Erwähnte Literatur
--
Buch von Klaus von See: Deutsche
Germanen-Ideologie vom Humanismus bis zur Gegenwart;
Frankfurt /M. 1970
-- Buch von Regine Sonntag: Studien zur Bewertung von
Zahlenangaben in der Geschichtsschreibung des frühen
Mittelalters; Dissertation München 1987
-- Buch von Hans Blüher: Die Aristie des Jesus von
Nazareth; Prien 1921
-- Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata; Marburg
1875; Nachdruck München 1965
-- Buch von Harry C. Schnur: Lateinische Fabeln des
Mittelalters; München 1979
-- Buch von Herbert Hunger: Geschichte der
Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches
Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der
antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis
Verlag, Zürich 1961
-- Buch von Helmut de Boor: Die deutsche Literatur; Band
1; München 1979
-- Buch von Ludwig Ettmüller: Altnordischer Sagenschatz -
Auswahl; Zürich 1869
Artikel
-- Josef Eberle: Interview mit Cicero (Stuttgart 1956)
Inhalt
8.1. Arianismus [FAKE-Gnosis
- FAKE-Gotenbibel - FAKE-Prinzip mit
"Palimpsest"-Pergament - FAKE-Arian]
8.1.1. Die ERFUNDENE "Gnosis" ab FAKE-Rom - und
die WAHRE "Gnosis" ab der Vatikan-Diktatur
8.1.1.A. Die FAKE-Gnosis nach dem FAKE-Römischen
Reich mit einem FAKE-Valentin - und FAKE-Schüler
von FAKE-Valentin: Herakleon+Ptolemaios - dazu
noch kopische FAKE-Schriften aus Ägypten
8.1.1.B. Die FAKE-Gotenbibel des FAKE-Wulfila -
Unmöglichkeiten in einer neuen "gotischen
Schrift" in einem Gotisch, das es gar nicht gab
8.1.2. Das Fälscherpinzip der Pergamentpapiere
"Palimpsest" - einfach ausradieren und neu
fälschen
8.1.2.A. Dokumente auf Pergament - und dann
ausradieren und drüberschreiben ("Palimpsest") -
fälschen ohne Ende
8.1.2.B. Papier in Europa - und der Vatikan
fälscht weiterhin auf teurem Pergament, um alte
Dokumente vorzutäuschen (!)
8.1.2.C. Der Zweck der FAKE-"Gotenbibel"
8.1.3. Der erfundene "Arian" und "Arianismus"
8.2. Heidentum [die
Fälschung des Frühchristentums in D+F - es
herrschte lange noch Ur-Religion]
8.2.1. "Christianisierung" war nicht so -
Beispiel Fake-Bonifatius in Hessen
8.2.2. "Christianisierung" mit "Wehrkirchen": um
die Jesus-Fantasie-Missionare zu schützen
[8.2.3. Die Fälschung des
"Frühchristentums" in Frankreich und
Deutschland]
8.2.3.A. Der Palast von Venantius an der Mosel
wurde NIE gefunden
8.2.3.B. Falsche Heeresstärken - falsche
Zeitangaben - FAKE-Arianer - FAKE-Reiter
8.2.3.C. Kirche mit Ureinwohner-Symbolen -
FAKE-Grabsteine - UNmögliche Texte mit einer
Seele im Himmel, obwohl diese Vorstellung erst
ab ca. 1550 normal wird
8.2.3.D. FAKE-Königslisten - FAKE-Bischofslisten
- FAKE-Thron von FAKE-Dagobert etc.
8.2.3.E. Ein FAKE-Messer - und weitere
FAKE-Grabsteine
8.2.3.F. Die Frankenausstellung hat ein "frühes
Christentum" VORGEGAUKELT
8.2.3.G. Frage: WIE ist die "Christianisierung"
Europas denn real abgelaufen? Wie eine
"Epidemie" ohne einen Schuss?
8.3. Sprache [Vulgärlatein -
arabische Ausdrücke - Themen der
Renaissance]
8.3.1. Werke und Urkunden auf Latein - aber zum
Teil sehr komisches Latein
8.3.2. FAKES fliegen auf durch Sprachanlyse:
Baldauf untersucht das Vokabular der
Latein-Bibel - das unmögliche Wort "manducare"
8.3.3. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Der FAKE-Cassiodor Senator: Beamter, Berater,
Schreiber, Bibliothekar - Papyrusrollen auf
Pergament in Buchform schreiben lassen - die
Buchform - und eine Weltchronik aus der
Renaissance
8.3.4. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Der FAKE-Boethius soll gleichzeitig einen "alten
Glauben" und den neuen Kreuz-Blut-Katholizismus
vertreten haben
8.3.5. WER waren die Fälscher und Ghostwriter? -
meist bis heute UNbekannt (!)
8.3.6. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Bei Hrabanus Maurus (deutsches Rheinland Mainz
780 bis Winkel im Rheingau 856) fehlt eine
Untersuchung
8.3.7. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Deutsche Literaturgeschichte mit einer Lücke
8.3.8. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Der "Roman des Ruodlieb" ohne Autor: ist in
Versen geschrieben, die erst ab 1100 möglich
sind - der Autor ist bis heute NICHT gefunden -
18 Bruchstücke (!) - auf Pergamenteinband aus
der Abtei Tegernsee
8.3.9. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Saxo Grammaticus mit Volksgut, Heldenerzählungen
und FAKE-DK-Chronologie
[8.4. Der Wandel von
Griechisch auf Latein in der offiziellen
Darstellung]
8.4.1. Latein
8.4.2. FAKE-Vulgärlatein mit "Carmina Burana" -
die FAKE-Behauptung, Vulgärlatein sei eine
"Sprachentwicklung" - der FAKE-Plautus - die
FAKE-Bibel
[8.5. Komische Funde in
Jesus-Fantasie-Klöstern: Niebelungenlied -
Igors Heerfahrt - Edda]
8.5.1. Komischer Fund: Nibelungenlied 1998 im
Jesus-Fantasie-Benediktinerkloster Melk (Ö) in
einem Buchfutter "gefunden"
8.5.2. Die Kopistenarbeit mit persönlicher
Fantasie
8.5.3. Komischer Fund: Igors Heerfahrt 1795 in
einem russischen Jesus-Fantasie-Kloster
"gefunden"
8.5.4. Komischer Fund: Edda vom 12.-13.Jh. wurde
erst 1640 "gefunden"
8.5.5. Komischer Fund: Alles ist ein Chaos an
Erfindungen mit Widersprüchen ohne Ende
8.6. Kunst [FAKES in
Altaren, FAKE-Buchillustrationen: weibliche
Engel - Perspektive der Renaissance -
Kleidermode - Waffen - Steigbügel als
Kriterien usw.]
8.6.1. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Das
FAKE-Evengeliar von Aachen mit weiblichen
Engeln, Madonnen und Kruzifixen
8.6.2. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Der
Marmorthron vom FAKE-Gregor dem Grossen mit
Löwenfüssen
8.6.3. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Kriterien
für Buchillustrationen: Weibliche Engel -
Perspektive in Buchillustrationen - Kleidermode
- 4 Gestalten für 4 FAKE-Religionen oder 4
FAKE-Evangelisten
8.6.4. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: "Die drei FAKE-Magier" -
alte spanische Buchmalerei
8.6.5. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: Die FAKE-Offenbarung des
FAKE-Johannes - alte spanische Buchmalerei mit
FAKE-MitarbeiterInnen
8.6.6. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: Kommentar zur
FAKE-Offenbarung des FAKE-Johannes von
FAKE-Beatus von Liébana (Spanien) mit
Steigbügeln
8.6.7. Die Chronologiekorrektur im kriminellen
"Christentum" fehlt bitterlich
8.6.8. Der "Gang nach Canossa" scheint auch ein
FAKE - die Freimaurer-Politik interessiert das
nicht
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Kapitel 8: Ketzer und Heiden
8.1. Arianismus [FAKE-Gnosis -
FAKE-Gotenbibel - FAKE-Prinzip mit
"Palimpsest"-Pergament - FAKE-Arian]
8.1.1. Die ERFUNDENE "Gnosis" ab FAKE-Rom
- und die WAHRE "Gnosis" ab der Vatikan-Diktatur
8.1.1.A. Die FAKE-Gnosis nach dem FAKE-Römischen Reich
mit einem FAKE-Valentin - und FAKE-Schüler von
FAKE-Valentin: Herakleon+Ptolemaios - dazu noch
koptische FAKE-Schriften aus Ägypten
-- die katholische Kirche ERFAND, es habe im
FAKE-Römischen Reich ab dem FAKE-Jahr 0 erste
FAKE-Gruppierungen gegeben, die teilweise "christliche"
Inhalte enthielten - die
Gnosis, die
Gnostiker, die "gnostischen" Bewegungen [web01]
-- diese ersten Gruppen mit "christlichen" Elementen
wurden von den Vatikan-Mönchen zwischen 1409 und 1600 in
"Schreibstuben" gewisser Klöster ERFUNDEN, um sie immer
als negatives Beispiel zu präsentieren, mit "gnostischen
Schriftstellern wie "Valentin" ("um 180"), der ein
"Evangelium der Wahrheit" geschrieben haben soll etc.
(S.157)
-- später, als sich die blutige, katholische Diktatur mit
Zentrum Avignon in Südfrankreich immer mehr etablierte und
1409 der Wechsel nach Rom stattfand, bildeten sich grosse
alternative Christengruppen, die mit vielen Elementen des
katholischen Schwachsinns nichts zu tun haben wollten: Die
Pauliniker, die Bogomilen, die Katharer -
diese Gruppen waren in den Augen der katholischen
Vatikan-Diktatoren in Rom dann wieder eine "neue Gnosis",
ein "Dorn im Auge", den es zu vernichten galt (S.157)
-- in Ägypten in der Stadt
Nag Hammadi
wurden 1945 47 christliche "Texte" ("Kodizes") in
koptischer Sprache "gefunden" - die aber etwas anders sind
als der FAKE-"Valentin" mit seinem "Evangelium der
Wahrheit"... (S.157 - [web02])
Topper Zitat:
"Die Kirche schuf sich eine eigene Gnosis als Gegner, um
sie zu bekämpfen. Auf dem eigenen Terrain siegt sich's
leichter. Natürlich gab es die Gnosis:
Pauliniker,
Bogomilen, Katharer, alle nach 900. Alle zu
bekämpfenden Ideologien schrieb man den
Gnostikern
zu:
-- Dualismus (iranischer Prägung),
-- Demiurg (ein Schöpfergott zwischen dem Allmächtigen und
den Menschen, hervorgegangen aus dem griechischen
Heroenkult, wie der Halbgott Herkules),
-- Christus als Engel (Doketismus, Islam).
Man schuf sich gnostische Schriftsteller wie
Valentin,
der um 180 schon aus fast allen Büchern des Neuen
Testamentes zitiert, was ich für absurd halte [das NT
wurde erst um ca. 1400 geschrieben, Historiker Pfister
meint um 1760]. Das gelingt den „Kirchenvätern“ selbst
zwei Jahrhunderte später noch nicht, obgleich die recht
ordentlich erfunden sind. Valentins
Evangelium der
Wahrheit gab es wohl nie, und das in
Nag
Hammadi (Ägypten) gefundene gleichen Namens
ist etwas ganz anderes als das, was angeblich
Klemens
und
Irenäus von Valentin überlieferten.
Wenn da jemand frappierende Übereinstimmungen sieht, die
mehr als den Titel betreffen, dann ist das entweder
Wunschdenken eines Wissenschaftlers oder raffinierter
Schachzug der Kirche oder beides." (S.157)
-- und nun kommen die FAKE-Schüler vom FAKE-Valentin:
-- Herakleon soll einen "Kommentar zum
Johannes-Evangelium" geschrieben haben
-- Ptolemaios zitiert in einem "Brief" immer
das Fantasie-Matthäus-Evangelium, und Paulusbriefe
-- und die koptischen FAKE-Schriften aus
Ägypten aus der Stadt Nag Hammadi stammen ebenfalls eher
aus dem 10.Jh.
-- laufend wird mit Inhalten von FAKE-AT und
FAKE-NT "gespielt", und
Platon sowie
Homer
dürfen auch nicht fehlen - die alle erst viel später
gedichtet wurden.
Topper Zitat:
"Entsprechend ist der
Kommentar zum
Johannes-Evangelium von
Herakleon,
einem Schüler des Valentin, eine junge Schöpfung der
humanistischen Kirche.
Und ein anderer Schüler von ihm,
Ptolemaios,
zitiert in seinem
Brief an Frau (oder Fräulein?)
Flora (wie hübsch sich die Mönche das
dachten!) ständig das [FAKE]-Matthäus-Evangelium,
ausserdem [FAKE]-Paulusbriefe. Das ist auch im 3.
Jahrhundert noch undenkbar." (S.157)
Wenn wir also die Funde von
Nag Hammadi
richtig einordnen wollen, dann wohl gegen Ende des 10.
Jahrhunderts oder später.
