungen, lässt aber keine als
eigenständig gelten. Dies war das Ziel der Kanonisierung,
und da die Zersplitterung bis in die Versteile
hineinreicht, ist eine Entwirrung kaum noch möglich."
(S.199)
[Das Chaos in der Kirche]
-- die Texte im Fantasie-NT sind willkürlich
zusammengeschustert und kaum interpretierbar, aber
vielseitig [durch die Lügen-Pfarrer und Lügen-Bischöfe]
etc verwendbar (S.199).
Topper Zitat:
"Man glaubte wohl auch, auf diese Weise die Textklitterung
selbst unkenntlich zu machen. Es entstanden
geheimnisvolle, aber uninterpretierbare Texte, vielseitig
verwendbar" (S.199) [sehr praktisch für die Lügen-Pfarrer
und Lügen-Bischöfe].
9.4.H. Kr. Kirche erfindet nicht nur den Fantasie-Jesus
mit dem Fantasie-NT, sondern gleich auch die Hetze gegen
"Ketzer"
-- das "Hochmittelalter" ist nicht nur die
"Schöpfungszeit" des Fantasie-NT, sondern um dieses "Neue
Testament" auch richtig "abzusichern" erfindet die
kriminelle Kirchenführung sofort auch die Anleitung, wie
Leute zu verfolgen sind, die nicht daran glauben, die "
Anti-Ketzerschriften",
z.B. eines Fantasie-
Irenäus (S.199)
Topper Zitat:
"Zur „Bestätigung“ und endgültigen Korrektur schuf die
Kirche schliesslich im Hochmittelalter die
Anti-Ketzerschriften
(eines
Irenäus, zum Beispiel), in denen
sich ein sehr später Zustand der theologischen Diskussion
spiegelt." (S.199)
-- die Argumente gegen "Ketzer" können thematisch
UNmöglich der FAKE-Antike entstammen, sondern die
Argumente passen ins "Hochmittelalter" in die Zeit "nach
der Jahrtausendwende" (S.199)
Topper Zitat:
"Wenn man die widerstreitenden Diskussionargumente
herauslöst, stellt man überrascht fest, dass sie
thematisch nicht, wie behauptet, in die Antike gehören
können, sondern erst nach der Jahrtausendwende einsetzen
[um das Jahr 1000]."
9.5. Erste Ergebnisse: Mysterienspiele
["Auferstehung" spielen - und dann mit dem
Fantasie-Jesus speziell]
9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren
alle eins: Judentum - Islam - Christentum
[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch" - alle
Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum Abschuss
freigegeben]
9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den
Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora -
Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium
[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese Fantasie-Bücher
angestellt? Ausrottung des URwissens durch die "heiligen
Fantasie-Bücher"]
9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien: Der
Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine Kopie des
Rituals für Verstorbene bei den UReinwohnern
9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische
Halbinsel - Elsass - Niedersachsen
9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins
"Christentum": Das Spiel "Tod und Wiederauferstehung" -
und der Fantasie-Jesus ist DASSELBE
9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die
"Passionsspiele"
9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel stammen von
Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien
9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die
Fantasie-Evangelien
9.5.K. Faktor Übersetzungen
9.5.A. Das "heilige Buch": Sie komponieren alle eins:
Judentum - Islam - Christentum
-- FAKE-Judentum und FAKE-Christentum breiteten sich im
11.Jh. in Europa gleichzeitig aus, und die Fantasie-Thora
wurde in Europa zum "heiligen Buch"-Standard - darauf
musste die Jesus-Fantasie-Kirche reagieren und komponierte
das Fantasie-NT - in Asien war der Fantasie-Islam bereits
in vollem Gange (S.199)
Topper Zitat:
"
Die christliche Kirche formiert sich als Antwort
auf die etwa gleichzeitige Ausbreitung des Judentums
in Mitteleuropa, dessen Thora zum Heiligen Buch
schlechthin wurde. In aller Eile musste man sich ein
entsprechendes Dokument zulegen. Dieser angestrengte
geistige Prozess im 11. Jahrhundert ist nur als
Gegenbewegung zur gleichzei- (S.199) tigen islamischen
Religionsbildung im Orient und zur jüdischen Dominanz in
Mitteleuropa zu verstehen." (S.200)
[Im Buch "Good bye Mohammed" wird eine andere Reihenfolge
angegeben: Die Arabische Halbinsel sei zuerst christlich
gewesen - bewiesen mit geologischen Funden - und der
Koran-Islam habe sich erst nach den Kreuzzügen als
Gegenreaktion dazu herausgebildet].
[9.5.B.Ergänzung: Es zählte nur noch das "Buch" - alle
Ureinwohner-Kulturen ohne Bücher sind zum Abschuss
freigegeben
Ab sofort wurden nur noch Kulturen mit einem "Buch" ernst
genommen - und alle Ureinwohner-Kulturen mit dem Wissen um
den Planeten, Naturmedizin und Energieheilung - aber OHNE
Buch - wurden zum Abschuss freigegeben. Diese Völkermorde
waren für das "Christentum" normal, die Diskriminierung
für das Christentum, das Judentum und für den Islam normal
- dieser falsche Stolz mit Fantasiebüchern erlebt seinen
Höhepunkt immer wieder in Kriegen und Völkermorden - von
den Ureinwohnern etwas zu lernen, das ist für Christen,
Muslime und Juden eher selten der Fall...]
9.5.C. Der Weltkrieg zwischen den
Fantasie-Buchreligionen mit Fantasie-Thora -
Fantasie-Koran - Fantasie-Evangelium
-- die Konkurrenz zwischen den "heiligen Büchern" (heilige
FANTASIE-Bücher) entwickelte sich zu einem Dauer-Weltkrieg
(S.200)
Topper Zitat:
"Das Bewusstsein, eine Heilige Schrift nötig zu haben,
entstand durch die Präsenz der jüdischen Thora, die gerade
im Orient durch die Qariten neu formuliert worden war.
Sowohl der Koran (Qur'an ist von Qar'a, „Lesen“,
abgeleitet) als auch das Neue Testament sind direkte
Folgen davon." (S.200)
[Und nun scheint es absolut befremdlich, wieso die
Fantasie-Kirche nicht ihre Fantasien im Neuen Testament in
Europa spielen lässt, sondern ebenfalls in Palästina. Ein
totaler Fehler].