Die Zitate aus der [ERFUNDENEN] Heiligen Schrift sind
zahlreich und willkürlich, oft sogar kombiniert, was
natürlich voraussetzt, dass sie schon bekannt waren. Da
auch ein winziges Bruchstück aus [der ERFUNDENEN]
Platons
Politeia vorkommt (S.157) (588b-589b) und
dreimal sogar
Homers [FAKE]-Odyssee zitiert
wird (im Traktat »Über die Seele«), kann es sich nicht um
einen christlichen Bibliotheksrest handeln, sondern nur um
das typisch synkretistische Gut, das ab 1000 etwa in
Umlauf kam." (S.158)
8.1.1.B. Die FAKE-Gotenbibel des FAKE-Wulfila -
Unmöglichkeiten in einer neuen "gotischen Schrift" in
einem Gotisch, das es gar nicht gab
-- eine Fantasieperson "
Wulfila" soll eine
Fantasie-"Gotenbibel" geschrieben haben - die
Muttersprache von "Wulfila" soll griechisch gewesen sein -
ob er Latein verstand und die lateinischen Evangelien
kannte, ist nicht sehr wahrscheinlich (S.158)
-- der Fantasie-"Wulfila" soll Teile der Fantasie-Bibel
als Fantasie-"Gotenbibel" in gotischer Schrift
abgeschrieben haben, wobei die gotische Schrift von ihm
entwickelt worden sein soll (
Link)
- die Fantasie-"Gotenbibel" wird auch als "Wulfilabibel" (
Link)
oder als "Silberner Codex" (lat.: "Codex Argenteus" -
Link)
bezeichnet [web03]
-- die FAKE-Fragmente der FAKE-Westgotenbibel kamen aus
Italien - von den Ostgoten - und landeten im deutschen
Kloster Werden an der Ruhr, dann 1996 nach Prag mit
Endstation Stockholm, wo eine Verwandtschaft zwischen
Skandinaviern und Goten behauptet wurde (S.158)
-- der Zweck der langen Reise der FAKE-"Gotenbibel" war
die Sicherung der kirchlichen Handelswege bis Nordeuropa
mit einem Fantasie-Jesus (S.158)
[Die Kirche wollte einfach alle Wegezölle].
Topper-Zitat:
"Leider bringt auch eine Untersuchung der
[Fantasie]-Gotenbibel
des
[Fantasie]-Wulfila („4. Jahrhundert“)
keine Anhaltspunkte für ein so frühes
[Fantasie]-Christentum, und sei es noch so arianisch und
barbarisch. Man glaubt, dass diese Übersetzung »auch einen
griechischen Text verwendete, aber doch immer wieder auf
die lateinische (Itala!) zurückgriff«. ([so der Eintrag
im] Meyers Lexikon, 15. Bd.) [Der ERFUNDENE] Wulfila
stammte aus
Kappadokien und sprach
Griechisch als Muttersprache. Kannte er hauptsächlich
lateinische [Fantasie]-Evangelien? Oder ist dieses
berühmte Einzelstück auch eine humanistische Schöpfung?
Die erhaltenen Fragmente der Westgotenbibel kamen aus
Italien
(dem Ostgotengebiet) ins
Kloster Werden an der Ruhr
und gelangten dann über
Prag 1669 nach
Stockholm,
wo man zu dieser Zeit gerade eine frühere Verwandtschaft
der Skandinavier mit dem Gotenvolk herausfand (was
inzwischen als absurd erkannt wurde, siehe v. See 1970*).
Der Weg dieses
Silbernen Codex [lat.:
"Codex Argenteus"] zeigt das Handelsinteresse der Kirche
[den Ureinwohnern die Zölle rauben]. Entweder aus reiner
Geldgier oder zum Zweck der Verbreitung dieses Textes lag
der Kirche viel daran, dass das Prachtstück auf Reisen
ging." (S.158)
*
Buch von Klaus von See: Deutsche
Germanen-Ideologie vom Humanismus bis zur Gegenwart
(Frankfurt /M. 1970)
-- plötzlich "entdeckt" man weitere Bruchstücke der
"Gotenbibel" in Deutschland und in Italien - die wurden
wahrscheinlich gefälscht, um die erste Fälschung
glaubwürdiger zu machen (S.158)
-- und das "Gotisch" der "Gotenbibel" hat mit dem realen
Gotisch NICHTS ZU TUN - ooooo! (S.158)
Topper Zitat:
"Zwar hat man auch ein Palimpsest
(Überschreibungs)-Fragment mit 40 Versen 1758 in
Wolfenbüttel entdeckt, und 1817 tauchten in Norditalien
noch einmal einige Palimpsest-Bruchstücke auf, doch
reichen sie nicht aus, um den Silbernen Codex des Wulfila
vor dem Verdacht der Fälschung zu retten. Das dreist
gefälschte zweisprachige (lateinisch-gotische)
Pergamentblatt aus Giessen spricht eigentlich „Bände“.
Für die Schrift und Sprache des einmaligen Buches der
Westgoten gibt es nirgendwo Vergleichsstücke. Die wenigen
gotischen Wörter, die Philologen anderweitig
herausgefunden haben, klingen völlig anders als jene der
Wulfila-Bibel. So kann ich mich des Gedankens nicht
erwehren, dass es sich um eine phantasievolle Schöpfung
der Renaissance handeln dürfte." (S.158)

Eine Seite der Wulfila-FAKE-Bibel [kap8 foto1]
Eine Seite aus der Wulfila-Bibel mit gotischem und
lateinischem Text, umgekehrt überschrieben mit einem
Text des Isidor von Sevilla
(Codex Carolinus, in Wolfenbüttel, aus: Henning 1913).
(S.159)
8.1.2. Das Fälscherprinzip der
Pergamentpapiere "Palimpsest" - einfach ausradieren und
neu fälschen
8.1.2.A. Dokumente auf Pergament - und dann ausradieren
und drüberschreiben ("Palimpsest") - fälschen ohne Ende
-- Pergament kann man beschreiben - ausradieren - und
drüberschreiben - man kann fälschen, wie man will (S.160):
Topper Zitat:
"An dieser Stelle wäre eine Überlegung angebracht, die
sich mit der Mentalität jener Forscher beschäftigt, die
uns die
Palimpseste als Beweise für die
Echtheit alter Texte vorführen. Man schrieb also gern
(S.158) und viel auf Pergament, denn es ist sehr haltbar
und leicht herzustellen. Man braucht das Leder nicht
einmal zu gerben, abschaben reicht schon. Und wenn man es
einmal benutzt hat, kann man es wieder abwaschen und
abschaben und noch einmal darauf schreiben; das nennt man
"Palimpsest“. Zwar scheint die untere Schrift oft so stark
durch, dass man nun weder den neuen noch den
überschriebenen Text ohne Mühe lesen kann, aber der Kunde
muss zufrieden sein, sagt der Wissenschaftler.
Und er hat eine klare Begründung für dieses Vorgehen:
»Natürlich war die Wahl des Pergaments auch eine
Kostenfrage, da für die Herstellung eines umfangreichen
Kodex viele Tiere ihr Leben lassen mussten.« (Martin
Bodmer, in Hunger 1961, S. 35*)." (S.160)
*Buch von Herbert Hunger: Geschichte der
Textüberlieferung, Band 1: Antikes und mittelalterliches
Buch- und Schriftwesen, Überlieferungsgeschichte der
antiken Literatur; Vorwort von Martin Bodmer; Atlantis
Verlag, Zürich 1961 [web16]
-- dieses Argument, dass Lederhäute fehlten, trifft wohl
nicht zu, denn Häute von Rindern, Schafen und Ziegen gab
es IMMER
Topper Zitat:
"Selbst wenn die mittelalterlichen Mönche auch Vegetarier
gewesen sein sollten, gab es doch stets
Felle von
Rindern, Schafen, Ziegen usw. in so rauen
Mengen, dass man nur einen Bruchteil davon verarbeiten
konnte." (S.160)
-- ausserdem waren
weder Leder noch Pergament teuer,
sondern die teuren Elemente waren die Tinte und die Farben
für die kleinen Malereien in den Büchern (S.160)
-- es ist also unerklärlich, wieso man auf Pergament
Dokumente vernichtet und andere drüberschreibt, aber so
war damals die "Mentalität dieser Wissenschaftler": die
Macht zu erhalten mit Fälschen als Basis war das Business
(S.160)
[-- all dies geschah in einer Umwelt, wo die Massen im
Analphabetismus gehalten wurden und das Lesen und
Schreiben schon eine Macht für sich ausstrahlte]
-- manche "klassische Texte" [die allesamt zwischen 1409
und 1600 ERFUNDEN wurden], sind "auf alt gemacht" auf
Palimpsesten geschrieben, z.B. der FAKE-
Cicero
mit dem gelogenen Werk "
De republica"
(S.160)
-- ausserdem stellt sich die Frage, wieso sich die
Palimpseste besser gehalten haben als die Originale [die
alle "verschwunden" sein sollen] (S.160)
Topper Zitat:
"An
Pergament mag es mal in einer Notzeit
in einem abgeschiedenen Kloster gefehlt haben, aber musste
man dann gerade die gotische Wulfila-Bibel wieder
abschreiben? Über einen klassischen Text vielleicht?
Übrigens waren die Tinte und die Farben, die man zum
Schreiben und Illuminieren brauchte, um vieles teurer als
das
Pergament. Und wenn man bedenkt, wie
selten ein Buch (ab)geschrieben wurde und wie lange der
Schreiber dazu brauchte — manchmal Jahre —, dann wird die
Erklärungsweise, es habe ihm an Pergament gemangelt,
absurd. Man bedenke auch die
Mentalität dieser
Wissenschaftler, die allen Ernstes annehmen,
dass ein Mönch einen antiken Text abschabt, der ihm als
heidnisch oder sonstwie anstössig nicht mehr passte, um
dann das heilige Wort [des Fantasie]-Gottes
darüberzuschreiben. Oder gar umgekehrt, was auch vorkam:
Eine dieser
romanhaften Heiligengeschichten
wird über den viel älteren ehrwürdigen Text des
Kirchenvaters
Gregor von Nazianz
geschrieben (S. 38). Und einige klassische Texte besitzen
wir überhaupt nur als Palimpseste, so etwa vom
[ERFUNDENEN]
Ciceros [das FANTASIE-Werk] De
republica. Und warum sollten sich gerade diese
Palimpseste soviel besser gehalten haben als die
Originale? Oft haben wir ja nur einige Blätter (S.160) in
dieser schnöden Sparmanier von einem antiken Werk oder als
Beweisstücke für ein antikes Werk. Man machte sich gar
nicht erst die Mühe, den ganzen [FAKE]-Kodex zu fälschen."
(S.161)
8.1.2.B. Papier in Europa - und der Vatikan fälscht
weiterhin auf teurem Pergament, um alte Dokumente
vorzutäuschen (!)
Topper Zitat:
"Ab dem 12. Jahrhundert wird Papier, zunächst aus China,
dann aus Arabien eingeführt und sehr bald auch in
Mitteleuropa in hervorragender Qualität hergestellt,
billiger als Pergament. Man gab das Ledermaterial auf,
weil es unhandlich war. Aber in der Zeit der Humanisten
gewinnt es ganz plötzlich wieder an grosser Beliebtheit.
Unzählige alte Texte werden nun — da die Buchdruckerkunst
voll in Gang gekommen ist — wieder auf Pergament
geschrieben. Der Zusammenhang mit der Grossen Aktion
scheint mir die beste Erklärung dafür. Natürlich hat nicht
jeder Humanist hemmungslos gefälscht, wenn er seiner Liebe
zum [FAKE]-Altertum frönte. Aber wenn wir heilige und
theologische Schriften auf Pergamentreststücken (mit
Löchern!) oder als Überschreibungen haben, dann kann
meines Erachtens nur Fälschung vorliegen. Man nahm
vorsichtshalber ein altes Lederstück, das liegengeblieben
war, und beschrieb es in archaisierender (manchmal recht
phantasievoller) Weise, um Geschäfte damit zu machen oder
eine Ideologie durchzusetzen." (S.161)
8.1.2.C. Der Zweck der FAKE-"Gotenbibel"
-- die Jesus-Fantasie-Protestanten des Nordens sollten
eine "eigene Bibel" erhalten und so der Stolz gestärkt
werden (S.161)
-- in der Zeit [des Analphabetismus der Massen] fiel die
Benutzung einer lateinischen Vorlage und die Erfindung
einer neuen gotischen Schrift nicht auf (S.161)
[-- die Kirche war die einzige Institution, wo man Lesen
und Schreiben lernen durfte und hatte schon von da her
immer die totale Autorität]
Topper Zitat:
"Und warum sollte die Kirche eine gotische (ketzerische)
Version des Neuen Testamentes wie die Wulfila-Bibel
hergestellt haben? Eben weil die Gegner der Kirche — hier
die Protestanten des Nordens — sich nicht die Beweismittel
ihrer Sonderstellung unter dem Gesäss wegziehen werden.