-- der Dauer-Weltkrieg der "heiligen Bücher" schaukelte
sich hoch und provozierte laufend neue "komplizierte
Dogmen", so dass die drei 1-Gott-Religionen immer mehr in
Regeln und Beschränkungen erstarrten (S.200)
Topper Zitat:
"Die gegenseitige Beeinflussung ist auf Schritt und Tritt
spürbar, wenngleich sie stets abgeleugnet wird. Nur in
diesem wechselseitigen „Hochschaukeln“ entstanden die
komplizierten Dogmen der drei Monotheistenreligionen."
(S.200)
[Drei FANTASIEN provozieren NOCH MEHR FANTASÍEN. Friede
ist bei Mutter Erde. Die alten Götterwelten bestanden aus
6 Hauptgöttern und 6 Nebengöttern, was zusammen die
heiligen Zahl 12 ergibt - das Dutzend].
-- das Judentum war mit der Fantasie-Thora den anderen
Religionen "weit voraus" (S.200)
-- der Islam bemühte sich, einen Koran zusammenzustellen,
der aus einem Fantasie-Propheten aus Arabien und älteren
syrischen und äthiopischen Liedern und Gebeten bestand
(Günter Lüling: Über den Urqur'an; 1974) (S.200, S.278)
Topper Zitat:
"Die Juden hatten mit ihrer Thora und ihrer
selbstgebastelten „Vätergeschichte“ einen enormen
Vorsprung. Der Koran wurde stückweise aus älteren
syrischen und äthiopischen Liedern und Gebeten
zusammengesetzt, ergänzt um die Visionen des Propheten
Arabiens (Lüling 1974)." (S.200)
-- folglich begannen auch die Bosse der Jesus-Fantasten,
sich ein Buch zu komponieren mit den Texten der
Mysterienspiele, wo bereits
ein junger Mann starb
und auferstand (S.200)
Topper Zitat:
"Auf christlicher Seite ging man ebenfalls von vorhandenen
Texten aus, nämlich den Rollentexten der Mysterienspiele.
In ihnen war in gnostischer Manier schon das Geheimnis vom
sterbenden und auferstehenden Jüngling
enthalten." (S.200)
[9.5.D. Ergänzung: WAS haben diese
Fantasie-Bücher angestellt? Ausrottung des URwissens
durch die "heiligen Fantasie-Bücher" (!)
-- es lebe die Fantasie - Quellenforschung und
Autorenrechte gab es damals nicht - jede/r konnte
schreiben und als Wahrheit ausgeben, was er/sie wollte
bzw. es hing lange Zeit bis ins 19.Jh. vom Stand der
Person ab, was als "echt" oder "unecht" bezeichnet wurde
UND:
-- diese hochkriminellen Fantasie-Bücher AT, NT und
Koran zerstörten das Wissen der UReinwohner-Kulturen,
die keine Bücher hatten, sie überlagerten das Wissen um
den Planeten und seine Geheimnisse, sie spiegelten vor,
nur noch "das Buch" sei wichtig - Naturmedizin, Tricks,
Weisheiten wurden nicht mehr ernst genommen - und diese
Fantasie-Bücher zerstörten die Empathie der Schwingung,
weil nur das "gilt", was "im Buch" steht (!), und da
stand von der Pflege des Planeten, Naturmedizin und
Schwingung eher WENIG bis GAR NICHTS drin - das URwissen
wurde im Christentum" noch zusätzlich mit der
Mobbing-Folter-Scheiterhaufen-Inquisition planmässig
AUSGEROTTET - als Vorbereitung für die Pharma-Sucht bis
zur "heiligen Corona-Impfung" - alles echt "christliche"
Werke - der kr. Vatikan war auch der erste Staat der
Welt, der mit Impfzwang die "Coronaimpfung" für
obligatorisch erklärte (!)].
9.5.E. Die Komposition der Fantasie-Evangelien: Der
Fantasie-Jesus mit Tod+Auferstehung ist eine Kopie des
Rituals für Verstorbene bei den UReinwohnern
Noch einmal Topper Zitat:
"Auf christlicher Seite ging man ebenfalls von vorhandenen
Texten aus, nämlich den Rollentexten der Mysterienspiele.
In ihnen war in gnostischer Manier schon das Geheimnis vom
sterbenden und auferstehenden Jüngling enthalten."
(S.200)
-- dabei handelte es sich um Rituale der UReinwohner für
Verstorbene und die Vorstellung, die Seele des
Verstorbenen mittels eines Rituals ins Jenseits zu führen,
was damals noch die
UNTERwelt war (S.200)
Topper Zitat:
"Diese Spiele waren zunächst rein heidnische Begleitgänge
für Gestorbene, deren Seelen mittels des Schauspiels ins
Jenseits eingeführt wurden. Der Seelengeleiter
(Psychopomp) begab sich mit den Seelen der Verstorbenen in
die
UNTERwelt und machte sie mit den neuen
Lebensbedingungen vertraut." (S.200)
-- dem Fantasie-Jesus wird zum Beispiel angedichtet, er
sei einmal "zur [Fantasie]-Hölle niedergefahren" wo er
"einige [Fantasie]-Seelen rettete, die nicht
[Fantasie]-getauft waren", siehe das Fantasie-
Nikodemus-Evangelium
(S.200)
Topper Zitat:
"Spürbar ist diese Absicht noch in der „Niederfahrt zur
[Fantasie]-Hölle“ des [Fantasie]-Christus, wo er einige
Seelen rettet, die nicht getauft waren, wie im
[Fantasie]-Evangelium des [Fantasie]-
Nikodemus
dargestellt" (S.200)
-- andere Seelen, die nicht vom Fantasie-Jesus gerettet
wurden, seien "für immer verloren", wird von den
Christen-Bossen behauptet (S.200)
Topper Zitat: "Andere [Fantasie]-Seelen gingen dort für
immer verloren, weil dieser [Fantasie]-Christus die
[Fantasie]-Hölle eigenhändig versiegelte." (S.200)
[Schlussfolgerung: Nur der Fantasie-Jesus soll den
Fantasie-Schlüssel zur Fantasie-Hölle haben und
entscheiden können, wer "gerettet" werden soll und wer
nicht].
-- es wurde nun ein "neues [Fantasie]-Zwischenreich"
definiert, der Fantasie-"
Limbus" (die
Fantasie-"
Vorhölle" [web08]), dort lebten
die geretteten Fantasie-Seelen, denn ins Fantasie-Paradies
konnten sie ja nicht (S.200)
Topper Zitat:
"Nun entstand ein neues [Fantasie]-Zwischenreich, ein
[Fantasie]-
Limbus antiker Art, für die
Erretteten, die ja nicht ins [Fantasie]-Paradies eingehen
konnten." (S.200)
[WO ist das wirkliche Paradies? Wo es zu Essen, zu Trinken
und Frieden gibt].
-- im Ritual für Verstorbene galt die Vorstellung, die
Seele des Verstorbenen sei nun in der Unterwelt und die
Hinterbliebenen am Grab - oft ein Felsengrab (S.200-201)
-- für die Mysterienspiele "benutzte man auch Gebäude, die
man als Vorläufer romanischer Kirchen bezeichnen kann" mit
einer erhöhten Bühne (S.201)
-- dies war die Grundlage für die Entwicklung der
Jesus-Fantasie-Kirche mit Altar auf dem Bühne,
Altarschranke, Eingängen und Durchblicken (S.201)
[Und oft befinden sich unter Altaren Falltüren als
Eingänge zu den satanistischen Tunnelsystemen].
9.5.F. Totenritual mit Felsengräbern: Iberische
Halbinsel - Elsass - Niedersachsen
-- erste solche Gebäude konnten auch komplett in Fels
gehauen sein, z.B. in Südspanien (z.B. geschildert in: Uwe
und Uta Topper: Arte rupestre de la Provincia de Cádiz;
Cádiz 1988, Spanien) (S.201, S.280)
-- Felsenbilder in diesem Zusammenhang mit alten
Ritualstätten des frühen "Christentums" sind nicht aus der
Steinzeit, wie es [Henry] Breuil beschreibt (Buch: Beyond
the Bounds of History 1949? [web09]), sondern die
verwendeten Symbole weisen auf "spätrömische bis
frühchristliche" Zeit hin, vor allem die Verwendung des
Begriffs "Jesu" sowie "die Zeichen der Offenbarung,
Alpha
und Omega" (S.201)

Asturien Peña:
Petroglyph mit Kreuzen [kap9 foto9] -- FAKE-Jesus
mit Alpha und Omega [kap9 foto12]
Zu Seite 201: Das bekannte Bild von Peña Tu in
Asturien mit den vorgeschichtlichen Malereien, die
wohl eher zur frühchristlichen Zeit der Westgoten
gehören, ins 10. Jahrhundert. (Foto: U. Topper)
(S.190)
Zu Seite 201: [Der FAKE]-Christus mit
Alpha und Omega. Weiterentwicklung eines
heidnischen Motivs. Apokalypse-Illustration von
Liebana, Spanien, Ende des 10. Jahrhunderts.
(S.191)
-- das "vorgeschichtliche Heiligtum von Peña Tu in
Asturien": christliche Fantasie-Kreuze (S.201)
-- "asturische Kirchenbauten der Westgoten", die
"wohl ältesten „christlichen“ Gebäude in Westeuropa", mit
"Wandfresken weitergeführte rote Malerei, die ins 10.
Jahrhundert datiert werden kann" (Foto S.190) (S.201)
-- Felsengräber für die Menschen, aus dem Fels
herausgehauen (S.201)
-- Höhlenmalereien sind thematisch fast immer mit dem
Totenkult verbunden oder bilden diesen sogar ab (S.201)
Topper Zitat:
"Zu den spanischen Felsmalereien gehören die
menschenförmigen Gräber, die aus dem gewachsenen Fels
herausgehauen sind. Oft liegen die Höhlen mit den
Malereien, die thematisch fast stets zum Totenkult
gehören, ganz nahe bei den Körpergräbern oder bringen
sogar Abbildungen davon." (S.201)
Einweihungsgrab, um eine Wiederauferstehung zu
"spielen" [kap9 foto10]
Zu Seite 201: Das Einweihungsgrab bei den
Externsteinen: heidnischer Ritus mit christlichem
Deckmantel. (Foto: U. Topper) (S.190)
-- die Archäologie datiert die Steingräber meistens ins 9.
bis 11.Jh. - es sind Zeugen der ersten "Christenzeit" [mit
"christlichen Symbolen"], mit Taufbecken, mit
Mönchszellen, aber noch ohne Kreuz am Grab (S.201)
-- Felsengräber werden auf der Iberischen Halbinseln und
in Nordafrika immer mehr gefunden, "von Nordportugal über
Andalusien bis Algerien", ebenso im Elsass und in den
"Externsteinen" (eine Felsformation im Teutoburger Wald,
Niedersachsen, Deutschland [web10]) (S.201)

Spanien Provinz Cádiz: Felsgräber [kap9
foto14]
Felsgräber in Körperform in
der spanischen Provinz Cádiz (Foto: U. Topper,
1972) |

Nordportugal: typisches
Felsgrab [kap9 foto15]
Ein typisches Felsgrab auf einem Dorfplatz in
Nordportugal, das der Einweihung diente (Foto:
U. Topper). |
(S.202)
9.5.G. Das Totenritual bei der Einweihung ins
"Christentum": Das Spiel "Tod und Wiederauferstehung" -
und der Fantasie-Jesus ist DASSELBE
-- die Frühkirchen spielten bei der Aufnahme in die Gruppe
scheinbar ein
Aufnahmeritual "Tod und
Wiederauferstehung", genannt "Grablege": Die
Anwärterperson musste sich durch dieses Ritual einweihen
und aufnehmen lassen (S.201), musste sich in ein
Felsengrab legen, mental sterben und dann neu erweckt
werden (S.203).
Topper Zitat:
"Ein wichtiges Ritual war dabei die
lebendige „Grablege“. Wer sich einweihen oder sich
aufnehmen lassen wollte, musste sich in zeremoni-
(S.201) eller Weise in das Körpergrab im Fels
legen und wurde nach einem vergeistigten Todesdurchgang
wieder erweckt." (S.203)
-- dadurch sollte die Person souverän gegenüber dem Tod
werden bzw. den Tod sollte es nicht mehr geben (S.203).
Topper Zitat:
"Als „
Zweimalgeborener“ gehörte er nun zu
denen, über die der Tod keine Macht hat." (S.203)
-- dem
Fantasie-Jesus wurde dasselbe Ritual
mit "
Tod und Auferstehung" zugeschrieben
(S.203)
Topper Zitat:
"Daraus entstand bruchlos
Tod und Auferstehung
des
[Fantasie]-Jesus von [Fantasie]-Nazareth
als Stellvertreter für alle Menschen." (S.203)
9.5.H. Die Seele geht "in den Himmel" - die
"Passionsspiele"
[Passionsspiele=Fantasie-Leiden eines
Fantasie-Jesus=Fantasie-Evangelium]
-- die Passionsspiele wurden im "Hochmittelalter" in ganz
Europa regelmässig aufgeführt (S.203)
-- hier soll die Seele [in den Himmel] geführt werden
(S.203)
-- in der "Loa" in Spanien werden "noch Texte aus dem 16.