Sie werden die Echtheit dieses unmöglichen Buches mit
Klauen und Zähnen verteidigen. Und was ist der Nutzen
davon? Es ist damit der Beweis erbracht — sogar durch die
Gegner der Kirche —, dass es „damals“ (im 4. Jahrhundert)
schon das Neue Testament gab und dieses sogar zum Zweck
der Heidenmission in exotische Sprachen übersetzt worden
war [Kulturen mit Mutter Erde wurden zerstört].
Die kleinen Kunstfehler — nämlich Benützung
einer lateinischen Vorlage und einer
ausgedachten
Schriftart —
fielen seinerzeit nicht
auf, sie waren innerhalb des
Renaissance-Denkens und der damaligen Geschichtserfindung
durchaus genial. Man hatte sogar Anklänge an
skandinavische Runen einfliessen lassen, um den Kunden zu
erfreuen. Erst heute wird spürbar, wie absurd das Ganze
ist." (S.161)

Villaviciosa (Asturias, Spanien): Ein Wandrelief der
Kirche "Santa Maria" zeigt einen Eber, der in eine
Banane beissen will. Gotische Geschichte [kap5 foto14]
Topper: Zu Seite 161: Erotische Szene am Portal der
Kirche Sta. Maria in Villaviciosa (Asturien, Spanien):
Ein Eber verfolgt einen Mann und versucht, ihm das
Glied abzubeissen. Eines der vielen Beispiele für
gotisches Heidentum im 13. Jh. (Foto: U. Topper)
(S.102)
[Also ich kann da keinen Eber und auch keine Banane
erkennen].
8.1.3. Der erfundene "Arian" und
"Arianismus"
-- die kr. Mönche erfanden einen "Arian", den man
bekämpfen sollte und erfanden dazu eine Geschichte, wo die
Jesus-Fantasie-Kirche immer siegt (S.162)
-- manche alte Kirchen tragen noch heute [Jahr 2000] die
arianischen Symbole (S.162)
Topper Zitat:
"Auch der Ketzer
Arian selbst könnte eine
erfundene Gestalt sein, die eine viel mächtigere Religion,
eben das, was wir als Arianismus noch ahnen, als
„Ketzerpriester“ verdecken soll. Ein simpler Mann wie
dieser Arian kann als Gegner bekämpft werden, eine
Weltreligion schlichtweg nicht. Man schafft sich seinen
Gegner, den man besiegen will, möglichst schwach.
In einigen Kirchen in Westeuropa sind bis heute nicht die
arianischen Symbole ausgekratzt, sind die heidnischen
Steinfiguren an den Aussenwänden nicht zerstört. Wenn [der
Fantasie]-Gott vergesslich ist, sieht man den
[Fantasie]-Teufel." (S.162)
-- Was war denn da? Es wurde ein Religionsstreit zwischen
"Christen" ERFUNDEN:
Mossad-Wikipedia Zitat (Stand 30.6.2025):
https://de.wikipedia.org/wiki/Arianismus
"Der Arianismus war eine antitrinitarische
theologische Position innerhalb des spätantiken Frühchristentums, die
unmittelbar von ihrem namensgebenden Theologen Arius (circa 260–327 n. Chr.)
und dessen Anhängern vertreten wurde.
Arius betrachtete die beispielsweise im Bekenntnis von Nicäa
(325) behauptete Wesensgleichheit von
Gott/Gott-Vater und Sohn als Irrlehre, da sie dem Monotheismus widerspreche,
bei welchem der Sohn und der Heilige Geist nur in
untergeordneter, nicht Gott gleichkommender Stellung und
Würde denkbar waren. Positionen wie die im Nicäno-Konstantinopolitanum
(381) zum Dogma erhobene Trinität mit einem Gott
gleichrangigen Sohn und Heiligen Geist waren aus seiner
theologischen Sicht noch häretischer. Die Trinitätslehre
widersprach laut Arius nicht nur den Aussagen der Bibel,
sondern auch dem aristotelischen Syllogismus und sei demnach
unlogisch. Umgekehrt wurde und wird aus Sicht der
damaligen Vertreter der Trinitätslehre von Nicäa bzw. Konstantinopel
und der christlichen Gemeinschaften sowie Kirchen, die
diese noch heute anerkennen, der Arianismus als Häresie betrachtet (Arianischer Streit).
Seit der Spätantike wurde allerdings die Bezeichnung Arianer
von Anhängern der nicänischen Trinitätslehre oft als
Kampfbegriff für verschiedene nichtnicänische Christologien bzw.
nichtnicänische Trinitätsvorstellungen gebraucht, auch
wenn diese Strömungen und ihre Anhänger nicht die
speziellen Ansichten von Arius teilten. Im Unterschied
zur früheren Forschung beschränken daher seit wenigen
Jahrzehnten viele Althistoriker und Kirchenhistoriker den
Ausdruck Arianer auf die unmittelbaren Anhänger
des Arius, wohingegen beispielsweise die Homöer
mit ihrer nichtnicänischen Trinitätslehre, seit der
Spätantike sachlich nicht zutreffend ebenfalls als
Arianer bezeichnet, in der wissenschaftlichen Forschung
inzwischen als eigenständige, nichtarianische
trinitarische/christologische Strömung der
Spätantike etabliert wurden.[1]
Tatsächliche Neu-Arianer im ursprünglichen Sinne gab es
ab den späten 350er Jahren nur noch in den Anhängern des
Aetius, den Heterousianern
(früher auch Anhomöer oder Neuarianer),
die eine Wesensähnlichkeit von Vater und Sohn
verneinten, dafür eine Willensgleichheit zwischen beiden
behaupteten.[2] Die
meisten homöischen Christen der Spätantike wurden zwar
von ihren Gegnern als „Arianer“ bezeichnet, lehnten
Arius’ Lehren aber ab und folgten den Beschlüssen der
Synoden von Ariminum (359) und Konstantinopel (360), die
sowohl den Arianismus als auch das Bekenntnis von Nicäa
verworfen hatten."
8.2. Heidentum [die Fälschung des
Frühchristentums in D+F - es herrschte lange noch
Ur-Religion]
8.2.1. "Christianisierung" war nicht so - Beispiel
Fake-Bonifatius in Hessen
-- die ganze frühe "Christianisierung" nach dem
FAKE-Rom-Reich ist gelogen, so hat das nie stattgefunden
(S.162)
-- am Beispiel des erfundenen Bonifatius in Hessen wird
klar, dass nicht nur die Fällung der Donar-Eiche gefälscht
ist, sondern auch seine Briefe samt Antwortbriefen
gefälscht und publiziert sind (!) - er versucht in
Traktaten Latein in Perfektion - und sein Lebenslauf
entspricht am Ende wieder der Matrix mit einem
"Märtyrertod" (S.162)

Der FANTASIE-Bonifatius tauft einen FANTASIE-Friesen -
und dann wird der FANTASIE-Bonifatius von
FANTASIE-Friesen FANTASIE-getötet [kap5 foto15]
Topper: Zu Seite 162: "Bonifatius tauft einen Friesen
- Bonifatius wird von den Friesen getötet".
Sakramentar aus Fulda, "um 1000". Aus: Die Franken.
Wegbereiter Europas; Mannheim-Main 1996, S.460 (S.103)
Topper Zitat:
"Und wie sieht dann die Christianisierung bei uns [in
Deutschland] aus? Wir wissen es nicht. Auf keinen Fall so,
wie es die kirchlichen Texte erzählen, weder in zeitlicher
Hinsicht noch in der Art des Vorgehens. In den Legenden
ist das Oberste zuunterst gekehrt und alles verdreht. Der
englische Missionar
Winfried, genannt
Bonifatius,
der die
Donar-Eiche fällte,
um die Hessen zu bekehren, starb als Kirchenvater der
Deutschen natürlich den
Märtyrertod (754),
aber seine Schriften sind typisch für die Bemühungen der
Humanisten, das Latein aufzubauen: Traktate über Grammatik
und Metrik sowie Gedichte (!).
Ausserdem gibt es einen dicken Band mit seinen Briefen,
denen sinnigerweise die Antwortbriefe der
Korrespondenzpartner gleich angefügt sind, wie auch die
Briefe seines englischen Begleiters
Lul.
Ohne zu zögern, möchte ich diesen Briefkorpus einem oder
mehreren Humanisten zuschreiben. (s. auch Abbildung Seite
103)." (S.162)
8.2.2. "Christianisierung" mit "Wehrkirchen": um die
Jesus-Fantasie-Missionare zu schützen
-- in den "Wehrkirchen" wurden die
Jesus-Fantasie-Missionare untergebracht - auf deutschem
und auf französischem Gebiet (S.162-163)
-- offiziell behauptet die Vatikan-Propaganda in Lexika,
dass die "Wehrkirchen" für die "christliche Bevölkerung"
gebaut wurden, um sie vor "Heiden" zu schützen - eine
klassische Vatikan-Lüge (S.162)
Topper Zitat:
"Und die christliche Architektur? Die „Wehrkirchen“, vor
allem im Wendengebiet, wurden angeblich »zum Schutz der
Bevölkerung« (Brockhaus 1996) angelegt, doch
schützten sie weder Ort noch Bevölkerung, sondern einzig
die in den Kirchen verschanzten Missionare, die einen
leichten Stand hatten gegen das umwohnende Volk, das
nämlich aus friedfertigen Bauern bestand, äusserst
tolerant war in religiösen Fragen und sich einen Deut um
die Priester kümmerte.
Wehrkirchen wurden angelegt, weil man in Franken
dergleichen nötig hatte und das Muster einfach übertrug.
Denn auch die Franken (S.162) waren keine Christen, wie
die grosse Frankenausstellung (Paris-Mannheim—Berlin 1997)
mit ihrer dummdreisten bis lächerlichen Propaganda
durchblicken liess. Da merkte man erst so recht, wie
schlimm die Kirche dran ist:
Es gab weder in der
Franken- noch in der Karolingerzeit Christen in
Mitteleuropa, jedenfalls nicht romhörige
Katholiken. Darum musste man all diese Artefakte
fälschen." (S.163)
8.2.3. Die Fälschung des
"Frühchristentums" in Frankreich und Deutschland
8.2.3.A. Die Fälschung des "Frühchristentums" in F+D:
Der Palast von Venantius an der Mosel wurde NIE gefunden
-- die Vatikan-Kirche erfand für Frankreich eine
"frühchristliche Geschichte" mit einem FAKE-Bischof "
Gregor
von Tours" und einem "Weggenossen"
Venantius
(S.163)
-- der Stil der Dichtungen mit masslosen Übertreibungen
und Jesus-Fantasie-Pathos lässt auf Renaissance schliessen
(S.163)
-- der FAKE-Venantius beschreibt in seinem FAKE-Werk
ausserdem einen
FAKE-Palast bei Breitenstein über
der Mosel, von dem nie etwas gefunden wurde
(S.163)
-- die Vatikan-"Wissenschaft" ist aber verpflichtet, an
diesen Palast zu glauben und erfindet sogar
"Fremdarbeiter" aus Gallien (Frankreich) als "Fachleute" -
schon damals soll es also eine "deutsch-französische
Freundschaft" mit gemeinsamen Werken gegeben haben als
Vorstufe zu einer "europäischen Einigung" (S.163)
Topper Zitat:
"Unser gesamtes Geschichtsbild vom frühen christlichen
Frankenreich [Frankreich] beruht auf zwei lateinischen
Texten, nämlich den „Geschichtsbüchern“ des Bischofs
Gregor
von Tours und der Dichtung seines „Freundes
und Weggenossen“
Venantius, des
„Glücklichen“, im 6. Jahrhundert. Dass beide sehr spät
geschrieben sein müssen, legen Stil, masslose
Übertreibungen und missionarisches Pathos nahe. Der
riesige [Fantasie]-
Palast auf dem Berg bei
Breitenstein
über der
Mosel, den Venantius bis in
Einzelheiten beschreibt, mit seinen 30 Türmen und der
säulengerahmten Eingangsfront, wurde zwar
nie
gefunden, gilt aber in der [vom Vatikan
zensierten, offiziellen] Wissenschaft als Faktum, aus dem
weitreichende [Fantasie]-Schlussfolgerungen gezogen werden
über das soziale Leben jener Zeit: Da tauchen
Fremdarbeiter
auf, die als
Fachleute aus Gallien
herangezogen werden, den einheimischen Steinmetzen
allerdings keine Arbeitsplätze streitig machten, so, als
würde die damalige Geschichte der heutigen
europäischen
Einigung Vorschub leisten [Stand 2000]."
(S.163)
8.2.3.B. Die Fälschung des "Frühchristentums" in F+D:
Falsche Heeresstärken - falsche Zeitangaben -
FAKE-Arianer - FAKE-Reiter
-- falsche Heeresstärken und Zeitangaben sind schon 1987
mit Regine Sonntag aufgeflogen (S.163)
-- der ERFUNDENE Papst Gregor hat auch Arianer ERFUNDEN
(S.163)
-- die Urbevölkerung mit den Ur-Religionen ging in Irland
angeblich gewaltlos zum Nazi-Kreuz-Blutkult der Kirche
über, denn dort fehlen Wehrkirchen (S.163)
pflegte die Reiterei - die kr. Kirche zeigte dann in
Frankreich "christliche Reiterheilige" aus Deutschland,
die z.B. im Nordharz gefälscht worden waren (S.163)
Topper Zitat:
"
[Papst] Gregors Spinnereien hat Regine
Sonntag ([Buch von] 1987*) zerlegt.