Jahrhundert wörtlich benutzt" (S.203)
-- in der
Carmina Burana (eine Sammlung mit
alten Lied- und Dramentexten aus dem
Jesus-Fantasie-Kloster
Benediktbeuern
[web11]) sind "gut erhaltene Rollentexte zu
Passionsspielen aus dem frühen 14. Jahrhundert" (S.203)
Topper Zitat:
"
Passionsspiele, die im Hochmittelalter in
allen Gebieten Europas aufgeführt wurden, halte ich für
die direkte Fortsetzung der „Seelenführungen“. Man schaue
sich die traditionelle „Loa“ in spanischen Städten an, die
teilweise noch Texte aus dem 16. Jahrhundert wörtlich
benutzt. Im deutschen Bereich haben wir zum Beispiel in
der Liederhandschrift der
Carmina Burana
mehrere gut erhaltene Rollentexte zu Passionsspielen aus
dem frühen 14. Jahrhundert." (S.203)
9.5.I. Analyse: Zitate in der Fantasie-Bibel stammen
von Trinksprüchen oder Fantasie-Komödien
-- der Fantasie-Jesus spricht Formulierungen, die "auf
heidnische
Trinksprüche zurückgehen, die zu rituellen
Gelagen gehörten, aber nun anderen Sinn erhielten" (S.203)
-- der Spruch des Fantasie-Jesus "
der Geist sei
willig und das Fleisch sei schwach" im
Fantasie-Garten Gethsemane soll ein
Trinkspruch der
UReinwohner sein (Fantasie-Matthäus Kap. 26,
39-44) (S.203)
-- ein Detail im Bekehrungserlebnis des Fantasie-Paulus
vor Damaskus stammt aus der Fantasie-Komödie "
Die
Bakchen" des Fantasie-
Euripides
(Ranke-Heinemann im Buch von Detering: Paulusbriefe ohne
Paulus? 1995, S. 30) (S.203)
-- die Fantasie-Offenbarung des Johnannes soll das erste
der "christlichen" Bücher gewesen sein [mit Geheimwissen],
das aber erst zuletzt - gemäss Topper wahrscheinlich im
11.Jh. - in den Kanon aufgenommen wurde (S.203)
Topper Zitat:
"Mehrere Worte Jesu gehen auf
heidnische
Trinksprüche zurück, die zu rituellen Gelagen
gehörten, aber nun anderen Sinn erhielten, wie etwa der
(Matthäus 26, 39-44) von Jesus im Garten Gethsemane,
der
Geist sei willig und das Fleisch schwach.
Bekannt ist auch, daß ein Detail im Bekehrungserlebnis des
Paulus vor Damaskus aus dem
Bakchen fest
des
Euripides stammt (Ranke-Heinemann bei
Detering 1995, S. 30).
Ich nehme an, daß die Urform der
Offenbarung des
Johannes ebenfalls szenisch aufgeführt oder
mit verteilten Rollen gelesen wurde. Nach Ansicht vieler
Theologen war sie das erste christliche Buch und hat sich
darum so spät gegen den neu zu schaffenden Kanon
durchgesetzt. Man mußte die
Apokalypse erst
zur Seite schieben, bevor man sie angleichen konnte. Das
geschah wohl
im 11. Jahrhundert. (Diese
Datierung stammt nicht von den Theologen, sondern von
mir.)" (S.203)
9.5.J. Faktor Illustrationen: ab 980 für die
Fantasie-Evangelien
-- vor dem 10.Jh. ist KEINE Illustration "zum Bibelbuch"
bekannt (S.203)
-- erste Illustrationen sind von
Beatus von Lijbana
in Nordspanien, die nach 980 geschaffen wurden, wie
Vergleiche zeigen (S.203)
Topper Zitat:
"Wann die Offenbarung geschrieben wurde, ist nicht mehr
erkennbar, aber soviel ist sicher:
Vor dem 10.
Jahrhundert gibt es keine Illustrationen zu diesem
(oder einem anderen) Bibelbuch. Die
Illustrationen des
Beatus von Lijbana in
Nordspanien sind wahrscheinlich die ersten Illustrationen
zu einem Bibeltext; sie können nicht vor 980 geschaffen
sein, wie Vergleiche mit den anderen Beaten gezeigt haben.
Alle Evangelien sind jünger." (S.203)
9.5.K. Faktor Übersetzungen
-- die FAKE-Offenbarung wurde 987 ins
Georgische
übersetzt (S.203)
-- es existiert eine "Handschrift des heiligen
Euthymius"
(S.203)
-- es ist nicht sicher, dass die Jahreszahl stimmt (S.203)
Topper Zitat:
"Alle Evangeliare sind jünger. 987 wurde die Offenbarung
ins
Georgische übersetzt, es gibt eine
Handschrift des heiligen
Euthymius. Wenn
diese Jahreszahlen verläßlich sind – was keineswegs
selbstverständlich ist –, haben wir einen ersten
Datierungsansatz für den Beginn der Bibelniederschrift."