* Buch von Regine Sonntag: Studien zur Bewertung von
Zahlenangaben in der Geschichtsschreibung des frühen
Mittelalters (Dissertation München 1987)
Sie fand, dass zwar architektonische Angaben im Grunde
verlässlich klingen, aber Zahlen über Heeresstärken oder
Zeiträume ins Reich der Fabel gehören, also wohl viel
später erst geschrieben wurden. Der Trick, mit dem durch
teilweise stimmende Architekturbeschreibungen ein ganzer
Bereich von ausgedachten Mythen und
Königslisten
eingemeindet wird, war mir, wie erwähnt, schon an den
spanischen „Chronisten“ des 16. Jahrhunderts begegnet. Ob
es zu Gregors Zeit („5.-8. Jahrhundert“) in Mitteleuropa
Arianer gab, bleibt zu ergründen. Wahrscheinlich beteten
die Leute in Hainen und bei Steinen, hatten ein
synkretistisch-heidnisches Weltbild [mit Mutter Erde] und
wussten noch nichts vom gekreuzigten Palästinenser. Der
Übergang zum
irischen Christentum war
unmerklich und gewaltlos. Dazu brauchte man keine
Wehrkirchen.
Die „Chorschranken“ aber, die man in diesen „Wehrkirchen“
fand (S.163), wie etwa das Reiterrelief von
Hornhausen
(Abbildung, S. 165), zeigen deutlich, wes Geistes Kind die
damalige Bevölkerung war. Wie ein
Wotan
sitzt der
unbehelmte Reiter auf seinem Ross,
während sich unter ihm die Midgardschlange windet. Für die
Frankenausstellung wurde daraus ein behelmter
»christlicher Reiterheiliger aus der 1. Hälfte des 7.
Jahrhunderts« – für Franken etwas fern, nämlich [bei den
Hügeln] am
Nordharz gefunden – als Teil
einer »sechsteiligen Kirchenchorschranke«. Zum Beweis
führt man (auf 200 Jahre später datierte) Pferdegräber
ebendort an. Wohl bekomm's, es steht im Katalog." (S.164)

Wodanstein [kap8 foto2]
Der Wodanstein von Hornhausen, germanischer Reiter mit
Mitgardschlange (Abb. aus David M. Wilson, Kulturen im
Norden, München 1980, S. 55) wurde für die Ausstellung
„Die Franken“ in Paris und Berlin 1997 katholisch
getauft: »Christlicher Reiterheld« von einer
»Kirchenchorschranke«. (S.165)
8.2.3.C. Die Fälschung des "Frühchristentums" in F+D:
Kirche mit Ureinwohner-Symbolen - FAKE-Grabsteine -
UNmögliche Texte mit einer Seele im Himmel, obwohl diese
Vorstellung erst ab ca. 1550 normal wird
-- die sogenannte Kirche des
Heiligen Willibrord
aus dem Rheinland weist KEINE "christlichen" Symbole auf
(S.164)
-- die Daten zum erfundenen Willibrord: Willibrord
(Villibrordus) bekam seine FAKE-Geburt auf 658 in
Northumbria (England), und seinen FAKE-Tod am 7.11.739 in
Echternach), und als angelsächsischer
Jesus-Fantasie-Missionar soll er das FAKE-
Bistums
Utrecht (heute Holland) und das FAKE-
Kloster Echternach
(heute deutsches Rheinland) gegründet haben. Und er soll
auch der „Apostel der Friesen“ gewesen sein [web04]
-- fränkische Grabsteine zeigen ebenfalls KEINE
"christlichen" Symbole, das Fantasie-Kreuz fehlt sogar bei
einem Abt - Verdacht alles gefälscht (S.164)
-- oder es sind Fantasie-Kreuze in spätgotischem Stil oder
im Jugendstil des 15.Jh., manche Fälschungen von
Grabsteinen stammen sogar noch aus dem 19.+20.Jh. mit
modernen Schleifgeräten hergestellt (S.164)
-- manche Texte auf gefälschten Grabsteinen sind UNmöglich
wie die Seele, die schon im 8.Jh. in den Himmel fliegt
[denn zu diesen Zeiten halt die Vorstellung, dass die
Seele nach dem Tod die Unterwelt besucht] (S.164)
"Aber auch die Reste der Kirche des Heiligen
Willibrord
aus dem Rheinland mit prachtvollem Sarkophag
und steinernem Lesepult („738 n.Chr.“) weisen trotz
reliefartiger Dekoration kein einziges christliches Symbol
auf.
Mit den durchaus nicht so seltenen fränkischen Grabsteinen
mit christlich anmutenden Inschriften steht es nicht
besser. Selbst ein Abt musste sich einen Stein ohne Kreuz
gefallen lassen. Andere Steine wiederum tragen nur Kreuze,
sonst nichts; allerdings Kreuze in spätgotischer oder gar
Jugendstil-Manier. In vielen Fällen ist die späte
Fälschung (teils in der Renaissance, teils erst im 19. und
20. Jahrhundert) offenkundig. Manchmal verrät sie sich
durch die handwerkliche Technik, nämlich den Einsatz
moderner
Schleifgeräte (Flex), öfter durch den
unmöglichen Text, wie etwa diesen:
HIC. PAV
SAT. COR
PUS ALD
UALUHI.CV
IUS. ANIMA
GAUDET. IN
CAELO.
»Hier ruht der Körper des Aldualuhus, dessen
Seele
sich im Himmel erfreut.« Man schreibt dies
einem „Priester (?)“ im „8. Jahrhundert“ zu, der im
Bergkloster bei
Worms beerdigt wurde. Als
moderner Scherz ist das wohl gelungen. Da jedoch auch
heutige Historiker wissen, dass die (S.164) Vorstellung,
der Körper warte im Grabe, während seine Seele schon im
Himmel weilt, erst
nachreformatorischen
Pastorenhirnen entsprungen sein kann, ist die
Darbietung eines solchen »priesterlichen Grabsteins« auf
einer Ausstellung, die von Kohl und Chirac als
Schirmherren getragen wird, recht abgeschmackt." (S.165)
8.2.3.D. Die Fälschung des "Frühchristentums" in F+D:
FAKE-Königslisten - FAKE-Bischofslisten - FAKE-Thron von
FAKE-Dagobert etc.
-- an der Frankenausstellung wurde ein "elfenbeinerner
Buchdeckel" gezeigt, der die Fantasie-Taufe des
Fantasie-Chlodwig dokumentieren sollte (S.166)
-- ein weiterer Buchdeckel zeigte eine Herrscher-Liste von
Austrasien zwischen 575 und 662, und noch einer zeigt eine
Liste mit Jesus-Fantasie-Bischöfen des 6.Jh. (S.166)
-- der Thron von FAKE-"Dagobert" (3 Frankenkönige hiessen
"Dagobert" [web05]) ist ein "Stilmischmasch" von
europäischen und afrikanischen Stilen - typisch
Renaissance (S.166)
Topper Zitat:
"Ansonsten sah man dort einen elfenbeinernen Buchdeckel,
der die
Taufe [des FAKE]-Chlodwigs
dokumentieren soll; einen anderen, der mit einer ganzen
Liste die Herrscher von [FAKE]-
Austrasien
zwischen 575 und 662 belegen möchte; oder jenen, auf dem
die Namen mehrerer posthumer Bischöfe des 6. Jahrhunderts
aufgezählt werden, die man zwar 1659 noch für echt hielt,
später aber wieder abwusch, weil sie gar zu unglaubwürdig
waren.
Und
Dagoberts Thron (»Hauptteile 7.
Jahrhundert, ergänzt 9. Jahrhundert«) mit seinem
Stilmischmasch, wie er nur in einem synkretistischen
Zeitalter wie der Renaissance geschaffen worden sein kann:
flankiert von Löwen mit maurischer Fellmusterung, dazu
antikem Dekor und spätgotischer Ornamentik. Er ist
»einzigartig« und »einmalig für seine Zeit«,
technikgeschichtlich also unmöglich. (s. S. 185)" (S.166)

FAKE-Thron eines FAKE-Dagobert [kap9 foto1]
Zu Seite 166: Thron des Dagobert mit
orientalisierenden Löwen („7. Jahrhundert“).
Frankenausstellung Berlin 1997. Aus: Die Franken.
Wegbereiter Europas, Mannheim–Mainz 1996, S. 395.
(S.185)
8.2.3.E. Die Fälschung des "Frühchristentums" in F+D:
Ein FAKE-Messer - und weitere FAKE-Grabsteine
-- an der Frankenausstellung wurde ein "eisernes Messer"
gezeigt, an dessen Klinge Messingzahnrädchen einer
modernen Taschenuhr befestigt waren - dieses Messer sollte
aus dem 4.Jh. stammen - UNmöglich (S.166)
-- einem Grabstein wurde eine "antike" Rückseite
eingraviert mit Walfischen und Ledermessern, die für
UReinwohner gelten sollen, aber mit moderner Technik -
UNmöglich (S.166)
Topper Zitat:
"Apropos Technik: Da sieht man in einer zentral postierten
Glasvitrine als Prunkstück ein eisernes Messer (von nicht
ganz kanonischer Form), in dessen Klinge
Messingzahnrädchen einer modernen Taschenuhr tauschiert
sind. Auf beiden Seiten. Aus einem »Männergrab des 4. Jh.«
– »Durch die Fundumstände ist die Echtheit absolut
gesichert«, lautet der offizielle Kommentar. Diese
Fundumstände reichen als Beweis nicht einmal bei den
Prinzengräbern unter dem Kölner Dom. Tauschierung bei
Schmuckstücken und Waffen mag vorgekommen sein, aber von
Hand kann man Gelbguss nur so genau zu Zahnrädchen
stanzen, wie man mit einer Lupe sichtbar machen kann,
nicht aber mit der Präzision von Bruchteilen von
Millimetern, die moderne Gussstücke aufweisen." (S.166)
FAKE-Messer eines
Franken mit Zahnrädchen [kap9 foto6]
Zu Seite 166:
Messer eines Franken, das mit Uhrzahnrädchen des 20.
Jahrhunderts tauschiert ist. Frankenausstellung
Berlin 1997. (Foto: U. Topper) (S.187)
"Ebenso wenig gelungen ist eine andere Fälschung, bei der
ein Grabstein in „Palimpsest«-Manier das hohe Alter
bekommt: Die Rückseite ist als antikes
Götterstelenbruchstück gearbeitet; allerdings, wie die
geritzte Vorderseite, wohl erst im vorigen Jahrhundert,
nämlich als heidnischer Beweis. Jetzt dient er dem
Christentum, obgleich weder die Wale noch die Ledermesser
irgend etwas mit katholischen Zeichen zu tun haben
können. »Die Gesamtkonzeption ist einmalig (S.166)
und macht das Steindenkmal aus Helmsingen zu einem
einzigartigen Kunstwerk der jüngeren Merowingerzeit.«
(Katalogtext)" (S.168)
[Fälschungen an der Frankenausstellung]

FAKE-Kreuze [kap9
foto2] -- Amulett [kap9 foto3] --
FAKE-Pfeiler [kap9 foto5]
Zu Seite
166: Moderne Kreuze als Beweis für das
[Jesus-Fantasie]-Christentum der Franken.
Frankenausstellung
(S.186)
Zu Seite 168: Barocker
Silberamulettbehälter aus dem Prinzengrab
unter dem Kölner [Jesus-Fantasie]-Dom.
(S.186)
Zu Seite
166: Kanzelpfeiler aus Kalkstein, Paris, Hôtel Dieu
[de fantaisie], („7. Jahrhundert“).
Frankenausstellung Berlin 1997. (Foto: U. Topper)
(S.187)
Zwei Exponate der Frankenausstellung (Berlin 1997).

FAKE-Grabstein [kap8 foto3]
Links: Angeblicher Grabstein
eines Franken, "7. Jahrhundert",
im schlichten Jugendstil der Kriegsteilnehmer
des Ersten Weltkriegs gehalten. (Foto: Uwe
Topper) (S.167) |
|

FAKE-Merowinger-Bild [kap8 foto4]
»Frankenkönig beim
Schatzwurf«. Krakelei in einem angeblich
merowingischen Manuskript. Laut
Ausstellungskatalog (S. 496) »Gesetzgeberbild
in der Lex Ribuaria (S.167) |
-- und Topper beschreibt einen weiteren FAKE-Grabstein an
der Frankenausstellung: von Niederdollendorf [NRW am
Rhein] (S.168)
Topper Zitat:
"Ähnlich heidnisch ist auch der Grabstein von
Niederdollendorf (s. S. 186) entworfen. Heute
dient er als [Jesus-Fantasie]-Christennachweis, auch wenn
der Krieger mit Kurzschwert und Beutelflasche unmöglich an
[den Fantasie]-Christus erinnern kann, sowenig wie der
geritzte
Mann mit Lanze und Strahlenkranz
auf der Rückseite. Sieht man sich Nase, Finger und Füsse
näher an, dann staunt man über die Unfähigkeit des
Fälschers." (S.168)

FAKE-Grabstein [kap9 foto4]
Zu Seite 168: Der [Jesus-Fantasie]-"christliche
Grabstein" von Niederdollendorf („7. Jahrhundert“),
auf dem ein heidnischer Krieger und die
Midgardschlange abgebildet sind. Frankenausstellung
Berlin 1997. (Foto: U. Topper) (S.186)
8.2.3.F. Die Fälschung des
Jesus-Fantasie-"Frühchristentums" in F+D: Die
Frankenausstellung hat ein "frühes Christentum"
VORGEGAUKELT
Topper Zitat:
"[...] Ich will dem Leser den weiteren Rundgang durch
diese Ausstellung mit ihren oft kindlichen, selten
gekonnten Fälschungen ersparen (siehe mein Vortrag und
Aufsatz 1998, im Druck) und nur noch einmal das Fazit
wiederholen: Wenn es nötig ist, durch so aufwendigen
Betrug eine christliche Vorgeschichte Mitteleuropas
vorzugaukeln, dann ist der Schluss berechtigt,
dass hier nicht einmal minimale Ansätze vorlagen, die eine
christliche Kirche vor den Ottonen beweisen könnten."
(S.168)
8.2.3.G. Frage: WIE ist die
Jesus-Fantasie-"Christianisierung" Europas denn real
abgelaufen? Wie eine "Epidemie" ohne einen Schuss?
-- die Chronisten-Logiker und Wahrheitswisser fragen sich,
wie die Terror-Kirche mit Kreuzkult und Blutkult die
"Christianisierung" zustandebrachte, wenn die "Antike" und
das Mittelalter gefälscht sind (S.168)
-- der Kaiser-Anhänger und Philosoph Herr
Hans
Blüher (1888-1955 [web06]) meinte, die
[Jesus-Fantasie]-Religion habe einfach alte Formen neu
"gestaltet" wie eine "Epidemie", und all die
[Fantasie]-Apostel und [Fantasie]-Missionare von Asien bis
Italien seien FALSCH (S.168)
-- die Gegenwehr zu seiner These kam aus
[Jesus-Fantasie]-Kirchenkreisen prompt (S.169)
Topper Zitat:
"Wie Franken, Slawen, Germanen und Angelsachsen das
[Jesus-Fantasie]-Christentum annahmen, schreibt
Blüher
(1921, S. 23), »ist zunächst eine völlig dunkle Sache«.
* Buch von Hans Blüher: Die Aristie des [Fantasie]-Jesus
von Nazareth (Prien 1921)
Er kann sich die Übernahme der neuen Religion nur als
echte Wahlverwandtschaft denken. Da wird kein fremder
orientalischer Kult (und schon gar nicht gewaltsam)
übernommen, sondern eine eigene religiöse Form gestaltet.
»Das Christentum ist nicht in geographischer Ausbreitung
von Galiläa über Kleinasien, Griechenland nach Italien
„verkündet“ worden, sondern es brach fast zu gleicher Zeit
in der damaligen Menschheit aus. Dieses Ereignis. . . war
die Epidemie der damaligen Welt.« (Blüher: S. 184)
Diese
Gleichzeitigkeit — mit Islam und Judentum
— möchte ich mit diesen Zitaten betonen, wenn auch Blüher
den genauen Zeitpunkt (
980-1090) noch nicht
sah (S.168). Die nur eine dünne Tünche über der
eigentlichen Aussage ist, denn die Grundaussage ist
zutiefst europäisch (S.169).
-- und nun kam die Gegenwehr zu der These von Hans Blüher,
das "Christentum" habe sich wie eine "Epidemie"
schleichend ausgebreitet (S.169)
Topper Zitat:
"Das hat Männer wie
Ernest Renan
(französischer Schriftsteller 1823-1892 [?] [web07]) oder
seinen neuesten Erwiderer,
Maurice 01ender
[?], dermassen schockiert, dass sie mit aller Energie, die
ihnen zu Gebote stand, diesen Umstand aufhellen oder
verdrängen wollten. Einerseits würde das
[Jesus-Fantasie]-Christentum als europäische Kopfgeburt
jenen Nimbus verlieren, der zum Aufbau der
[FAKE]-Autorität unverzichtbar war, aus dem fernen uralten
Orient zu stammen. Und andererseits ist die Erkenntnis,
dass unser [Jesus-Fantasie]-Christentum nur eine
[FAKE]-Fabel zur Darstellung unserer eigenen Ethik war,
ernüchternd und Anstoss zu selbständigem Denken. Da sei
[der Fantasie]-Gott vor!" (S.169) [mit dem höchsten
Freimaurer-Code 33 Leute verarschen!].
8.3. Sprache [Vulgärlatein - arabische
Ausdrücke - Themen der Renaissance]
8.3.1. Werke und Urkunden auf Latein - aber zum Teil
sehr komisches Latein
-- das beste Latein entwickelte sich im 15.Jh. in der
Renaissance, weil die Vatikan-Fälscher immer besser
wurden, der Herr Erasmus mit "Hochlatein" - manche
Fälscher schrieben auch auf "Vulgärlatein" (S.169)
Topper Zitat:
"Die sprachliche Unsicherheit spielt eine weitere Rolle
bei der Beurteilung. Die [Fälscher]-Humanisten bemühten
sich um immer besseres Latein, schrieben immer
„klassischer“. Während die mittelalterlichen theologischen
[FAKE]-Schriften oft in einem ganz eigenwilligen
(„verderbten“)
Vulgärlatein verfasst sind,
schrieb
Erasmus makelloses
Hochlatein. So könnte man als Faustregel für
christliche [FAKE-Antike- und FAKE-Mittelalter]-Texte
aufstellen:
je besser das Latein, desto später der
[GEFÄLSCHTE] Text." (S.169)
8.3.2. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse:
Sprachanalyst Herr Baldauf untersucht das Vokabular der
FAKE-Latein-Bibel - das unmögliche lateinische Wort
"manducare"
-- in der Latein-Bibel kommt das Fantasie-Wort "manducare"
vor, das in der FAKE-Offenbarung und in anderer
FAKE-Literatur fehlt (S.169)
"Eine Analyse der Vokabeln, wie [der
Sprachwissenschaftler] Baldauf sie vorlegte, würde
deutliche Ergebnisse über das Alter der
[Jesus-Fantasie]-Evangelien bringen. Wenn zum
Beispiel der [Fantasie]-Pharisäer zum [Fantasie]-Jesus
sagt: »Rabbi, peto ut mecum hodie velis manducare = Rabbi,
bitte [ich frage dich] ob [du] mit mir heute willst essen«
– dann ist das fast unsere eigene Sprache, ausser dem
letzten Wort: manducare. Das Wort ist im Alten und Neuen
[Fantasie]-Testament häufig, kommt aber in der
[Fantasie]-Offenbarung und in normaler Literatur nicht vor
(Rönsch, S. 214).*
* Buch von Hermann Rönsch: Itala und Vulgata; Marburg
1875; Nachdruck München 1965)
Man rechnet es [das Wort "manducare"] zur „silbernen
Latinität“ (ein Behelfsbegriff) und erklärt es als
Zusammenziehung aus mandere („in die Hand geben“) und
masticare („kauen, zerkleinern“), woraus „logischerweise“
manducare = „essen“ wird. Oder ob hier an das „romanische“
mangare angeschlossen wurde, also ein lateinisches Wort
aus der Umgangssprache abgeleitet wurde? Dieser Vorgang
ist ungemein häufig! Die Echtheit eines Schriftstücks
müsste an einem entsprechenden Sprachkriterium (S.169)
ablesbar sein, besonders in der [FAKE]-Übergangszeit
zwischen [Fantasie]-Antike und [Fantasie]-Mittelalter."
(S.170)
8.3.3. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Der
FAKE-Cassiodor Senator: Beamter, Berater, Schreiber,
Bibliothekar - Papyrusrollen auf Pergament in Buchform
schreiben lassen - die Buchform - und eine
Fantasie-Weltchronik aus der Renaissance - arabische
Wörter sind erst seit den Kreuzzügen möglich
-- die Mossad-Wikipedia sagt treuherzig: Der
FAKE-Cassiodor (lat. Cassiodorus), auch Cassiodorus
Senator erhielt seine FAKE-Geburt auf 485 in Süditalien in
Scylaceum (heute Squillace [web09]) festgesetzt, und
seinen FAKE-Tod "um 580" im Kloster Vivarium (
Link)
in derselben Region. Seine FAKE-Berufe waren "römischer
Staatsmann, Gelehrter und Schriftsteller" [ein guter FAKE]
[web08]
-- er soll sich im Kloster Vivarium der Bewahrung der
Schriften gewidmet haben, soll eine Schreibstube mit
Mönchen betrieben haben, die systematisch alle alten
Papyrusrollen auf neues Pergament in Buchform geschrieben
haben (S.170)
-- FAKT könnte aber sein, dass in diesem Kloster [1000
Jahre später bzw. mit dem "J" vor der Jahreszahl] viele
"Klassiker" ERFUNDEN wurden (S.170)
Topper Zitat:
"Schauen wir uns zwei [FAKE]-Schriftsteller dieser Zeit
an: Die wichtigste Person bei der Weitergabe der antiken
Überlieferung war
Cassiodor „Senator“ (468
in Kalabrien [FAKE]-geboren und dort 562, also 94jährig
[FAKE]-gestorben). Er war zunächst [ein FAKE]-Beamter des
[FAKE]-
Odoaker und nach dessen Niederlage
[FAKE]-Berater und [FAKE]-Schreiber des [FAKE]-
Gotenkönigs
Theoderich. Nach dessen [FAKE]-Tod
ging er 70jährig ins [Jesus-Fantasie]-Kloster und kümmerte
sich fortan um die Erhaltung der antiken heidnischen und
der katholischen [Fantasie]-Literatur. Er
schuf
eine grosse [FAKE]-Bibliothek, indem er alle
erhältlichen Bücher, die auf vergänglichem Papyrus
geschrieben waren, auf
Pergament
abschreiben liess. Durch ihn kam der [FAKE-Bibel]-
Kodex (also unsere heutige Buchform anstelle
der Buchrolle) in der [Jesus-Fantasie]-Kirche in Gebrauch.
Das Abschreiben alter [FAKE]-Werke rechnete dieser kluge
Mann zu den höchsten Pflichten aller
[Jesus-Fantasie]-Mönche und bestimmte damit für ein
[FAKE]-Jahrtausend das kulturelle Leben des Abendlandes
[real waren es vielleicht 200 Jahre]. Ohne seine
vorbildliche [FAKE]-Anleitung wäre die
klassische
[FAKE]-Literatur verloren, heisst es. Oder
vielleicht sollten wir sagen: Durch Cassiodors Auftrag
besitzen wir nun eine ganze Bibliothek
neugeschriebener
[FAKE]-Klassiker." (S.170)
-- von FAKE-
Cassidor im Kloster Vivarium
soll ein kleines Büchlein "
über Rechtschreibung"
sowie eine Weltchronik erhalten sein (S.170)
-- Zitate von FAKE-Cassidor sollen bei FAKE-
Jordanes
überliefert sein (S.170)
-- der FAKE-Cassidor soll für den FAKE-Ostgotenkönig
Theoderich eine
FAKE-Chronik erstellt haben
vom Fantasie-Adam bis zum Jahr 519 nach Fantasie-Jesus
(S.170)
Topper Zitat:
"Von ihm selbst ist leider nur ein
kleines Büchlein
aus seinem letzten Lebensjahr erhalten, und zwar über
Rechtschreibung,
das heute [Stand 2000] in Petersburg liegt. Ansonsten sind
einige Zitate, zum Beispiel bei
Jordanes,
überliefert. In seiner Chronik stellte er für den
Arianer
Theoderich die
Weltgeschichte
von Adam bis zum Jahr 519 n. Chr. dar. Diese Art
katholischer Chronik haben wir schon mehrfach als viel
spätere Fälschungen aufgedeckt, für einen Schreiber im
Dienst eines gotischen (arianischen) Königs ist sie
ohnehin unglaubwürdig. Desgleichen wird ihm eine
Osterfesttafel
— also parallel zu seinem Zeitgenossen
Dionysius
Exiguus — zugeschrieben, heute aber meist als
nachträglich angesehen." (S.170)
-- der FAKE-Cassidor soll in seiner FAKE-Weltchronik ein
ganz
komisches Latein geschrieben haben von wegen
Stil und Wortwahl - da ist Mittellatein, da sind arabische
Wörter, die erst nach den Kreuzzügen in Europa
gebräuchlich wurden, und es zeigt sich eine "kunterbunte
Thematik" (S.170), z.B. mit Sonnenuhren, Wasseruhren, die
Geschichte der Musik bis hin zu Bernstein - das ist ja
wohl eher die Thematik in der Renaissance (S.171)
Topper Zitat:
"Und wie liest sich dieses Latein?