(S.203)
9.6. Annäherung [von Spruchsammlungen zum
Fantasie-"Kanon"]
9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen
9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien - und im
Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)
9.6.C. Die Verstärkung der frohen Fantasie-Botschaft
durch "Verdoppelung"
9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien: Das
Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus wird zum
Anti-Alkoholiker
9.6.E. Koran gegen Alkohol
9.6.A. Die ersten Spruchsammlungen
-- die Vorstufe der Fantasie-Evengelien bestand aus
Spruchsammlungen, und der Fantasie-Jesus war noch nicht
erfunden (S.204)
Topper Zitat:
"Zuerst gab es noch kein Evangelium, das eine fortlaufende
Geschichte geboten hätte, sondern nur Sammlungen
umlaufender Sprüche, die unter der noch nicht ausgeformten
Person Jesu vereinigt wurden." (S.204)
-- das Thomas-Fantasie-Evangelium soll "recht alt" sein,
mit 114 Aussagen des Fantasie-Jesus (S.204)
-- der Fantasie-Thomas soll diktiert und sein
Fantasie-Zwillingsbruder Judas soll die
Fantasie-Jesus-Sprüche aufgeschrieben haben (S.204)
9.6.B. Zahlenmystik in den Fantasie-Evangelien - und im
Fantasie-Koran - Code 114 (112+2)
-- dabei ist Zahlenmystik zu berücksichtigen mit dem Code
112+2 (S.204)
Topper Zitat:
"Ein heute nicht mehr anerkanntes, aber offensichtlich
recht altes Evangelium ist das des Thomas. Es enthält 114
Aussprüche Christi. Diese Zahl ist kennzeichnend, weil sie
sonst keinen Sinn macht. 112 wäre als 28 mal 4 eine
sinnvolle Sakralzahl, die zum Kalenderbereich gehört: Wem
die kürzeste Abfolge von 5, 6, 11 und 6 Jahren zur
Erreichung desselben Wochentages für den Jahresbeginn
(oder Ostern) zu kompliziert war, der nahm gebündelt 28
Jahre; da dies ausserdem noch die Summe aller Zahlen von 1
bis zur heiligen Sieben ist, wurde 28 zur heiligsten
Zeitrhythmuszahl. Und wer noch einen olympischen
Vierjahreszyklus mitbeachten wollte, der musste einen
112jährigen Rhythmus anlegen." (S.204)
-- der Fantasie-Koran hatte ursprünglich 112 Suren, 2
Gebete wurden noch "angehängt", also Code 114 wie bei den
Aussagen des Fantasie-Jesus (S.204)
Topper Zitat:
"Der Koran enthielt ursprünglich 112 Suren, denen noch
zwei Gebete am Schluss angehängt wurden, um zur Zahl 114
zu gelangen. Hier ist die gegenseitige Abhängigkeit
zwischen Evangelium und Koran offensichtlich." (S.204)
9.6.C. Die Verstärkung der frohen Fantasie-Botschaft
durch "Verdoppelung"
-- das Matthäus-Fantasie-Evengelium ist fast gleich dem
Fantasie-Thomas (S.204)
-- Topper meint, beide Fantasie-Evangelien - von
Fantasie-Thomas und Fantasie-Matthäus - seien ev. sogar
gleichzeitig, das heisst, innerhalb einer Generation
gedichtet worden, das "scheint mir naheliegend" (S.204)
[Scheinbar hat einer vom andern abgeschrieben und etwas
variiert - um so die frohe Fantasie-Botschaft "verdoppelt"
- oder es könnte auch 2mal DERSELBE Fälscher gewesen
sein].
9.6.D. Korrekturen an den Fantasie-Evangelien: Das
Fantasie-Abendmahl - und der Fantasie-Jesus wird zum
Anti-Alkoholiker
-- Korrekturen zwischen den Fantasie-Evangelien sind
teilweise noch "zeigbar" (S.204)
-- beim Fantasie-Lukas lehnt der Fantasie-Jesus beim
Fantasie-Abendmahl den Wein ab und schenkt nur seinen
Fantasie-Jüngern ein, mit "Kelchsegen" (S.204)
-- beim Fantasie-Markus meint der Fantasie-Jesus nach dem
Essen, er werde nun Anti-Alkoholiker und trinke nie mehr
Wein (S.204)
-- beim Fantasie-Matthäus schliesslich kommt alles in der
"richtigen Reihenfolge und mit theologischer Begründung
("Sündenvergebung")" (S.204)
-- dabei ist das Fantasie-"Abendmahl" ein Brauch der
UReinwohner, der "Heiden" (!) (S.204)
-- beim Fantasie-Johannes ist das Abendmahl mit
Gottesurteil WEGGELASSEN, weil es nicht in des Schreibers
Konzept passte (S.204)
Topper Zitat:
"Man nehme sich die Abendmahlsgeschichte vor, die zuerst
bei Lukas vorkommt, wo Jesus noch enthaltsam den Wein
ablehnt und nur seinen Jüngern ausschenkt; besser
gestaltet in Markus, wo er nach dem Essen sagt, dass er
von nun an keinen Wein mehr trinken wird; zurück zu Lukas,
wo der Kelchsegen nun doch nach dem Essen angefügt wird;
und dann endlich in richtiger Reihenfolge und mit
theologischer Begründung („Sündenvergebung“) bei Matthäus.
Damit ist keine Reihenfolge der Entstehung dieser Texte
angegeben, sondern ihre Gleichzeitigkeit und gegenseitige
Abhängigkeit. (Der romanhafte Johannes hat dieses
heidnische Mahl mit Gottesurteil weggelassen, es passte
nicht in sein mystisches Konzept.)" (S.204)
9.6.E. Koran gegen Alkohol
"Übrigens gibt es auch im Koran— wenngleich nur ganz knapp
— eine dreistufige Ablehnung des Weingenusses." (S.205)
9.7. [Fantasie-Kalender]: Jahreszählungen
9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit
Fantasie-Jahreszahlen
9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit dem
muslimischen Kalender
9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines Fantasie-Jesus: 1
bis 5 Jahre
9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Judentum prophezeite im
FANTASIE-Talmud ein "Ende der Welt" im Jahre 4250
jüdischer Zeitrechnung (=1250 "christliche"
Zeitrechnung)
9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit Olympiade
9.7.A. Die Jesus-Fantasie-Kirche mit
Fantasie-Jahreszahlen
--
August Strobel (deutscher
Jesus-Fantasie-Theologe 1930-2006 [web12]) hat in seinem
Werk "Ursprung und Geschichte des frühchristlichen
Osterkalenders" (1977) zig Daten gesammelt, um das
Todesdatum des Fantasie-Jesus herauszufinden und meinte am
Ende: Der
7. April 30 sei "praktisch
sicher" (S.205)
Topper Zitat:
"Mit bewundernswertem Fleiss und grosser Kenntnis hat
August
Strobel (1977) noch einmal alle erreichbaren
Hinweise auf das genaue Todesdatum Jesu zusammengestellt
und dadurch herausgefunden, dass es praktisch sicher am
7.
April des Jahres 30 erfolgt sein muss."
(S.205)
-- die Zeitverschwendung für eine christliche
Jesus-Fantasie ist umwerfend (S.205)
Topper Zitat:
"Der Aufwand an Gelehrsamkeit und Zeit, der insgesamt
investiert wurde, lässt einen Kritiker erblassen." (S.205)
-- die strengen Kirchenforscher meinen, es fehle ein
Kalender der alten Kulturen mit durchgezählten Jahren
[dabei gibt es weltweit 100e Kalender, aber die kennen die
"Kirchenforscher" nicht] (S.205)
Topper Zitat:
"Alle neueren Forscher nahmen nämlich, ohne zu fragen, an,
dass die Jahre von Cäsar (oder eher) bis zu uns ohne
Unterbrechung durchgezählt worden seien, so dass
astronomische und kalendarische Berechnungen ein
schlüssiges Datum für Jesus ergeben müssten. Doch
durchgezählte Jahre sind nirgendwo belegbar. Man kann
höchstens von einer angenommenen antiken Jahreszählung,
etwa den Olympiaden, auf eine spätere, etwa die
Märtyrer-Ara, übergehen und von dieser dann auf unsere
heutige Anno-Domini-[FANTASIE]-Zählung." (S.205)
[Ergänzung: Die Kalender der alten Kulturen wurden vom
kr. Vatikan und seinen kriminellen Heeren und Armeen
teilweise vernichtet
Viele Quellen zu Kalendern von vor dem "Christentum"
wurden vom kriminellen Gay-Drogen-Vatikan durch den
Jesus-Wahn-Kolonialismus vernichtet:
-- die Kalender der Kelten-Kulturen in Europa,
-- die Quellen der Maya-Kulturen in Mexiko,
-- Tartaria im heutigen Russland wurde "untergegangen",
-- Atlantis wurde "untergegangen" etc. etc. etc.