Josef Eberle,
einer der letzten lateinschreibenden Deutschen (1956, S.
130 f.), möchte »verzweifeln« an Cassiodors Stil und
Wortwahl. Von klassischem Latein kann noch nicht
gesprochen werden; es sind die ersten Versuche einer
Neuschöpfung. In den wenigen Proben, die mir vorlagen,
haben wir eine interessante Mischung
„mittellateinischer“
Ausdrücke, es kommen sogar
arabische
vor, die besser in die
Zeit kurz nach den ersten
Kreuzzügen passen. Auch die kunterbunte
Thematik seiner Varia — das (S.170) sind eigentlich
Amtsschreiben gewesen, wo die Heilkraft von
Mineralquellen, die Konstruktion von
Sonnen- und
Wasseruhren und die
Geschichte der
Musik beschrieben sind und auch etwas über
Bernstein vorkommt — lassen eher Wortschatz
und Themenwahl des [FAKE]-Hochmittelalters [oder der
FAKE-Renaissance] durchscheinen." (S.171)
-- der FAKE-Cassidor integriert die FAKE-"Antike" in den
katholischen [Jesus-Fantasie]-Kreuz-Blutritus-Glauben, und
das ist vor
Dante nicht vorstellbar (S.171)
Topper Zitat:
"Typisch für ihn ist ausserdem die Eingemeindung der
heidnischen [FAKE]-Antike in den katholischen
[Jesus-Fantasie]-Glauben, und das kann ich mir vor
Petrarca
und
Dante nicht gut vorstellen."
(S.171)
8.3.4. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Der
FAKE-Boethius soll gleichzeitig einen "alten Glauben"
und den neuen Kreuz-Blut-Katholizismus vertreten haben
Topper Zitat:
"Der berühmteste Zeitgenosse von Cassiodor war [der FAKE]-
Boethius
(480-525), der „letzte Heide“ der [FAKE]-Antike. Er ist
eine „komplexe Gestalt“, offensichtlich zusammengesetzt.
Sein Alterswerk, Consolatio philosophiae (Trost der
Philosophie), ist spätantikes Heidentum, aber seine frühen
Traktate sind katholische Kampfschriften. In einem
Manuskript „ aus dem 9. Jahrhundert“ ist die Schrift De
fide catholica noch nicht dem Boethius zugeteilt. Man kann
fast miterleben, wie Gestalten geschaffen, erweitert und
verändert werden. So werden diese [FAKE]-Klassiker für uns
nun zu Scheinfiguren." (S.171)
8.3.5. WER waren die Fälscher und Ghostwriter? - meist
bis heute UNbekannt [Stand 2000] (!)
-- Fälscher könnten u.a. sein: Reuchlin, Wimpfeling
(S.171)
"Wer ihre Ghostwriter waren, lässt sich nur ahnen.
Reuchlin
und
Wimpfeling hatten vermutlich ihre Hand
im Spiel. Doch wer wen schrieb, ist ausser bei Roswitha
[mit perfekten Komödien und einem Bordellbericht
Link]
und anderen Texten des Celtes-Kreises noch kaum geklärt."
(S.171)
8.3.6. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Bei
Hrabanus Maurus (deutsches Rheinland Mainz 780 bis
Winkel im Rheingau 856) - ein Abt in Fulda - da fehlt
eine Untersuchung
-- der
FAKE-Maurus bekam seinen FAKE-Namen
Hrabanus Maurus oder Raban / Rhaban mit der FAKE-Geburt um
780 in Mainz und seinem FAKE-Tod in Winkel im Rheingau am
4.2.856 - ihm wird der Beruf "Abt" im
Jesus-Fantasie-Kloster Fulda zugeschrieben, auch Priester,
"Universalgelehrter, Lehrer und Autor" [web10]
-- der FAKE-Maurus soll eine enge Bekanntschaft zum
FAKE-Kaiser Ludwig dem Frommen und seiner FAKE-Gemahlin
Kaiserin Judith gepflegt haben, später auch zum
FAKE-Kaiser Lothar I und seiner FAKE-Gemahlin Kaiserin
Irmingard - und es werden ihm haufenweise Werke, Briefe
und Gedichte zugeschrieben [web10]
-- sein FAKE-Gesamtwerk wurde 1503 in Pforzheim
herausgegeben, darunter die
Evangelienharmonie,
das
Hildebrandslied, eine
Enzyklopädie
(22 Bände) (S.171),
Bibelkommentare (S.173)
-- die Dichtung behauptet, der FAKE-Maurus habe seine
FAKE-Mönche angehalten, die FAKE-Klassiker der FAKE-Antike
und die "heidnischen Philosophen" zu lesen (S.171)
-- der FAKE-Maurus soll einige FAKE-Schüler gehabt haben,
die dann immer wieder genannt werden:
Walafried
Strabo, Otfried von Weissenburg, Gottschalk der
Sachse, Rudolf von Fulda etc. (S.171)
Topper Zitat:
"Ein markanter Autor, dessen Schriften einmal untersucht
werden müssten, ist der „mittellateinische“
Hrabanus
Maurus (= „Schwarzer Rabe“, Mainz
„9.Jahrhundert“, genannt „Lehrmeister Germaniens“, siehe
Abbildung, S. 172). Sein
Gesamtwerk, 1503
in
Pforzheim herausgegeben, gilt als
„Kompilation“ (Zusammenstellung) „alter“ Autoren, ohne
eine eigene Meinung zu verraten. Er ermunterte seine
Mönche zum Studium der
antiken Klassiker
und
heidnischen Philosophen, was schlicht
als karolingische Renaissance in heutigen
Geschichtsbüchern geführt wird [Stand 2000]. Von seinen
Schülern hatten wir einige schon als erfunden
kennengelernt:
Walafried Strabo und
Otfried
von Weissenburg; auch
Gottschalk der
Sachse und
Rudolf von Fulda
gehörten dazu. Wichtig für uns waren seine Ausgabe der
Evangelienharmonie
(„Tatian“) sowie
des Heliand und des
Krist, die unter seiner Leitung oder Anregung
geschrieben sein sollen. Auch das deutsche
Hildebrandslied
gilt selbst nach kritischer Prüfung wieder als Werk des
Hrabanus. Er war also mindestens zweisprachig.
Derselbe Mann hat aber ausser einer
22bändigen
Enzyklopädie, die schon im 11. Jahrhundert
illustriert worden sein soll, ausser Grammatik und
Rechenbuch auch (S.171)
Kommentare zu fast allen
Büchern der Bibel verfasst, und hier wäre er
zu fangen [da findet man die Beweise, dass er ERFUNDEN
ist]: Es gibt nichts, was sich schneller gewandelt hätte
als theologische Ansichten, und kaum etwas, was
persönlicher ausfällt, wenn es in so grosser Menge
vorliegt." (173)

Maurus Widmungsgedicht [kap8 foto5]
Hrabanus Maurus, De laudibus sanctae crucis,
Widmungsgedicht an Ludwig den Frommen mit Kaiserbild,
Anstein um 1172-79,
aus: Die Zeit der Staufer, Ausstellungskatalog,
Stuttgart 1977, Abb. 508. (S.172)
8.3.7. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Deutsche
Literaturgeschichte mit einer Lücke
-- die FAKE-Urkunden sind auf Latein - manchmal mit
deutschen Wörtern als Erklärung ergänzt (S.173)
-- Heldendichtungen sind bis 911 auf Althochdeutsch und ab
1063 wieder - die Lücke zwischen 911 bis 1063 mit nur
Latein-Literatur ist unerklärlich (S.173)
Topper Zitat:
"Die Entwicklung der deutschen Literatur im Mittelalter
ist auch recht eigenartig (siehe de Boor I, 1979).*
*Buch von Helmut de Boor: Die deutsche Literatur; Band 1;
München 1979
Zwar werden in karolingischer Zeit die meisten Urkunden in
Latein ausgestellt, aber wenn es um Genauigkeit im
Ausdruck geht, fügt man gern deutsche Wörter hinzu, denn
Deutsch war offensichtlich auch Schriftsprache und viel
genauer als Latein. Heldendichtung wie auch frühe
christliche Schriften (Heliand, Krist. . .) waren in
(Althoch)Deutsch abgefasst, und das ausgerechnet bis zum
Jahr 911. Dann tritt eine 150jährige Lücke ein, denn erst
ab 1063 haben wir wieder deutsche Texte. In der
Zwischenzeit schrieb man Latein, und sogar ein
klassisches, wie etwa Roswitha von Gandersheim oder die
zahlreichen „Klosterchroniken“ jener Zeit mit ihren
unmöglichen Sonnen- und Mondfinsternissen. Und diese
lateinischen Werke stehen isoliert, sie fügen sich nicht
in den Entwicklungsgang der deutschen Literatur ein,
werden nirgends zitiert oder verwertet oder
weitergeführt." (S.173)
8.3.8. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Der
"Roman des Ruodlieb" ohne Autor: ist in Versen
geschrieben, die erst ab 1100 möglich sind - der Autor
ist bis heute NICHT gefunden - 18 Bruchstücke (!) - auf
Pergamenteinband geschrieben - aus der Abtei Tegernsee
(Deutschland)
-- die Daten der Mossad-Wikipedia gemäss Vatikan-Diktatur:
"
"Ruodlieb" ist ein lateinisches Versepos des
beginnenden Hochmittelalters, das etwa Mitte des 11.
Jahrhunderts vermutlich von einem
Tegernseer Mönch in guten
Leoninischen
Hexametern verfasst wurde. Das
Werk, von dem etwa 2300 Verse in achtzehn Bruchstücken
überliefert sind, kann als ein früher Vorläufer des
höfischen Romans des 12.
Jahrhunderts angesehen werden. Es fand offenbar keinerlei
Verbreitung."
-- Werke ohne Autor kann jeder gefälscht haben
[Schlussfolgerung]
-- die Versform legt den Roman ins 12.Jh. oder später
(S.173)
-- wie sie die "Auffindung" arrangierten: der Roman soll
in der geschlossenen Jesus-Fantasie-
Abtei Tegernsee
1807 gefunden worden sein, als bei Büchern der
Pergamenteinband entfernt wurde - da fand sich der Roman
auf den Pergamenten - nach 30 Jahren kam ein erneuter Fund
genau desselben Textes - danach entschloss man sich zum
Druck und zur Publikation (S.173)
Uwe Topper Zitat:
"Ganz „vereinzelt und einsam“, in seiner
„Rätselhaftigkeit“ geradezu verräterisch, steht der Roman
des
Ruodlieb, den
Schmeller
(der auch
Heliand, Muspilli und Carmina Burana
veröffentlichte) und
Jacob Grimm 1838
herausgaben. Er lässt eine rechte »Zickzackbewegung« (de
Boor, S. 98) erkennen, denn er nimmt stilistisch und
sprachlich vorweg, was erst in einer mehrere Jahrhunderte
späteren Zeit möglich war. Von dem
Versroman
sind
2324 Verse oder Versteile erhalten,
etwa 1500 gelten als verloren. Wir haben also ein recht
grosses Fragment, das uns einen Einblick ermöglicht. Auch
die Auffindung ist unverdächtig: Nach der erzwungenen
Schliessung
der Abtei Tegernsee 1803 fand man dort
1807
auf Pergamentstreifen, die dort
zweckentfremdet als
Buchbindematerial
verwendet worden waren, diesen Roman, den niemand vorher
gekannt hatte. Als man 30 Jahre später einige Pergamente
mit genau demselben Text entdeckte, entschloss man sich
zur Herausgabe. Die Einordnung der Handschriften ins
letzte Drittel des 11. Jahrhunderts geschah einzig auf
Grund der Schriftform!" (S.173)
8.3.9. FAKES fliegen auf durch Sprachanalyse: Saxo
Grammaticus mit Volksgut, Heldenerzählungen und
FAKE-DK-Chronologie
-- der
FAKE-Saxo Grammaticus bekam seine
FAKE-Geburt auf 1160, seinen FAKE-Tod auf "nach 1216
festgeschrieben; als Beruf werden ihm zugeordnet:
"dänischer Geschichtsschreiber und Geistlicher" - wegen
seinem korrekten Latein wird ihm der Beiname "
Grammaticus"
verliehen [web11]
-- die FAKE-Dänemark-Chronologie in 16 Bänden ist in
gereimten Rhythmen abgefasst, eine "Sagensammlung" - die
ersten 9 Bände sind reine Dichtung - das sind
"orientalische Einschübe" drin, "
mit echt
islamischem Budenzauber", mit "
erotischen
Spinnereien", die Bezeichnung der Slawen ist
die aus dem 15.Jh. - Byzanz spielt eine grosse Rolle mit
Korruption - die Erwähnung einer Wasseruhr lässt die
Fälschung noch wahrscheinlicher werden (S. 174)
Topper Zitat:
"Zu den lateinischen Büchern des 12. Jahrhunderts, die
offensichtlich erst 300 Jahre später geschrieben wurden,
gehört auch der
Saxo (S.173) Grammaticus,
der ein unmögliches Gemisch aus vertrackter
Volksüberlieferung, romantisch nachempfundenem
Heldenzeitalter
und tendenziöser Geschichtsschöpfung bildet. In einem an
Justinus geschulten Latein (Ettmüller 1869)*
*
Buch von Ludwig Ettmüller:
Altnordischer Sagenschatz - Auswahl; Zürich 1869
wird die angebliche
Geschichte Dänemarks
in 16 Bänden verfasst [erfunden]. Zumindest die ersten 9
Bände, die eine kostbare Sagensammlung sein könnten, sind
reiner Quatsch. Durch Ettmüllers gereimte rhythmische
„Rückübersetzung“ der Liedstrophen gewinnt man den
Eindruck, dass die Romantiker den
Renaissanceschriftstellern an Erfindungsgabe nicht
nachstanden. Da fehlt es nicht einmal an
orientalisierenden
Einschüben (II, 2, Hödh) mit echt
islamischem
Budenzauber, der sich „zu unserer Zeit“
abspielt und den „alle Nachkommen“ noch fürchten. Auch
erotische
Spinnereien à la Boccaccio sind vertreten:
Wodan
tut Dienst als Magd bei der Königin (wie der
maghrebinische Sufi Bu Azza bei der Frau seines Lehrers).
Byzanz darf nicht fehlen, und slawische Stämme heissen
schon so wie im
15. Jahrhundert. Die Götter
der
Edda, Wodan, Ullr, Baldur usw.,
werden lächerlich gemacht, zu Menschen degradiert und mit
der ["christlichen"] Korruption von Byzanz verbunden. Die
Erwähnung einer
Wasseruhr macht das Werk
weiter verdächtig, selbst für Ettmüller, ohne dass er die
Folgerungen ziehen würde. Man kann den Saxo als Persiflage
auf die hochmittelalterlichen Ritterromane ansehen, wobei
die Mystik der Vorlagen zunichte gemacht wird." (S.174)
[8.4. Der Wandel von Griechisch auf Latein
in der offiziellen Darstellung]
8.4.1. Latein
8.4.2. FAKE-Vulgärlatein mit
"Carmina Burana" - die FAKE-Behauptung, Vulgärlatein
sei eine "Sprachentwicklung" - der FAKE-Plautus -
die FAKE-Bibel
8.4.1. Latein
-- Josef Eberle meint, die Latein-Dichtung hat das
griechische Vorbild mit fremder Metrik übernommen
--
Josef Eberle
(Schriftsteller) (Pseudonym
Sebastian Blau;
1901–1986), deutscher Schriftsteller und Verleger [web12]
Topper Zitat:
"Der schon erwähnte moderne lateinische Dichter
Eberle
[Josef Eberle: Interview mit Cicero (Stuttgart 1956)] hat
übrigens (S. 112 f.) mit seiner enormen Lateinkenntnis
einige Grundzüge dieser Sprache herausgestellt, die mir
seit längerem seltsam erschienen waren: Die Stellung der
Wörter im Satz ist dermassen wahllos und chaotisch, dass
man den Satz erst versteht, wenn er zu Ende gesprochen ist
und sortiert wird. Eigentlich kann man sich das nur für
eine Schriftsprache vorstellen, wenn man den Satz optisch
vor sich hat und in aller Ruhe analysieren kann. Das
gesprochene Latein muss ganz anders gewesen sein. Eberle
stellt auch fest, dass wir die Volkssprache nur aus
einigen Zitaten und von Inschriften und »Kritzeleien«
kennen. Die lateinische Dichtung, sagt er, ist »grotesk«.
Sie wurde nämlich nach griechischem Vorbild geschaffen und
hat deren fremde Metrik in einer Weise übernommen, dass
die Poesie für das Volk (S.174) völlig
unverständlich war. Das Lehrer-Schüler-Verhältnis von
Griechisch zu Latein ist eine so starke Abhängigkeit, dass
es ohne Hellas keine lateinische Literatur gegeben hätte."
(S.175)
-- FAKE-Rom hat keinen römischen FAKE-Dichter aus Rom
(S.175)
Topper Zitat:
"Übrigens gab es keinen echten »Stadtrömer« unter den
römischen Dichtern, sagt Eberle. Horaz, Vergil, Terenz
usw. – alle kamen aus den Provinzen, wo man italische oder
andere Dialekte sprach." (S.175)
-- Latein wurde nie gesprochen (S.175)
Topper Zitat:
"Und wenn diese Sprache [Latein] sich von Anfang an als
reine Schriftsprache herausstellt, dann behielt sie diesen
Charakter auch stets bei, denn weder im Mittelalter noch
in der Neuzeit sprach irgend jemand Latein als
Muttersprache. Alle Lateiner mussten diese Schriftsprache
wie eine Fremdsprache erlernen." (S.175)
-- WANN wurde das Latein erfunden? In der Renaissance -
und all die gefälschte Latein-Literatur der Renaissance
wurde um 1500 Jahre bis 1000 Jahre rückdatiert [um
"wertvoller" zu erscheinen] (S.175)
Topper Zitat:
"Der Eindruck, dass sie sehr spät konstruiert wurde und
dass ihre gesamte Literatur rückprojiziert ist, wird noch
verstärkt, wenn man sich die frühen Texte des
Hochmittelalters ansieht." (S.175)
8.4.2. FAKE-Vulgärlatein mit "Carmina Burana" - die
FAKE-Behauptung, Vulgärlatein sei eine
"Sprachentwicklung" - der FAKE-Plautus - die FAKE-Bibel
-- die Oper "
Carmina Burana" mit
Vulgärlatein soll in Kärnten geschrieben worden sein,
spätestens 1250, ist alles "elegante Nachdichtung" von
Deutsch auf Latein übersetzt - die Rückübersetzungen vom
Latein ins Deutsche gelingen "überraschend gut" (S.175)
Topper Zitat:
"Die
Carmina Burana (spätestens 1250 in
Kärnten geschrieben) enthalten zahlreiche deutsche Lieder
von beliebten Dichtern, die mit fester Melodie gesungen
wurden. Gar manche der dabeistehenden lateinischen
Strophen sind
elegante Nachdichtungen,
vielleicht von fahrenden Schülern verfasst, die sich
international fühlten. Moderne Übersetzungen der
lateinischen Verse [ins Deutsche] gelingen überraschend
gut und wirken eher wie Rückübersetzungen." (S.175)
-- Altphilologe
Harry C. Schnur meint, das
Vulgärlatein sei eine "eigene Sprachentwicklung", und
schon der FAKE-
Plautus habe in Vulgärlatein
geschrieben (S.175)
Topper Zitat:
"Über dieses Vulgärlatein sagt (der Altphilologe [web13])
Harry Schnur (1979, S. 21*),
*Harry C. Schnur: Lateinische Fabeln des Mittelalters
(München 1979)
dass es kein verdorbenes klassisches Latein sei, sondern
eine
eigene Sprachentwicklung hatte. Es beginne
schon mit [de FAKE]-
Plautus. Dieser wird
gemeinhin als römischer Theaterdichter des 3. Jahrhunderts
v.Chr. angesetzt. [Herr]
Varro (in FAKE-Rom
gibt es viele FAKE-Varros [web14]) zählt 130 Komödien von
ihm auf, hält aber nur 21 für echt. Heute haben wir genau
20 Stücke von ihm und einige Bruchstücke.
Der Name Plautus bedeutet soviel wie Applaus, und auch der
Rest dürfte mittelalterlich erfunden sein, wie Baldauf
(siehe oben) recht schlüssig gezeigt hat." (S.175)
-- nach 500 Jahren Pause kommen wieder Werke auf
Vulgärlatein: Die FAKE-Bibel
Topper Zitat:
"Nach Plautus haben wir in dieser Vulgärsprache erst
wieder die
Bibelübersetzungen (dazwischen
liegt offiziell rund ein halbes Jahrtausend). Und warum
schrieben die Kirchenväter ihre Bibeltexte und viele
theologische Abhandlungen in diesem „korrupten“ Latein,
obgleich sie doch persönlich die beste klassische
Ausbildung genossen hatten? »Um sich dem Volk verständlich
zu machen.« Als ob das Volk [damals noch analphabetisch]
theologische Dispute gelesen hätte." (S.175)
[8.5. Komische Funde in
Jesus-Fantasie-Klöstern: Nibelungenlied - Igors
Heerfahrt - Edda]
8.5.1. Komischer Fund: Nibelungenlied 1998 im
Jesus-Fantasie-Benediktinerkloster Melk (Ö) in einem
Buchfutter "gefunden"
8.5.2. Die Kopistenarbeit mit persönlicher Fantasie
8.5.3. Komischer Fund: Igors Heerfahrt 1795 in einem
russischen Jesus-Fantasie-Kloster "gefunden"
8.5.4. Komischer Fund: Edda vom 12.-13.Jh. wurde erst 1640
"gefunden"
8.5.5. Komischer Fund: Alles ist ein Chaos an Erfindungen
mit Widersprüchen ohne Ende
8.5.1. Komischer Fund: Nibelungenlied 1998 im
Jesus-Fantasie-Benediktinerkloster Melk (Ö) in einem
Buchfutter "gefunden"
-- die kr. Jesus-Fantasie-Kirche behauptete im Jahre 1998,
im Jesus-Fantasie-Benediktinerkloster Melk in Österreich
sei eine Abschrift eines "Nibelungenliedes" gefunden
worden, die Finderin sei die Germanistin Christine
Glassner - und es habe zerschnitten in einem Buchfutter
gesteckt (S.176)
-- Topper fragt sich, wieso Mönche das germanische
Nibelungenlied abgeschrieben haben sollen und wieso musste
man es in einem Buchfutter verstecken? (S.176)
Topper Zitat:
"Im Januar 1998 ist ein neues
Pergament-Fragment
des Nibelungenliedes im Benediktinerkloster
Melk
a.d. Donau gefunden worden durch die Germanistin
Christine
Glassner. Es steckte zerschnitten als
Buchfutter
in einer Handschrift des 15. Jahrhunderts, stammt aber
wohl aus dem 13. Jahrhundert. »Was die Mönche bewegte, die
Handschrift zu zerstören, lässt sich nicht
nachvollziehen.« Es handelt sich um 15 Strophen, zum Teil
unvollständig erhalten, des 20. Abschnittes des
Nibelungen-Liedes: Markgraf Rüdiger von Bechelaren reist
zu den Burgundern am Rhein, um im Namen des Hunnenkönigs
Etzel um Siegfrieds Witwe Kriemhild zu werben.
Mich bewegt nun nicht so sehr die Frage, warum man im 15.
Jahrhundert diese Kostbarkeit zerschnitt, sondern eine
gegenteilige: Was veranlasste eigentlich die Mönche,
dieses fast noch heidnische Ritterlied abzuschreiben und
zweihundert Jahre lang aufzubewahren? Warum wurden
überhaupt diese alten Lieder abgeschrieben und bewahrt?
Waren die Klöster noch heidnisch, oder sind die alten
Stücke damals — im 13. Jahrhundert — mit verfälschender
Absicht neu geschaffen worden (etwa um Christentum
rückzuprojizieren)? Ist die Verwendung als Buchfutter „im
Falz einer anderen Handschrift“ eine Zerstörung oder eine
Bewahrungstaktik?" (S.176)
8.5.2. Die Kopistenarbeit mit persönlicher Fantasie
Topper Zitat:
"Zu den vornehmsten Aufgaben der Renaissance gehörte ja
die Bewahrung der überlieferten Texte. Dabei floss immer
persönliches Wissen und Urteil mit in die Niederschrift.
Die Trennlinie zwischen
wohlmeinender
Nachgestaltung und bewusster Fälschung ist
schwer zu ziehen. Gerade hier sollte die
Sprachuntersuchung wirksam werden." (S.176)
8.5.3. Komischer Fund: Igors Heerfahrt 1795 in einem
russischen Jesus-Fantasie-Kloster "gefunden"
Topper Zitat:
"Der Dichter MacPherson (18. Jahrhundert) konnte die
gälische Sprache des 12. Jahrhunderts nicht erfinden, er
beherrschte Gälisch nicht einmal ganz, denn er hat oft
Übersetzungsfehler gemacht. Ähnlich wie sein
Ossian
(1760) ist auch
Igors Heerfahrt
angezweifelt worden.
1795 in einem russischen
Kloster gefunden, als Handschrift ins 16.
Jahrhundert datiert, dürfte sie „halbecht“ sein, also eine
späte Verarbeitung eines mündlich überlieferten Gesanges."