Aber viele andere Kalender existieren weiter wie in
Indien, Thailand, China, Japan usw.].
9.7.B. Der "christliche" Kalender verglichen mit dem
muslimischen Kalender
-- an den Übergängen von einem neuen Fantasie-Kalender zum
anderen sind Fehler möglich wie bei der Koordination
zwischen dem "christlichen" und dem muslimischen
Fantasie-Kalender - wenn man genau kontrolliert, wurden
beide Fantasie-Kalender um das Jahr 1000 installiert
(S.205)
Topper Zitat:
"An beiden Übergängen sind aber Fehler im Grössenbereich
von vielen Jahrhunderten möglich. Die älteste durchgehende
Jahreszählung dürfte die islamische sein („Hedschra“ oder
„Hegira“ genannt, abgekürzt H.), die heute das Jahr 1418
verzeichnet und vielleicht ab 100 H., spätestens aber ab
300 H. belegbar ist. Da die islamischen Jahre 11 Tage
kürzer als die christlichen sind, kommen wir mit dieser
Zählung maximal 1375 Jahre zurück. Erst ab dem Jahr 1000
n. [Fantasie]-Chr. haben wir eine relativ
vertrauenswürdige Gleichsetzung der beiden Zählweisen. Wie
man leicht ersehen kann, hat diese Behauptung den
Nachteil, dass alle rückberechneten astronomischen
Aussagen (Finsternisse, Kometen, Sternaufgänge oder
Präzession) für den Zeitraum vor 1000 wertlos sind."
(S.205)
9.7.C. Die Fantasie-Wirkungszeit eines Fantasie-Jesus:
1 bis 5 Jahre
August Strobel mit seiner treuherzigen Analyse [gemäss der
alten FAKE-Chronologie] macht
im Buch
"Ursprung und Geschichte des frühchristlichen
Osterkalenders" (1977) die Textfälschungen in den
Fantasie-Evangelien sichtbar (S.205-206)
Buch von Strobel auf Seite 103:
-- das Lukas-Fantasie-Evengelium behauptet, der
Fantasie-Jesus sei im Jahr 15 des Fantasie-Kaisers
Tiberius getauft worden (28/29) (S.206)
-- im selben oder spätestens im Jahr 16 (29/30) sei der
Fantasie-Jesus gekreuzigt worden (S.206)
-- es sei also höchstens ein einziges Jahr seines Wirkens
möglich gewesen, dies bestätigen auch die ältesten Texte
der Jesus-Fantasie-Gnostiker (S.206)
-- die "Scholastiker" und "Humanisten", die die
byzantinischen "Kirchenväter" gedichtet haben, nehmen für
den Fantasie-Jesus 2 bis 3 Jahre "Wirkungszeit" an (S.206)
-- zur Zeit, als ein Fantasie-Tatian ERFUNDEN wurde, der
die vier verschiedenen Fantasie-Evangelien vereinheitlicht
haben soll, die Fantasie-"Evangelienharmonie" "war die
Diskussion voll im Gange" (S.206) - der FANTASIE-Tatian,
offiziell aus Ost-Syrien, gestorben im Jahr 170 [web13]
-- die Fantasie-Wirkungszeit des Fantasie-Jesus war zuerst
auf ein Jahr beschränkt (Fassung in NL, Toskana, Persien),
auf 1,5 bis 2 Jahre ausgedehnt (altenglisch), aber auch
auf 2 bis 3 Jahre ausgedehnt (altdeutsche und arabische
Fassungen), eine weitere Ausdehnung der Wirkungszeit auf 4
oder 5 Jahre wurde angedacht, "aber wieder
abgeblasen" (S.206)
-- bei
Augustin wurde die lange Wirkzeit
nachträglich [durch einen späteren Fälscher]
hineinkorrigiert (S.206)
-- einige Theologen führten mehrere Standpunkte auf, z.B.
Prosper von Aquitanien "5. Jahrhundert"
(S.206)
-- die Ausweitung der Fantasie-Wirkung des Fantasie-Jesus
kam durch eschatologische Gedanken (Erlösungs-Hoffnung
[web14]), meint auch Strobel (ab S. 100, bes. 109) (S.206)
Topper Zitat:
"([Buch von Strobel] S. 103): Aus dem
[Fantasie]-Lukas-Evangelium geht hervor, daß
[derFantasie]-Jesus
im 15. Jahr des [Fantasie]-Kaisers Tiberius getauft
wurde (28/29) und
im selben oder spätestens im 16.
Jahr (29/30) gekreuzigt wurde. Er konnte also
höchstens ein [Fantasie]-Jahr wirken. »Dieser Standpunkt
ist von einem vordergründigen Verstehen der
[Fantasie]-Evangelien her eingenommen. Schon für die
[Fantasie]-Gnostiker war er anziehend«, will sagen: die
ältesten [Fantasie]-Texte bezeugen dies. Die
byzantinischen [Fantasie]-„Kirchenväter“, die ja durchweg
von den Scholastikern und Humanisten [von den FÄLSCHERN]
der lateinischen [Fantasie]-Kirche erst geschrieben
wurden, nehmen lieber eine
2- bis 3jährige
[Fantasie]-Wirkzeit Jesu an. In der Zeit, als
die
[Fantasie]-Evangelienharmonie des
[Fantasie]-„
Tatian“ verfaßt wurde, war die
Diskussion voll im Gange. Man bringt zunächst ein Jahr (in
der niederländischen, toskanischen und persischen
Fassung), weitet dann auf anderthalb bis zwei Jahre aus
(altenglisch) und erhält schließlich
2 bis 3 Jahre
(altdeutsch und arabisch). Eine weitere Ausdehnung auf
vier oder gar fünf Jahre wurde aber wieder abgeblasen.
Nicht einmal alle großen [Fantasie]-Kirchenväter haben die
lange Wirkzeit, bei
[Fantasie]-Augustin
mußte sie erst in seine frühen Schriften eingebaut werden;
die späteren Schriften hatten wohl zwecks Archaisierung
ein Jahr gebracht. Bei einigen Theologen wurden beide
Standpunkte nebeneinander aufgeführt (
Prosper von
Aquitanien, „5. Jahrhundert“). Daß
hauptsächlich eschatologische [Fantasie]-Gedanken zur
Ausweitung führten, hat Strobel klar erkannt ([Buch von
Strobel] ab S. 100, bes. 109)." (S.206)
-- Änderungen wurden z.B. um
1250
vorgenommen:
[Der Fantasie]-Tiberius soll
gerettet werden und es wurden nun [Fantasie]-Kaiserdaten
angepasst (S.206)
Topper Zitat:
"Das zeigt den frühesten [Fantasie]-Zeitpunkt für den
Änderungsvorgang an, um
1250. Damit nun
[Fantasie]-Tiberius
gerettet wird, muss auf das probate Mittel der
[Fantasie]-"Mitregentschaft“ oder
[Fantasie]-„Provinzialherrschaft“ (seit 15 Jahren auf dem
[Fantasie]-Kaiserthron, aber schon seit 19 Jahren
Herrscher in der Provinz) zurückgegriffen werden." (S.206)
-- zur Datumsbestimmung des Fantasie-Todes eines
Fantasie-Jesus wurden auch die Daten von
Fantasie-Gnostikern
herangezogen (S.206)
Topper Zitat:
"Natürlich wurden auch die ketzerischen [Fantasie]-
Gnostiker
durch [FAKE]-
Klemens von Alexandria zur
Datumsbestimmung des [Fantasie]-Todes Jesu
herangezogen, obgleich sie weder Interesse an
dergleichen Überlegungen haben konnten noch überhaupt
anderweitig nachweisbar sind. Aber dieser Hinweis auf
(geringfügig) abweichende Daten wird eben als „Beweis“ für
die Ernsthaftigkeit dieses Diskussionsgegenstandes
angeführt." (S.206)
-- die Diskussion um das Fantasie-Sterbedatum eines
Fantasie-Jesus soll den Fantasie-Jesus real erscheinen
lassen (!) (S.206)
Topper Zitat:
"Die Geschichtlichkeit [des Fantasie]-Jesu wird erst dann
real, wenn die Gegner sie ebenfalls diskutieren." (S.206)
--
Strobel bezieht in seine Untersuchung
auch jüdische
[Fantasie]- Kalendersysteme ein, auch
Maimonides
(1135-1204), (S.206-207), aber dann wird wieder klar, dass
das Epizentrum der Geschehnisse
knapp vor 1000
gewesen sein kann, weil ihre Schriften erst ab dann
"wirksam" werden (S.207)
Topper Zitat:
"
Strobel bemüht auch die jüdischen
[Fantasie]-Kalendersysteme bis hin zu
Mai- (S.206)
monides (1135-1204), aber gerade an diesem
Phänomen wird am besten deutlich, dass die
Tempelzerstörung und Zerstreuung der
[Fantasie]-Moses-Anhänger
noch nicht lange vor 1000
stattgefunden haben kann. Ihre [Fantasie]-Schriften werden
in Europa erst ab diesem Zeitpunkt wirksam." (S.207)
-- Strobel präsentiert die
armenische Version
des Fantasie-Euseb mit einem Kalender, der als Angelpunkt
die
Fantasie-Olympiade aufweist, und dann
wird noch ein Astronom "
Phlegon" ERFUNDEN
sowie eine
grosse Sonnenfinsternis mit Erdbeben
etc. erwähnt, was zum Fantasie-Tod des Fantasie-Jesus im
Lukas-Fantasie-Evangelium passt (23,44-45) (S.207).
Topper Zitat:
"Des weiteren erwähnt Strobel auch die
armenische
Version des [FAKE]-Euseb, die die
Olympiadenrechnung
bringt [ein Kalender mit der ersten Olympiade als
zeitlicher Angelpunkt]: Jesu Tod liegt im Jahr 4 der 203.
Olympiade (korrekt wäre 01. 202.4). Aber die Bestimmung
des [Fantasie]-Zeitpunktes nach diesem [Fantasie]-System
macht gar keinen Sinn. Sie erfolgt nur über einen Umweg,
der noch auffälliger ist: Ein gewisser [Fantasie]-
Phlegon,
„berühmter antiker [Fantasie]-Astronom“ des 2. Jahrhundert
n. [Fantasie]-Chr., der sicher erfunden ist, nennt zu
diesem [Fantasie]-Zeitpunkt eine
grosse
[Fantasie]-Sonnenfinsternis mit [Fantasie]-Erdbeben
usw., was genau zu den im [Fantasie]-Lukas-Evangelium (23,
44-45) bei Jesu [Fantasie]-Tod behaupteten
[Fantasie]-Vorgängen passt." (S.207)
-- mit dieser Sonnenfinsternis ist der Fantasie-Tod vom
Fantasie-Jesus nun theologisch "gesichert", auch wenn die
Sonnenfinsternis nicht ca. im April, sondern ca. im
August
oder September stattfand (S.207)
Topper Zitat:
"Über die Sonnenfinsternis, die rückerrechnet ins
gewünschte Jahr 30 fällt, wenn auch nicht in die
[Fantasie]-Osterzeit, sondern
ein halbes Jahr
später [im August oder September] ist Jesu
[Fantasie]-Tod nun endlich chronologisch „gesichert“."
(S.207)
-- insgesamt können die Jesus-Fantasie-Theologen also
AUSSUCHEN, wie lange der Fantasie-Jesus gewirkt haben
soll, hierzu steht die rückerrechnete
Mondfinsternis
für Passah des Jahres 33 zur Verfügung (S.207)
Topper Zitat:
"Eine ebenfalls in der Renaissance rückerrechnete
Mondfinsternis
für Passah des Jahres 33 wird von denjenigen
Theologen benutzt, die die längere Wirkzeit Jesu
bevorzugen. Da steht ein Laie kopfschüttelnd davor."
(S.207)
-- Fakt ist: Der Fantasie-Jesus wurde 1000 Jahre
zurückverschoben hingesetzt, heute (Stand 2000) sollen es
2000 Jahre "Abstand" sein (S.207)
-- traditionelle Jesus-Fantasie-Theologen werden weiterhin
alle neuen Erkenntnisse ablehnen und über das
Fantasie-Todesdatum des Fantasie-Jesus diskutieren:
7.April
30 oder 3.April 33 (S.207)
[und die kriminellen Theologen haben die Eigenschaft, alle
Wahrheitswisser als "Anti-Christen" zu rufmorden, um ALLE
NEUEN ERKENNTNISSE ABZULEHNEN, solange dieses kriminelle
Wort in der FAKE-Bibel steht. Das ist dieselbe
Abwehr-Taktik, die die Zionisten mit dem Wort "Nazi"
anwenden].