(S.176)
8.5.4. Komischer Fund: Edda vom 12.-13.Jh. wurde erst
1640 "gefunden"
-- die Geschichte einer "Edda" soll im 12.-13.Jh. verfasst
worden sein, aber erst 1640 "aufgefunden" worden sein -
glaubt das jemand? (S.176)
"Mit dieser Kompromisslösung ist die
Edda
(12.-13. Jahrhundert verfasst, aber erst 1640 aufgefunden)
gerettet, wenn man auch die starke Durchdringung mit
christlichem Glaubensgut nicht übersehen kann. Snorri
Sturlusons Zuhörer waren wohl gerade christianisiert
worden." (S.176)
8.5.5. Komischer Fund: Alles ist ein Chaos an
Erfindungen mit Widersprüchen ohne Ende
Topper Zitat:
"Nicht gerettet ist die
Wulfilas-Bibel und
nicht der
Tacitus. Und nicht
Saxo
Grammaticus. Aus diesem ganzen Chaos, dessen
Ausmass noch gar nicht überschaubar ist, geht meines
Erachtens schon hervor, dass es sich um einen Jahrhunderte
währenden Vorgang mit unterschiedlichen Zielen handelte.
Diese Mönche schrieben Geschichte, etwa wie
Science-Fiction-Autoren heute Zukunft schreiben, nur dass
die Mönche nicht vorauseilten, sondern zurückblickten. Die
für eine spätere Vereinheitlichung freigelassenen
Datumszeilen sprechen für eine grossangelegte Aktion, die
selbst die Möglichkeiten einer zentral verwalteten Kirche
überstieg." (S.177)
[Kriminelle Jesuiten].
8.6. Kunst [FAKES in Altaren,
FAKE-Buchillustrationen: weibliche Engel - Perspektive
der Renaissance - Kleidermode - Waffen - Steigbügel als
Kriterien usw.]
8.6.1. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Das FAKE-Evengeliar
von Aachen mit weiblichen Engeln, Madonnen und Kruzifixen
8.6.2. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Der Marmorthron vom
FAKE-Gregor dem Grossen mit Löwenfüssen
8.6.3. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Kriterien für
Buchillustrationen: Weibliche Engel - Perspektive in
Buchillustrationen - Kleidermode - 4 Gestalten für 4
FAKE-Religionen oder 4 FAKE-Evangelisten
8.6.4. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Buchillustrationen:
"Die drei FAKE-Magier" - alte spanische Buchmalerei
8.6.5. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Buchilluastrationen:
Die FAKE-Offenbarung des FAKE-Johannes - alte spanische
Buchmalerei mit FAKE-MitarbeiterInnen
8.6.6. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Buchillustrationen:
Kommentar zur FAKE-Offenbarung des FAKE-Johannes von
FAKE-Beatus von Liébana (Spanien) mit Steigbügeln
8.6.7. Die Chronologiekorrektur im kriminellen
"Christentum" fehlt bitterlich
8.6.8. Der "Gang nach Canossa" scheint auch ein FAKE - die
Freimaurer-Politik interessiert das nicht

Fantasie-Evangelium aus Lindisfarne (Irland) mit einer
Buchmalerei wie ein Teppich - das soll um 690 gemalt
worden sein [kap5 foto16]
Topper: Zu Seite 177: Die berühmte "Teppichseite" aus
dem Evangeliar von Lindisfarne (Irland), das in die
"Zeit kurz vor 700" datiert wird.
Aus: David M. Wilson: Kulturen im Norden; München
1980, S.80 (S.104)
8.6.1. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Das
FAKE-Evengeliar von Aachen mit weiblichen Engeln,
Madonnen und Kruzifixen
-- Topper sagt klar: In den Museen in Europa sind viele
"Kunstschätze" gar keine "Kunstschätze" (S.177)
-- viele kirchliche "Minitaturen" und "Evangeliare" sind
gefälscht bzw. mit Perspektive gemalt worden, die erst ab
der Renaissance Mode wird (S.177)
-- auch die abgebildeten Waffen und die Kleidung sind aus
der Renaissance und passen nicht ins FAKE-Mittelalter
(S.177)
-- das
Evangeliar von Aachen ist ein
solcher Fall (S.177)
-- weibliche Engel gibt es erst ab der Renaissance, vorher
waren Engel immer Männer - und Madonnen und
Kruzifixe sind stilfremd (S.177)
Topper Zitat:
"Auch eine flüchtige Sichtung der Kunstschätze in
europäischen Museen bringt unerwartete Ergebnisse, wenn
man stilistische Kriterien anwendet. Wieviele dieser
herrlichen Miniaturen und Evangeliare des Mittelalters
sind erst viele Jahrhunderte später geschaffen worden! (s.
Abb. S. 104). (Man beachte etwa die
Renaissance-Perspektive in den mittelalterlichen
Illustrationen, die anachronistischen Waffen oder die
Kleidung, die barocken Engelchen oder den „illuminierten“
Gesichtsausdruck der Heiligen! Musterfall: das
Evangeliar
von Aachen mit der Apotheose von Otto III.,
„um 990 aus dem Kloster
Reichenau“. Wenn
weibliche Engel auftreten, wird es ohnehin fragwürdig.
Engel sind immer Männer gewesen. Und dazu die stilfremden
Madonnen und Kruzifixe!" (S.177)
8.6.2. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Der Marmorthron
vom FAKE-Gregor dem Grossen mit Löwenfüssen
-- mit Löwenfüssen
"Oder man sehe sich den
Marmorthron Gregors des
Grossen (590-604) in Rom an mit seinen
arabisierenden
Löwenfüssen und
Filigrandekor!" (S.177)
[Kann wegen den arabischen Elementen erst nach den
Kreuzzügen entstanden sein].
8.6.3. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche: Kriterien für
Buchillustrationen: Weibliche Engel - Perspektive in
Buchillustrationen - Kleidermode - 4 Gestalten für 4
FAKE-Religionen oder 4 FAKE-Evangelisten
Topper Zitat:
"Wenn das weibliche Geschlecht der Engel, die ursprünglich
nur männlich sein konnten, sofort verrät, ab wann das Buch
illustriert wurde, wenn Perspektive und Kleidermode
eindeutige Massstäbe setzen, dann möchte ich noch ein
weiteres Motiv zur Feineinstufung heranziehen: Wenn die
vier apokalyptischen Gestalten als Sinnbilder der grossen
Religionen auftreten, sind sie vor 1100 möglich, [aber]
wenn sie als Symbole der vier [FAKE]-Evangelisten gemeint
sind, liegt eine spätere Stufe vor. Bei solchen Merkmalen
kann der Fälscher (oder spätere Fehldatierer) schlecht
mogeln, denn es geht um „Inhaltliches“, um
Dogmengeschichte, wie bei den Texten." (S.177)

Trier: Evangeliar, ein Fantasie-Engelchen [kap8, foto6]
Matthäussymbol vom Vordeckel des Helmarshausener
Evangeliars um 1000 (Trier, Dombibliothek),
aus: Kunst und Kultur im Weserraum,Münster 21966, Abb.
179. (S.178)
8.6.4. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: "Die drei FAKE-Magier" - alte
spanische Buchmalerei
Topper Zitat:
"Ein frühes Motiv in der Buchillustration ist die Anbetung
des
[Fantasie]-Jesuskindes durch die
drei
[Fantasie]-Magier, die
[Fantasie]-Könige
aus dem Morgenland. In einem spanischen Kodex (
Roda),
der vom Anfang des 10. Jahrhunderts stammen soll und die
„Chronik“ von
Alfons dem Grossen enthält,
ist die Szene schon abgebildet. Dieser schöne Kodex, der
in Madrid aufbewahrt wird, hat viele Anzeichen, die für
seine Echtheit sprechen: die byzantinische Starre der
Figuren, die arabisierenden Züge und das zeitgemässe
Latein; die Datierung könnte um ein bis zwei Jahrhunderte
später ausfallen, wenn Fachleute unter neuen
Gesichtspunkten sich damit abgeben. Daraus könnte sich ein
Massstab für zeitliche wie bildnerische Beurteilung
anderer Kodizes ergeben." (S.179)
8.6.5. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: Die FAKE-Offenbarung des
FAKE-Johannes - alte spanische Buchmalerei mit
FAKE-MitarbeiterInnen
Topper Zitat:
"Es gibt echte christliche Buchmalerei, die ein hohes
Alter hat: die sogenannten „präromanischen“ Illustrationen
zur
Offenbarung des Johannes in
Nordspanien. Das berühmteste, das Prachtwerk
Beatus
von Liébana, habe ich mir angeschaut. Es soll
im 8. Jahrhundert geschaffen sein, gleicht allerdings
ähnlichen Buchmalereien aufs Haar, die mit ausreichenden
Gründen ins Jahr 1047 datiert werden (Beatus von Fernando
I. und Doña Sancha). Alle Einzelheiten wie
Gesichtsausdruck, Faltenwurf, architektonische
Darstellungen und selbst die Farbgebung dieser
Apokalypse-Illustrationen sind erstaunlich gleich. Die
frühesten werden auf 968 (Beatus des Magius) und 970
(Beatus von Täbara) datiert. Auch eine Frau, Eude,
beteiligte sich an der Arbeit (Beatus von Gerona, 975)."
(S.179)
8.6.6. FAKE-Kunst in der FAKE-Kirche:
Buchillustrationen: Kommentar zur FAKE-Offenbarung des
FAKE-Johannes von FAKE-Beatus von Liébana (Spanien) mit
Steigbügeln
-- der FAKE-
Beatus von Liébana war ein Mönch
in Asturias im Tal von Liébana in Nord-Sanien - seine
FAKE-Geburt ist nicht datiert, sein FAKE-Tod ist auf 798
festgesetzt - als Beruf wird ihm offiziell "Mönch und
Theologe" zugedichtet [web15]
-- auch hier stimmt ein Detail bei den Illustrationen
nicht:
Steigbügel wurden erst durch die
Ungarn in Europa bekannt (S.179)
-- die Fälscher des Vatikans haben das Werk ins 8.Jh.
zurückdatiert, um einen Impuls für die FAKE-Rückeroberung
von Spanien gegen die FAKE-Muslime zu haben [aber wir
wissen: Es waren Berber - siehe Kapitel 5
Link]
(S.179)
Topper Zitat:
"Älter kann auch der
Beatus von Liébana
nicht sein, denn die apokalyptischen Reiter benutzten
schon
Steigbügel, und die wurden erst durch
die „Ungarn“ im 10. Jahrhundert in Europa bekannt. (s. S.
188) Warum hat man das Prachtstück dann um zwei bis drei
Jahrhunderte älter gemacht? Weil man christliche Zeugen
brauchte für den Beginn der „Wieder“-Eroberung Spaniens im
8. Jahrhundert." (S.179)
[Aber 1) waren es Berber, die dann besiegt wurden und 2)
war bis dahon noch nie eine christliche Herrschaft in
Südspanien gewesen - also war es KEINE "Rück"-Eroberung].
FAKE mit 4 apokalyptischen Reitern [kap9 foto7]
Zu Seite 179: Die vier apokalyptischen Reiter tragen
schon Steigbügel. Buchillustration von Liebana,
Spanien, Ende des 10. Jahrhunderts. (S.188)
-- der FAKE-Beatus von Liébana soll auch ein
FAKE-Kampflied komponiert haben, worin ein "Santiago" als
Held der FAKE-Rückeroberung gefeiert wird (S.179)
-- somit ist der FAKE-Beatus ein Element, das erfundene
Jahrtausend in Spanien mit FAKE-christlichen Inhalten
aufzufüllen (S.179)
Topper Zitat:
"Dieser Beatus schrieb angeblich ein Kampflied, das den
Helden der „Reconquista“, Santiago, einführte. So wurde
der leere unchristliche Zwischenraum mit
Legenden aufgefüllt. Das ist auch modernen spanischen
Historikern aufgefallen." (S.179)
8.6.7. Die Chronologiekorrektur im kriminellen
"Christentum" fehlt bitterlich
Topper Zitat:
"Bis zu einer ehrlichen Bereinigung der
Geschichtsschreibung — etwa an den Schulen, um die
Feindschaft gegen die islamischen Nachbarn abzubauen— ist
aber noch ein weiter Weg. Das geht uns nicht anders."
(S.179)
8.6.8. Der "Gang nach Canossa" scheint auch ein FAKE -
die Freimaurer-Politik interessiert das nicht
"Einzelne Geschichtswerke wie der Bericht des Mönchs
Lambert
über den „
Gang nach Canossa“ von Kaiser
(S.179) Heinrich IV. (s. auch Abb. S. 189) sind absolut
unglaubwürdig, wie Historiker anerkennen. Trotzdem werden
diese mit politischer Absicht hergestellten Fälschungen,
die durch keine andere Quelle bestätigt werden, weiterhin
als Tatsachen mitgeschleppt (Kammeier, S.296)." (S.180)
FAKE-Canossa [kap9 foto 8]
Zu Seite 180: „Kaiser Heinrich IV. kniend vor der
Markgräfin zu Canossa“. Aus der Pergamenthandschrift
des Mönchs Donizo Leben der Mathildis,
„1111“ vollendet. (Vatikanische Bibliothek Rom)
(S.189)