Topper Zitat:
"Haben Strobel und die vielen Vorgänger diesen
offensichtlichen Zirkelschluß nicht bemerkt?
Vermutlich wird es einigen Theologen, die ja hundertfach
besseren Einblick in die ganze Materie haben, jetzt wie
Schuppen von den Augen fallen. Viele Verrenkungen,
die nötig waren, um die Echtheit des fast 2000jährigen
Abstands von Jesus bis heute aufrecht zu erhalten, werden
nun durchsichtig. Einige werden die Nase rümpfen über
soviel Unkenntnis und sich wieder ihrem Lieblingsthema
zuwenden, der Bestimmung, ob der
7. April 30 oder
der 3. April 33 das Todesdatum ihres Jesus
war." (S.207)
[Der einzige Kalender, der wahr ist, ist der Mondkalender
mit 13x28+1 Tagen].
9.7.D. Kalender-Chaos: Schon das Fantasie-Judentum
prophezeite im FANTASIE-Talmud ein FANTASIE-"Ende der
Welt" im Jahre 4250 jüdischer FANTASIE-Zeitrechnung
(=1250 "christliche" Zeitrechnung)
Topper Zitat:
"Etwa so: In den „um 300 bis 400“ geschriebenen
[Fantasie]-Talmud-Texten der orientalischen
[Fantasie]-Juden wird das [Fantasie]-Weltende auf 4200
oder 4250 Jahre nach Erschaffung der Welt gelegt, »weil«
(so Strobel, S. 448) 84 Jahre (das ist ein
Sonne-Mondzyklus) mal 50 Jubeljahre 4200 ergibt. Da die
Weltschöpfung in Auswertung des Alten
[Fantasie]-Testamentes durch christliche
[Fantasie]-Autoren auf 3000 vor Christus gelegt wurde,
damit dieser in der Mitte der alttestamentlichen 6000
Weltjahre liegt, kommt die Welt also um 1200 oder 1250
n.Chr. zu ihrem verdienten Ende." (S.207)
-- das ganze "Abendland" glaubte an den [Fantasie]-"
Untergang"
und an das "
Jüngste [Fantasie]-Gericht" in
diesem Zeitraum 1200 oder 1250 (S.207)
Topper Zitat: "Wir kennen dieses Datum ja, es ist der
erste wirkliche Zeitraum, zu dem man im Abendland glaubte,
dass das
Jüngste [Fantasie]-Gericht nahe
sei." (S.208)
-- gemäss Topper dürfte der
[Fantasie]-Talmud
auch knapp vor 1000 geschrieben worden sein (S.208)
Topper Zitat:
"Die
talmudischen [Fantasie]-Schriften
dürften dann kaum eher geschrieben sein. Das ergibt zwar
keinen Beweis für mein Argument, nur einen Hinweis, zeigt
aber, wie unsinnig alle diese Spekulationen um die
Datierung [eines Fantasie]-Jesu sind, wenn man sie für
bare Münze nimmt."
9.7.E. Kalender-Chaos: Fantasie-Kalender mit Olympiade
-- geniessen Sie das Kalender-Chaos mit "olympischen
Datierungen" (S.208-209)
-- die Analysen sind im Buch von
Kurt Heidrich:
Die olympischen Doppeldatierungen, eine Studie zur
griechisch-archaischen Geschichte;
Ehrenkirchen-Offnadingen 1981
Topper Zitat:
"Die zahlreichen Abweichungen der
Olympiaden-Ära,
Weltschöpfungs-Ära usw., selbst innerhalb
eines Textes, verraten, dass diese Zeitzählung im
Augenblick der Abfassung des Textes nicht in Gebrauch war,
sonst müsste diese Ära einen einheitlichen Beginn haben.
Die unterschiedliche „Epoche“ (Ara-Beginn) zeigt immer an,
dass die einzelnen Angaben aus verschiedenen anderen
Texten übernommen und vom Autor nicht umgerechnet wurden –
oder dass sie frei erfunden sind, was viel näher liegt und
häufig zutrifft.
Um ein Beispiel zu bringen, werte ich die sehr ordentliche
Untersuchung von
Heidrich über Die
olympischen
Doppeldatierungen (1981) aus. Vor 500 v.Chr.
ist kein Datum dieser Art verlässlich, danach sind es nur
wenige. Das liegt vor allem an unserer Kenntnis, die wir
von dieser Datierungsweise haben: Praktisch alle Angaben
befinden sich bei [den Fantasie-Männern]
Julius
Africanus, Klemens von Alexandria und Euseb,
bei anderen Autoren finden wir fast keine. Klemens beginnt
seine Olympiadenära, die er einem Aristodemos von Elis und
dem Polybios zuschreibt, in der 28. Olympiade (man
schreibt das 28 01), das macht für die erste Olympiade 884
v.Chr. Julius Africanus beginnt mit der 14. 01 und nennt
Kallimachos als Urheber, was uns für deren Anfang ins Jahr
828 v.Chr. bringt; offiziell liegt der Anfang bei heutigen
Schriftstellern im Jahr 776 v.Chr. In diesem schönen
Durcheinander mussten wieder einmal Leerstellen gefüllt
werden mit Personen, die nie gelebt hatten. Man musste
Olympioniken gewinnen lassen, Königslisten verlängern usw.
[Der Fantasie]-
Euseb musste [den Fantasie]-
Herodot
korrigieren und selbst den alten [Fantasie]-
Cicero,
der für den [Fantasie]-
Pythagoras ein um 140
Jahre späteres Datum angab. Da gibt es auch geschickte
Angleichungen, bei denen die kirchlichen [Fantasie]-Daten
der
hebräischen [Fantasie]-Könige, die ab
997 v. [Fantasie]-Chr. regieren, sich den jetzigen Daten,
die jene Könige erst ab 926 ansetzen, also einen
Unterschied
von 71 Jahren aufweisen, schrittweise einander
nähern, bis sie pünktlich (S.208) zur
Babylonischen
[Fantasie]-Gefangenschaft, einer Art
unumstösslichem Fixpunkt, mit nur knapp 5 Jahren Abstand
(bei Euseb sogar nur 2 Jahren) zusammentreffen. Ein
gelungenes Spiel im
olympischen Zeitroulette."
(S.209)